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Hallo,

ich leide seit Anfang Januar an Oberbauchschmerzen, Durchfall, Schwindel, Erschöpfung.Habe jetzt 6 kg abgenommen. Bei der Magenspiegelung war alles in Ordnung. Mein Arzt sagt es wäre alles in Ordnung. Ich habe jetzt durch Zufall vom Roemheld Syndrom gehört. Kann mir jemand dazu was sagen? Kann es das evtl. das sein? Ich habe das Gefühl mein Arzt nimmt mich nicht ernst.

Liebe Grüße

25.02.2008 13:44 • 25.10.2016 #1


5 Antworten ↓


Klar kann man soetwas haben aber letztendlich muss das ein Arzt feststellen! Gerade die Symptome , die du hast können physisch wie auch psychisch sein. Tu mir nur einen Gefallen und mach dich nicht verrückt!!
Wenn bei der Untersuchung nix rauskam und die Schmerzen bringen dich nich um den Schlaf probier dich zu entspannen und etwas auf deine Ernährung zu achten wenns dann immer noch schlimm gehst du zu nem anderen Arzt und redest mit dem Tacheles. Aber bloß nicht Nervös werden. Auf diese weise wurde ich nämlich zum Hypochonda - und aus der ganzen Sache erwuchs meine Angststörung und die Pannikattacken.
Ich hab die ganze Zeit auch nur nahc Krankheiten gesucht, die zu meinen Symtomen gepasst haben. Als ich dann glaubte ich hätte MS hab ich entgültig auf die Bremse gedrückt. ! Denn so konnte es nicht weiter gehen! Also ich wünsche dir alles gute !

25.02.2008 13:58 • #2



Wer kennt sich aus mit dem Roemheld Syndrom?

x 3


Hallo,
beim Roemheldsyndrom hat man extreme Luftansammlung im
Bauch, die wiederum auf das Zwerchfell drücken. Und die Patienten
denken dann oft sie hätten Herzbeschwerden.
lg.c

25.02.2008 18:18 • #3


Hallo Lapa

Ich habe seit meiner Kindheit immer wieder mit Beschwerden im Oberbauch zutun,wie Druckgefühl,Schmerzen unter den Rippen,Druck sogar im Rücken,Übelkeit,Herzklopfen.Manchmal ist es so schlimm das ich gar nicht richtig durchatmen kann.Das ist nicht den ganzen Tag so sondern meistens nur morgens oder wenn ich irgendwas blähendes gegessen habe.Mein Arzt hat jetzt herausgefunden das es das Roemheld-Syndrom ist.Dabei wird das Zwechfell durch zuviel Luft im Magen und Dickdarm Nach oben gedrückt und das wiederrum Drückt das Herz ein bißchen nach oben.So blöd wie es sich anhört:es ist total ungefährlich!Aber auch total unangenehm!Mir hilft meistens eine Wärmflasche auf dem Bauch und so gut wie nix blähendes essen.Lefax Tabletten sind auch ganz gut.

Micheline

26.02.2008 17:21 • #4


csilex
Ich leide seit 5 Jahren an dem Roemheld-Syndrom: schlimme Panikattacken in der Nacht, ständig Atemnot. Jetzt habe ich nach vielen Therapien einen Weg gefunden. Hier habe ich mal alles zusammen gestellt: http://www.roemheld-syndrom.org/

27.02.2016 10:06 • #5


Vwchen
Hi,

ich lass dieses Thema hier einfach mal wieder "aufleben", weil es (aus meiner Sicht) eine nicht zu unterschätzende Relevanz für das ganze Angst- und Panikthema hat.

Das Roemheld Syndrom - eine vollkommen ungefährliche Körperaktion - füttert das Angsttier mitunter ganz gewaltig.
Vielleicht gerade weil es so harmlos ist, wird in den meisten Fällen gar kein Augenmerk darauf gerichtet.

Dass das Roemheld Syndrom aber für gewaltigen Stress im ganzen Organismus sorgen kann ist für Angst- und Panikbetroffene eine recht wichtige Info,
denn wir brauchen letztenendes immer eine Erklärung für das, was uns so vehemend traktiert.
Wie ja schon hier im Forum beschrieben, sammelt sich beim Roemheld Syndrom Luft im Bauch an, die weder nach oben, noch nach unten entweichen kann.
Und wo bleibt sie? Schön im Oberbauch unter der linken Rippe.
Da sich die Luft einfach ihren Raum schafft, drückt sie unter das Zwerchfell, welches sich dann pikiert zurückzieht und sich dann seinerseits Platz schafft, indem
es unter das Herz drückt.
Das Herz ansich findet das gar nicht lustig und stolpert dann beleidigt von dannen.
Abgesehen davon, stört die angesammelte Luft den gesamten Oberbauchbereich.
(Kein Wunder, denn die ganzen Organe dort haben keinen Bock auf Druck, denn die Luft letztendlich ausübt.

Es gibt tatsächlich keine wirkliche Behandlungsmethode aber dennoch hilfreiche Maßnahmen, die man ergreifen kann. (wurden ja hier schon vorgestellt).

Wichtig finde ich bei dem Thema, dass man mal bewusst in die Beobachtung gehen sollte (unbewusst tun wir Angst- und Panikmenschen das ja eh immer), was welches Essen/trinken in einem auslöst.
Ich habe dieses kleine "Beobachtungsprogramm" einige Zeit bei mir selbst mal angewandt und festgestellt, dass der Verzehr von so etlichen Nahrungsmitteln ein
Garant für körperliches Missempfinden und auftetende Angst- und Panikattacken ist.
Nicht nur, weil es das Roemheld Syndrom begünstigt, sondern auch, weil Nahrungsmittelunverträglichkeiten sich über eine direkte Verbindung vom Darm zum Hirn (klingt komisch-aber is so)
auswirken können. Der sogenannte Vagus Nerv stellt diese Verbindung her.
Da dieser direkt mit dem Parasympathikus verbunden ist - unserer Quelle für Ruhe und Entspannung - verwundert es dann wohl nicht mehr, dass der Verzehr von einem
saftigen Burger vielleicht zu einer Panikattacke führen kann.
Auch zu erwähnen sei da der Verzehr von Weizen - der ja grad bei verschiedenen psychischen Erkrankungen gänzlich verboten ist, weil er das Krankheitsbild negativ begünstigt.

Also: wer mal Lust auf eine kleine Detektivarbeit hat:
Beobachtet, was ihr vor dem Auftreten von etwaigen Symptomen gegessen habt (1-2 Tage vorher)
und ob es da eine Regelmässigkeit zwischen der Nahrung und den Symptomen gibt.

25.10.2016 15:41 • #6




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