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Hallo, habe Euere Webseite deswegen gefunden, weil mein Freund unter Angstattaken bis hin zu Todesangst fürchtet.Er nimmt so gelbe Tabletten und sagt, das wäre Tavor. Könnt Ihr mir da weiterhelfen? Was ist das, wie wirkt das? Was fühlt er, wie kann ich ihm helfen? Vielen Dank für Euere Antwort
Sabina

06.06.2003 23:42 • 29.02.2004 #1


9 Antworten ↓


Hallo Sabine,
auch ich leide seit 8 Jahren unter Angstattacken und habe richtige Todesangst. Ich nehme im Notfall Diazepamtropfen.
Momentan mache ich eine Akupunktur und ich muss sagen mir gehts bedeutend besser.
Du fragst was er fühlt. Es empfindet denke ich jeder anders. Ich leide unter Herzrasen ,Schweissausbrüchen und Luftnot. Einen tut der ganze Körper weh durch die Verkrampfung. Ich habe immer Angst dann an einen Herzinfakt zu sterben. Für meinen Partner ist es auch sehr schwer mich zu verstehen, denn das ganze Leben ist eingeschrenkt. Ich weiss es ja nicht wie es Deinem Freund geht, kann er noch ins Kino u.s.w.
Jedenfalls ist die Akupunktur echt zu empfehlen und es ist echt super von Dir das Du Dir da einen Kopf machst. Halte weiterhin zu ihm das hilft auch schon ganz doll wenn Dich Dein Umkreis ein wenig versteht.
Habe durch meine Freundinnen etwas anderes erfahren, denn die wenigsten haben echt Verständnis.
Liebe Grüsse Jenny

07.06.2003 12:22 • #2



Wer kann mir Rat geben?

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Hallo Jenny,

vielen Dank für Deine Antwort. Er hat auch so ein Herzinfaktgefühl - aber nicht immer, ich denke es kommen immer so Schübe. Dann stehe ich immer ziemlich hilflos da und komme mir vor, bin zwar da, kann aber nichts machen. Bei meinem Freund ist dann Sport seine Medizin - ab auf die Inliner Bewegung extrem befreit ihn. Er kommt dann auch wie verwandelt zurück. Es ist manchmal schwer, wenn er so eine Attake bekommt ruhig zu bleiben (in meinem Kopf gehen dann echt die Alarmglocken los) - denn vor lauter Angst zieht er sich immer mehr in sein Schneckenhäuschen zurück. Akupunktur hat er noch nicht versucht - werde es ihm mal vorschlagen. Annehmem muss er es. Ich bin nur das Tool. Aber wie gesagt zusammenhalten ist, denke ich auch die beste Medizin und zusammen ist man stark - ich bin überzeugt, wir schaffen das zusammen. Wir kennen uns 17 Jahre und so was verbindet und die extreme Vertrauensbasis schaltet nichts und überhaupt gar nichts aus.
Schöne Pfingstfeiertage noch, herzlichen Dank Sabina

09.06.2003 13:07 • #3


Hallo Sabina
Tavor(Benzodiazepin) ist ein sehr umstrittenes Beruhigungsmittel.Es macht
in kürzester Zeit schwer abhängig und leitet eine Persönlichkeitsveränderung ein.Diese zeigt sich in Depressionen,Suizid-
gedanken und leider oft in Agression.Also von Hilfe kann hier nicht die Rede sein!Dein Freund muß da durch ohne bunte Pillen.Das wird ein Teufelskreis.Er hat bestimmt jetzt schon Angst vor der Angst.
Große Hilfe ist die Natur,fahrt paar Wochen aufs Land oder ans Meer,vielleicht ist die Ursache einfach der Lebensumstand.
Nur Mut!

10.06.2003 12:35 • #4


Lieber Hanjo,

vielen Dank für Deine Zeilen - habe mit ihm gesprochen und wir probieren es jetzt mal mit Baldrian und Johanniskraut. Positives Denken und Entspannungsübungen sowie Kurzurlaube mit unserem VW-Bus werden uns hoffentlich unterstützen. Es ist manchmal verdammt schwer, dass alles zu verstehen - aber ich denke mit Liebe und Geduld schaffen wir diesen großen Berg zu besteigen und zu bezwingen- das wird zwar ein Stück harte Arbeit - aber ich bin überzeugt, dass sich es lohnt - so einen Mann bekomme ich nie wieder. Danke Hanjo.

11.06.2003 23:29 • #5


Hallo Hanyo,
finde deinen text einfach spitze!

Meine Tocher hat heute von ihrem Arzt tavor 0,5 verordnet bekommen und ich halte davon garnichts.

(zu meinem glück, informiert sie sich zumindest vorab!
Aber das änder nichts an der situation. Aber da muß sie wohl durch.)

Das hat sie geschrieben! Ich bin ganz deiner Meinung, sie muß an ihrem Leben etwas ändern. Sport, Entspannungsübungen und nette Menschen die ihr den nötigen halt geben, leider sind solche Menschen in dieser Welt nur sehr schlechtzu finden.


Würde mich freuen von dir zu hören!!

Liebe Grüße Marion

04.11.2003 20:12 • #6


Hallo Leute,Mir gehts zur Zeit nicht so gut.
Ich leide seit einem halben Jahr an Panikattaken,mit Herzrasen,
Schweissausbrüchen , Beklemmungenin der Brust ,einer Ohnmacht nahe.
Die Panikattaken treten plötzlich u. unerwartet auf.
Mein Arzt empfahl mir eine Verhaltenstherapeutin aufzusuchen.
Wo mir leider der Mut zu fehlt.
Hat jemand Erfahrung damit ?

06.11.2003 22:15 • #7


Hallo Anne,
ich leide seit 8 Jahren an Angst und Panikattacken. Kopf hoch es wird auch wieder besser. Mit einer Therapie ist keine schlechte Idee.Hauptsache die Chemie stimmt zwischen Dir und dem Therapeuten.Man muss der Sache auf den Grund gehen, nicht nur mit Medikamente. Also Kopf hoch suche Dir einen guten Therapeuten und der erste Schritt ist getan. Kannst Du noch arbeiten?
Alles Gute Gruss Jenny

06.11.2003 23:21 • #8


Hallo,Habe seid neun Jahren Panik mal war es ganz weg mal total schlimm gehe allein nicht raus bin abhängig von anderen ich bin es leid und habe mich schon fast aufgegeben da es ja nach so vielen Therapien immer wiedergekommen ist kann mich jemand aufbauen?

28.02.2004 15:52 • #9


Hallo Janny ich leide seit einem halben jahr under panikatakken und angstgefüheel.. aber am schliemsten ist bei mir ich habe fürchterliche todesangst.. und denke imemr bei jedem panikanfall jetzt ist es vorbei.. ich habe auch alle sintome... wie schwindel, brustschmerzen.. atem not.. kan nich tmer klar denken und habe immer das gefühl wie fast in ohnmacht zu keien.. hast du auch dieses gefühl? oder ist es bei dir andest? Gruss sili würde mich freue auf deine antwort...

29.02.2004 13:50 • #10



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