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Peter88
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Moin!

Seit ca. 5 Stunden ist mir schon unwohl mit Kopfschmerzen, ständig auf Klo zu müssen, Kribbeln, generelle Anspannung und Puls konstant bei 100 momentan, Schlafen unmöglich...
Schon jetzt plagen mich wieder die üblichen Versagenängste meine Termine morgen nicht wahrnehmen zu können. Zum Glück habe ich gleich von vorn herein gesagt ich komme vermutlich nicht zum Weihnachtsfest, weil es nichts bringt für mich und für alle Anwesenden...

Ich will nicht dort hin, würde am liebsten einfach zuhause wie jeden Abend spielen oder im Internet surfen (dabei auch mit Leuten sprechen). Nur da ich jetzt schon weiß, dass da kaum jemand sein wird, mache ich mir innerlichen Druck, dass ich wenn auch nur ganz kurz doch zur Familienfeier gehen sollte. Wenigstens allen Frohe Weihnachten wünschen und eine Kleinigkeit mitessen.

Ich denke es wird hier welche geben, die Weihnachten alleine verbringen, weil sie nicht unter Leute können bzw. nicht das Haus verlassen.

Habe diesen Thread deshalb mal für alle Einsamen eröffnet die hier ihre Gefühle oder derzeitigen Gedanken austauschen möchten. Wer es nicht will, der lässt es einfach. Ich werde jedenfalls am Heiligen Abend hier reinschauen!

27.12.2012 #1


52 Antworten ↓
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karlakolummna
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Ja da sagst du was! Die liebe Familie...
Auch ich kenne solche Weisheiten vom Zusammenreißen und "doch mal spazieren gehen sollen". Von dem erhobenen Zeigefinger, der mich mahnt, wie schön fein ich es doch habe. Ja, das habe ich, möchte ich dann schreien. Aber nur für euch. Nicht für mich. Was nutzt mir mein Mann, mein Haus, mein Auto und mein Erspartes? Alles Schall und Rauch.
Psychisch Kranke sind in den Augen anderer, gar in den Augen der eigenen Familie, oft selbst schuld und "nicht ausgelastet". So jemanden HAT man eben nicht gern in der Familie. Es mag Ausnahmen geben, gewiss. Andere Menschen haben halt leicht reden. Wie sollten sie es denn auch verstehen? Würden wir es, wenn wir das selbst nicht hätten?
Es zeigt uns aber auch, wem wir wirklich etwas wert sind und wem nicht. Wer selbst in so einer Situation zu einem hält. Jeder hier, der so jemanden hat, kann sich glücklich schätzen. Auch ich bin Gott sei Dank nicht ganz allein. Ich fühle mit denjenigen unter uns, die ganz alleine leben und wegen ihrer Angst nicht oder nur selten raus können. Hinter jedem Fenster kann so jemand sitzen. Mich macht das furchtbar traurig, wenn ich von manchen Schicksalen lese.
Warum sucht man sich eine Familie oder gründet eine, wenn man dann für die Krankheit eines Familienmitgliedes so wenig Verständnis hat? Ich glaube, es ist die Angst, so etwas selbst zu bekommen. Man ignoriert es lieber. Man will das gar nicht erfahren, sich gar nicht damit auseinander setzen. Denn dann ist es weit entfernt.
Aber es ist NICHT weit entfernt. Wenn ich mich selbst betrachte, so ahnt es bei mir doch auch niemand. Warum ich so bin wie ich bin. Man sieht es eben niemandem an. Psychische Krankheiten sind nicht greifbar und ein unsichtbarer Makel. Das macht es so schwer für alle Beteiligten.

25.12.2012 18:04 • #26


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Weihnachten rückt näher, die Anspannung auch.

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K

karlakolummna
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Mag sein, Nachtschatten. Du kennst ja auch die ganze Geschichte nicht. Blut ist dicker als Wasser. Daher halte ich auch trotzdem zu meiner Mutter und lasse sie an Weihnachten nicht alleine. Ich war gestern und heute kurz bei ihr. Über die Familie meines Mannes möchte ich gar nicht lang ausführen.
Wie fühlt man sich, wenn die Schwiegereltern, durch eine Erbschaft vor Geld stinkend, einem eine einzelne Schnittblume in die Hand drücken und der Mann bekommt ein fettes Geschenk, mehrere hundert Euro teuer PLUS einen dicken Geldbetrag?
Ich will das eigentlich gar nicht mehr an mich heran lassen. In ein paar Jahren, so Gott will geht es mir dann besser, mache ich einen Schlußstrich unter alles. Derzeit wäre ich aber blöd. Und das hat nichts mit Ausnutzen zu tun. Ich sehe es derzeit noch nicht ein. Ich begebe mich wegen meiner Krankheit nicht noch weiter in die Abhängigkeit und in ALG II-Gefilde.
Irgendwann möchte ich wieder allein und frei sein und aus diesem Leben ausbrechen. Derzeit fehlt mir aber ganz entschieden die Kraft dazu. Irgendwann lasse ich diese Fehlentscheidungen, die die letzten Jahre säumen, hinter mir. Ich hoffe es zumindest. Ich hoffe, dass ich irgendwann wieder ganz auf die Beine komme und auch noch mal ein schönes Leben führen darf. Wo mir Wertschätzung zukommt. Und ich nicht als Nichtsnutz bezeichnet werde, der sich seine Krankheiten nur einbildet und sich nicht so anstellen soll.
Ich kenne leider aus Foren viele Frauen, denen es so geht. Erst krank geworden und dann noch unterdrückt und abgekanzelt. Das gilt eben nicht. Auch nicht innerfamiliär.
Wie schön war mein Leben früher und wie wenig habe ich das geschätzt. Wie schön konnten die Feiertage damals sein. Niemand kann die eigene Familie ersetzen. Erst recht nicht meine angeheiratete Familie, die nur aus Spinnern besteht.

25.12.2012 16:56 • #22


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K
Ich wünsche dir, dass du es vielleicht doch zu deiner Familie schaffst. Ist das denn weit entfernt, wenn ich fragen darf? Vielleicht kann man dich ja abholen? Oder du nimmst ein Taxi?
Ich denke auch an die vielen einsamen Menschen an Weihnachten. An die mit Angst und auch an die ohne. Wie du schon sagst. Selbst im Internet wird es sicher einsam sein heute und die nächsten Tage.
Deine Familie zu dir einzuladen, wäre fürs nächste Mal keine Alternative für dich?
Wie auch immer du Weihnachten verbringen wirst. Ich hoffe, dass es dennoch schön für dich wird und du nicht einsam bist.
Ich muss Weihnachten zum Glück nicht alleine verbringen, da ich ja Familie zu Hause habe. Leider bin ich aber richtig schlimm krank und liege flach.

#2


B
Ich bin zwar nicht alleine aber an diesen Tagen auch angespannt... früher wollte ich dieses Fest immer irgendwie umgehen, heute fehlen mir die Menschen denen ich früher selten meine Zuneigung zeigen konnte. Dazu noch eine Erkältung und dieses seltsame, fast schon warme Wetter draussen...

#3


Pseiko
Ich bin heut morgen super entspannt aufgewacht. Jetzt so kurz vor der abfahrt zu meinen eltern bin auch ich angespannt, erwartungsängste und kurzatmigkeit. Was wäre wenn gedanken, hitzewallungen einfach nur k*cke.

#4


K
Aber wenn ihr das nur habt, wenn ihr Termine habt, dann wisst ihr ja, dass es eindeutig psychisch sein muss. So manches Mal beneide ich ein wenig die Leute, die zu Hause gar nix haben und nur Symptome kriegen, wenn irgendwas ansteht.
Ich hantiere nur im Haushalt rum und habe schon wieder Schwindel.
Weihnachten bedeutet mir eh nichts mehr. Die Personen, mit denen ich mein komplettes Leben Weihnachten und alle anderen Feiertage verbracht habe, sind tot. Wo mögen sie wohl sein? Während wir hier "unten" Weihnachten feiern? Mir macht das sehr zu schaffen. Das ist nun schon das 2. bzw. 3. Weihnachten, mein 2. und 3. Geburtstag ohne meinen lieben Verwandten. Auch wenn ich noch Familie habe, so fehlen doch immer zwei Personen. Ihr Platz bleibt leer. Nie wieder wird es so sein wie es einmal war. Das wird mir immer mehr bewusst.
Mein Mann kann das nicht ersetzen. Seine Familie erst recht nicht. Ich bin quasi gezwungen, Weihnachten mit meiner Mutter (egoistisch und kaufsüchtig), meinem Mann, meinen Schwiegereltern (restlos ballaballa) zu verbringen. Vielleicht kommt noch meine Schwägerin (gutmütig, aber strohdumm) vorbei.
Eigentlich hatte ich mich gefreut, denn Feiertage bedeutet für mich mit meiner Angst ja auch, nicht alleine zu sein. Aber gleichzeitig meine geliebten Verwandten zu vermissen und die anderen ertragen zu müssen.

#5


Peppermint
Die gebliebten toten schauen von oben herab.....und solange wie sie in unseren Herzen sind ...sind sie niemals weg....

Sei dankbar das du einen Familie hast einen Mann eine Mutter ...Kinder.....viele andere haben das alles nicht und sind Weihnachten ganz allein....

#6


J
Was ich noch viel schlimmer finde, wenn man
Familie hat und sich trotzdem einsam fühlt.

Frohe Weihnachten wünscht

Jess

#7


R
Ich bin auch allein. Habe keine Familie.

Den Bekannten, gerade erst durch eine Zeitungsannonce kennengelernt, kann ich auch nicht anrufen weil er viele Angehörige hat. Wenn man sich erst 1x getroffen hat, ist das nicht anders.
Viele Grüße an alle EINSAMEN IM FORUM.

#8


P
Joa wie immer nich geschafft. Ganzen tag herzrasen und klo. Wie die letzten jahre auch halt. Schaffe es nichtmal aufzustehen momentan. Hab 3 baldrian genomm aber die machenn einfach nur sau müde und stoppen den durchfall auch nich

#9


RainerSkeptiker
Hallo,
wünsche allen hier ein trotz der Situation erträgliches Weihnachtsfest! Ich verbringe die Tage zusammen mit meiner Frau. Sonst sind alle tot oder weit weg.
Gute Alternative für ganz einsame Menschen sind Literatur, Musik und ein oder zwei Glas Wein.
@Peter88: Hättest meine PN ruhig abrufen können. Stand nichts schlimmes drin.
Alles Gute
Rainer

#10


P
Zitat von RainerSkeptiker:
Hallo,
wünsche allen hier ein trotz der Situation erträgliches Weihnachtsfest! Ich verbringe die Tage zusammen mit meiner Frau. Sonst sind alle tot oder weit weg.
Gute Alternative für ganz einsame Menschen sind Literatur, Musik und ein oder zwei Glas Wein.
@Peter88: Hättest meine PN ruhig abrufen können. Stand nichts schlimmes drin.
Alles Gute
Rainer


@Rainer sorry habe jetzt erst gesehen das ich Messages bekommen habe.

Bei deiner Nachricht steht jetzt:
Diese Nachricht wurde von ihrem Autor gelöscht, bevor sie an dich ausgeliefert wurde.

Kannst mir ja nochmal schicken wenn magst, ich lese die Nachrichten immer, nur ist mir bis dato nicht aufgefallen das ich eine habe

#11


K
Unser Weihnachtsessen war schnell vorüber. Mein Mann besucht nun noch seine Eltern und ich bin allein. Mit meiner Grippe kombiniert mit Zahnschmerzen und Magen-Darm.
Eine Freude hat mir eben meine Katze gemacht. Eigentlich eine freiheitsliebende Freigängerin, die im Winter nur zum Schlafen in den Heizungsraum geht. Sie kam ganz von allein ins Wohnzimmer und hat sich zu mir gelegt.
Was für eine Freude einem so ein Tier machen kann. Vor knapp sechs Jahren ist sie mir zugelaufen und erfreut mich seitdem.

@ Peter: Schade, dass du es nicht geschafft hast. Kommt deine Familie dich denn nicht besuchen? Ist das denn, wenn ich fragen darf, so ein Art soziale Phobie bei dir? Also Angst vor Kontakt mit anderen Menschen? Oder mehr Angst, dass du eine Panikattacke bekommen könntest?
Bei mir ist es immer Angst vor Schwindel. Und nicht weg können.

Ich wünschen allen hier dennoch Frohe Weihnachten. Besonders den Menschen unter uns, die ganz alleine sind.

#12


P
Zitat von karlakolummna:

@ Peter: Schade, dass du es nicht geschafft hast. Kommt deine Familie dich denn nicht besuchen? Ist das denn, wenn ich fragen darf, so ein Art soziale Phobie bei dir? Also Angst vor Kontakt mit anderen Menschen? Oder mehr Angst, dass du eine Panikattacke bekommen könntest?
Bei mir ist es immer Angst vor Schwindel. Und nicht weg können.

Ich wünschen allen hier dennoch Frohe Weihnachten. Besonders den Menschen unter uns, die ganz alleine sind.



Jap so kann ich's auch beschreiben. Angst vor Schwindel, mit einhergehenden Herzrasen durch diesen Schwindel weil ich dann automatisch verkrampfe. Dann die Platzangst nicht weg zu können. Mit den Leuten reden ist mir relativ egal, sie fragen mich auch nicht aus oder so. Es ist ja so, ich könnte direkt gehen jederzeit, klar. Das müsste ich dann aber schon nach 2 Min. machen wenns danach geht, bzw. die Panik bzw. Anspannung steigt ja schon bevor ich überhaupt da bin und das hindert mich komplett daran das Haus zu verlassen...

Angst vor Menschen habe ich sogesehen überhaupt nicht, höchstens halt die generelle Platzangst nicht weg zu können. Aber ich kann mich problemlos mit Menschen unterhalten und kann mich bestens mit Leuten unterhalten. Das verstehen leider viele auch nicht. Viele von meinen Verwandten denken ich habe Angst vor Ihnen. Dabei hat das 0 damit zu tun. Ich bin einfach angespannt und weil ich dann nicht einfach so weg kann, so kann ich das nicht steuern. Alleine schon immer die Sache entspannt hinsetzen und nichts machen außer reden, geht bei mir nicht. Ich kann nicht ruhig sitzen, das macht mich nervös, ich muss immer dabei irgendwas anderes noch machen.

Übrigens merke ich gerade auch wieder, dass ich keinerlei Anzeichen einer Depression habe, obwohl die mir viele einreden wollen, dass das so kein Leben ist...
Weihnachten ist vorerst vorbei und trotzdem trauer ich den versäumten Familienessen heute nicht nach. Mir ging es währenddessen schei., aber jetzt ist es vorbei und meinte Laune ist schon wieder richtig gut. Auch die Sympthome alle weg, nur noch etwas Magen/Darmprobleme...

#13


R
Ein Glück, wenigstens ist der 24.12. rum.

#14


K
Oh lass und tauschen, Peter. Ich habe eine echte Magen-Darm-Grippe.
Wissen deine Verwandten denn, warum du immer absagst? Oder erfindest du da Ausreden?
Dieses Ausreden erfinden müssen finde ich auch immer so schlimm. Aber ich kann doch auch nicht Hinz und Kunz auf die Nase binden, was ich habe, oder? Meine Angst, dass sich dann alle Bekannten von mir abwenden, ist zu groß. Manchmal denke ich auch, so selten wie ich raus gehe, vergisst mich bald jeder. Naja. Ich gehe ja raus. Aber halt im Schnellverfahren. Mit dem Auto. Andere gehen gemütlich spazieren und halten hier und da ein Schwätzchen.

Ich finde dennoch erstaunlich, dass dir die Einsamkeit nichts ausmacht. Hast du gar keinen persönlichen Kontakt zu Familie, Freunden, Bekannten? Hast du denn Tiere?

#15


B
Ich neige in diesen Zeiten sehr stark zu Depressionen, bin lustlos, wie gedeckelt. Wirre Gedanken, Angst das es mich emotional überrennt, seltsames Abwesenheitsgefühl so als sei man nicht ganz da oder im Halbtraum. Wirres Zeug im Kopf, Müdigkeit. Mischung aus kurz mal guter Laune, dann wieder absolut zum Heulen. Seit dem die Angst mein Begleiter ist, jedes Jahr das Gleiche.

#16


K
Also das hängt bei mir nicht von Feiertagen ab. Depressive Phasen nur wegen der Angst an sich. Weil man sich so ausgeschlossen fühlt. Bestraft vom Leben. Ums Leben betrogen. Wenn man sieht und hört, was andere so machen. Urlaubsreisen, Partys, Shoppingtouren. Und man selbst steht außen vor. Macht euch das auch zu schaffen? Dieses um die vielen Erlebnisse betrogen sein? Meiner Bekannten geht´s auch so. Ich bin immer froh, wenn wir uns unterhalten können. Sie versteht mich. Ist auch dauernd krank. Erledigt auch immer alles schnell im Sauseschritt. Rappelt sich auch immer wieder hoch und fällt auf die Nase.
Ich kann es nicht mehr zählen wie oft ich in den letzten 3-4 Jahren krank war. Morgen geht meine Familie essen. Ich kann daheim liegen mit Magen-Darm. Schon am Geburtstag meiner Mutter lag ich mit Erbrechen flach. Bloß weil ich Tabletten eines Naturheilkundlers schluckte, der mir versicherte, meine Beschwerden gingen dadurch weg.
An meinem Geburtstag im letzten Jahr lag ich mit Fieber im Bett. Am Sechs-Wochenamt meiner Oma mit einer Mandelentzündung. Meine Freundin konnte ich an ihrem 30. Geburtstag nicht besuchen, weil wir krank waren. Ebenso den Adventskaffee bei Bekannten musste ich sausen lassen wegen Erkältung. Es reicht! Ich komme mir vor ein altes Wrack.

#17

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B
Vielleicht bist oder wärest Du weniger krank, wenn Du TROTZDEM an allem teilnimmst? Aber das sagt sich wohl sehr leicht, gerade von mir...

#18


K
Es ist ja dann immer so schwerwiegend, dass ich flach liege. Mit 40 Fieber geht man nicht mehr in die Kirche und mit Durchfall fährt man nicht ins Restaurant. Das ist ja das Problem. Andere haben mal was Schlimmes, aber das vielleicht einmal im Jahr. Bei mir artet grundsätzlich alles direkt aus. So extrem, dass ich im Bett oder auf der Couch liege. Ich habe keine Ahnung, warum meine Abwehrkräfte so schwach sind. Ich denke halt wirklich, dass es erblich ist. Bei meiner Mutter geht´s in die Richtung Atemwegserkrankungen. Von den verblichenen Verwandten großmütterlicherseits will ich nicht sprechen. Alle kränklich durch und durch. Gar Todesfälle in jungen Jahren. Weiß man natürlich heute nicht, was es war. Damals war man tot und aus die Maus. Meinen richtigen Großvater mütterlicherseits kenne ich nicht. Wer weiß, was in der Richtung noch für Krankheiten schlummern. Wir wissen ja gar nicht, ob der Vogel noch lebt. Zu meinem leiblichen Vater hatte ich 25 Jahre so gut wie gar keinen Kontakt. Aber soooo allerbester Gesundheit sind die da auch alle nicht.

#19


N
Zitat von karlakolummna:
Ich bin quasi gezwungen, Weihnachten mit meiner Mutter (egoistisch und kaufsüchtig), meinem Mann, meinen Schwiegereltern (restlos ballaballa) zu verbringen. Vielleicht kommt noch meine Schwägerin (gutmütig, aber strohdumm) vorbei.


Wer zwingt dich ? Du bist frei in deinen Entscheidungen !

Und wie würdest Du dich so bewerten ?

Wenn Du ein bischen von allem hättest würde es vielleicht ein prima Weihnachten werden mit Menschen, die noch leben.

Grüße
Nachtwind

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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