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Dane
Hallo,

was mich interessieren würde, wie motiviert ihr euch immer wieder?

Ich habe hier schon oft gelesen, das viele schon sehr lange mit der Angst leben ... auf verschiedenste Art und Weise .. und das die Angst auch immer wieder das Leben beeinflusst.

Jeder hier kennt wahrscheinlich dieses tiefe Schwarze Loch, in das man immer wieder rutscht... und am liebsten alles hinwerfen würde.. sich vergraben möchte und sich nichts sehnlicher wünscht, als das es endlich aufhören soll.

Was aber treibt euch immer wieder voran?

Lässt euch nicht aufgeben?

Was gibt euch neuen Mut?

Ist es die Famile...? .. Wut, das nicht aktzeptieren zu wollen und aufgeben zu wollen? Was sagt ihr euch in solchen Situationen?

LG, Dane

14.10.2008 09:19 • 15.10.2008 #1


19 Antworten ↓


Der Wille und die Vernunft. LG

14.10.2008 09:22 • #2



Was treibt euch an und lässt euch nicht aufgeben ?

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Die manchmal noch aufflackernde Hoffnung

14.10.2008 09:33 • #3


Dane
..hm, bei mir ist es schon auch die Vernunft in lichten Momenten...

...oft aber auch Wut auf mich, das das so nicht sein kann.. ich hab dann richtigen Zorn auf meinen Körper.. wahrscheinlich keine so gut Einstellung...

14.10.2008 09:41 • #4


Hallo Dane,
gerade gestern hatte ich so ein Tief, wie du es beschreibst. Erst kam das schwarze Loch, dann habe ich überlegt, was falsch war.
- ich hatte mir für den Tag zuviel vorgenommen


Ich habe mir dann überlegt:
- was habe ich in der Verhaltenstherapie gelernt
- ich habe mir eine längere Pause gegönnt
- bin dann noch einmal in die Situation
Ich bin ein sehr dickköpfiger Typ, der gestellte Aufgaben unbedingt erfüllen will. Ich will diese Angst unbedingt los werden.

Vielleicht sollten wir auch diese schlechten Tage nicht so sehr bewerten. Vielleicht sollten wir sie gelassen annehmen.
Die Wolken am Himmel können wir auch nicht beeinflussen.

Liebe Grüße
engelchen106

14.10.2008 09:45 • #5


Das stimmt. Versucht selbst in den schlechten Tagen mal das positive zu sehen. Geht nicht? GEHT DOCH ! LG

14.10.2008 09:49 • #6


Eine sehr gute, entlastende Idee *notier

14.10.2008 10:01 • #7


Es gibt ein ganz tolles Buch, das ich mir mal gekauft habe *Veränderungen des subjektiven Erlebens* LG

14.10.2008 10:03 • #8


Huhu,

tja, ich denke auch die Vernunft und es gibt ja auch zwischendurch bei mir Tage wo es gut läuft - da bekomm ich dann immer Wut wenns nicht so ist - weil es mich ärgert, dass ich mir mein Leben selbst damit versaue.

Und natürlich meine Familie.......

Grüsslis
Gabi

14.10.2008 10:13 • #9


Auch ein wichtiger Punkt: Zwischen Verwirrung und Nicht-Verstehen unterscheiden zu können. LG

14.10.2008 10:17 • #10


Dane
Hallo Mäuselpups..,


Veränderung des subjektiven Erlebens?

Okay notiert.. hab gestern hier das angepriesenen Ängste verstehen und überwinden bekommen.. aber danach .. warum nicht..

... danach findet man an reichlich besch.... eidenen Tagen auch noch was gutes? Was kann das sein?

Also ich bin ja auch eine, die sich sonst nicht unter bekommen lässt ... frei nach dem Motto immer positiv denken und alles wird gut!

Aber seit ich dies Geschichte erleben darf, fällt mir das langsam verdammt schwer... *stöhn.. *ächtz...

LG, Dane

14.10.2008 10:20 • #11


Dane
...und verwirrt sein .. weil mans nicht versteht ...?
So dachte ich .. ist das?

Huhu gajoko,

....ja a bisl schlechtes Gewissen bekomme ich meinem Partner auch gegenüber.. weil ganz aussen vor ist er leider ja auch nicht .. und er gibt
sich echt Mühe...

14.10.2008 10:24 • #12


Verwirrung und Nicht verstehen sind zwei grundverschiedene Dinge.
Als Beispiel: Du verstehst nichts von Herzchirugie, aber das ist nichts was dich verwirrt, weil du ganz einfach nicht über die Informationen verfügst, die du zum Verständnis der Herzchirugie benötigen würdest.
Verwirrung hingegen ist immer ein Zeichen, das du dich auf dem Weg zum Verstehen befindest, eine Menge Informationen hast, aber die noch nicht so organisiert sind, um sie zu verstehen.
Ich weiss es hört sich schlimmer an wie es ist. Aber einfacher konnte ich es nicht rüber bringen. LG

14.10.2008 10:32 • #13


Dane
Nö, ist doch gar nicht schlecht.. ich glaube ich verstehe schon.

Also am Anfang verstehe ich das eine und das andere nicht und wenn
mich was interessiert, dann suche ich Informationen und ... und solang ich die nicht so zusammen fügen kann, dass ich verstehe, bin ich erst mal verwirrt...

Kommt hin, oder?

14.10.2008 10:42 • #14


huhu

bei mir ist es das positive denken und die Vernunft.

Klingt ganz plausibel was Mäusel geschrieben hat, respekt.

knubu

Steffi

14.10.2008 10:45 • #15


Niccolina
Ich weiß es klingt banal: Meine Kinder.

Ich bin Mutter eines fast 8jährigen Sohnes, der zwar schon viel wegstecken muss wegen meiner Angst, für den ich mich aber immer noch ein bisschen zusammenreiße.

Jetzt bin ich seit kurzem wieder schwanger und muss zusehen, dass ich zurechtkomme. Eine Panikattacke während der Schwangerschaft möchte ich nicht und im Kreißsaal bei der Geburt wäre das echt fatal. Zwar hab ich erhebliche Magenprobleme aber PAs hab ich derzeit nicht.

Mich selbst als Motivator kann ich nicht nehmen, dazu mag ich mich einfach zu wenig. Da hilft mir leider auch die Vernunft nicht weiter. Wenn ich Angst und Panik hab, dann weil ich das schon für irgendwas werde verdient haben.

Doch meine Kids haben's nicht verdient, dass ihre Mutter sich so gehen lässt - weder mein Sohn noch mein Krümel, also reiß ich mich so gut es geht zusammen.

Liebe Grüße

Nicole

14.10.2008 11:06 • #16


ich bin noch viel banaler: ich will fotografieren und dabei die welt entdecken.

nachdem ich jetzt jahrelang immer nur dasselbe gesehen habe, nämlich meine vier wände, möchte ich irgendwann soweit kommen, dass ich auch mal ein bisschen reisen könnte. keine ahnung, ob ich das ziel schaffe, aber wenn nicht dass, dann zumindest eine eindeutige besserung, die zwar immer noch krank ist, aber doch mehr handlungsspielraum zulässt. irgendwann möchte ich auch wieder brötchen verdienen.

hoffnung? tagesabhängig! wenn sich die grossen schwarzen löcher auftun möchte ich aufgeben. wenn wieder mal ein tag ein bisschen besser ist, möchte ich weitermachen...

14.10.2008 11:13 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Also Nicolina,
ich denke mal du hast ein paar MEHR Probleme als wie Angst und Panik. Dein Selbstwertgefühl gleich NULL. Wenn du nicht anfängst drastisch was an deiner DENKENSWEISE zu ändern, wirst du in ABSEHBARER ZEIT, nicht einmal mehr fähig sein, *dich für deinen Sohn zusammen zu reißen*, geschweige denn für dein neues Baby. Du brauchst dringend ärztliche Unterstützung. LG

14.10.2008 11:14 • #18


kaysmama
meine 2 kinder

15.10.2008 18:34 • #19


Meine beiden süßen Katzen. Immer wenn ich einen schlechten Tag hatte kuchel ich mit ihnen auf der Couch und schaue dabei ne schöne Amiserie an. Das baut mich ungemein auf.

Ansonsten auch lichte Momente in denen ich die ganze Panik mal distanziert als totalen Schwachsinn ansehen kann.

15.10.2008 21:03 • #20



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