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Meine Mutter leidet seit 20 Jahren unter generalisierter Angststörung und hypochondrischer Störung. (meine Einschätzung, nicht ärztlich diagnostiziert) ich bin der Meinung, dass sie die hat, weil bei ihr stets alles ein Tumor ist. Hat sie Kopfschmerzen ist es ein Tumor, weil ihr Bein heiß ist, hat sie eine Thrombose. Oder die Thrombose ist bei Kopfschmerzen in den Kopf gewandert usw. Mit dieser Sache treibt sie mich in den Wahnsinn. Sie fragt einen Z.B. ständig und mit ständig meine ich zwanzig dreißig mal am Tag ob man solche Symptome auch kennt. Oder ob man wirklich nicht glaubt, dass sie einen Tumor hat. Dabei kann man ihr auch sagen, dass sie aufhören möchte, das zu fragen, weil man sich durch die ständige Fragerei gestresst fühlt und man sowieso nichts anderes sagt. Das kenne ich nun schon seit dem ich ein Kind bin und ich bin und ich bin mir auch ganz sicher, dass sie damit auch einen Teil dazu beitragen hat, dass ich eine Panikstörung habe. Seit ein paar Tagen hat sie nun mal wieder Kopfschmerzen und fühlt sich gestresst und unruhig, was für mich eindeutig auf ihre Erkrankung hinweist. Sie glaubt natürlich wieder sie hat einen Tumor. Ihre Hausärztin hat sie nun zu einem Neurologen überwiesen. Doch auf Ihrer Überweisung steht nichts von Kopfschmerzen, sondern nur von ihrer Unruhe und Stress. Besonders aber stört sie, dass auf ihr steht, dass sie Angst vor Menschen hat. Dabei muss gesagt werden, dass sie der Ärztin erzählt hat, sie hätte sich aus Stressgründen schon von ihren Kollegen zurückgezogen. Darüber regt sie sich Jun schon den ganzen Abend auf und sie will, dass die Ärztin dass sofort ändert. Sie steigert sich da total rein und das wirkt sich so sehr auf mich aus, dass ich mich So sehr aufgeregt habe, dass ich totales Herzrasen bekommen habe. Und ich mich nur mit Mühe und Not beruhigen konnte um keine Panikattacke zu bekommen. Ich habe sie mehrfach gebeten mit dem Thema aufzuhören, weil ich Herzrasen bekommen habe. Aber sie hat einfach nicht aufgehört. Was würdet ihr an meiner Stelle machen. Ich weiß genau,dass es Morgen weitergeht. Wenn sie einmal anfängt dann hat sie nur noch ihr Zeug im Kopf. Ich habe mich schon in meinen Bereich zurückgezogen, aber das hindert sie nicht, dann kommt sie rein und redet einfach weiter. Das sie hypochondrische Züge hat, akzeptiert sie übrigens auch nicht, dann fühlt sie sich angegriffen und wird nur beleidigend. Ich bin wirklich ratlos.

13.02.2020 22:17 • 14.02.2020 x 1 #1


3 Antworten ↓


Zitat von Juliane1987:
Meine Mutter leidet seit 20 Jahren unter generalisierter Angststörung und hypochondrischer Störung. (meine Einschätzung, nicht ärztlich diagnostiziert) ich bin der Meinung, dass sie die hat, weil bei ihr stets alles ein Tumor ist. Hat sie Kopfschmerzen ist es ein Tumor, weil ihr Bein heiß ist, hat sie eine Thrombose. Oder die Thrombose ist bei Kopfschmerzen in den Kopf gewandert usw. Mit dieser Sache treibt sie mich in den Wahnsinn. Sie fragt einen Z.B. ständig und mit ständig meine ich zwanzig dreißig mal am Tag ob man solche Symptome auch kennt. Oder ob man ...

Wohnst du bei Deiner Mutter? Ganz ehrlich, Versuche Abstand zu gewinnen. Ich kenne genau dieses Verhalten von meinem Ex Mann und meiner Mutter ( in anderer Variante) ...Du musst dringend Dich davon distanzieren!

13.02.2020 22:29 • #2



Mutter treibt mich zu Panikattacke

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Zitat von Sarahh:
Wohnst du bei Deiner Mutter? Ganz ehrlich, Versuche Abstand zu gewinnen. Ich kenne genau dieses Verhalten von meinem Ex Mann und meiner Mutter ( in anderer Variante) ...Du musst dringend Dich davon distanzieren!
ja ich wohne mit ihr zusammen, ausziehen ist leider im Moment nicht möglich, warum möchte ich hier nicht zum Thema machen. Also muss ich damit klar kommen.

13.02.2020 22:44 • #3


Hedwig
Zitat von Juliane1987:
ja ich wohne mit ihr zusammen, ausziehen ist leider im Moment nicht möglich, warum möchte ich hier nicht zum Thema machen. Also muss ich damit klar kommen.


Eigentlich hast du dir die Antwort gerade selbst gegeben. Ja, dann musst du damit auskommen. Ausziehen und auch räumlichen Abstand gewinnen und dein eigenes Leben führen oder wenn das nicht geht einen Weg finden damit klar zu kommen, deine Mutter wirst du nicht ändern können.

14.02.2020 08:01 • x 2 #4




Dr. Christina Wiesemann