Pfeil rechts

Bringen Medikamente überhaupt normalität?
Kann man durch Medikamente wieder komplett Angstfrei sein?
Ich möcht gerne mal wissen in wieweit Medikamente wirken und wie andauernd diese Wirkung ist. Kann man jede Situation mit Medikamenten Problemlos meistern?
Über Nebenwirkungen kann man ja überall lesen, mich interessiert der Nutzen.

03.11.2010 16:07 • 11.11.2010 #1


13 Antworten ↓


ja das sind echt gute Fragen.
Wer hat es eigentlich geschafft mit welchen Medikament?
Die Angst und die Depris weg zu bekommen?

03.11.2010 21:58 • #2



Was bringen Medikamente

x 3


Ich habe die Angst und die Depresionen ohne Medikamente beseitigt.
Fast nie blitzen Sie durch, aber ganz gesund bin ich noch nicht.
Werde aber von Tag zu Tag stärker.
Ich bin bald Frei.

03.11.2010 22:01 • #3


So und jetzt musst du mir erzählen, wie du es fast geschafft hast

03.11.2010 22:02 • #4


Mit viel Arbeit, Intelligenz, Glaube und Willen.
Ich habe mich selber geheilt, keiner war mir eine Hilfe.
Es gibt aber auch andere die es alleine schaffen.
Ein paar Situationen muss ich noch perfekt machen.
Vielleicht poste ich mal mein Tagebuch, dort kann man viele Wege und Versuche, aber auch beängstigentes nachlesen.

03.11.2010 22:08 • #5


Ja das ist es ja bei mir. Ich komm mit meinem a... nicht in die genge.
Ich will versuchen Morgens auf zustehen, dann lass ich mich wieder hängen, dann hatte ich schon 2 mal ein termin beim therapeuten auch nicht hingegangen.

Und das um denken ist auch so schwer.
Wie sieht denn dein tagesplan meistens aus?

03.11.2010 22:14 • #6


Wenn es einem gut geht, brauch man keinen Plan mehr.
Man sollte generell nicht alles planen, da es einen Zwang darstellen kann.
Ich versuche Morgen mal wieder um 6 aufzustehen, sonst um 7 oder 8.
Dann irgendwann Einkaufen, Sport und mal sehen, werde vielleicht den nächsten großen Sieg
einfahren.
Was meinst du mit umdenken?
Zum Therapeuten solltest du fahren, ob er dir hilft ist egal.
Das wichtige ist dein Glücksgeühl, der erfolg da gewesen zu sein.
Geh wirklich hin, du holst dir sonst die Krankheit in die Wohnung, und ohne Safepunkt?
Nicht schön.
Jeden Tag solltest du dir min. ein Erfolgserlebnis schaffen.
Zieh jeden Abend das negative, und dann das Positive Fazit des Tages, bis es dir besser geht und du diese Eigenmotivation nicht mehr brauchst.

03.11.2010 22:25 • #7


Ist überhaupt jemand Angstfrei durch Medikamente?

04.11.2010 20:07 • #8


Christina
Zitat von Vates:
Bringen Medikamente überhaupt normalität?
Kommt drauf an, wer welches Medikament in welcher Situation und Dosierung nimmt.

Zitat von Vates:
Kann man durch Medikamente wieder komplett Angstfrei sein?
Im Prinzip schon, aber das ist nicht erwünscht. Vermutlich meinst du aber gar nicht wörtlich "komplett angstfrei", sondern so etwas wie einen Normalzustand. Siehe oben: kommt drauf an...

Zitat von Vates:
Ich möcht gerne mal wissen in wieweit Medikamente wirken und wie andauernd diese Wirkung ist.
Kommt wieder drauf an, das kann man nicht so pauschal sagen. Einige wirken, so lange man sie nimmt, einige bewirken andauernde Veränderungen, einige verlieren ihre Wirkung auf Dauer. Und manche wirken bei manchen gar nicht.

Zitat von Vates:
Kann man jede Situation mit Medikamenten Problemlos meistern?
Die Frage ist hoffentlich nicht dein Ernst. Auch mit Medikamenten bleibt man Mensch, i.d.R. sogar derselbe, der man immer war, und verwandelt sich weder in Superman noch in den Hulk...

Liebe Grüße
Christina

04.11.2010 21:42 • #9


MentaleDispersion
Ich persönlich halte nichts von Medikamenten gegen eine Angstörung, ausgenommen sind Benzos, wenn man wirklich kurz vorm Kollaps steht. Aber regelmäßig Medikamente zu nehmen halte ich für nicht so prickelnd, da diese das Problem keinesfalls lösen und natürlich auch Nebenwirkungen haben. Das perfekte Medikament ist übrigens sportliche Betätigung.

04.11.2010 22:17 • #10


Die Fragen sind alle auf den Normalzustand bezogen, und nicht auf Superkraft oder sonstigen misst.
Ich nehme auch keine Medikamente. Wollt nur wissen ob es wirklich eine hilfe wäre mit Medikamenten.
Ich finde Sport auch sehr hilfreich, man vertraut seinem Körper und ist einfach fit.

05.11.2010 09:35 • #11


Christina
Zitat von Vates:
Die Fragen sind alle auf den Normalzustand bezogen, und nicht auf Superkraft oder sonstigen misst.
Ich kenne niemanden, der im "Normalzustand" jede Situation problemlos meistert.

Zitat von Vates:
Ich nehme auch keine Medikamente. Wollt nur wissen ob es wirklich eine hilfe wäre mit Medikamenten.
Das kann man nicht pauschal beantworten. Da müsstest du schon konkreter beschreiben, bzgl. welcher Situationen oder Symptome du das wissen möchtest. Dann kommt es drauf an, aus welcher Medikamentenklasse das Medikament kommt, wie man es verträgt und wie man so gestrickt ist (Empfindlichkeit bei Nebenwirkungen, Nocebo- und Placeboeffekte).

Liebe Grüße
Christina

05.11.2010 15:46 • #12


Die medikamente helfen dir in den Phasen über die Angst aber du wirst dadurch niemals Angstfrei denke ich .... Ich habe nie welche genommen ich bin ziemlichdagegen und habe mir ärzte gesucht die mit mir meiner person arbeiten und mir nicht nr medis abdrücken...ich halte das für sinnvoller...medis empfehle ich nur wenn es gar nicht mehr geht....aber du wirst davon ja nur abhängig und kannst ohne die medis nicht mehr angst frei sein...denke ich ich weiß es nicht aus erfahrung ich stell mir das nur sovor..... und wenn du mit dir arbeitestes ist das sinnvoller weil du dich selbst kennenlernst und weißt und lernst damit umzugehen das können die medis nicht...dazu kommt das viele medis viele nebenwirkungen aufbringen

11.11.2010 19:41 • #13


hallo!

ich glaube auch, diese frage kann man nicht wirklich beantworten. ich tippe eher darauf, dass es nicht einfach nur mithilfe von medis klappt. und die meisten von uns haben sicher auch die hoffnung und das ziel, dass es langfristig ohne geht.

ich kann nur von mir sagen, dass ich angefangen habe, was zu nehmen, als bei mir so gut wie gar nichts mehr ging (vor allem angstzustände) und dass ich denke, die medis haben mir geholfen, wenigstens einigermaßen wieder klar zu kommen, so dass ich dann in der lage war, zur therapie zu gehen und dadurch auch etwas bewegen konnte. bzw. nach einer zugegeben schweren eingewöhnungsphase von über drei wochen plötzlich ein licht am horizont zu sehen war und ich es dann geschafft habe, selber mehr mut zu fassen und die dinge anzugehen.

ich glaube, noch wichtiger ist es, langfristig an sich zu arbeiten und/oder strategien zu entwickeln wie man schwierigen situationen begegnet etc. aber ein medikament kann helfen, dass es etwas leichter wird, den stresslevel runterzufahren, die negativen gedankenspiralen zu stoppen. so ist es, denke ich zu verstehen, wenn man wie so oft liest, gesprächstherapie und medikation greifen ineinander.

und bei manchen mag es sogar auf dauer von nutzen sein. ich habe von leuten gehört, die jahrelang depressiv waren und mit einem medi endlich und auf lange sicht in der lage waren, den alltag so zu sehen und zu meistern wie es "normale" menschen ohne probleme tun. und wenn es diese möglichkeit gibt, warum soll man es nicht nutzen oder zumindest probieren?

gruß,
jona.

11.11.2010 21:04 • #14



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Hans Morschitzky