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C
Hey Leute Das wer echt gut wenn wir uns mal austauschen könnten schreibt einfach hin wie eure erste panikattacke war, was der vermutliche Auslöser war was euch durch den Kopf gegangen ist auf einen gutes austauschen freunde mfg

09.01.2014 21:31 • 11.06.2014 #1


46 Antworten ↓


D
Hallo Cubanobar,

was war denn deine erste Panikattacke und was war dein auslöser?

Ich glaube meine erste richtige Panikattacke, wo ich richtig angst hatte und auch körperlich total verrückt geworden bin, war als ich damals im Fahrstuhl stecken gebleiben bin. Und als ich aus dem Fahrstuhl gekommen bin, bin ich gleich ohnmächtig geworden und danach hatte ich richtig panik.
Der auslöser ja ich denke mal das war das ich stecken geblieben bin und ich mich richtig in meine angst reingesteigert hatte und da alleine nicht raus kam, da ich nicht wusste das es so eine panikattacke ist.
Hatte vorher auch schon Ängste aber noch nie so Panik wie in dem Moment. Und auch nie mit so starken Körpersymtomen, also denke ich das war die erste richtige Panikattacke.

Mit lieben Grüßen,
Delphin

09.01.2014 21:50 • #2


A


Warum ist deine erste Panikattacke Endstanden?

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anni91
Huhu!
Also an meine erste Panikattacke kann ich mich noch richtig gut erinnern.
Ich War mit vier Freunden im Kino, das lustoge daran, wir gingen nach einem Film spontan in den nächsten weil wir einfach lust darauf hatten.
Und im zweiten Film passierte es.
Nach etwa zwanzig Minuten bekam ich herzrasen und mir wurde schwindlig , ich wollte einfach nur noch eins. ..RAUS.
Draußen rief ich dann meinen dad an der mich abgeholt hat und mir nie ins nächste KH fuhr weil ich so Panik hatte und ihn sogar angefleht hatte mit mir zu nem Arzt zu fahren.
Gefunden wurde nix.
weshalb ich diese Attacke bekam ist mir bis heute ziemlich unklar.

lg

09.01.2014 22:39 • #3


Pepe Silva
Also erstmal vorweg. Meine erste Panikattacke bekam ich in November 2013 um 3:00 Uhr ungefähr. Da ich noch nicht in eine psychologische Betreuung bin (Immer diese Wartezeiten, Termin erst für April bekommen), sind die Ursachen nur Spekulationen, die ich zusammen mit meiner Hausärztin aufgestellt habe.

Mein Vater verstarb April 2013 ur-plötzlich an einen bösartigen Hirnumor (Zwischen Diagnose und Tod lagen keine 4 Monate dazwischen). Die Lebensversichung will nicht zahlen. Hauptverdiener nicht mehr da, Haus nicht abbezahlt. Dazu kommt noch, dass ich nicht getrauert hab, weil ich stark sein wollte und mitten in den Endklausur und Prüfungsphase meiner Ausbildung war. Ich wollte und habe Funktioniert. Ich war also unter Stress. Ein Monat vor der schriftlichen Prüfung bekam ich sie. Hatte Herzrasen, einen Puls von 205/110. Brustschmerzen, sehr sehr starke Kopfschmerzen, innere Unruhe, Schwindel und so wurde ich panisch. Nach einer Stunde und vier Tassen Beruhigungs- und Schlaftee ließ ich mich ins Krankenhaus in die Notaufnahme fahren. EKG war in Ordnung. Man gab mir Doxepin und Betablocker. Ein Tag später beim Hausarzt Blutbild machen lassen, welches in Ordnung war.

Ich denke, es war/ist der Stress, der bei mir im Unterbewusst war und Schmerzen verursacht hat (Stress sorgt für einen Magnesiummangel, welches sich an deinen Körper bemerkbar macht), diese ich als ernstzunehmende und unheilbare Krankheit (siehe mein Vater) falsch interpretiert habe.

09.01.2014 22:56 • #4


T
Meine erste Panikattacke bekam ich zwei Tage nach einem Autounfall vor über 15 Jahren. Nachts hatte ich plötzlich Herzrasen, Schwindel, Frieren, Zittern und starke Angstgefühle. Nach einer Stunde alarmierte mein Mann unsere Hausärztin. Sie untersuchte mich, maß meinen Blutdruck und konnte nichts feststellen.
Sie gab mir eine Beruhigungsspritze und bestellte mich für den nächsten Tag in die Praxis für weitere Untersuchungen.
Nach EKG, Belastungs-EKG, Blutentnahme konnte nichts krankhaftes am Herz festgestellt werden, nur eine Fehlfunktion der Schilddrüse. Dies wurde mit Jod behandelt und gegen das Herzrasen bekam ich Betablocker.
Damit ging es mir auch gut, bis sich vor ca. vier Wochen dieses Herzrasen und die Angst wieder eingeschlichen haben.

10.01.2014 09:34 • #5


H
Hallöchen,

meine erste PA bekam ich im März 2013, als ich urplötzlich aus dem Nichts eine Sehstörung bekam.
Ich habe für ca. 1 Minute alles verzerrt/doppelt gesehen, ich war zu dem Zeitpunkt in einem großen Kaufhaus mit meinem Sohn und dachte, oh gott ich bekomme einen Schlaganfall, ich kippe gleich um, und mein Sohn wird alles mitbekommen. Ich bin nicht umgekippt, die Sehstörung ging so schnel wie sie gekommen ist. Danach hatte ich nur Herzrasen, habe mich von meinem Mann abholen lassen und wir sind zu meinem Hausarzt gefahren, der hat ich an einen EKG angschlossen, da war mein PUls nur noch bei 95, die PA ebbte ab, ich fühlte nur Erleichterung.
Der Arzt klärte mich dann darüber auf, dass ich wahrscheinlich eine Pa hatte, für die Sehstörung hatter er keine Erklärung, er meinte es sei vom Stress. Und den hatte ich monatelang ohne Ende, Familie, Studium, Prüfung, Praktikum etc. Schon in der Phase merkte ich, dass ich nicht mehr kann und hatte sehr Kopfschmerzen, geschwollene Augen von zu vieler PC Arbeit, Heulanfälle etc. Wer nicht hören will muss leiden, so nach dem Motto, da hat mein Körper die Notbremse gezogen, nun richte ich mich nach ihm. Nach der ersten PA dachte ich, so das wars ich bekomme sowas nie wieder. Denn es ging mir sehr gut, von Angst noch keine Spur, zwei Tage später fühlte ich mich an einem Morgen so komisch, es überkam mich so eine Art Benommenheit, Derealisation, es folgte eine Bewertung so ich werde verrückt und die Angststörung begann....

PS: Pepe Silva, tut mir sehr leid wegen deinem Vater, das ist sehr hart, kann ich vollkommen verstehen! wünsche dir ganz viel Kraft, aber du wirst es schaffen.

10.01.2014 12:53 • #6


J
Hallo!

Meine erste heftige und lang andauernde Panikattacke kam im Dezember 2005. Der Auslöser war der ständige Kampf ums Geld um mein Studium halten zu können. Ich habe nebenbei gearbeitet, weil Bafög nicht ausgereicht hatte. Weil ich aber nebenbei arbeiten mußte, konnte ich nicht alle Vorlesungen usw besuchen und bin dann durch eine Hausarbeit gefallen. Da ich arbeiten mußte, konnte ich den Nachschreibetermin nicht wahrnehmen und so fehlten mir von 6 Arbeiten nur eine einzige! Aber da hat mir das Bafögamt dann das Bafög gestrichen, weil mir ja eine Arbeit fehlte. Es war also immer ein Teufelskreis. Arbeiten und studieren, immer Kampf ums Geld, Geldsorgen ohne Ende, keine Hobbys mehr weil das Geld fehlte und Ausschluß aus dem Freundeskreis, weil ich ja auf alles Verzichten mußte.

Dann hatte meine Seele gesagt, daß Schluß ist und ich habe die Panikattacken bekommen. Bei mir ist das immer Angst vor dem Tod, also das irgendwann Ende ist und danach wohl nichts mehr kommt. Die Todesangst alles zu verpassen im Leben, weil mir die Geldsorgen alles verderben.

Mein Studium mußte ich dann ganz abbrechen. Ohne Bafög ging gar nichts mehr und als dann noch Studiengebühren aufkamen, hatte mein Job das nun wirklich nicht mehr finanzieren können. Dies hat mich dann in die Depression gestürzt. Und eben diese schrecklichen Panikattacken.

Lieben Gruß von Jess

10.01.2014 16:18 • #7


C
Hallo
Bei mir war es so hab freitag und samstag party gemacht gehabt viel alk getrunken wenig geschlafen und dan an dem sonntag gabs bei uns im kickbox club einen sparringstreff kämpfer aus anderen vereinen sind gekommen war echt müde da hatt mir einer einen trainings booster jack3d der jetzt verboten wurde da schon viele leute davon gestorben sind hab nicht gewusst das es schlimm war dachte es macht mich wach dan haute ich mir noch 2 koffein tapletten rein ich war so fit hab gedacht ich kann bäumen raus reißen wie aif Dro. kamm ich mir vor Training ist supper verlaufen hab einen wirklich blutig geschlagen danach totales unwohl befinden hoher puls hab gedacht ohhh danah als ich heim bin aif dem weg hab ich wirklich gedacht ich müsse sterben habe solche filme
geschoben ich hab gewartet das ich jeden moment sterben werde ich als wettkampf kickboxer war gewohnt einen hohen puls zu haben habe es nie gespürt der abend war der horror das ich lebe ist wirklich ein wunder

10.01.2014 16:27 • #8


M
Meine erste hatte ich im Somner 2012 im Auto.
Horror-sofort KH!
Alles gut dann war alles ok.
Dezember 2012 auf der Arbeit -die gleichen Symptome.wieder 100Aerzte und Therapie.
Sein Maerzr/April 2013 PA frei aber weiterhin Symptome:-(
Normales Leben ohne Medis seit 2 -3 Wochen:/)
Bei Stess insbesondere auf der Arbeit kommen die Symptome.
Habe es aber im Griff.
Die Therapie mache ich weiter.

10.01.2014 16:31 • #9


M
Achso : der Ausloeser bei mir war der Job bzw. Burn Out.

10.01.2014 16:32 • #10


C
Kann man das trauma nennen das was wir erlebt haben während der erste pa sonst währ es nicht wieder vorgefallen

10.01.2014 16:49 • #11


M
Bin kein Arzt, keine Ahnung-aber Trauma?
Einige haben die PA gerade wegen Trauma.
Hatte Angst vor der Angst, dewegen staendig PA.

10.01.2014 17:10 • #12


D
Hallo,

@Cubanobar,
nee, das kann man kein Trauma nennen. Ein Trauma ist etwas wenn wir in Lebensgefahr sind oder das Gefühl haben und eine sitaution tatsächlich gefährlich ist. oder wenn wir was ganz schlimmes miterleben mussten also sehen mussten wie andere starben oder so...

Ich denke, das die immer wieder kommen ist weil wir nicht anders gelernt haben mit dieser panikattacke anders umzugehen. und weil wir erst lernen müssen was wir dann tun müssen wenn wir sie wieder bekommen. Oder auch die angst vor der angst, die wieder zu bekommen...

@Maya2000,
das stimmt, ich habe auch wegen dem trauma panikattacken aber nicht umgekehrt...
Und auch in anderen Bereichen Angst vor der Angst...

Mit lieben Grüßen,
Delphin2

10.01.2014 19:48 • #13


fortune7
Ich denke bei mir war es sehr viel Stress und ganz klassisch damals fing es an mit dem guten alten Herzinfarkt und ab da war mein Leben nicht mehr das Selbe. Seitdem unzählige Erkrankungsängste.

10.01.2014 19:50 • #14


C
Sehr traurige Geschichten ich denke mal für jeden Menschen ist seine pa am schlimmsten

12.01.2014 23:20 • #15


Plumbum
Huhu

Ich hab meine erste Panikattacke, ganz klassisch in der U-bahn bekommen bzw im Ubahnhof während ich auf selbigen gewartet habe. ---- Das wollte ich erst schreiben, dann fiel mir ein das ich vorher schon mit Schwindel und Herzrasen zu kämpfen hatte, doch ich schob das auf den Kreislauf, hatte also keine Panik dabei oder dadurch. So gesehen, war meine erste Panikattacke auf dem Flughafen in Mallorca, während wir auf unseren Rückflug gewartet haben. Der angenommene Grund.... ich wurde von meinem Chef sexuell belästigt, gemobbt und schließlich noch um Urlaubstage betrogen. Und zwar eine ganze Woche. Das hätt ich alles noch abkönnen was mir aber dann den Gar ausgemacht hat, war meine Mutter. Wir arbeiteten damals zusammen im gleichen Betrieb. Ich erzählte ihr davon und anstatt mich zu unterstützen, meinte sie lapidar , sie wäre ja beim Einstellungsgespräch nicht dabei gewesen und könne deswegen nichts dazu sagen. Ich konnte ihre Reaktion nicht fassen, nicht nur das sie mich im Stich ließ, sie unterstellte mir auch noch zu lügen. Danach hatte ich totale Horrorvorstellungen, denn der Betrug meines Chefs bedeutete das ich eine Woche ALLEINE mit ihm arbeiten mußte. ( da ich Vollidiotin keinen schriftlichen Arbeitsvertrag, übrigens auf anraten meiner Mutter, gemacht hatte konnte ich nichts unternehmen) Ihr könnt euch nicht vorstellen was in mir vorging.... es war der Wahnsinn. Ich hatte Horrovorstellungen davon das er mich vergewaltigen und töten würde und und und... total abgedreht. Vermutlich hatte ich deswegen auf dem Rückflug den Schwindelanfall, weil es kurz vor besagter Woche war. In der Woche passierte nichts aber die Angst war da. Alleine dazustehen wenn es hart auf hart kommt, das Gefühl im Stich gelassen zu werden usw. Das bekam ich nicht mehr weg.... Meine Mutter war der einzige Mensch dem ich total vertraut habe... durch ihr verhalten, hatte ich meinen Halt verloren und stürzte ins Bodenlose...

LG
PB

10.06.2014 02:24 • #16


Lescon
Bei mir war es am 11.09.2001 die Zwillingstürme. Ich bekam plötzlich keine Luft mehr fing an zu hyperventilieren. Notarzt kam alles i.o und ab da Herzneurose Krankheitsängste an sich. Damals war ich 11. Erst mit 18 in meiner ersten Therapie fing ich an zu erkennen das von meinem 11 lebensjahr an mich nur Ängste begleitet haben, nur haben es damals alle die mir hätten helfen können es ignoriert. Und Jetzt zahl ich die rechnung.

10.06.2014 02:37 • #17

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A
Ich finde das traumatisiert schon ein wenig...wenn ich daran denke wie verstört ich bei 40 Grad draussen auf der Couch saß mit Decke überm kopp und mich keinen Zuck mehr getraut habe...und dauernd zu glauben..zwangsläufig ...man hätte einen Herzinfarkt..Taubheitsgefühl im gesicht..ich dachte das war es jetzt..Schlaganfall..immer und immer wieder.
Das werd ich wohl nie vergessen.
Warum ich meine erste hatte weiss ich gar nicht mehr so genau..ich hatte mich schon Monate lang komisch gefühlt..dann der ganze Stress mit meiner tollen Familie..
An dem heißen ta dann auch noch haufenweise Kaffee getrunken..geraucht..
extrem angespannt gewesen..
Ich lag im Bett und konnte nicht mehr abspannen..kein Stück ..
Und dann gings los.
So war es dann aber auch immer..wenn ich zur Ruhe kam ..Panik!
Hab mal gelesen das Kreislaufveränderungen da auch eine große Rolle spielen..scheint bei mir absolut der Fall zu sein.

10.06.2014 02:45 • #18


A
Wobei..ich hatte schon Jahre vorher welche...nur war ich mir nicht sicher ob es welche waren..im nachhinein ja...aber längst nicht so krass wie letztes Jahr..da konnte ich mich auch noch recht schnell wieder einkriegen.

10.06.2014 02:47 • #19


Plumbum
Das schlimmes dabei ist ja, es trifft einen so unvorbereitet...

10.06.2014 02:53 • #20


A


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Dr. Reinhard Pichler