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Hallo,

bin neu hier! Also mal kurz zu meiner Person:
Ich bin 26 Jahre alt und bin anfang des Jahres nach Frankfurt gezogen, da ich hier ein gutes Jobangebot bekam. Habe seit ca 2 oder 3 Jahren immer mal wieder Probleme mit Schwindel gehabt, welcher immer kurzfristig auftrat, aber schnell wieder verschwand... Habe es auf Kreislaufprobleme geschoben, weil es oft in Menschenmengen oder in grosser Hitze auftrat. Vor gut 3 Wochen (trug schon eine Woche eine Erkältung mit mir rum!) hatte ich dann auf der Arbeit einen sehr heftigen Schub. Meine Beine wurden wie Gummi, Schwindel, konnte kaum stehen weils mich in alle Richtungen gedrückt hat, lief nur noch aussen auf meinen Fusssohlen, Gefühl Probleme beim Reden zuhaben, heisse Backen, eiskalte Hände, Zittern, Panik, fühlte mich ganz klein, Druck auf dem Brustkorb, Rückenschmerzen hab ich schon seit Ewigkeiten, Herzrasen, Taubheitsgefühl in den linken beiden Fingern...
So ging ich nach hause, dann zum Arzt. Die Ärztin meinte iwas wegen Bronchitis (!) und gab mir ein Antibiotikum und 1 Woche Ruhe... Ich verbrachte die ganze Woche in der Horizontalen und 1 Tag vor Ablauf meiner Krankmeldung gings mir auch wieder Recht gut. Also dachte ich: fährste ma ne Runde Fahrrad! musste einfach mal raus. Kurz nachdem ich losgefahren bin gings wieder los, so dass ich nur noch mit Schrittgeschwindigkeit nach Hause fahrn konnte. Also, Samstag morgen zum Notdienst, die Ärztin stellt extrem hohen Puls und Blutdruck von über 180 fest (im Ruhezustand!) Also sofort mit RTW ins KH. Verdacht auf Infarkt.
Im KH wurde alles Organische gecheckt, alles in Ordnung soweit. Ich bin also ein Steiltyp!
Nach einer Woche KH-Aufenthalt wurde ich wieder nach hause geschickt. Meine Hausärztin hat mich nun zum Neurologen und Psychologen geschickt. Mein Termin beim Neurologen ist am 30ten!, Psychologe hatte ich gestern meine erste Sitzung.
Mein Problem ist jetzt, dass ich seit dem Schub vor 3 Wochen meinen Schwindel nich mehr los werde, ständig Kopfschmerzen habe und eine grosse Innerliche Unruhe habe. Ich komme gar nich mehr zur Ruhe und denke ständig ich hätte was Wichtiges vergessen oder so ähnlich... Kann nachts nich einschlafen und werde sehr früh wieder wach, meine Augen drücken und ich fühl mich müde, schwach und platt....
Bin jetzt seit 3 Wochen krankgeschrieben, erstmal nur noch bis Montag. Kann aber so nich arbeiten, was soll ich denn jetzt machen? Ob mich meine HÄrztin noch weiter krankschreiben wird? Wenigstens bis 30., da kann doch dann der Neurologe krankschreiben, oder? Gehts wem ähnlich? Was habt ihr gemacht? Wie kann ich mich etwas beruhigen? Woran erkenn ich einen guten Psychologen? Viele Fragen auf die ich keine Antwort weiß!
Ich hoffe jemand nimmt sich die Zeit meinen Roman (sorry!) zu lesen und kann mir weiterhelfen.

panische Grüße
Jim Panse

12.11.2010 17:21 • 11.03.2011 #1


12 Antworten ↓


Zuckerschnute33
Hallo!

Meine Symptome einer Panikattacke sind etwas anders von daher ist das etwas schwierig und eine Diagnose will auch nicht stellen, bin ja kein Arzt....

Es kann schon sein das das ganze ein Zeichen von Überlastung oder etwas in der Art ist.
Ich kann Dir den Gang zum Neurologen empfehlen da ich nur positive Erfahrungen gemacht habe.
Ob es der richtige ist wirst Du dann sehen ob er Dir helfen kann oder Du Dich zumindest gut bei ihm aufgehoben fühlst.
Der Neurologe kann natürlich nicht mit dem Finger schnippen und schon bist Du geheilt.
Hast Du schon mal Ursachenforschung betrieben? Woher das kommen könnte?
Taubheitsgefühle im Finger und Druck auf der Brust kann manchmal auch vom Rücken kommen, wenn z.B. Nerven eingeklemmt sind.
Vielleicht ziehst Du auch mal einen Orthopäden zur Rate.

Als ich damals mit meinen Panikattacken angefangen habe war ich jede Woche Gast in der Notaufnahme oder hatte den Notarzt im Haus weil ich dachte ich sterbe an einem Herzkasper....
Du siehst Du bist erstmal nicht allein!

Liebe Grüße Zuckerschnute

13.11.2010 22:52 • #2



Wem gehts ähnlich? Panikattacke?! Erste Schritte

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Hallo Zuckerschnute,

erstmal vielen Dank für die Antwort... Natürlich hab ich schon Ursachen-Forschung betrieben... Leider kann ich mir nicht erklären was der Auslöser ist... Vor einem halben Jahr ist mein Vater mit 50 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben, kann aber auch nicht der Auslöser sein, da ich die Attacken ja schon früher hatte- wenn auch nicht so stark... Dachte auch schon drüber nach das es durch meine *beep* in der Jugend ausgelöst worden sein könnte, ist aber halt auch nur ne Vermutung... Termin beim Neurologen hab ich schon, frag mich was mich da wohl erwartet?
Morgen läuft meine Krankmeldung ab, Termin beim Neurologen ist aber erst am 30ten, darf meine Ärztin mich denn noch krankschreiben? (bin schon seit 3 Wochen krankgeschrieben!)
Arbeiten kann ich so auf keinen Fall... Hab festgestellt dass wenn ich Alk. trinke mir zwar immer noch Schwindlig ist ich aber nicht das Gefühl habe anfällig für ne Attacke zu sein- nehme an das kommt daher, dass der Alk beruhigt? Weiß halt grad einfach nich wie's weitergehen soll... Denke ständig drüber nach ob ich meinen Job vielleicht kündigen sollte, dann denk ich aber auch wieder ans liebe Geld, Miete, etc... Nach Meinung meiner Mutter hab ich wohl ein niedriges Selbstwertgefühl - ich selbst seh das zwar nicht so (!)- aber könnte auch sowas ein Auslöser sein? Will einfach nur wieder runterkommen und mein Leben normal Leben...

Liebe Grüsse
Jim

14.11.2010 23:52 • #3


ZZerRburRuSs
Jetzt haste ja bald einen Termin bei einem Fachmann .
Das ist schonmal was gutes.

Was Du bisher beschrieben hast liest sich ganz nach Angst und Panik und vielleicht noch ne kleine depressive Verstimmung .

Kannst ja bis zu Deinem Termin schonmal ergründen was Dir nicht so gefällt in Deinem Leben .
Von den Angst und Panikgefühlen mal abgesehen. Was macht Dir Stress , was missfällt Dir , was schiebst Du vor Dir her und wie stehts tatsächlich mit deinem Selbstwertgefühl und Deinem Selbstvertrauen ?

Woran man einen guten Psychologen erkennt ist auch schwer zu beantworten. Grundsätzlich will einem ja keiner von denen was Schlechtes
Aus meiner Sicht ist das jemand der versucht mir jede Frage zu beantworten , der nicht als erstes Medis verschreibt, jemand den ich akzeptiere chemie , jemand der mir gekonnt in den Ar. tritt .

Genau so eine gute Frage ist auch wie bin ich ein guter Patient? was ja zu meinem eigenen Vorteil ist

Lass die Finger vom Alk ! Der Schuss geht hart nach hinten los !

lg ZZ

16.11.2010 11:02 • #4


also der alk soll keine therapie form sein^^ denke ich bin da nicht suchtgefährdet... hab den entschluss gefasst dass ich höchstwahrscheinlich meinen job kündigen werde... hab wahrscheinlich schon was anderes in aussicht... kam auf meiner jetzigen arbeit nicht mit dem restaurantleiter klar.... mal sehn wie alles weitergeht... jetz bin ich erstma auf den neurologen gespannt...

Lg

16.11.2010 12:25 • #5


Hallo Jim,
Du schreibst das du gek. hast, Sind die Panikattacken danach aufgetreten ,unmittelbar?
*beep* kann sowas auslösen .

Machst du eine Psychotherapie oder ist es nur ein Gespräch beim Neurologen?

16.11.2010 19:42 • #6


wie gesagt neurologe, und heute hatte ich meine zweite sitzung beim psychotherapeuten... Aber irgendwie lässt die mich immer reden , hakt vielleicht mal kurz nach aber das wars... frag mich wie sie der sache so auf die schliche kommen will....
ja hab mal sehr viel gek. ... täglich...^^

Lg Jim

P.S: glaub damals als ich das erste mal vor der schule ne bong geraucht hab könnte es gewesen sein das ich da ne Attacke hatte... Damals dachte ich allerdings es wär nurn übler flash... Naja, das war mal, da war ich noch jung und dumm!

16.11.2010 20:40 • #7


*beep* täglich löst schon manchmal sowas aus. und du schreibst ja selbst das es nach dem ersten Bong war.

Deine Psychotherapie wird dich bestimmt weiter bringen.

Es ist halt so das du der jenige bist der viel redet und der Therapeut hört zu und versucht dich auch eigene Lösungen und Gedanken zu kommen.

LG

16.11.2010 21:45 • #8


Ich habe mal in einer schlimmen Phase zwei Wochen lang Beruhigunstabletten genommen, die haben mir damals sehr geholfen. Sie machen nur sehr schnell süchtig, deshalb sollte man sie nur ganz geziehlt einsetzten. Für mich ist es schon beruhigend, dass ich welche zuhause habe und eine nehmen könnte, wenn es zu schlimm wird.

16.11.2010 22:07 • #9


mit meinen Attacken komm ich ja einigermaßen klar... was mich mehr stört ist der schwindel und das benommenheits gefühl was im moment 24/7 vorhanden ist... fühl sich alles so irreal an... das nervt... und von benzos halt ich nix....

LG
Jim

17.11.2010 11:52 • #10


Versuch doch mal, ob dir Sport hilft. Wenn ich eine Stunde joggen war, habe ich erstmal keine innere Unruhe mehr. Das hat bei mir vom ersten Tag an gewirkt. Außerdem mache ich damit aktiv was gegen meine Ängste, ich will ihnen ja nicht ausgeliefert sein. Die Tabletten setze ich nur ganz gezielt ein für für mich besonders schwierige Situationen. Aber es ist natürlich besser, wenn es auch ohne geht.

Liebe Grüße, Claudia

17.11.2010 12:10 • #11


fahre eigentlich sehr viel MTB. Leider im Moment Wetterbedingt etwas weniger... War vor zwei Wochen auch allein auf ner 75km Tour... Während der Tour war bis auf 2 kleine PA alles in Ordnung, am nächsten Tag aber alles unverändert....

Lg Jim

17.11.2010 13:57 • #12


Opipramol heisst die aktuelle Wunderwaffe bei mir!
Bissel Müdigkeit aber ansonsten gehts mir wieder gut

Lg Jim

11.03.2011 15:54 • #13



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