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T
Hallo Schnitzel80,

da klingt wirklich nicht gut, was Du da schreibst.
Erst wahnsinniger Stress im Job und schlimme hypochondrische Ängste, jetzt Arbeit und Freundin weg, was ja wieder enormen emotionalen Stress bedeutet.
Hast Du denn schon mal daran gedacht, Dir therapeutische Unterstützung zu suchen?
Oder die Zeit jetzt zu nutzen, Dir was Gutes zu tun und vielleicht sogar in eine psychosomatische Klinik zu gehen?
So allein jetzt rumzusitzen, zu grübeln und Dich Deinen Ängsten hinzugeben ist bestimmt nicht gut für Dich.
Gibt es denn irgendeinen Menschen in Deinem Leben, mit dem Du wenigstens ab und zu über Deine Probleme reden kannst?

Ich würde mir an Deiner Stelle auf jeden Fall professionelle Hilfe und Menschen suchen, denen Du Dich anvertrauen kannst.

Liebe Grüße

#81


L
Hallo,

Mensch, da steckst du ja wirklich in einer saublöden Situation. Alles auf einmal.
Mit den Krankheitsängsten fing das bei mir auch so ungefähr an.

Tja, wie sieht es denn mit deiner Angst aus zum Arzt zu gehen ?

Soweit ich weiß, hattest du schon eine Speiseröhrenspieglung ? Ich denke nicht, dass du dir dann darüber noch Sorgen machen muss.
Das Rülpsen bei Stress kenne ich. Ich rülpse den ganzen Tag, manchmal 10x hintereinander.
Wir schlucken, denke ich, zuviel Luft. Das bedeutet dann aber auch: Magenprobleme, Blähungen.
Sodbrennen kann auch vom Streß kommen.

Mach mal eine Kur mit Iberogast ( pflanzlich ) ruhig 14 Tage lang. Hat mir geholfen.

Ja und den Stress mit Job und Freundin, mmh da weiß ich auch nicht. Da musst du jetzt durch- leider.
Ich würde mich jetzt erst mal um einen Job bemühen.
Außerdem solltest du dir mit Medikamenten helfen lassen. Ich habe mich damals mit Citalopram wieder aufpäppeln lassen. Hat mir sehr geholfen.
Diese Hilfe solltest du annehmen um aus deinem Loch rauszukommen.

Ansonsten kann ich nur empfehlen, wenn es dir schlecht geht, schreib einfach !!

LG Lotte

#82


H
Hallo Schnitzel

Dafür das Hypochonder meistens eine Störung mit ihrem Urvertrauen bzw. dem Vertrauen in den Lebensfluss haben, hat es dich hart erwischt. Ich weiß das klingt jetzt vielleicht etwas fehl am Platz, aber..

.. du hast für deine Krankheitsgeschichte innerhalb eines - für mich, da bei mir die Einsicht länger dauerte - kurzen Zeitraumes erkannt etwas ändern zu müssen

.. du hast Vertrauen in deinen Körper, denn deine Symptome sind wirklich zu über 90% psychsomatisch und hast erkannt, "das die Nahrung aufgrund von Spannungen nicht runtermöchte"

...ist es früh genug um eine Verhaltenstherapie zu beginnen

...du kannst den Teufelskreis durchbrechen indem du Angst aushälst und dir während der Angstphase immer wieder sagst, dass diese Angst vorüber geht

..hast du denn Eltern oder Verwandte an die du dich im Moment wenden kannst?

.. wenn es so schlimm ist, dass du deinen Alltag nicht mehr bewältigen kannst weil dich die Angst zu sehr dominiert solltest du noch heute einen Neurologen aufsuchen der dir ein Bedarfsmedikament verschreibt, damit du einfach die Sicherheit hast, das nehmen zu können, wenn es dir nicht gut geht und du es nicht mehr aushälst! Dies sollte aber die Einsicht für eine Therapie voraussetzen, denn Medikamente allein sind keine Lösung!

Ich wünsche dir viel Kraft und durch deinen Beitrag und deine Einsicht bist du schon einen großen Schritt Richtung Besserung gegangen!

...

#83


S
Ich danke jetzt schon mal ganz ganz herzlich für eure netten aufbauenden Worte und kann nur sagen,ihr habt mir schon jetzt etwas geholfen...
Auf einige Sachen die ihr mir so gepostet habt,will ich gerne nochmal näher eingehen...


Zitat:
Oder die Zeit jetzt zu nutzen, Dir was Gutes zu tun und vielleicht sogar in eine psychosomatische Klinik zu gehen?


Es klingt zwar doof weil die Gesundheit immer vorgehen soll,aber hier muss ich schlichtweg sagen...ich kann es mir einfach nicht leisten. Ich habe 4 Wochen Kündigungsfrist, danach falle ich ins ALG 1.Ich habe eine relativ (für 1 Person) große Wohnung zu bezahlen und zerbreche mir jetzt schon den Kopf drüber,wie ich das allein zahl.Vom ALG wird das nicht gehen,somit brauch ich schnellstmöglich einen Job. Ebenso habe ich kein Kfz mehr, da ich in den letzten Jahren jobbedingt einen Dienstwagen zur privaten Nutzung habe.Somit brauch ich auch noch schnell ein Kfz um überhaupt Vorstellungsgespräche wahrnehmen zu können.Für all das hab ich sehr wenig Zeit,und ich fürchte da habe ich keine Zeit um mich in klinische Behandlung zu geben.Ich muss das irgendwie alles geregelt kriegen...

Zitat:
Gibt es denn irgendeinen Menschen in Deinem Leben, mit dem Du wenigstens ab und zu über Deine Probleme reden kannst?

Meine Eltern und meine Schwester sind große Seelsorger und Helfer für mich...telefoniere ich mit ihnen und rede mit ihnen über alles geht es mir gleich besser.Dies hat mir auch im Herbst ganz enorm geholfen.
Ein paar gute Freunde habe ich auch noch zum Quatschen,wenn ich bei ihnen bin geht es mir auch gleich besser.Leider sind es nur noch Wenige und allzuviel Zeit für einen haben sie auch nicht mehr.Sie sind zur Zeit alle in der "Nestbau"-Phase mit sicherem Job,Heirat,Kindern und Hausbau etc. Zusätzlich noch etwas was einen nicht grade aufmuntert in einer solchen Lebenssituation in der man grade steckt...nicht das man es ihnen nicht gönnt...im Gegenteil.Aber es baut einen auch nicht grade auf,wenn man dann so ein Perfect Life sieht,in dem alles nach Plan läuft...wo am Besten beim Gespräch von der hübschen Ehefrau noch ein kühles B. und ein paar Schnittchen serviert werden...

Zitat:
Tja, wie sieht es denn mit deiner Angst aus zum Arzt zu gehen ?

Soweit ich weiß, hattest du schon eine Speiseröhrenspieglung ? Ich denke nicht, dass du dir dann darüber noch Sorgen machen muss.
Das Rülpsen bei Stress kenne ich. Ich rülpse den ganzen Tag, manchmal 10x hintereinander.
Wir schlucken, denke ich, zuviel Luft. Das bedeutet dann aber auch: Magenprobleme, Blähungen.
Sodbrennen kann auch vom Streß kommen.


Tjaaa..ich habe riesige Angst zum Arzt zu gehen.Das ist bei mir vielleicht sehr untypisch für einen Menschen mit hypochondrischen Anwandlungen. Ich meide die Ärzte eher als dass ich sie berenne. Ich fühle mich oft schlecht und oberflächlich von ihnen behandelt und zudem habe ich natürlich noch wahnsinnge,kaum zu beschreibende Angst vor schlechten Diagnosen,von denen ich natürlich vor einem Arzt-Besuch zu 100 Prozent überzeugt bin. Das macht mich fertig und ich kann Nächte vor einem Arzt-Termin nicht schlafen und meine Symptome verschlimmern sich in den Tagen zuvor ums Doppelte...
Als ich im Sommer meinen Hausarzt fast wöchentlich einen Besuch verpasst habe,war er gegen Ende schon sehr genervt und hat mich bei den abschließenden Behandlungen manchmal fast schon aus der Praxis "geschoben". Ihm schien sehr früh klar,dass ich psychomatische Beschwerden habe von meinen Beschreibungen her.
Meine Panik vor Speiseröhrenkrebs manifestiert sich bei ihm ganz klar aus dem Tod meines Schwagers,der selbst bei ihm in Behandlung war.
Er meinte hätte ich dieses Erlebnis nicht gehabt,wäre mir dieser Krebs wahrscheinlich gar nicht so geläufig,da er so extrem selten wäre.Zudem wären meine Symptome atypisch,da ich keine Übelkeit,keinen Nahrungsrückfluss und keine nächtlichen Beschwerden hätte. Er hätte in 35 Jahren Praxiserfahrung einen Patienten mit dieser Diagnose gehabt,der unter 50 war...und das war mein Schwager.
Trotzdem hatte er mich zum Röntgen-Breischluck überwiesen,wo wie oben beschrieben wurde kein Rückfluss festgestellt wurde,sondern die oben genannte "Ausstülpung" oder "Einbuchtung"...eine Spiegelung gab es nicht.
Ich hatte dann eben auch Anfang Oktober beschlossen,das ständige "Arzt-Hopping" aufzugeben und im Kopf wieder frei zu werden.Was mir ja auch anfangs echt gut tat....

Zitat:
Das Rülpsen bei Stress kenne ich. Ich rülpse den ganzen Tag, manchmal 10x hintereinander.
Wir schlucken, denke ich, zuviel Luft. Das bedeutet dann aber auch: Magenprobleme, Blähungen.
Sodbrennen kann auch vom Streß kommen.

Mach mal eine Kur mit Iberogast ( pflanzlich ) ruhig 14 Tage lang. Hat mir geholfen.


Manchmal merke ich richtig,wie ich es sogar ab und zu gedanklich steuern kann.Atme ich tief ein und aus, bleibt der Rülpser manchmal aus und auch das Brennen kann ich gelegentlich damit etwas "ablöschen".
Dann kommen aber Phasen,in denen ich es gedanklich nicht steuern kann.So wie jetzt seit Freitag wo mich große Überforderungs-Ängste in Verbindung mit Existenz- und Einsamkeits-Ängsten übermannen
Immer noch bin ich nachts beschwerdefrei,das heisst ich kann durchschlafen.Fast scheint es mir als wäre der Schlaf eine Art Flucht um diesem sorgenvollen Alltag zu entkommen.
Aus der Apotheke habe ich mir Riopan Magengel geholt,was mir aber keine besondere Hilfe ist. Ich weiss nicht, wie da die Erfahrungswerte sind.
Immer noch es ist allerdings so, dass wenn ich wirklich mal total abgelenkt oder auf etwas anderes fokussiert bin (was im Moment selten ist),bleibt das Rülpsen aus...denk ich dann wieder an den Rülpser (nach dem Motto "da war doch was")...schiesst er kurz darauf hoch.
Manchmal fällt mir auch auf,dass es in bestimmten Sitz- oder Standposition schlimmer zu sein scheint als in anderen,was mich dann wieder an Verspannungen oder muskuläre Probleme denken lässt (Stichwort Knacken im Brustkorb und Nacken und weiss der Geier wo sonst überall noch).
Ebenso habe ich das Rülpsen und Brennen NICHT bei bspw. einem guten Sauna-Aufguss wo man sich aufs Atmen und Schwitzen konzentriert..auch bei guten entspannten Gesprächen ist es deutlich weniger.Alleine beim Grübeln ist es eben standesgemäß am Allerschlimmsten..

Zitat:
.. du hast für deine Krankheitsgeschichte innerhalb eines - für mich, da bei mir die Einsicht länger dauerte - kurzen Zeitraumes erkannt etwas ändern zu müssen

.. du hast Vertrauen in deinen Körper, denn deine Symptome sind wirklich zu über 90% psychsomatisch und hast erkannt, "das die Nahrung aufgrund von Spannungen nicht runtermöchte"


Hmm...ganz klares Jein ! Vieles entstammt eben meinen Erfahrungen aus dem Herbst und ausgiebigen Recherchen im Internet (die ich mir aber eigentlich zwecks guten Vorsätzen 2011 verboten hatte,da mir das Krankheiten-Googlen doch sehr sehr schlecht bekommen ist) und über so manche Sachen macht man sich eben so seine Gedanken und forscht selbst für sich nach den Ursachen...

-ein bösartiger Tumor in der Speiseröhre bspw. würde sich vermutlich nicht von einem entspannenden Mallorca-Urlaub beeindrucken lassen und dort sozusagen eine "Auszeit"nehmen

-bei einem entspannenden Essen (so geschehen am Neujahrstag,das letzte gemütliche gemeinsame Mahl mit der Ex-Freundin) merkt man plötzlich erst nach dem Essen "Mensch,ist ja alles locker runter gegangen und war so gut wie beschwerdefrei)

-dass die Symptome in extremen Drucksituationen sich am schlimmsten in den Vordergrund stellen oder nach einer Runde "Krankheiten googlen" am Schlimmsten sind.
Wieder Stichwort Speiseröhrenkrebs...im Sommer las ich auf einer medizinischen Internetseite von den besagten Schluckbeschwerden und dass es bei Brot und Brötchen am schlimmsten wäre.
Von diesem Tag an,dem Moment wo ich das gelesen habe,habe ich extremste Probleme mit Brot und Brötchen....merke jedes Stück Brot,jedes Korn und jeden Krümel der den Hals runter geht,weil ich eine so wahnsinnige Aufmerksamkeit und Anspannung und vielleicht auch Verkrampfung in jeden Schluckmoment von Brot oder Brötchen lege.ich könnte hier jetzt nicht behaupten,dass ich diese Beschwerden auch hätte wenn ich das NIE gelesen hätte...weil ich es wahrscheinlich alles als selbstverständlich angenommen hätte und vermutlich gar nicht auf die Idee gekommen wäre,verstärkte Aufmerksamkeit in den Schluckprozess zu legen...so vermute ich es eben.

Aber trotz all dieser Einsichten und Dinge,die ich vielleicht selber realistisch einschätze,übermannt einem beim Essen oder Trinken trotzdem die Angst und die Panik krank zu sein,wenn man dauernd aufstößt oder Nahrungsabgang sich schmerzhaft darstellt.Im Moment fehlen mir durch den Stress,die Angst einfach wieder die Mittel gewisse Dinge zu steuern und abzustellen...


Oh Mann...jetzt ist es wieder ein Roman geworden.Ich hoffe wieder nehmt ihr euch die Zeit um meine Schilderungen durchzulesen..ich danke euch nochmal ganz herzlich für eure Hilfe


Euer Schnitzel80

#84


B

Es hört einfach nicht auf...

Meine Angstzustände und Panikattacken bestimmen schon seit vielen Jahren mein Leben. Im letzten dreiviertel Jahr habe ich (nach einem Klinikaufenthalt) versucht, mich mit meinem Konstrukt an "Pseudo-Sicherheiten" irgendwie über Wasser zu halten. Ich wusste ja, wo die nächste Klinik/Arztpaxis/Apotheke ist, versuchte meinen Freund möglichst oft in meiner Nähe zu haben, weil ich vor allem Angst davor habe, allein zu sein, konnte jederzeit meine Therapeutin anrufen (kann ich auch jetzt noch). Nur scheint dieses "Sicherheitssystem" jetzt nicht mehr zu funktionieren. Mein Freund musste für längere Zeit ins Ausland, und seit seiner Abreise bin ich kontinuierlich unruhig, angespannt, fühle mich total konfus und ängstlich und habe natürlich auch wieder meine Angstzustände. Da ich vor allem Nachts total panisch bin, schlafe ich erst gegen Morgen ein. Obwohl ich es besser wissen müsste, befürchte ich wieder, körperlich krank zu sein. Ständig fühle ich mich zittrig und schwindelig, habe Herzrasen und Übelkeit und befürchte "durchzudrehen".

Ganz schlimm ist auch das Gefühl der Einsamkeit. Ich bin sehr fixiert auf meinen Freund und habe nur wenig andere Kontakte. Und ich leide extrem darunter, dass ich mein Leben nicht richtig in den Griff bekomme. Auch mein beruflicher Werdegang ist stark von meiner Erkrankung beeinträchtigt, und nach meinem Studium habe ich bisher noch keine Tätigkeit gefunden (wüsste aber auch gar nicht, ob ich das bewältigen könnte). Ich fühle mich als komplette Versagerin und verachte mich selber für mein Leben. Daher kann ich auch die ständigen Gepräche, die vor allem meine Familie (mit der auch Einiges im Argen liegt) in puncto Job und "Krieg doch mal Dein Leben auf die Reihe. Du musst auch WOLLEN" ständig mit mir führen möchte, nicht mehr ertragen.

Zudem setzt meine Mutter mich noch ständig damit unter Druck, ich müsste meinen Freund verlassen. Ich habe extreme Schwierigkeiten in meiner Beziehung gehabt, die habe ich aber auch mit meiner Mutter. Außerdem ist mein Freund der einzige "Halt", den ich noch habe.

So, der Roman ist beendet. Vielleicht weiss ja jemand Rat?
Liebe Grüsse

#85


B
Wieder kaum geschlafen diese Nacht und nur mit Panik herumgequält. Heute morgen war ich mir dann ganz sicher: "Das muss irgendwas Körperliches sein... Vielleicht eine Allergie!" Hatte so ein heißes Gefühl im Gesicht und Juckreiz, zu sehen war aber nichts. Bald bin ich wieder an dem Punkt angelangt, an dem ich in meinen schlimmsten Zeiten war

#86


Z
und war es damals eine allergie? also!

#87


B
Nein, zumindest war mein damaliger Allergietest unauffällig. Aber unsicher bin ich mir trotzdem...

#88


Z
eben - es ist keine allergie...sondern unsicherheit...warum bist du so unsicher im leben geworden?

#89


H

Wann hört das endlich auf???

GUten morgen ihr lieben , ich sitze shcon wieder in meinem bett könnte nur heulen und druchdrehen zu gleich !
jede nacht jede nacht das selbe spiel angst zu schlafen ich habe angst nicht wieder aufzuwachen ......wenn ich auf m rücken liege habe ich angst das ich keine luft mehr bekomme wenn ich auf der seite liege tut mri immer etwas weh und dann kommt sie die angst! manchmal denke ich ich sehe das weiße licht und dann ist vorbei ob das nun von der müdigkeit kommt weiß ich nicht ! Auf jeden fall weiß ich solangsam gar nicht mer was mit mir los ist !!
ich habe das gefühl ich bin nicht mehr ich manchmal habe ich das gefühl mir läuft kaltes wasser durch den körper dauernt habe ich irgendwelche schmerzen irgendwo und immer wieder führt es auf die angst zurück das ich sterben muss:(

Kann mir nicht jemand helfen??

#90


Daniel85
Keine Angst, sterben musst du nicht und aufwachen tust du auch wieder. Dir spielt dein Nervensystem einen Streich, da du dir ein Fehlverhalten angelernt hast und ständig deine Gedanken Kreisen um Dinge die nicht eintreten werden.
Die Zeit kommt mir sehr bekannt vor. Akut kannst eigentlich nur etwas zur Beruhigung nehmen, um zu schlafen. Nach und nach musst du jedoch lernen diese Gedanken zu verlassen und dir schon gar nicht im Bett solche Gedanken machen, denn dies steht für Erholung und entspannung!

Kannst Dir auch noch videos zum Thema Ängste anschauen, vielleicht bringen die dich etwas runter: https://www.psychic.de/agoraphobie-video.php

LG Daniel

#91


L
Hallo Harzmaus,

hast Du zurzeit viel Stress, liegt dir was auf den Herzen?
Es kann auch von deinen Körper ein sogenannter Schutz sein, sich mehr mit dir selbst zu beschäftigen.

Komme mal zur Ruhe entspanne dich, vielleicht ist es auch ratsam einen therapeuten auszusuchen....

LG

#92


S

Rückfall!!! Wann hört das endlich auf????

Hallo, nachsem es mir im Januar morgens zuhause ziemlich schwindelig wurde, habe ich Panikattacken! Es wurde immer schlimmer mit der Angst dass ich umfallen könnte und konnte dann auch schon nicht mehr ins Einkaufen etc. Überall packte mich die Panik und es wurde mir schwindelig. Seit März mach in eine Verhaltenstherapie und es wurde deutlich besser- Schwindel verschwand und das innere ungute und zittrige Gefühl auch. Ich war so glücklich, dass es besser wurde. Seit ca. 4 Tagen habe ich alles wieder... Schwindelgefühl, unsicherheit, Angst, Panik- wie damals! Der totale Rückfall. Ich weiss nicht warum? Wird das nie wieder besser? Das schlimmste ist immer der Schwindel- Habe auch schon Schwindelkonfrontationen auf dem Drehstuhl bei Therapeuten hinter mir und das half mir recht gut keine Angst mehr vor dem Schwindel zu haben- aber jetzt ist ist alles positive wieder weg? Die Angst hat mich wieder und alle Symptome auch!! Wobei wie gesagt, der Schwindel am schlimmsten ist- ich hätte lieber ( hört sich jetzt blöd an) Herzstechen oder andere Symptome...Weiss echt nicht, wie das weitergehen soll, das kann doch nicht für immer so bleiben?! Lg soeh

#93


I
Sorry, aber mit deinem Satz "ich hätte lieber Herzschmerzen oder so" komme ich absolut nicht klar. Die Panik davor, zu sterben o.ä. ist die Selbe. Nur das "Symptom" ist ein anderes... Meinst du es ist viel besser zu denken, eine Herzattacke zu haben oder zu ersticken? Nur weil DIR gerade schwindelig ist, ist es nicht das Schlimmste von allem. Ich komme im Gegenteil damit am allerbesten klar... Also verharmlose bitte nicht die Problematik anderer Personen.
Christina

#94


T
Hallo Soeh!
Ich kann deine Angst wegen des Schwindels sehr gut verstehen. Ich habe ihn seit 5 Jahren. Mal wird es besser und dann ist es wieder ganz extrem (so wie im Moment). Ich komme auch nur sehr schlecht damit klar. Leider hat mir die Verhaltenstherapie bis jetzt nicht wirklich dabei geholfen. Ich mache seit kurzem eine Ergotherapie und habe das Glück eine sehr liebe Therapeutin gefunden zu haben. Sie geht richtig auf mich ein und ich hoffe, dass ich mit ihrer Hilfe die Angst vor dem Schwindel besser in den Griff bekomme.
Liebe Grüße
Taddy

#95


S
@Christina, sorry wollte niemanden zu nahe treten mit dem Satz: "Ich hätte lieber Herzstechen." Ganz bestimmt ist jedes Symptom ganz schlimm - ich weiss das auch, ich hatte vor 15 jahren auch schon Panikattacken etc. damal standen Herzstechen, Atemnot ( Hyperventilieren) am Vordergrund und das war ganz bestimmt auch schlimm- aber ich 'persönlich' kam besser klar damit als jetzt mit dem Schwindel! Dieser Satz war nur auf mich bezogen und wollte nichts damit verharmlosen, wenn es so verstanden wurde... Sorry... Wollt ich nicht. Lg soeh

#96


S
@Taddy, hoffe für Dich, dass es bei der Ergoth. besser wird;-) Was hat denn dein Verhaltenstherapeut immer dazu gesagt was du machen sollst? Wenn es mir nicht schwindelig ist, denke ich immer, klar das ist die Psyche -mir kann nichts passieren- aber wenn ich die Schwindelattacken habe, dann denk ich, ich bin doch krank und werde ohnmächtig oder so. Geht es Dir genauso? Dank Dir;-) lg soeh

#97

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T
Ja mir geht es genauso. Meine Therapeutin hat gesagt, ich soll einfach weiter machen und mich nicht hinsetzen oder hinlegen oder so. Im Zweifelsfall soll ich es darauf ankommen lassen, dass ich umkippe. Damit kann ich mich aber leider nicht anfreunden....

#98


P
Deswegen habe ich keine VT gemacht, weil ich daran glaube die Ursache finden zu müssen und verarbeiten wollte. Das bietet die VT in demmumfang nicht. Daher habe ich eine Analyse gemacht und bin seit Abschluss symptomfrei. Aber das auch nicht on heute auf morgen, sondern die Ängste haben mir den weg zu meinen Problemen gewiesen sodass ich sie verarbeiten konnte. Vielleicht musst du dich auch um die Ursachen deiner Ängste kümmern, wenn du weiter kommen willst.

#99


S
Wo kann mann denn so eine Analyse machen? Wie heissen die Therapeuten? Ich denke, dass so eine Analyse bei mir auch wichtig wäre- habe schon ziemlich viel negatives in meinem Leben durchgemacht...angefangen bei meiner Geburt! Ja du hast recht, muss auch nach der Ursache suchen. Lg soeh

#100


A


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Dr. Hans Morschitzky
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