Pfeil rechts
9

Bubbles
Ich Stelle mir schon länger die Frage ob es ein Teil einer Angst / Panikstörung ist dauernd an Krankheiten und Sterben zu denken. Arzt und Therapeut könnten mir das bis jetzt nicht wirklich erklären.

Ich habe ständig Angst eine schwere Krankheit zu haben, vor allem was das Herz betrifft.

Auch wenn über Krankheit gesprochen wird unter Freunden oder in der Familie ziehe ich mich am liebsten zurück und höre nicht mehr zu.

Denke auch viel an das sterben. Kann auch schlecht Nachrichten lesen über Menschen die früh sterben.

Vielleicht hat hier jemand die gleichen Erfahrungen gemacht und möchte was dazu erzählen.

21.11.2021 19:23 • 22.11.2021 x 2 #1


8 Antworten ↓


Wofo
Hallo also das ist garnicht so untypisch
Für Angstörungen und ich selber kenne
Das leider auch immer Gedanken oder
Ein Gefühl und die Angst wird schlimm
Angst das herz nicht ok ist oder anderes
Ich habe gelernt damit umzugehen war
Aber auch ein jahr fast Klinik alleine
Hätte ich das nicht mehr geschafft
Es hat mir gut geholfen und meine
Einstellung ist anders als damals ich
Stelle mich immer meine angst und ich
Gewinne auch wenn es sich schrecklich
Anfühlt


LG

21.11.2021 21:53 • x 2 #2


A


Viele Gedanken an Krankheit und Sterben

x 3


Freya_Noel
@Bubbles Hey
mir geht es zu 100% genau wie dir, wirklich 1:1 mein Alltag besteht daraus immer darüber nachzudenken obwohl ich das garnicht möchte. es ist so belastend

21.11.2021 22:02 • x 1 #3


M
Ich kenne das auch. Die ständig vorhandenen Symptome lassen einen ständig um diese Gedanken kreisen. Bei mir ist es vor allem grosse Angst vor Krebs. Wenn jemand früh stirbt und vielleicht noch an dieser Krankheit, kann ich damit nur schwer umgehen.

21.11.2021 22:08 • x 1 #4


Bubbles
Ja die Gedanken kommen einfach. Dazu habe ich dann 24/7 irgendwelche Symptome. Ich kann meinen Alltag noch stemmen, Job Familie.
Mache auch Therapie aber die Hilft nicht wirklich.
Das einzigste was Mal eine Zeitlang geholfen hat waren Medikamente.

21.11.2021 22:21 • #5


T
Ich kann mich da nur einreihen.
Wenn jemand erzählt wer wieder verstorben oder krank ist zieht sich in mir alles zusammen und Panik steigt auf. Vor einigen Monate war das noch viel schlimmer. Schon Sirenen eines Krankenwagens haben mich getriggert. Eine Zeitlang hatte ich sehr große Angst vor einem Schlaganfall und wenn jemand das Wort Gehirn gesagt hat, hab ich ein komisches Gefühl Koofmich bekommen und dann natürlich Panik. Hatte über ein halbes Jahr 24/7 extreme Kopfschmerzen.. jetzt hab ich durch Druck und ziehen in der Brust herzangst. Nachrichten schaue ich auch schon lange keine mehr.

Das ist für mich also typisch angststöhrung. Bei Menschen mit normaler Angst geht das in das eine ihr rein und 5 Minuten später aus dem anderen ihr wieder raus. Bei mir bleibt das irgendwie hängen

21.11.2021 22:47 • x 2 #6


Schlaflose
Zitat von Bubbles:
Ich Stelle mir schon länger die Frage ob es ein Teil einer Angst / Panikstörung ist dauernd an Krankheiten und Sterben zu denken. Arzt und Therapeut könnten mir das bis jetzt nicht wirklich erklären.

Bei mir war das nie so. Als ich vor 35 Jahren Panikattacken bekam, hatte ich natürlich zuerst Angst, dass es etwas Schlimmes ist und ich sterben würde, aber nachdem ich bei einigen Ärzten war und nichts gefunden wurde, habe ich mich direkt damit abgefunden, dass es psychisch war und keinen Gedanken mehr an eine Krankheit oder ans Sterben verschwendet. Die PAs hörten dann auch nach einem halben Jahr auf.
Ich habe zwar immer noch eine Angststörung (soziale Phobie, ängstliche vermeidende Persönlichkeitsstörung), aber Krankheiten und Sterben gehören nicht zu meinen Ängsten.

22.11.2021 07:04 • x 1 #7


Bubbles
@mojo_87 was sind denn bei dir die ständig vorhanden Symptome?

22.11.2021 07:13 • #8


-IchBins-
Hallo @Bubbles
Kommt mir bekannt vor. Mir war klar, warum ich diese Ängste und Panikattacken hatte. In meiner schlimmsten Phase ging es mir ähnlich. Andauernd irgendwelche Symptome, die mir Angst machten, Ärztemarathon, immer alles in Ordnung. Ich habe gelernt, wieder Vertrauen in meinen Körper zu fassen, indem ich meine Gedanken trainiert habe. Das war nicht einfach und hat etwa 2 Jahre gedauert, aber es hat sich gelohnt. Und ich tue es immer noch, werde mich nicht zurück lehnen und weiter am Ball bleiben. Denn nur so kann man wieder aus der Schleife ausbrechen.
Medikamente, Therapien usw. haben mir damals nicht geholfen. Deshalb hatte ich nach einer schlimmen Panikattacke, die mir etwas sagen wollte, kontinuierlich an mir gearbeitet. Ich habe mich viel informiert und mir die Frage gestellt, woher diese Gedanken kamen und konnte dann damit abschließen.
Der Beginn für eine Änderung ist immer der jetzige Zeitpunkt. Nicht mehr verlieren in Gedanken und kein Hineinsteigern mehr in Symptome, sondern nach Lösungen schauen und entspannt an sich arbeiten. Das hat mir geholfen.
Meine Grundängste sind immer noch vorhanden (seit meiner Kindheit), die ich aber auch akzeptieren kann. Klar kommen auch mal wieder schlechtere Phasen, aber ich kann heute besser und gesünder damit umgehen.

22.11.2021 08:49 • #9





Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Christina Wiesemann