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Grace
Mitglied

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Hallo zusammen
Ich habe seit über 10 Jahren durch eine Hormonspirale verhütet und davor durch die Pille. Ich überlege nun gänzlich auf eine hormonelle Verhütung zu verzichten. In diesem Zusammenhang bin ich auf interessante Erfahrungsberichte von Frauen gestossen, die eine enorme psychische Entlastung (davor Depressionen und Angstzustände) nach der Entfernung der Hormonspirale wahrgenommen haben. Auch hier auf dem Forum bin ich auf ähnliche Beiträge gestossen, die sowas andeuten. Gibt es hier Frauen, die mir genauer berichten könnten, was die Entfernung der Spirale für Auswirkungen auf ihre psychischen Probleme bzw. auf ihre Psyche allgemein hatte oder sich mit mir darüber unterhalten würden? Wie habt ihr euch danach verändert bzw. hat sich psychisch überhaupt etwas verändert? Ich bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar, der mir hilft, dieses Thema etwas besser einordnen zu können und danke euch bereits im Voraus für eure Zeit und Hilfe😊
Liebe Grüsse
Grace

02.02.2026 #1


3 Antworten ↓


MariaManchester
Hallo lachen
Das Hormone die Psyche beeinflussen ist ja mittlerweile bekannt, viele merken das ja bereits während ihres Zyklus.
Ich habe lange die Pille genommen und musste sie dann irgendwann absetzen, weil sie mich komplett fertig gemacht hat. Ich war so unruhig und depressiv, dass war schon unheimlich. Allerdings war es wirklich schwierig meine Frauenärztin davon zu überzeugen, dass es da einen Zusammenhang gibt.
Allerdings ging es mir nach dem Absetzen besser.
Ich denke, dass viele Probleme damit haben weil der Körper an die Hormone gewöhnt ist. Fällt das plötzlich weg, muss er sich umstellen. Das kann schon mal mächtig auf die Psyche gehen (ich vergleiche es mit dem Hormonabfall nach einer Geburt.)
Ich drücke dir für deine Entscheidung die Daumen.

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A


Veränderung nach Entfernung Hormonspirale

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G
Hallo @mariamanchester
Vielen Dank für deine Antwort und dass du deine Erfahrung mit mir teilst. Leider war mir das nicht bewusst. Ich habe eine Freundin, die die Pille aufgrund enormer Stimmungsschwankungen abgesetzt hat, aber ich war bisher immer der Meinung, dass ich die Hormone gut vertrage. Ich habe sie bisher aber auch noch nie in Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen, wie Ängsten oder Depression gebracht. Es tut mir sehr leid, dass es so schwierig war, deine Frauenärztin davon zu überzeugen, dass es an der Pille liegt. Sowas habe ich leider auch mehrfach gelesen :/ ich freue mich sehr für dich, dass es dir nach dem Absetzen besser ging. Danke für den Hinweis, ich muss mich wohl wirklich auf eine grössere körperliche Veränderung einstellen, wenn ich meinem Körper nach knapp 15 Jahren diese Hormone entziehe. Dankeschön 🙏 dass ich zukünftig auf Hormone verzichte, dafür habe ich mich eigentlich bereits entschieden. Ich finde nur die Vorstellung dieser Veränderung beängstigend. Ich habe jahrelang in der Therapie gelernt, mich so anzunehmen mit meinen psychischen Problemen und meiner hochsensiblen Art und jetzt frage ich mich, was davon bin ich und was davon wurde allenfalls durch die Hormone verstärkt und ob ich dann mit 30 quasi ein neues ich kennenlernen muss. Ich weiss nicht, ob das nachvollziehbar ist 🙈

#3


J
@Grace bei mir war es genau andersrum, mit absetzen ging es mir schlechter. Mir wurde mal gesagt das man mindestens 1/2 Jahr durchhalten sollte (mit nehmen bzw absetzten) um wirklich zusehen ob sich was ändert.

#4





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