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Adrenalinchen
Hallo,
Ich leide unter einer Angststörung was Krankheiten betrifft wie z.B einem Herzinfarkt.Jetzt nehme ich das Venlafaxin 75 mg seit dem 22.07.19.Angefangen 3 Tage mit 37,5 mg dann auf 75 mg.
Ich merke zwar,dass sich meine Ängste "etwas" gebessert haben,aber fühle mich nicht richtig wohl.Ich hab nach ungfähr 10 tagen nach Einnahne Schwindel,Übelkeit,leichte innere Unruhe und leichte Kopfschmerzen bekommen.Normalerweise treten die Nebenwirkungen teilweise doch zu Beginn der Einnahme auf oder?Und nicht nach 10 tagen?
Vom Stimmungsaufhellenden Effekt ist auch noch nicht die Rede.
Ich weiss,dass es noch zu früh ist um überhaupt etwas zu sagen,aber wann hat das Venlafaxin 75mg bei Euch "wenn überhaupt" angefangen zu wirken?

Ich muss noch dazu sagen,dass ich vor 5 jahren das Venlafaxin 150 mg Morgens und 75 mg Abends hatte.
Dazu das Quilonium ( Lithium )450 Morgen und 900 Abends.
Und das Fluanxol 0,5 mg Morgens und 0,5 mg Abends.
Vor 2monaten wurde alles einigermaßen langsam abgesetzt und nach 2 Monaten wurde jetzt nochmal mit Venlafaxin 75 mg angefangen.
Meine Frage noch dazu: Daher das ich vorher so einiges an Medikamennten hatte und es nach 5 jahren nicht mehr gewirkt hatte,würden da jetzt "nur" die 75 mg Venlafaxin reichen?
Danke schonmal für die Antworten und entschuldigung für die Rechtschreibfehler ( wenn es welche gibt)

08.08.2019 20:59 • 10.08.2019 #1


4 Antworten ↓


Ich habe gegen meine Angst- und Panikstörung mit Herzneurose zu Beginn Sertralin genommen. War prima, mir ging es besser, deshalb habe ich es nach knapp 1,5 Jahren wieder abgesetzt. Als es mir wieder schlechter ging, fing ich mit wieder an, es hat aber nicht mehr geholfen. So ging es mir leider mit dem Sertralin, dass es beim zweiten Mal seine Wirkung nicht mehr entfaltet hat. Ergänzend nahm ich dann langsam aufbauend 100 mg Venlafaxin. Mit diesem Medikament ging es mir gar nicht gut. Nebenwirkung ist bei diesem Medikament oft innere Unruhe und die wollte ich ja gerade loswerden. Ich habe von dem Medikament sehr viel geschwitzt, hatte oft einen hohen Puls und Herzstolpern. Nach einer Weile habe ich es wieder ausgeschlichen, da ging es mir dann besser.
Sertralin habe ich dann auch ausgeschlichen und mit Escitalopram angefangen. Dies nahm ich 2 Monate und es war die Hölle. Herzrasen, ständige Angst, Herzstolpern, die ganze Palette. Da es nicht besser wurde, habe ich es auch ausgeschlichen. Ebenfalls nochmal knapp einen Monat die absolute Hölle.
Nun nehme ich erstmal gar nichts mehr, um zu gucken, wie es so geht. Notfallmedikament ist Alprazolam, was mir bisher immer ganz gut hilft.
Ab Herbst/Winter habe ich dann hoffentlich endlich einen Therapieplatz für eine Verhaltenstherapie.

09.08.2019 09:21 • x 1 #2



Venlafaxin 75 mg - Wirkung nach 5 Jahre Antidepressiva

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Adrenalinchen
Danke für Deine Antwort.
Gehen denn die Nebenwirkungen wie Angst und innere Unruhe nach einer Zeit wieder weg oder bleibt es so?
Habe Angst,dass wenn ich höher gehen soll,die Nebenwirkungen verstärkt auftreten...

09.08.2019 11:46 • #3


Um ehrlich zu sein ist es bei mir nicht schlimmer geworden, die Nebenwirkungen sind allerdings geblieben. Ich hatte wirklich permanente Unruhe, viel Herzrasen und diese Schwitzerei bei der kleinsten Bewegung war auch echt nervig.
Mir ging es erst besser, als ich das Medikament abgesetzt habe.

09.08.2019 12:26 • x 1 #4


Adrenalinchen
Gestern hatte ich fast den ganzen Tag geweint.Gegen Abend hatte ich Grippe ähnliche Symtome.Die Nase war verstopft ( kann auch vom weinen kommen ),meine Augen angeschwollen und richtige Hitzewallungen ( Mein Alter 43 ).Mein Gesicht brannte und ich bekam heftige Angst.Hatte mir dann auch einen kalten Lappen aufs Gesicht gemacht.Hielt aber trotzdem noch eine weile an.
Ich weiss jetzt nicht,ob das immer noch Nebenwirkungen von dem Venlafaxin sein kann und ich weiss auch nicht ob die 75 mg nicht zu wenig sind.
Ich hatte ja vorher 150 mg Morgens und 75 mg Abends.Und noch 2 andere Medikamente.
Die Krankenschwestern meinen wegen gestern,dass das nicht von den Medikamenten kommt.
Ich bräuchte eine Verhaltenstherapie.
Das ist mir ja klar,aber die müssen mich doch ersteinmal richtig einstellen oder?
Ich soll am 13.08.19 entlassen werden und mir geht es überhaupt nicht gut.Ich bin so verzweifelt und habe Ängste...
Am Montag soll der Medikamentenspiegel kontrolliert werden.Kann man da schon sehen ob der Körper die richtige therapeutische Dosis erreicht hat?
Was ich noch sagen muss,ich habe eine chronische Fehlfuntion der Schilddrüse.Bei einer Blutprobe hatte man das festgestellt.Das würde mich auch so unruhig und ängstlich machen.Hatte vorher L-Thyrox 50 mg.Soll jetzt nur noch 25 mg nehmen.
Bitte,gebt mir einen Tip was ich machen bzw. vorgehen kann.
Ich danke euch !

10.08.2019 08:19 • #5




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