Huhu Karla
Ich hatte 2001 eine längere stationäre Therapie gemacht.
Mein heutiges "Wohnraumverlassvermeidungsverhalten" ist aber erst
einige Zeit danach entstanden.
Besonders als ich vor einigen Jahren mein Fahrzeug (Schutzraum und
Kontrolle) aufgeben musste, hat sich das Ganze sehr verstärkt.
Komisch ist aber:
Wenn ich denn erst einmal meine Wohnung verlassen habe (oft erst
nach vielen Stunden Überwindung und Unruhe), dann reduziert sich
draussen nach einiger Zeit mein Unwohlsein. Habe gestern im Bus
sogar mit einem völlig fremden Menschen einen längeren Smaltalk
gehalten.
Aber trotz dieser eigentlich positiven Erfahrung (Konfrontation und
Konditionierung) wird es stetig schlimmer als besser.
@GastB:
Zitat von GastB:Na siehste. Durftest du dir einen Eisbecher aussuchen?
Viele Eisbecher sogar, denn der damalige Kunde hatte im Stress vor
seiner Eisdieleneröffnung völlig seine Speisekarte vergessen. Es stand
für ihn also viel auf dem Spiel.
Die Idee für Werbegrafik und individuelle- und firmenlogo-Desktopgestaltung
hatte ich wirklich einmal, es gäbe auch genügend Vorführ- und Demomaterial.
Aber alleine mir fehlt der Mut, denn auch so etwas verlangt die Konfrontation
mit lebendigen Menschenkunden ...
Aber (zugeb und denk), es hätte am Beginn des PC-Zeitalters eine Zeit gegeben,
in der ich tätsächlich damit eine gute Chance gehabt hätte.
Im Mittelalter könnte ich, passend zu meinem Liebesleben und zu meinem
Eremitentum, noch gut in einem Schreibkloster Bücher illustrieren, aber heute?
Ganz liebe Grüsse, Der Beobachter