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Hallo!

In den letzten Tagen/Wochen habe ich es endlich geschafft, wieder mehr "draußen" zu machen und habe mich auch danach sehr gut gefühlt.
Bis jetzt zwar noch mit Hilfe, aber der erste Schritt ist gemacht.
Eigentlich müßte ich nur noch grinsend durch die Gegend rennen, weil ich mich jetzt der Angst stelle, aber es geht nicht. Ich fühl mich irgendwie angeschlagen und hab auch öfters einseitiges Nasenbluten, was mir Angst macht. Hab schon gedacht, ob es vielleicht am Blutdruck liegt oder an der manchmal nicht all zu gesunden Ernährung.
Hattet Ihr das auch schon einmal? Ich hatte das mal letztes Jahr bei meinem HA erwähnt und der meinte, daß es meine Nase zu trocken wäre
Hab aber manchmal auch Kopfweh und wenn die Nase rot ist, dann immer nur das rechte Nasenloch und teilweise kleine rote Äderchen mit dabei.

LG

03.06.2009 11:28 • 04.06.2009 #1


13 Antworten ↓


Zitat von sunshinecome:
Hallo!

In den letzten Tagen/Wochen habe ich es endlich geschafft, wieder mehr "draußen" zu machen und habe mich auch danach sehr gut gefühlt.
Bis jetzt zwar noch mit Hilfe, aber der erste Schritt ist gemacht.
Eigentlich müßte ich nur noch grinsend durch die Gegend rennen, weil ich mich jetzt der Angst stelle, aber es geht nicht. Ich fühl mich irgendwie angeschlagen und hab auch öfters einseitiges Nasenbluten, was mir Angst macht. Hab schon gedacht, ob es vielleicht am Blutdruck liegt oder an der manchmal nicht all zu gesunden Ernährung.
Hattet Ihr das auch schon einmal? Ich hatte das mal letztes Jahr bei meinem HA erwähnt und der meinte, daß es meine Nase zu trocken wäre
Hab aber manchmal auch Kopfweh und wenn die Nase rot ist, dann immer nur das rechte Nasenloch und teilweise kleine rote Äderchen mit dabei.

LG


Ich kan dich beruhigen mir gehts genau so,,

Hab auch oft trockne Nasenscheidewände...( Schleimhäute) ich nehme immer Augen und Nasensalbe vom Bepanthen,, hilf gut und das Nasenbluten hört auch auf,,
Auch Stress löst und Hektik
Nasenbluten und nätürlich hohen Blutdruck aus.

Alles Gute,,

LG suma

03.06.2009 12:16 • #2



Trotz Erfolge geht`s mir nicht gut

x 3


Huhu,

Zum Thema Nasenbluten:
Bei trockener Luft (wie im Moment) reißen die Adern leichter.
Hab auch heftiges Nasenbluten, nur aus einem Loch, und zwar teilweise so krass, dass ich danach wirklich benommen war und mir shclecht und schwindlig wurde, weil das Blut 20 Minuten oder mehr richtig rausgeschossen kam -das kannste beim HNO-Arzt ganz einfach behandeln lassen.
Das kommt meistens daher, dass man in der Nase oft so "Krampfadern" hat, die dann ganz leicht aufplatzen. Ich war einmal da, hab das 5 Minuten lang verätzen lassen -seitdem nie mehr Nasenbluten gehabt.
Kann mir schon denken, dass es dir nicht gut geht bei so vielen großen Schritten -denn das strengt euch anorm an, sich so sehr mit sich selber und der Angst auseinander zu setzen.
Gönn dir ne Auszeit und tu dir was Gutes
Du hast jetzt viel Kraft aufgebraucht, jetzt musst du erstmal wieder neue Kraft tanken.

Liebe Grüße,
Pilongo

03.06.2009 12:42 • #3


Genau der HNO Arzt verödet das auch,,,



aber du brauchst auch erst mal ruhe denk ich mal..

LG alles Gute Suma

03.06.2009 12:45 • #4


@ sunshinecome:
mach dir nicht allzu große sorgen wegen dem nasenbluten. wie du geschrieben hast stellst du dich deiner angst und das ist natürlich stress und kann durchaus nasenbluten hervorrufen.

dass man sich erstmal über die erfolge nicht freut, kennt glaub ich jeder hier. ich rate dir, dich nach jedem erfolg mit etwas zu belohnen. dann wirkts auch bald ich hab mir zB. ein (jetzt bitte nicht lachen) bienchenheft zugelegt, wo ich im vorraus meine ziele rein geschrieben hab und für jedes erfüllte ziel (z.B. einkaufen gehen oder einfch sich raus trauen) gabs ein bienchen reingemalt. das hat den vorteil, dass du ,wenn es dir schlechter geht mal nachschauen kannst, was du schon wieder alles gepackt hast. das gibt kraft und mut.
für größere erfolge gabs natürlich nicht nur ein bienchen, sondern noch einen bonus (ein eis,eine pflanze oder so -glaub mir, dein inneres kind freut sich darüber)

03.06.2009 12:57 • #5


für Eure Antworten und Tipps.
Dieses Forum ist echt klasse und man bekommt immer liebe Antworte von "Mitleidenden".
Das Nasenbluten hat mir schon ziemlich Angst gemacht, gerade weil es in letzter Zeit auch wieder sehr oft war. Wenn ich aber genauer darüber nachdenke, dann kann das vielleicht auch wirklich vom Streß und der Luft kommen.
Vor kurzem hab ich so eine schlechte Phase gehabt, daß ich teilweise noch nicht einmal mehr nur so raus gegangen bin und in den letzten Tagen hab ich endlich den ersten Schritt gemacht und "geübt". Bin jeden Tag mit Sohnemann und meinem Mann zur Schule gefahren und da mein Sohn leider auch ein wenig "schwierig" ist macht er Logo, bin ich auch dort mit hingefahren.
Ich merke auch, daß ich innerlich sehr aufgewühlt bin und dadurch Verdauungsprobleme habe. Die hab ich zwar seit der Gallenentfernung schon länger, aber jetzt wieder sehr extrem.
In moment kreisen mir so viele Gedanken durch den Kopf, was mich sehr aufwühlt (ich will endlich wieder die Alte sein, Sohnemann-Schule, familiäre Sachen (Oma`s, etc.), ...) Irgendwie kommt halt gerade alles zusammen.
Hab auch schon überlegt, doch einen Therapeuten (Verhaltentherapie) zu suchen. Wer weiß, ob ich es alleine wieder schaffe.

Vielleicht hat ja jemand Lust sich mit mir auch per PN mal auszutauschen und kann mich verstehen. Würd mich freuen!

LG

03.06.2009 15:57 • #6


Ein liebes Hallo für dich !

Habe genau dasselbe Problem mit dem nicht freuen können !

Ich habe irgendwo gelesen
(war es nicht sogar das Buch von Doris Wolf ? grübel)
das , wenn man noch ein großes Problem vor sich herschiebt , sich nicht über seine kleine Erfolge so freuen kann weil da noch ein Berg vor einem steht !

Für mich kann ich sagen ;
es trifft zu !

Vielleicht ist es bei dir ja ähnlich ?

Ich versuche es aber auch ab und an mit der Belohnungstaktik !

Bussi Mac

03.06.2009 18:01 • #7


Zitat von Mrs.Mac:
Ein liebes Hallo für dich !

Habe genau dasselbe Problem mit dem nicht freuen können !

Ich habe irgendwo gelesen
(war es nicht sogar das Buch von Doris Wolf ? grübel)
das , wenn man noch ein großes Problem vor sich herschiebt , sich nicht über seine kleine Erfolge so freuen kann weil da noch ein Berg vor einem steht !

Für mich kann ich sagen ;
es trifft zu !

Vielleicht ist es bei dir ja ähnlich ?

Ich versuche es aber auch ab und an mit der Belohnungstaktik !

Bussi Mac



zu Mac:

vielen dank mac, das ist wirklich eine Erklärung, du hast mir gerade wirklich weitergeholfen - im ernst!

03.06.2009 18:34 • #8


lass dir deine erfolge jetzt bloß nicht wegschnappen von einem blutenden nässchen! ich hab auch ab & an nasenbluten & kopfschmerzen, ist normal & wenn dein ha sagt das du eine trockene nase hast, dann kannst ihm das glauben
liebe grüße & viele taschentücher für dein nässchen

03.06.2009 20:42 • #9


Meli77de
Hi sunshinecome,

wie hat mal mein Therapeut gesagt: das Gefühl zieht erst viel später nach. Das ist wirklich so. Es wird dauern, bis sich das erfolgreich "unternommene" auch erfolgreich anfühlt.

Sei geduldig mit dir!

Zum Thema Nasenbluten: vielleicht muss ein Äderchen verödet werden? Hatte auch eine zeitlang immer heftiges Nasenbluten. Als ich mich dann entschieden hatte, einen Termin beim HNO zu machen, hörte es auf...

Alles Gute
Meli

03.06.2009 21:22 • #10


Ich finde auch die 'Bergerklärung' ganz plausibel...Stimmt schon. man will immer alles und sofort schaffen und ist dann depri, weil man zwar Expositonsübungen macht aber noch nicht an den größeren Zielen angelangt ist.

04.06.2009 13:46 • #11


Ich bin auch immer ziemlich ungeduldig und will immer gleich alles sofort schaffen.
Auch wenn es noch ein langer Weg ist, bin ich jetzt schon "geschwächt" und überlege mir doch einen Therapeuten aufzusuchen, der mich unterstützen kann.
Ich hab schon mal versucht mir einen zu suchen. Aber entweder war er zu weit weg oder es gab keine freien Plätze
Wie läuft so etwas eigentlich dann ab (Verhaltenstherapie). Irgendwie hab ich davor auch bammel. Im allgemeinen meide ich Arzttermine.

04.06.2009 16:14 • #12


Huhu!

Wie viele Therapeuten hast du denn angerufen?
Ich hab mindestens 20 durchgemacht, bei jedem aufs Band gesprochen.
Man muss auch ein bisschen übertreiben, damit man ernst genommen wird -leider. Sonst wartet man ewig.
Ich hab damals überall gesagt, dass ich an PAs leide und mein Abi in Gefahr ist, wenn ich nicht bald Hilfe krieg, und dass sie nur zurück rufen sollen, wenn sie innerhalb der nächsten 4 wochen einen Termin haben.
Und eine woche später hatte ich meinen nächsten Termin
Man muss es halt möglichst dringlich machen, sonst wartet man ewig.

Die Therapie selber ist übrigens nicht besonders spannend.
Ich hab einfach nur Entspannungstechniken geübt, mein Therapeut hat mir die Angst und die Körperabläufe genau erklärt. Das hat mir geholfen, zu verstehen, wie die Angst funktioniert.
Ansonsten haben wir einfach viel geredet, über meine Ängste und Sorgen und über meinen toten Papa, das hat auch geholfen.
Außerdem zeigt der Therapeut oft Wege aus fiesen Gedankenmustern auf.
Beispiel:
Mein Papa hatte ein hirnblutung zuhause auf der couch. Im Krankenhaus ist er gestorben. Aber ich hab immer gesagt: "Ich halte es in der Wohnung nicht aus, in der mein Papa gestorben ist."
Da meinte der Therapeut einfach mal: "Sie machen es sich nicht leicht, wenn Sie das so sagen." -Und das stimmt ja!
Seitdem ich erkannt hab, dass ich mich da quasi selber belogen hab, sag ich es anders. Nämlich, dass mein Papa im KH gestorben ist, wie es stimmt. Seitdem kann ich wieder den ganzen Tag unten in seiner wohnung verbringen und fühl mich hier pudelwohl
Ich würde dir also echt dazu raten, eine Therapie zu beginnen.

LG,
Pilongo

04.06.2009 16:46 • #13


Christina
Zitat von sunshinecome:
Wie läuft so etwas eigentlich dann ab (Verhaltenstherapie). Irgendwie hab ich davor auch bammel. Im allgemeinen meide ich Arzttermine.
Schau mal da rein. Und die meisten Psychotherapeuten sind sowieso Psychologen, keine Ärzte - vielleicht kannst Du da entspannter hingehen.

Liebe Grüße
Christina

04.06.2009 20:39 • #14



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