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Hallo!
Ich habe vor fünf Tagen von meinem Arzt Trevilor gegen meine Depressionen und Angstzustände bekommen. Ich nehme nur 37,5 mg zwei mal täglich, aber ich halte es nur schwer aus. Ich bin jetzt so angespannt, dass ich fast platze, hab seitdem nicht mehr geschlafen, kann mich in der Schule nicht mehr konzentrieren und meine Ängste sind schlimmer denn je. Mein Arzt meinte, das könnte nicht von so einer niedrigen Dosis kommen. Kennt sich jemand von euch da aus? Kann es sein, dass ich Trevilor vielleicht nicht vertrage? Habe vorher schon Seroxat und Remergil (nacheinander) genommen und null Wirkung, aber auch keine Nebenwirkungen (ein Bisschen, als ich Remergil in Höchstdosis genommen habe)gespürt. Werden die Nebenwirkungen bei größerer Dosis Trevilor schlimmer? Denn so wie es mir jetzt geht, depressiver denn je und total angespannt und panisch, brauch ich bestimmt in drei Wochen (wenn die Anfangsphase vorbei ist)eine höhere Dosis? Ihr nehmt alle so viel davon, hilft es denn eventuell auch schon bei nur 75mg täglich? Noch was, meine Therapeutin ist nicht so begeistert von Trevilor, sie hat gemeint, Trevilor gehöre zu den Benzodiazepinen und mache abhängig. Stimmt das? Bitte, bitte, hilf mir irgendwer, ich weiß nicht mehr weiter!

26.05.2004 10:09 • 22.09.2007 #1


43 Antworten ↓


Hallo Sabine!

Wir kennen uns ja Trevilor gehört keineswegs zu den Benzodiazepienen! Trevilor ist ein SSNI. Gib mal oben in die Adressleiste www.netdoktor.de/medikamente/showprepar ... p?id=10166 ein. Da steht was sehr interessantes über Trevilor!

Bis bald dann

Steppenwölfin

26.05.2004 10:43 • #2



Trevilor- Nebenwirkungen und Abhängigkeit

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Hallo Sabine,
vielleicht hast du schon gelesen, dass ich nur Gutes von Trevilor berichte. Anfangs gab es ein paar Nebenwirkungen, die aber von Woche zu Woche nachließen. Der volle Erfolg wird leider erst nach 12 bis 16 Wochen erreicht.
Bei mir haben nach dieser Zeit Unruhe und Angst stark nachgelassen und ich fühle mich wieder ganz normal.
Es kann schon sein, dass das Zeug "abhängig" macht. Aber wenn du so willst, machen auch Blutdrucktabletten abhängig. Nimmst du sie nicht mehr, dann steigt der Blutdruck sofort wieder.
Wenn man mit Trevilor aufhören soll, dann geht das auch nur mit Vermindern der Dosis.Doch daran würde ich jetzt erst mal nicht denken. Versuche einfach mit Geduld und Hoffnung an die gute Wirkung von Trevilor zu glauben.
Warum gibt dir die Psychologin nicht einfach "Trevilor retard?"
Das sind 75mg am Tag. Diese Menge wird innerhalb von 24 Std.in Abständen im Körper verstreut.
Gern wird Trevilor auch deshalb nicht verschrieben, weil es ein sehr teures Medikament ist und den Etat des Arztes deutlich schmälert.
Bin gespannt, wie es dir weiterhin ergeht und drücke dir die Daumen.
Halte durch, es kann nur besser werden.
Staunebär

26.05.2004 16:25 • #3


Hallo Sabine!!

Ich bin zwar keine Ärztin,aber ich habe das mal selber nehmen müssen,habe es selber wieder abgesetzt,weil ich darauf "paradox" reagiert habe(hat mir der Arzt später erklärt).Als ich diese Tabletten genommen habe,ging es mir nämlich schlechter als vorher und es kamen noch einige Sachen dazu.
War noch mehr angespannt,konnte kaum schlafen,hatte Höhr-und Sehstörungen......stand voll neben mir.Ich fand das Hölle.
Von Abhängigkeit,hat mir mein Doc nichts erzählt,wobei ich denke,das sie auf jeden Fall "psychisch" abhängig machen.

Naja,bei einem hilfts,beim anderen nicht.Ich halte von dem Teufelszeug nichts.

Liebe Grüße
Tinkerbell

15.06.2004 15:17 • #4


Hallo Sabine,
mich würde interessieren, wie es dir jetzt geht. Nimmst du noch Trevilor?
Gruß staunebär

16.06.2004 11:11 • #5


Hallo Staunebär!
Ja, ich nehm es noch, aber bald kann ich nicht mehr. Nehme jetzt 150mg täglich, aber die Nervosität von am Anfang will einfach nicht nachlassen. Meine Angst wird von Tag zu Tag schlimmer und mir ist immer so schwindelig, kipp manchmal sogar kurz um. Am Montag geh ich nochmal zu meinem Arzt, aber er kennt kein anderes gutes Mittel, deshalb werde ich es wohl weiter versuchen müssen, evl. mit einer höheren Dosis. Mein Therapeut weiß auch nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter, aber jammern bringt ja nichts. Hoffe dir geht es gut, meld dich mal!
Alles Liebe,
Sabine

16.06.2004 16:35 • #6


Hallo,
Also ich find Trevilor schon sehr merkwürdig. Ich seid ca. 4 Monaten in psychologischer Behandlung, und zur "Bekämpfung" von Angst und Depressionen hat mir die Ärztin am Dienstag Trevilor37,5 verschrieben. Na ja, die Wirkung tritt erst spät ein habe ich gelesen, aber dafür ist mir seid Mittwochmorgen schlecht. Auch nicht so der Bringer, denke ich mir, oder?
Vorallem bin ich ein wenig beduselt im Kopf und frage mich, ob sich das nicht negativ auf das Reaktionsvermögen auswirkt.

17.06.2004 11:00 • #7


Hallo sabine
ich soll jetzt auch mit trevilor anfangen;wenn ich deinen beitrag lese dann überlege ich es mir vielleicht doch noch.Bist Du sicher das deine ohnmachtsanfälle nur von trevilor kommen??
melde dich doch bitte mal.


Anja

03.07.2004 15:14 • #8


hallo Sabine!
Wie geht es dir inzwischen mit Trevilor?
Ich bin nach wie vor rundum zufrieden damit. Ich glaube, du nimmst eine zu hohe Dosis?
Freue mich über deine Antwort
staunebär
Hallo Anja!
Ich glaube, Trevilor wirkt bei jedem anders. Versuch es nur erst einmal. Vielleicht bist du damit auch zufrieden. Mir ging es noch nie so gut wie jetzt. Die anfänglichen Nebenwirkungen sind lange vergessen. Frühestens tritt eine Wirkung nach 14 Tagen ein, sicher erst nach 6 Wochen.
Gehe optimistisch an die Sache ran, das ist ganz wichtig.
Gruß staunebär

03.07.2004 18:51 • #9


Hallo Leute!
Ich kann im Moment nur noch selten schreiben, weil ich eigentlich im Krankenhaus bin und wenn ich mal zu Hause bin, spinnt unser Telefon. Mir ging es nachher so schlecht mit Trevilor (2x 75mg), da habe ich es nach 4 Wochen abgesetzt. Jetzt nehme ich Fevarin und Zeldox. Meine Ohnmachtsanfälle sind vorbei und mein Kreislauf ist wieder stabil.Ich fühle mich zwar unheimlich aufgeregt obwohl ich keinen Grund habe und Panikattacken sind auch noch da, aber die Nebenwirkungen bin ich los und ich hol die neuen Sachen ja erst 2 Wochen und beides in Minimaldosis. Trevilor ist sicher super, aber bei mir hat es alles nur noch schlimmer gemacht. Was ist denn jetzt Anja, holst du es jetzt? Lass dir nur von mir nichts ausreden, wegen mir soll nicht jemand was schlechtes von Trevilor denken oder es nicht nehmen, obwohl es unter Umständen dein Leben retten könnte. Es wirkt halt bei jedem anders. Macht's gut, ich hoffe, dass ich mich bald nochmal melden kann.
Sabine

06.07.2004 15:06 • #10


hallo Sabine,
ich glaube, wenn ich diese Unmenge Trevilor genommen hätte, wäre es mir genauso wie dir ergangen.
Das ist ja eine Wahnsinnsdosis für den Anfang.
Was hat sich der Arzt nur dabei gedacht.
Ich hoffe, dir geht es inzwischen besser.
Wenn es zu schlimm wird, wende dich an die Angstambulanz in deiner Wohnnähe. Infos gibt es im Internet.
Liebe Grüße und lass mal hören wie es mit dir weitergeht.
Gruß stauni

12.07.2004 11:49 • #11


Hallo Sabine
Ich hoffe es geht Dir wieder etwas besser??
Ich nehme jetzt Trevilor;Seroxat bin ich gerade am ausschleichen.
Bin auch mit 2x37,5 Trevilor angefangen,jetzt nehme ich 2x 75mg.trevilor und 20mg.Seroxat.Angst habe ich immer noch und das obwohl ich jetzt schon 4Wochen bei Trevilor bin.Mal sehen wie es wird.
Melde Dich doch mal wieder
Anja

18.07.2004 16:07 • #12


hallo, bin neu hier heisse leonie
also ich wollte nur sagen dass ich auch schon einmal trevi genommen habe, so drei jahre ungefähr. die nebenwirkungen sind hart am anfang. hatte 75 mg täglich allerdings die retard. verträgt man wesentlich besser. bei mir wars bis jetzt das beste das es gibt. hatte angst und depries. die ssries habe ich alle nicht vertragen und wirkung gleich null. und die nebenwirkungen waren deutlich schlimmer als bei trevi. auch beim ausschleichen hatte ich null probleme. nur dass jetzt nach gut einem jahr beschwerdefreiheit die ganze sch...... wieder anfängt. hab jetzt wieder angefangen mit trevi, und hoffe es wirkt wieder so gut wie schon einmal. ach ja und zugenommen hab ich nur auf ssries. sogar auf fluctin. auf trevi nicht. also haltet durch es wirkt.

29.07.2004 06:50 • #13


Hallo Leonie,
ich habe ja schon einiges zu Trevilor geschrieben. Freue mich, dass es bei dir auch so gut wirkt.
Wahrscheinlich geht es bei dir deshalb wieder los, weil bei dir, genau so wie bei mir, dieser bestimmte Stoff im Hirn einfach nicht gebildet wird.
Ich weiss ja nicht wie alt du bist, ich jedenfalls muss Trevilor bis zum Lebensende einnehmen.
Gruß staunebär

29.07.2004 11:58 • #14


hi,

mein name ist anne. hab grad mal eure links gelesen. jetzt wollt ich mal fragen wies bei euch so mit trevilor ausschaut. leide auch unter depries und angstzuständen. hab bis vor zwei jahren trevilor genommen. 75 mg am tag. dann nach drei jahren ausgeschlichen. blöd blöd blöd. jetzt gehts mir wieder so schlecht dass ich am liebsten aus dem fenster springen würde. vor zwei tagen hat mir meine nervenärztin wieder trevilor verschrieben, aber gleich 150 mg retard. heute ist der dritte tag der einnahme, aber ich hab solch krasse nebenwirkungen wie schwindel, muskelschmerzen und noch schlapper als ohne medies. hab auch das gefühl total neben mir zu stehen, kann kaum klar denken, und schlecht ohne ende. wer kennt das, und wann gehen diese nebenwirkungen wieder weg. wäre froh über antworten
danke

anne

06.09.2004 15:08 • #15


Hi Anne,
meiner Meinung nach hat dein Arzt mit einer zu hohen Dosis angefangen.
Ich habe mit 37,5mg begonnen. Nach 14 Tagen dann bis heute 75 mg.
Da bei mir ein Stoff im Gehirn nicht genügend gebildet wird, muss ich Trevilor immer einnehmen. Ich glaube, dass es dir ebenso geht.
Bei 150 mg wäre es mir garantiert auch so schlecht gegangen.
Verliere nicht den Mut. Mir geht es mit Trevilor nach 1 Jahr noch super.
Gruß stauni

06.09.2004 16:00 • #16


Ich nehme jetzt seit fast 4 Wochen Trevilor Retard, erst 75mg und jetzt 150mg. das Ganze wegen einer Depression und Angststörung. Bisher kann ich leider keine antidepressive Wirkung feststellen und ich kann nachts kaum schlafen. Wenn ich hier lese, dass das Medikament auch erst später greifen kann, macht mir das etwas Mut. Wer kann mir weiter Mut machen?
Grüße von Widderin 32
Übrigens, die extremen Nebenwirkungen, wie Schwindel, Blutdruckabfall, Übelkeit, schlechtes sehen und hören lassen nach, das kann ich schon zur Beruhigung einiger beitragen
Was zudem schlimm für mich ist, ist die Appetitlosigkeit

13.11.2004 11:07 • #17

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Ich nehme jetzt seit 1 Jahr "Trevilor retard" 75 mg.
Nach 4 Monaten waren die Nebenwirkungen sämtlich weg und die gute Wirkung hält bis heute unvermindert an.
Ich bin wieder I C H mit Trevilor.
Hoffe, bei dir wirkt es auch so gut.
lg staunebär

13.11.2004 15:34 • #18


Hallo Staunebär ,
weisst Du, wo ich derzeit am meisten drunter leide, an Schlaflosigkeit und unter Alpträumen .
Habe eine zeitlang Tavor genommen zum Trevilor, hat mir aber auch nicht wirklich geholfen.
Dann bekam ich zum Schlafen Dipiperon, da konnte ich vor Mundtrockenheit nicht schlafen .
Ich nehme das Trevilor jetzt seit 30 Tagen, soll ich noch Hoffnung haben, dass es wirkt?
Fühle mich tagsüber auch nicht besonders toll.
Kannst Du mir immernoch Mut machen??
Natürlich wäre ich auch für Antworten von anderen lieben Menschen dankbar
Widderin

17.11.2004 14:21 • #19


Hallo,

mir geht es nicht anders, nehme Trevilor 37,5 seit 4 Tagen, heute war der erste Tag, an dem ich nicht unbedingt ans brechen denke. Dafür habe ich aber Panikattacken, klar, die Wirkung tritt nicht so schnell ein. Ich habe Tafil 1,0. Kennt das jemand? Wenns stark ist, nehme ich davon was dazu. Was natürlich nach Eintritt der Wirkung von Trevilor ( Und Staunebär macht mir Mut!)wegfallen soll. Sollst Du die Dosis auch erhöhen? Ich 1 Woche 37,5 morgens. Dann 1 Woche 37,5 Morgens+abends. Dann 75 mg retard am Morgen. Schön, wenn Du antwortest!

LG Vera

23.11.2004 17:58 • #20



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