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hallo leute

auch wenn es das thema hier bestimmt schon oft gab möchte ich doch nochmal eure meinung dazu hören. komme nämlich gerade aus der therapiestunde und da haben wir darüber gesprochen...
ich habe meinem therapeuten erzählt, dass ich samstag auf einer abi-fete war und hab da so ca. 7 B. getrunken. nach 2 B. lies die anspannung nach und mir ging es richtig gut. NEIN ich war nicht betrunken, aber diese unruhe, paniksymptome und anspannung waren weg. mein therapeut meinte halt, dass es keine lösung sei, was ich natürlich auch weiß, denn sonst würde ich jeden tag bzw. jedes wochenende was trinken. ich habe meinen Alk. schon drastisch runtergeschraubt im gegensatz zur zeit vor den PAs. es geht auch immer weiter runter, da ich am nächsten tag immer probleme hab bzw. meine panik ist dann ausgeprägter durch die nachwirkungen des Alk.. das weiß ich aber auch und rege mich auch nicht darüber auf. er sagte mir aber, dass es noch um einiges zu viel wäre und ich soweit runter muss, dass ich am nächsten tag keine probleme hab. dann müsste ich schon gar nichts mehr trinken bzw. hätte es gar keinen sinn mehr was zu trinken. das will ich aber auch nicht. bitte versteht mich nicht falsch, ich bin kein Alk. und brauche auch keinen Alk. zum leben, aber ich möchte auch nicht darauf verzichten. musste ich vorher auch nicht und ich will mich durch die panikstörung in dem bezug auch nicht einschränken lassen. es gehört für mich irgendwie zu meiner lebensqualität dazu. der therapeut meint, ich solle doch versuchen es nur als genussmittel zu benutzen. doch wie weit ist genussmittel definiert. ein glas, eine flasche..... ist doch immer ansichtssache und es kommt doch darauf an wieviel jeder verträgt. für ein glas brauch ich nix zu trinken. da gibt es genug getränke die noch besser schmecken. man will doch erreichen, dass man sich mal etwas leichter und freier fühlt oder etwa nicht!? wie gesagt, wie geht ihr damit um=? habe schon in einigen threads gelesen dass einige gar nix trinken, andere sich jeden tag die kanne geben......... also wie siehts bei euch aus!?

lg ron

30.03.2009 15:34 • 05.04.2009 #1


34 Antworten ↓


Hallo Ron!Zuerst einmal Willkommen im Forum.
Also ich weiß,dass man kein Alk. sein darf,wenn man eine Therapie macht.weil dann müßte erst ein Entzug gemacht werden.
Mit Alk. trinken greift die Therapie also nicht richtig.Das solltest du wissen.
Wie alt bist Du denn?Liebe Grüße

30.03.2009 16:28 • #2



Thema Alk. und Panikattacken/Angststörung

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Hi Ron,

ich trinke ein- bis zweimal mal wöchentlich Alk., allerdings habe ich meinen Alk. auch kontinuierlich runtergeschraubt und achte darauf, dass es maximal eine Flasche Wein bzw. vier B. werden. Allerdings kam es auch in den letzten Monaten zwar sehr selten, aber doch vor, dass ich mehr trank .

Allerdings können selbst geringere Mengen manchmal schon zu viel sein und psychische Nachwirkungen (Angst, Niedergeschlagenheit) bei mir auslösen. Von daher bin ich für Vorsicht im Umgang mit Alk, obwohl ich diesem Anspruch vielleicht nicht gerecht werde.

Grüße

panicchief

30.03.2009 16:45 • #3


hallo ihr beiden

danke für eure antworten

@ frau:
das ist natürlich völlig klar. wie schon oben erwähnt bin ich kein Alk. und auch nicht auf dem weg dort hin. das ist klar, dass man dann erstmal nen entzug machen muss, aber mir geht es hier eher darum ob du z.b. noch Alk. (natürlich in Maßen!) trinkst oder ob du seit der panikstörung oder währenddessen gar nichts mehr trinkst!? natürlich ist gar nichts am besten, das bestreite ich nicht, aber ich denke mal ab und zu sollte es doch i.O. gehen!?
bin 22 jahre alt

@ panicchief:
genau so etwas meine ich! also du verzichtest nicht völlig darauf und kommst mit dieser menge gut zurecht!? es geht bei mir eigentlich nur um den tag danach. vor paar jahren noch hatte ich überhaupt keine probleme damit, aber seit den panikattacken merke ich es doch extrem am nächsten tag. hatte vor 3 wochen oder so nur 2 flaschen B. getrunken und am nächsten tag hatte ich total die flatter als wäre ich Alk.. da passt das was du da beschreibst, dass schon geringe mengen zur angst führen. ein anderes mal zuvor habe ich ziemlich viel getrunken und hatte am nächsten morgen überhaupt keine probleme. ist also so ein spiel mit dem feuer. es liegt auch glaub ich daran, dass ich es einfach nicht mehr gewöhnt bin. habe letztes wochenende auch erst 3 wochen zuvor das letzte mal was getrunken. da reagiert der körper natürlich heftiger wie wenn ich jede woche mal 4 B. wie du beschreibst trinken würde. aber ist ja auch egal. muss sowieso jeder selbst wissen und da könnte man sich drüber streiten...

ich glaube ich werde einfach mal weiter testen bis ich die richtige mischung habe

lg ron

30.03.2009 17:16 • #4


ZZerRburRuSs
Hallo

Wenn du weißt das du nach Alk. mit Paniattacken rechnen musst ist doch alles klar

Trink und habe Panik oder trink nicht und verringere die Möglichkeit auf Panik .

Wenn man sich vor ne Panikattacke stellen könnte und zu ihr sagt
ich will aber trinken können so wie ich das will (wenig, viel spielt gar keine Rolle) und nicht wie du das willst , würde sie wahrscheinlich milde lächeln

Man hat PAnikattacken weil man den ein oder anderen Weg falsch eingeschlagen hat und auch sonst über diese oder jene Einstellung nachdenken sollte .
Würd die Panik sagen ooh ,achso , na klar dann komm ich eben nicht nach Alk. wird sie ihrem Job ja irgendwie nicht mehr gerecht

Manche Wege im Leben haben ja nur eine bestimmte länge .
Wie wäre es denn für die länge des Therapieweges auf Alk. ganz zu verzichten und erstmal die Panikattacken loszuwerden und danach mal neu zu probieren 1,2 B. zu trinken ?

lg ZZ

31.03.2009 00:06 • #5


Hallo Ron
Zitat von Ron86:
hallo leute

da ich am nächsten tag immer probleme hab bzw. meine panik ist dann ausgeprägter durch die nachwirkungen des Alk.. das weiß ich aber auch und rege mich auch nicht darüber auf. es gehört für mich irgendwie zu meiner lebensqualität dazu.

lg ron


du schreibst von 7 B.,das ist schon ne ganze Menge,und auch dass dich diese Menge noch nicht betrunken macht.???

Wenn Du mich fragst,so würde ich eben keinen Alk. trinken,da Du wie ober geschrieben mehr Probleme hast.
Frag Dich mal,wie wichtig der Alk. ist,und ob es nicht auch anderst geht.

Nimmst du Medikamente?Liebe Grüße

31.03.2009 06:24 • #6


hallo zusammen

ihr habt natürlich recht!
habs vllt etwas falsch formuliert. 7 B. merke ich natürlich auch und das ist zu viel! das will ich ja auch gar nicht bestreiten. ich meine nur, dass es wieder ein punkt wäre, wo die panikattacken mein leben wieder ein stück mehr einschränken! hab vorher Alk. auch immer gut vertragen. warum soll ich es mir jetzt ganz nehmen lassen!? ich weiß ja auch dass ich am nächsten tag mehr mit panik zu rechnen habe, aber das macht mir nichts aus, weil ich ja weiß woher es kommt und somit auch ein gutes training gegen die panik ist. ich will hier nicht Alk. befürworten, auch wenn es so klingen mag! ich trinke vllt alle 2-3wochen was, daher denke ich auch das es ok ist. vorher habe ich jedes wochenende alk getrunken. das geht natürlich jetzt nicht mehr. will ich auch gar nicht mehr! mir tut es halt nur ab und zu mal gut wenn ich dann wirklich mal 2 B. (nicht 7 oder mehr^^) zur entspannung trinke. man wird halt einfach etwas lockerer und die anspannung lässt endlich mal nach. wie gesagt, ich hoffe ihr versteht mich nicht falsch...

lg ron

31.03.2009 10:37 • #7


aso, medikamente nehme ich keine und brauch ich auch nicht
die lösen genau so wenig das eigentliche problem^^

31.03.2009 10:38 • #8


Ich hab früher nur sehr selten getrunken und auch wenig geraucht, aber als Angst hab ich das seit 6 Monaten komplett eingestellt (ausnahme Silvester ), is mir auch sehr leicht gefallen auf soetwas zu verzichten.

31.03.2009 11:15 • #9


Ich nehm eventuelle Verschlechterungen nach dem Weggehen gerne in den Kauf. Erstens weil es mir beim Weggehen, trinken und plaudern/Blödsinn machen einfach richtig gut geht und zweitens weil solche Abende meist dazu führen, daß ich wieder mehr in Kontakt mit Leuten komme, was zu 90 % etwas positives ist. Und ohne Alk. ist es einfach nicht das gleiche.

Bei mir tritt die Verschlechterung meist am Abend danach ein. Tagsüber bin ich eher platt aber zufrieden, abends kommt ne starke Nervosität auf.

Aber wie gesagt ...im Gesamten ist es für mich positiver wegzugehen, zu trinken und mal auf andere Gedanken zu kommen.

Ich trink auch unter der Woche hin und wieder ein-zwei B. am Abend. Das macht mir normalerweise nichts. Nur wenn ich sehr schnell trinke und kurz vorm schlafen gehen ist es manchmal in Form von Mundtrockenheit und leichter Abgeschlagenheit am Folgetag wahrzunehmen.

31.03.2009 23:38 • #10


Hallo David!Was ist dann schlimmer??die Angst,oder eventuell der Alk.??

03.04.2009 09:25 • #11


Hallo Ron!
Ich kann dich gut verstehen.Gerade in deinem Alter will man feiern und Spaß haben,man sollte es halt nicht übertreiben.Habe auch hin und wieder etwas getrunken, einfach um die Anspannung loszuwerden.Man sollte das halt nicht ständig und übermäßig machen.Man wartet ja schon richtig auf die Symptome am Tag danach und natürlich kommen die dann auch.Ich habe mir gesagt, ich lass mir nicht alles von diesen Attaken kaputt machen.Hab auch meine Medikamente in den Müll geworfen und stell mich jetzt meiner Angst,es wirkt,wenn es dir schlecht geht, wehr dich nicht dagegen, lass es zu.
ZZ schimpf nicht mit mir!lg Lela

03.04.2009 10:16 • #12


hey lela

ich denke deine einstellung trifft es bei mir auf den punkt. so hab ichs auch gemeint
danke dir!

lg ron

03.04.2009 10:31 • #13


ZZerRburRuSs
@ Lela

Ich roll mich wech
Ich schimpf doch nich )

Ich kann ja verstehen wenn jemand gern mal was trinkt beim weggehen oder so.

Allerdings ist die Einschränkung nicht nichts zu trinken !
sondern
die Einschränkung ist sich nicht von dem Gedanken lösen zu können das man trinken will !

Die Kette am Bein ist nicht der Alk. ! Die Kette ist der eigene Wille und somit im Kopf.

Ausserdem versteh ich immer die Frage nicht

Ich hau mir so gerne mit dem Hammer auf den Daumen aber danach gehts mir immer nicht so gut . Weiß jemand Rat ?

Ja , hau dir nicht mit dem Hammer auf den Daumen !

Aber ich mach das doch so gerne !

Ok , dann trink vorher ne kräftige Hühnerbrühe danach kannst du dir prima auf den Daumen klopfen ohne das es dir danach schlecht geht (und das ist die eigentlich erwartete Antwort )

Klingt mal wieder komisch und ist auch übertrieben .
Kann man hier im Forum aber genau so 100fach nachlesen , nur eben nicht mit Hammer und Daumen sondern mit Alk., Zig. und was man sich sonst noch so antun kann .

lg ZZ

03.04.2009 15:49 • #14


ok dann nehm ich jetzt bevor ich was trinke paracetamol, aspirin...(--hühnersuppe) dann ist es am nächsten tag nicht so schlimm!

ahh, hab gerade bemerkt es war mein hundertster beitrag. jetzt mach ich erstmal ein fass auf!!

lg ron

03.04.2009 16:24 • #15


Mein lieber ZZ!
Recht hast du ja, aber man kann doch nicht immer nur vernünftig sein, man verpasst doch so viel.
Und ich trink lieber mal ein paar Gläser als dass ich mich mit dem Hammer auf den Daumen hau.Wenn ich das mit dem Hammer einmal machen sollte dann müsste ich mir wirklich Sorgen um mich machen.
Hab aber verstanden was du meinst und finde es super, dass du auch ohne Laster glücklich sein kannst. Obwohl ich glaubs nicht ganz,irgend etwas wirst ja auch machen, was man besser unterlassen sollte.
Wünsch dir noch einen schönen Abend und schick dir ein dickes Bussi,lg Lela

03.04.2009 16:31 • #16


Ron!Das mit gleich Faß aufmachen war ja ironisch gemeint.doch denke ich schon,dass so ein B. oder 2 od 3 od7 schon so eine Art ist,dich auch mal zu belohnen oder?

03.04.2009 18:38 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

ZZerRburRuSs
Wenn ich sowas schreibe wie da oben ist das bitteschön im Zusammenhang zu sehen !

Hier gehts um Panikattacken und Angst im krankhaften Sinne .

@Lela

natürlich habe ich Laster und Vernunft ist auch was völlig anderes als ich das bin .

Ich hatte aber auch Panikattacken und Alk. weglassen war eins von vielen Hilfsmitteln keine Panikattacken mehr zu haben .

Danke fürs Bussi

lg ZZ

03.04.2009 18:50 • #18


natürlich! der ganze beitrag sollte eigentlich rein ironisch sein, auch auf deinen beitrag bezogen ZZ

@frau

belohnen!? wofür soll ich mich denn da belohnen? das musst du mir doch mal erklären, wie du das meinst...

lg ron

03.04.2009 19:09 • #19


Es gibt im Gehirn so Belohnungszentren.
Wenn man sich nicht gut fühlt,etwas geleistet hat.....
dann möchte man sich belohnen dafür oder aber trösten.
So hab ich das gemeint.
Trinkst Du dann was?

03.04.2009 19:14 • #20



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