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Knuffelchen
Ich kann auch den Osteopathen empfehlen.
Ein Versuch ist es wert und die Krankenkassen zahlen in der Regel 3 Behandlungen anteilig, wenn man ein grünes Rezept vom Arzt hat.

Viel Erfolg

02.08.2021 11:28 • #21


Danke, das werde ich noch ausprobieren.

Habt ihr gute Medikamente gegen Schwindel?

02.08.2021 11:56 • #22



Symptome psychosomatisch

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Icefalki
Zitat von Clementine:
Danke, das werde ich noch ausprobieren. Habt ihr gute Medikamente gegen Schwindel?


Vertigoheel. Absolut ohne Nebenwirkungen.

Die Orthopäden behaupten immer, dass Veränderungen in der HWS nix mit Schwindel zu tun hat. Mein HNO-Chef palpiert nur mal den Hals oder das Kiefergelenk und meistens löst das Schmerzen aus. Und natürlich kann das zu Schwindel führen. Und wenn dann keiner darauf reagiert, hast du ein Problem, weil Schwindel einfach beschissen ist.

Guck mal hier:

https://www.google.com/url?sa=t&source=...pB0uHaO1ej

02.08.2021 12:14 • #23


Ja, diese Schwindelanfälle sind am schlimmsten.

Warum muss es so kompliziert sein. Ich hätte so gerne diese Unbeschwertheit zurück als mein Leben noch ohne diese ganzen körperlichen Symptome war. Aber ich glaube jeder hier hätte das gerne.

Ich wünsche es euch von Herzen. Danke für eure Antworten.

02.08.2021 18:16 • #24


Sasa10
@Icefalki sehr gut beschrieben das kenne/habe ich auch mit den extremen Verspannungen

04.08.2021 15:49 • x 1 #25


Sonnenschein35
Zitat von Clementine:
Hallo, bitte helft mir. Ich habe eigentlich schon seit Jahren körperliche Beschwerden. Bin oft zum Arzt/Krankenhaus, nie wurde was gefunden. Eine ...
hört sich nach Angst an. Manchmal ist es kaum zu glauben , was Angst für Symptome auslõsen kann. Mir ist es anfangs , manchmal auch heute noch , echt schwer nachzuvollziehen. Bei mir begannen die Symptome ähnlich. Je mehr ich mich allerdings aus meinem Leben zurückgezogen habe umso schlechter ging es mir. Später hat sich daraus dann eine Depression entwickelt und glaube mir , das ist fast noch schlimmer wie die ständige Angst. Ich habe gelernt, dass Angst mich nicht kaputt macht , dass sie eine Funktion hat , mir aufzuzeigen, dass etwas nicht stimmt. Die Symptome haben sich mit der Zeit gebessert aber auch nur durch Therapie. Antidepressiva nehme ich keine . Schreib dir doch einfach Mal auf, was du gedacht hast , als die Symptome wieder aufgetreten sind oder was du getan hast. Hat mir oft geholfen zu verstehen . Angst ist echt mies und es dauert wirklich lange ... Ich wünsche dir von ganzen Herzen, dass es dir bald wieder besser geht !

04.08.2021 19:22 • x 1 #26


Hey
das mit der Verspannung und Anspannung kenne ich gut,ich nehme keine Medis und bin momentan seit 4-5 Monaten in Daueranspannung.
Im Moment kann ich nichts machen das Anstrengend ist sofort bekomme ich ein ziehen vom Hals bis in die kleinen Finger beidseitig.
Es ist schrecklich .

04.08.2021 19:33 • #27


Hallo,

ich habe zur Zeit Urlaub. Eigentlich ist es im Urlaub und an den Wochenenden am schlimmsten mit meinen körperlichen Symptomen.

Aber auch wenn ich arbeite habe ich immer wieder Schwindelanfälle. Dabei macht mir meine Arbeit viel Spaß.

Ich höre zur Zeit die Podcast von Verena König bei Youtube. Sie ist Traumatherapeutin. Ich habe noch nicht so viele Folgen gehört aber ich möchte sie euch empfehlen. Sie erklärt ganz viel die Zusammenhänge. Ich brauche das um meinen Körper besser zu verstehen.

Z. B. sagt sie in einer Folge das man liebevoll mit sich selbst sein soll. Wenn der Körper Symptome zeigt oder eine Panikattake auslöst, dann will der Körper Stress abbauen oder alte nicht verarbeitete Erlebnisse ins Bewusstsein bringen. Der Körper will mir damit nur helfen etwas zu verarbeiten. Oft will man das die Symptome verschwinden, aufhören so schnell wie möglich. Aber damit verdrängt man im Kopf/Körper wieder nur die eigentlichen Probleme.

Ich muss eine Therapie machen. Ich komme alleine nicht mehr klar. Meine Symptome werden immer schlimmer und der Schwindel immer stärker.

Ich werde mir aufschreiben, wann ich die Schwindelanfälle bekomme und an was ich da gedacht habe und werd versuchen die Auslöser zu finden.

Ich hatte heute wieder Schwindel. Ich musste heute Nachmittag Schuhe einkaufen mit meiner Tochter und danach ins Tierheim. Meine Tochter arbeitet dort ehrenamtlich. Als ich auf sie gewartet habe, bin ich einkaufen gegangen. Danach sind wir noch zu einem Schloß auf einem Berg in der Stadt, von wo aus man einen tollen Blick über die Stadt hat.

Ich bin trotz Schwindel gefahren. Ich habe zwar eine halbe Vertigo Vomex genommen aber ich habe trotzdem meine Dinge erledigt.

Die Traumatherapeutin erklärt auch das Thema Selbstregulation und warum Trauma in der Kindheit/Jugend /Entwicklung diese Regulation nicht haben normal entwickeln lassen. Mit Selbstregulation kann man es schaffen, in Panik oder Trigger Momenten sich selbst zu steuern und zu regulieren. Sehr interessant.

Meine Symptome sind mit sehr großer Wahrscheinlichkeit psychisch. Ich muss aufhören dagegen anzukämpfen. Das hab ich verstanden.

Danke für eure Unterstützung.

04.08.2021 23:06 • #28


Sonnenschein35
Zitat von Clementine:
Hallo, ich habe zur Zeit Urlaub. Eigentlich ist es im Urlaub und an den Wochenenden am schlimmsten mit meinen körperlichen Symptomen. Aber auch wenn ...
Ich finde es super , dass du trotz deiner Symptome dein Leben so gut wie möglich lebst. Das war bei mir anders. Als es sehr schlimm wurde, habe ich mich freistellen lassen und mich total zurückgezogen. Dadurch wurden meine Symptome auch viel schlimmer. Das liegt daran, dass du dann zuviel nachdenkst. Ich musste wieder lernen , alleine Auto zu fahren , einkaufen zu gehen usw... Am meisten bereue ich , dass ich der Angst soviel Macht über mein Leben gegeben habe.... Aber ich wusste es ja nicht besser. Man kann sich leider nur selbst helfen . Jeder Tag bietet einen neuen Anfang ! Und , wie meine Tochter gestern so süss sagte : Mama, morgen ,ist heute Vergangenheit ! Verena König , kenne ich ... Sie macht das echt super. Mir hat Peter Peer auch super geholfen.

05.08.2021 05:45 • x 1 #29


Guten Morgen,
Danke Sonnenschein35.

Ja, das Gefühl habe ich auch. Um so mehr Zeit ich habe und umso mehr ich mich zurück ziehe um so schlimmer werden die Probleme.

Wenn ich arbeite denke ich manchmal, ich brauche Urlaub aber wenn ich dann Urlaub habe, will ich wieder arbeiten.
Ich habe eine Bekannte, ihr Leben ist durch die Panikattacken auch sehr eingeschränkt. Sie arbeitet nicht mehr, geht nicht mehr einkaufen und verlässt ihre Wohnung nur noch in Begleitung. Ich versuche einen anderen Weg zu finden und möchte meine Freiheit nicht verlieren aber ich weiß das es sehr schwer ist. Und ich kann sehr gut verstehen, dass Rückzug oft die einzige Lösung zu sein scheint.

Darf ich dich fragen Sonnenschein 35 was du für Symptome hast?

Liebe Grüße

05.08.2021 09:14 • #30


Sonnenschein35
Zitat von Clementine:
Guten Morgen, Danke Sonnenschein35. Ja, das Gefühl habe ich auch. Um so mehr Zeit ich habe und umso mehr ich mich zurück ziehe um so schlimmer ...
Na klar , dazu muss ich ein wenig ausholen. Vor ca. 2 Jahren hatte ich eine Panikattacke beim Autofahren gehabt. Konnte diese auch recht schnell wieder auf Seite schieben und bin meinem extrem strammen Tagesablauf weiter nachgegangen. Ich muss dazu sagen , ich lebe leider noch immer in einer toxischen Ehe , mit Haus, Kind und Hund. Ich hätte zu diesem Zeitpunkt nicht gedacht , dass sich meine Psyche irgendwann Mal an meinem Leben rächen wird. Irgendwann nachdem ich also die Panikattacke schon fast wieder vergessen hatte , hatte ich plötzlich eine extreme immer anhaltende innere Unruhe. Aus der Unruhe heraus entstand dann ein ständiger diffuser Schwindel. Kein drehen , sondern eher ein Schwankschwindel. Ein Schwindel , der mir das Gefühl gab , ich wäre nicht im Gleichgewicht. Später folgten noch Symptome von kribbeln oder Taubheit in Armen und Beinen. Manchmal sogar im Gesicht , so dass ich dachte ich hätte einen Schlaganfall. Es war aber körperlich alles ok. Diese Symptome haben fortan mein ganzes Leben bestimmt . Ich habe mich immer weiter zurückgezogen . Ich hatte niemanden in meinem Familien/Bekanntenkreis , der mich verstanden hat oder meinen Symptome ernst genommen hat. Glaub mir , das ist ein sehr , sehr schlimmes und trauriges Gefühl. Ich war also der Hypochonder der Familie ... Von meinem Mann habe ich keine Unterstützung bekommen - eher noch Anfeindungen , wie sehr ich mich doch anstellen würde und dass ich endlich Mal den Ar. hochkriegen müsste und dann würde alles wieder besser werden. Als ich dann nicht mehr weiter wusste , habe ich mir therapeutische Hilfe gesucht. Erst in der Therapie habe ich gelernt , dass meine Ängste ein Message hatten. Dass meine Gefühle die ich unterbewusst gegen meinen Mann hatte , richtig waren. Nun bin ich dabei mich von meinem Mann zu trennen. Ich werde alles verlieren, Haus , gewohnte Umgebung und und und... Meine Ängste haben sich schon gebessert . Ich höre jetzt wieder auf meine Gefühle und gebe ihnen Raum ... Sie dürfen da sein. Gestern , bin ich das erste Mal seit einem Jahr wieder beim Friseur gewesen ,das volle Programm , mit färben , schneiden usw ... Vor einem halben Jahr wäre das nicht möglich gewesen. Es ist sehr , sehr anstrengend aber machbar. Das wichtigste was ich überhaupt gelernt habe ist : Lass die Leute , die meinen sie hätten auch nur einen Hauch von Ahnung wie es dir gehen würde und was für dich am besten wäre , einfach labern. Niemand , wirklich niemand , der es nicht selbst erfahren hat , kann es nur irgendwie nachvollziehen , wie ein Leben so werden kann!

05.08.2021 09:54 • x 3 #31


Hallo das was du schreibst kenne ich sehr gut ist es sogar fast identisch mit meiner Geschichte nur dass ich ein Mann. Meine Symptome die mir zu schaffen machen sind hauptsächlich eine innerliche Unruhe in einer großen Anspannung. Diese Verkrampfung macht mir wirklich zu schaffen und natürlich auch Angst. Wenn ich jemand davon erzählen sage die dann du siehst aber nicht so aus wie wenn du magst, da frage ich mich wie sieht jemand aus der Angst hat oder besser gesagt die muss jemand aussehen. Naja meine Frau hat es auch nicht verstanden wenn es nicht mir nicht gut ging dann hat sie mir das auch gezeigt das hat mir natürlich nicht geholfen. Und leben wir getrennt klar Haus lasse ich meiner Frau da bei ihr hauptsächlich auf die Kinder leben werden. Es ist natürlich traurig da man sich ja was gemeinsam aufgebaut hat und dass ich in meinem Fall auch nicht wenig, aber ganz sicher das materielle ist für mich nicht mehr so wichtig.
Aber wenigstens mein Hund hält zu mir ha ha.
Auf jeden Fall kannst du eine psychosomatische Sache einem das Leben sehr schwer machen aber was bleibt uns anderes übrig wir müssen da durch und das Beste draus machen. Die Hoffnung stirbt zuletzt

05.08.2021 11:09 • x 1 #32


Nora5
Zitat von Clementine:
Meine Liste ist lang:
Ich habe täglich Schwindelanfälle. Oft mit starker Übelkeit aber ohne Erbrechen. Ich wache schon mit Übelkeit auf.
Ich habe ständig Druck im linken Ohr.
Missempfindungen im linken Bein, Kribbeln, vibrieren komisches Gefühl auf der Haut. Mein linker Arm wird oft pelzig. Ich habe oft Migräne. Ich bin oft sehr müde. Wenn ich einschlafen will, schlafen ganz komisch meine Arme ein. Mal der eine, mal beide. Ich spüre einen Kraftverlust.

Liebe Clementine,

also, ich kann nur aus meiner persönlichen Erfahrung sprechen. Ich kenne in Phasen wo es mir psychisch nicht gut geht und ich sehr angespannt bin und etwwas für mich auflösen muss, sehr viele Symptome, die später von selbst verschwunden sind. Dazu gehört zum Beispiel ganz starker Schwindel, Empfindungsstörungen, dh ich konnte nicht schlafen, weil meine Füße sich so heiß anfühlen, musste sie mehrfach in kaltem Wasser kühlen, um irgendwann schlafen zu können, Migräne so schlimm, dass ich ins Krankenhaus musste und auch dort stärkste Schmerzmittelgaben am Tropf nicht halfen, das sogenannte Restless Legs Syndrom, Schübe meiner chronischen Darmerkrankung, Tinnitus, Rauschen im Kopf, Sehstörungen so stark, dass ich bei der Arbeit keinen Text mehr lesen kann, ganz heftige Erschöpfungsanfälle.

Der Weg bei mir war Psychotherapie, mir Ruhe nehmen, radikale Akzeptanz, mich auseinander setzen mit mir selbst.

alles Liebe für Dich,
Nora

05.08.2021 11:16 • x 1 #33


MiniMami30
Hat hier jemand zitternde Hände und Beine?

05.08.2021 11:53 • #34


Sonnenschein35
Ja, kenne ich. Hatte ich am Anfang ziemlich stark. Lass sie einfach zittern. Laut meinem Therapeuten, ist das die Anspannung , diese sucht sich einen Weg um abgebaut zu werden.

05.08.2021 11:55 • x 1 #35


Sasa10
@MiniMami30 das kann bei Angst und Panik auch abbauen von Adrenalin sein so leichtes Zittern

05.08.2021 12:15 • #36


Hallo,

die Symptome ähneln sich mit meinen. Ich habe auch täglich so einen komischen Schwindel, so als ob ich nicht mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehe. Und manchmal kommt noch zusätzlich starker Schwindel mit Übelkeit dazu.

Ich habe auch Mißemfindungen in den Armen und Beinen. Kribbeln, Taubheit. Globus Gefühl im Hals. Symptome die zu MS passen würden. MS ist aber ausgeschlossen worden.

Ich bin auch alleine. Habe auch niemanden in meinem Bekanntenkreis der mich wirklich kennt bzw. weiß wie es mir geht. Mein Mann ist da und weiß meine Vergangenheit aber ich will ihm nicht zur Last fallen.

Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit einer Therapie? Was für konkrete Tipps habt ihr bekommen und könnt diese vielleicht mit mir teilen?

05.08.2021 14:54 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Sasa10
@Clementine Hallo

Die Missemfindungen habe ich auch ganz stark in den Armen Schulter und Nacken . Das Kribbeln und Taubheitsgefühl macht mich wahnsinnig

05.08.2021 15:17 • #38


Sonnenschein35
Zitat von Clementine:
Hallo, die Symptome ähneln sich mit meinen. Ich habe auch täglich so einen komischen Schwindel, so als ob ich nicht mit beiden Beinen fest auf dem ...
was die Therapie betrifft , bin ich bis jetzt aus einem Mix von Gesprächstherapie und kognitiver Verhaltenstherapie gut gefahren. Was mir eben sehr , sehr gut geholfen hat ist die ganzen Gefühle oder besser gesagt Emotionen , welche sich ja körperlich bemerkbar machen , wirklich zuzulassen und nicht wieder durch mein ständig dramatisch denkendes Gehirn zu bewerten. Mal ganz ehrlich , wenn ich jetzt frisch verliebt wäre , würden mir wahrscheinlich selbst diese guten Gefühle irgendwie Angst machen . Das ist mir während einer Therapiestunde aufgefallen , als ich mit meinem Therapeuten über meine Emotionen gesprochen habe . Daher erklärte er mir , dass es sich so mit allen Gefühlen verhält. Wenn man erstmal in diesem Teufelskreis steckt , bewertet unser Gehirn , jegliche Abwischen der Norm , mit Angst . Es fühlt sich ja etwas im Körper anders an ... etwas , was eigentlich schön sein sollte .

06.08.2021 06:40 • #39


Sonnenschein35
Ist es bei euch auch so , dass die Ängste und damit verbundenen Symptome morgens am schlimmsten sind ? Wisst ihr , auch wenn's schon besser geht - ich weiss schon gar nicht mehr , wie es sich anfühlt entspannt und erholt aufzustehen .

06.08.2021 06:42 • #40



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