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Hallo ihr

Bei mir wurde von kurzem eine agoraphobie mit panikattacken diagnostiziert, ich bin jetzt auch in Therapie. Allerdings habe ich jetzt die probatorischen Sitzungen hinter mir und muss erst warten bis das organisatorische durch ist. Deswegen wollte ich mich auf diesem Wege mal umschauen. Ich meine die angstattaclen und die Angst vor der Angst sind die eine Sache.
Aber kennt jemand von euch auch dieses Gefühl, das irgendwie immer da ist? Ich finde es ist das schlimmste von allem, denn die panikattacken passieren ja nur ab und zu aber dieses Gefühl habe ich ständig und es ist eigentlich das was mich einschränkt, allerdings kann ich es auch nicht richtig beschreiben, ich versuch es aber mal.
Es ist so, als wäre man für immer gefangen in seiner Angst und so hilflos. Es fühlt sich an als würde ich nie wieder wirklich glücklich/normal werden. Und natürlich auch immer die Sorge, dass wieder eine Panikattacke kommen könnte. Und dann wieder der Hass auf sich selbst dass es so ist. Und man fühlt sich so verloren, als wäre man irgendwie nirgends zu Hause. Und einfach daran zweifeln dass man je wieder normal wird. Ich finde das Gefühl ist sehr lähmend... Vielleicht findet sich hier ja jemand wieder und kann mir helfen es ist so schrecklich. Ich hab im Internet ein Zitat gelesen, dass es eigentlich auch ziemlich gut trifft. Sinngemäß: ,,Eine Angststörung ist, wie wenn man in einem Spiel gefangen ist und ständig die Musik des Gegners hört aber nie die Bedrohung sieht."

Danke schon mal!:) sorry für die Schreibfehler, habe gerade nicht so viel Zeit und bin etwas fertig

20.06.2016 13:20 • 11.07.2016 #1


13 Antworten ↓


hey. ja bei mir ist das genauso. Panikattacken sind bei mir mittlerweile immer seltener. Eher unterschwellige Übelkeit und Schwindel. ich habe diese "innere Unruhe" auch ständig. Schränkt einen total ein , ich habe das jetzt seit über 2 jahren und seit dem läuft auch nichtsmehr. Ohne dass jetzt ständig Panikattacken da sind, das ging bei mir durch Konfrontation ganz gut nachdem ich wusste, was das ist. Aber ich weiß, was du meinst. bei mir ist das auch so, wie du es beschrieben hast. Hilfreiche Tipps kann ich leider nicht geben. bei mir geht das auch nicht wieder weg.

20.06.2016 13:39 • #2



Ständiges komisches Gefühl

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Hmm. Na immerhin bin ich nicht alleine @fairydust
Wäre halt nur gut zu wissen, was das ist, woher das kommt, damit man was dagegen tun kann.
Lieber hätte ich einmal die Woche ne richtig krasse Attacke und sonst meine Ruhe statt diesem kack Gefühl

20.06.2016 13:44 • #3


bei mir denke ich, es ist eine innere Anspannung. ich habe allerdings auch noch eine schwere Depression was auch Auswirkungen auf den körper hat. Das meiste läuft ja unterbewusst ab, auch diese ständige Angst. Man muss sich damit irgendwie arrangieren. Vielleicht überlegen, welche stressauslösende Faktoren es im Alltag gibt und versuchen so oft wie möglich zu entspannen, Beruhigungstee trinken, usw. auch wenn das nicht geht. ich lieg auch oft einfach nur im bett, bin aber trotzdem voll unruhig.

20.06.2016 13:52 • #4


miriam0707
Oh ja, diese Unruhe kenne auch ich. Im Moment ist es besonders schlimm. Ich habe das Gefühl ich muss ständig etwas tun, aber dabei bin ich auch total ko. Nachmittags mal hinlegen geht garnicht, trotz totaler Müdigkeit. Das nervt mich so.

20.06.2016 13:55 • #5


@miriam0707 ohje, das kenne ich auch

@fairydust ja bei mir ist es eher andersrum. Ich merke dass es mir besser geht, je weniger ich darüber nachdenke und je mehr ich mache. Aber ist schwer da erstmal aus seinem Loch rauszukommen und man fällt so schnell wieder rein. Aber manchmal denk ich echt ich mach mir meine Probleme selber weil ich ständig daran denke -.-

20.06.2016 14:11 • #6


miriam0707
Habt ihr auch ständig diese blöden Gedanken dabei?

20.06.2016 14:15 • #7


mrsbrightside: Also ich habe seit 17 Jahren schwere Agoraphobie mit Panik usw...noch einiges mehr....dieses dauernde lähmende eklige Gefühl allerdings hab ich seit 4 einhalb Jahren...durch ein Ereignis mit extrem vielen Symptomen, kann keinen Stress mehr ab usw...geht alles nicht weg....und jetzt wurde mir in der Reha gesagt ich habe auch Borderline (ich ritze mich aber nicht oder so...) aber es wechselt bei mir öfter am Tag hasse mich oder so.....ist es bei Dir auch so? Weil Du von Hass geschrieben hast ...

@miriam: welche Gedanken meinst Du.....?

20.06.2016 14:21 • #8


Uff borderline? Die agoraphobie reicht mir ehrlich gesagt hm ja Hass ist vllt ein zu starkes Wort, aber ich bin einfach enttäuscht von mir selbst und denke mir, dass ich das früher doch auch alles könnte. Ich fühle mich einfach so hilflos und ausgeliefert :/ @Ivy78

20.06.2016 14:29 • #9


Ja, es ist ne sch...Krankheit Aber wenn Du es noch nicht lange hast und auch in Therapie bist hast Du sehr gute Chancen....

20.06.2016 14:31 • #10


Das komische Gefühl ist bei mir heute so ausgeartet, wie ich es erst einmal oder so gehabt habe. Es war keine gewöhnliche Panikattacke, fast schlimmer. Es war einfach so als wäre ich in meiner Gedankenwelt gefangen, hilflos für den Rest meines Lebens in meiner persönlichen Hölle. Es war so schrecklich! Ich dachte echt ich werde verrückt. Und das ganze obwohl ich zu Hause war, keinen Stress hatte. Diese Krankheit bringt mich zum verzweifeln und ich frage mich ob es eines Tages wieder gut wird

20.06.2016 20:55 • #11


miriam0707
Heute war es bei mir auch besonders schlimm ... das was du schreibst hätte auch ich geschrieben haben können. Ich fühle mich auch irgendwie total gefangen. Manchmal ist das sehr schwer auszuhalten. Bei mir wird es meist Abends besser.

20.06.2016 21:05 • #12


Zitat von miriam0707:
Heute war es bei mir auch besonders schlimm ... das was du schreibst hätte auch ich geschrieben haben können. Ich fühle mich auch irgendwie total gefangen. Manchmal ist das sehr schwer auszuhalten. Bei mir wird es meist Abends besser.



Wenigstens sind wir nicht alleine bei mir ist es andersrum. Morgens alles gut und dann komm ich nach und nach in den Strudel.

20.06.2016 22:17 • #13


FeuerWasser
Ich finde man muss hier schon differenzierter vorgehen und nicht Agoraphobie, Panikattacken und eine Borderline Persönlichkeitsstörung alles in einen Topf werfen.
Mit der Therapie bist du bereits in den besten Händen und der Psychotherapeut wird bestimmt die Lage so gut einschätzen können um zu beurteilen, was bei dir
vorliegt und wie dir weitergeholfen werden kann.

11.07.2016 15:16 • x 1 #14



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