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kaysmama
Hallo ihr Lieben,


sooo da ich ja keine Therapie bekomme habe ich mir gedacht ich nehme den Rat einer Psychologin an und lese viel über diese Krankheit...

Mein erstes Buch ist/war Ratgeber Panikstörung und Agoraphobie von Heinrichs.
Ich muss sagen, sehr lesenswert und leicht verständlich.

Da das Buch nun aber langsam zum Ende hin geht ( ) habe ich mir gedacht ich schau mal nach neuen Büchern.

Habe mir vorhin bei Ebay 3 Bücher gekauft.

1.) Ängste verstehen und überwinden von Doris Wolf.
2.) Angstfrei Leben von Lucinda Bassett.
3.) Wenn plötzlich die Angst kommt von Roger Baker.

Ich hoffe , ich erfahre noch mehr über Agoraphobie und Panikstörung, vielleicht schaffe ich den Weg aus diesem Teufelskreis auch OHNE Therapeut *das wäre doch mal was*.

Danke für`s lesen,

LG Kim

24.03.2008 20:53 • 26.03.2008 #1


25 Antworten ↓


halte mich doch bitte auf dem laufenden was dir die bücher bringen und ob du fortschritte machst. das wär nett.

24.03.2008 21:08 • #2



Soooo und weiter gehts

x 3


Christina
Hallo Kim,

ich kann Dir auch noch Angst, Panik und Phobien. Ein Selbsthilfe-Programm von Reneau Z. Peurifoy empfehlen. Das ist ein verhaltenstherapeutisch orientiertes Selbsthilfebuch. 15 Kapitel, mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung und Übungen. Mit wurde es mal von einem Neurologen als eines der besten Selbsthilfebücher empfohlen, und ich finde es auch wirklich sehr gut.

Liebe Grüße
Christina

24.03.2008 21:09 • #3


kaysmama
@ krümel : Das von Heinrichs Ratgeber Panikstörung und Agoraphobie kann ich dir schon mal wärmstens empfehlen

@ Christina : DANKESCHÖN werd ich mir direkt notieren für meine nächste Bestellung

24.03.2008 21:15 • #4


danke. ^^ na das ist doch ein gutes zeichen wenn du mehr liest als du eigentlich vor hattest.
konntest du schon etwas davon umsetzen was drin steht?

24.03.2008 21:26 • #5


Christina
Wenn Ihr zu irgendeinem Angstbuch Fragen habt, könnt Ihr Euch getrost an mich wenden. Die meisten dürfte ich inzwischen gelesen haben.

Die schlechte Nachricht dabei: Geheilt bin ich nicht...

24.03.2008 21:37 • #6


kaysmama
Zitat von krümel:
danke. ^^ na das ist doch ein gutes zeichen wenn du mehr liest als du eigentlich vor hattest.
konntest du schon etwas davon umsetzen was drin steht?


Nein auf der Seite mit den Vorschlägen bzw. den Arbeitsseiten bin ich NOCH nicht


Zitat von Christina:
Wenn Ihr zu irgendeinem Angstbuch Fragen habt, könnt Ihr Euch getrost an mich wenden. Die meisten dürfte ich inzwischen gelesen haben.

Die schlechte Nachricht dabei: Geheilt bin ich nicht...


Ne an Wunderheilung glaube ich ja auch nicht, verlange ja auch keine sofortige Heilung...
Nur es ist interessant mehr über die Krankheit zu erfahren, das WIESO, WESHALB, WARUM, WIE, WANN, WO und so, ist schon interessant das mal zu erfahren.

Hattest du auch das Buch Wenn plötzlich die Angst kommt von Roger Baker gelesen? Das hab ich mir ja nun mitbestellt... Liest es sich gut?

24.03.2008 22:08 • #7


Christina
Wo ist denn meine eben geschriebene Antwort hin?

Ja, das Buch von Roger Baker kenne ich. Es liest sich auch recht gut, so weit ich mich erinnere. Er nennt seine Methode anders, ist aber Verhaltenstherapeut. Ganz verkürzt geht es darum, dass Panikattacken ungefährlich sind und dass man sich das beweisen kann und muss, indem man sich in die Angstsituationen begibt, bis die Angst weg ist. Am Schluss beschreibt er auch noch eigene Erfahrungen mit Angstattacken.

24.03.2008 22:24 • #8


stine
Hallo Kaysmama!
Da ich ja noch nicht so lang hier bin, hätte ich gerne gewusst, warum du keine Therapie bekommst. Vielleicht hast du es ja geschrieben, aber wie gesagt, bin neu hier und würde mich echt interessieren.
Zu dem Thema Bücher lesen, kann ich nur sagen, hab es früher probiert, bin aber nicht wirklich schlau geworden. Da mir ein Gegenüber fehlt dem ich dann auch fragen stellen kann. Ich glaube aus meiner Erfahrung nach(meine persönliche Meinung) solang die Ursache nicht klar ist, oder klar aber nicht verarbeitet, ist es sehr schwer die Angst los zu werden. Ich für mich mußte erst viel hinter mir lassen und gewohnte Verhaltensmuster durchbrechen.
Viele Grüße Stine

24.03.2008 23:12 • #9


kaysmama
Zitat von stine:
Hallo Kaysmama!
Da ich ja noch nicht so lang hier bin, hätte ich gerne gewusst, warum du keine Therapie bekommst. Vielleicht hast du es ja geschrieben, aber wie gesagt, bin neu hier und würde mich echt interessieren.
Zu dem Thema Bücher lesen, kann ich nur sagen, hab es früher probiert, bin aber nicht wirklich schlau geworden. Da mir ein Gegenüber fehlt dem ich dann auch fragen stellen kann. Ich glaube aus meiner Erfahrung nach(meine persönliche Meinung) solang die Ursache nicht klar ist, oder klar aber nicht verarbeitet, ist es sehr schwer die Angst los zu werden. Ich für mich mußte erst viel hinter mir lassen und gewohnte Verhaltensmuster durchbrechen.
Viele Grüße Stine


Huhu Stine !

Ja das schon, aber wenn ich keine Therapie beginnen darf dann muss ich mir ebend anders helfen
Also Bücher und das Forum

Warum wieso und weshalb kannst du hier nachlesen :

agoraphobie-panikattacken-f4/ich-fasse-nicht-therapie-darf-nicht-beginnen-t12240.html

Ich sehe es ebend NICHT ein mich auf diese Bedienung einzulassen

ABER eine Hoffnung habe ich noch... Die örtliche Klapse hier bei mir im Ort (ist nur knapp 20 Gehminuten von mir weg) hat nu auch eine Psychosomatische Station *freuuuuu*

Da werd ich nu die Woche anrufen und fragen ob die auch ambulant behandeln oder nur stationär und ob ich aller Tagesklinik kommen KÖNNTE, da zu den ihrer Tagesklinik in den nächsten Ort (mit Zug 30 Minuten) schaff ich es ja dank der Agoraphobie und den PAs nimmer

Also Daumen Drücken ist angesagt ihr Lieben!!

LG Kim

25.03.2008 02:08 • #10


*drück*

25.03.2008 10:18 • #11


Gobi76
Hallo kaysmama,

ich möchte hier keine Lawine lostreten oder so, aber ich hab eine andere Sichtweise.

Ich glaube auch, dass diese betreute Wohneinrichtung keine Dauerlösung sein sollte. Sondern nur für die erste Zeit, in der du erst mal wieder lernen musst, dass Busfahren/Zugfahren nicht gefährlich sind. Danach könntest du ja die 30 min. Zugfahrt auf dich nehmen. Zudem ist es ja eigentlich ganz vernünftig von der Ärztin an die Versorgung deiner Kinder zu denken und nicht zu sagen: gehen sie in die Klinik und suchen sie sich gefälligst selbst eine Betreuung für die Kleinen!.
Wie wäre denn ein Aufenthalt ohne Kinder? Klar wäre das schwer für euch alle, aber von einer kranken Mutter haben deine Kinder auch nichts. (Nein, dass soll nicht heissen, dass du nicht in der Lage bist, deine Kinder zu versorgen. Nur, dass sie mit einer gesunden Mutter glücklicher wären!)
Deine Ärztin hat dir gesagt, dass sie dir nicht helfen kann, wenn du das Angebot nicht annimmst. Na ja, was soll sie denn auch tun?
-Du kannst NICHT in die Tagesklinik in den nächsten Ort
-die Psychologin hat KEINE Termine frei
-Du willst NICHT in die Mutter-Kind-Einrichtung
Viel mehr Möglichkeiten gibt es aber nicht. Da kann deine Ärztin sich auf den Kopf stellen. Sie kann sich die Angebote ja auch nicht malen. Ich hab da schon Verständnis für sie, obwohl es sehr blöd von ihr war, es dir in dem Ton zu sagen. Vielleicht hatte sie grade Stress? Ist zwar keine Entschuldigung aber kann ja sein.

Du willst eine ambulante Therapie bei dem Pschologen. Der aber offensichtlich nur dann eine Therapie mit dir machen möchte, wenn er dich zumindest in der ersten Zeit betreut weiss. Also ich gehe doch davon aus, dass es sich bei der Mutter-Kind-Einrichtung um eine Art Klinik oder so handelt? Es ist ja so, dass bei Therapien Sachen ausgebuddelt werden, die schwer zu händeln sind. Vielleicht ist ihm das einfach zu riskant. Manchmal reicht die Fürsorge von Verwandten dann nicht.

So, wenn ich das alles falsch verstanden hab, dann tut´s mir leid. Ich will dich auch mit meiner Antwort nicht angreifen oder so. Es ist einfach nur meine Meinung.

LG und trotzdem natürlich viel Erfolg, egal wie du deine Krankheit angehst.
Gobi

25.03.2008 11:12 • #12


kaysmama
Hallo Gobi,

nein da hast du es völlig falsch verstanden

Beide wollen WORTWÖRTLICH mich in ein Mutter-Kind-HEIM stecken damit die Kinder betreuut sind.
Und ich werde NICHT in dieses Heim gehen, denn ich reiße ganz sicher NICHT meine Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung raus

Ich werde KÄMPFEN ! Und wenn alleine, ist mir auch egal ! Ich werde der Angst zeigen was sie mich mal kann
Irgendwie werde ich es schaffen

25.03.2008 13:59 • #13


Gobi76
hach jetzt bin ich aber froh, dass du mich nicht in der Luft zerreisst .

Ich hab mir doch wirklich zwei stunden lang Gedanken gemacht, ob ich dich jezt damit total verletze...Ich sollte weniger nachdenken . Da sieht man mal wieder, wie man sich das Leben selbst verrückt machen kann!

Schön, dass du kämpfen willst. Ganz viel Glück dabei.

LG Gobi

25.03.2008 14:05 • #14


stine
Hallo Kaysmama!
Jetzt kann ich das nachvollziehen. Als ich vor etwa zwanzig Jahren die Angstzustände bekam, hatte ich echt Glück. Bin damals als erstes zum Psychiater. Der empfahl mir dann den Therapeuten. Bei ihm war ich mehre Jahre. ( Langzeittherapie, Kurzzeittherapie). Es war dann eine Weile besser, aber als es wieder anfing und ich wieder hin wollte, sagte er mir das er aufhört, weil er an ein Institut geht um zu lehren. Da hatte ich den Salat. Ich suchte mir eine Therapeutin in meiner Nähe, weil ich auch kein Bus od. so fahren konnte. Mit der kam ich schon nach dem ersten Gesprech nicht zurecht. Sie sagte dauernd es ist wohl besser sie gehen in eine Klinik. Ich sagte zu ihr können sie mir nicht helfen oder wollen sie nicht. Sie sagte , ja aber das dauert länger. So ein Quatsch.
War nur 5mal dort und es wurde immer schlimmer. Da hab ich versucht zu wechseln, ja aber das geht dann nicht. Die hat sogar 11 Stunden abgerechnet, wie ich auf nachfragen bei meiner Krankenkasse erfuhr. Und auch da kann man nichts machen. Bin dann wieder zum Psychiater u. der sagte probieren sie es bei jemand anders. Gesagt getan. Hab dann eine super Therapeutin gefunden. Die sagte sie könne jederzeit 5-6Stunden so abrechnen. Weil Therapie bei der anderen abgebrochen dauert es wieder zwei Jahre für eine längere von 25 Stunden. Die hat mich in den 6 Stunden wieder so auf die Reihe bekommen. Sie sagte mir wenn ich so panische Angst vor der Klinik habe und jemand sagt dauernd, sie müssen in eine Klinik, wäre das kein Wunder das es schlimmer wird. Und sie fragte mich, ob ich Selbstmord gefährdet wäre. Als ich ihr sagte das ich so an meinem leben hänge und ich niemals auf diesen Gedanken kommen würde, sagte sie mir ,dann sind sie auch kein Fall für ne Klinik. Also nicht zwingend.
Wollte damit sagen, kann voll verstehen, das du nicht aus deiner gewohnten Umgebung weg willst und auch das deinen Kids nicht antun willst. Hattest du überhaupt schon mal Therapie und die zwei Jahre sind nicht um, oder hattest du noch garkeine?
Liebe Grüße Stine

25.03.2008 14:32 • #15


kaysmama
@ Gobi : Nee zerreiße dich doch nicht in der Luft

@ stine : Das ist es ja ebend, ich hatte NOCH NIE in meinem Leben (und das ist bald 23 Jahre alt) eine Therapie Das wäre meine erste Therapie und überhaupt mein erster Besuch bei einer Therapeutin/einem Therapeuten...

25.03.2008 14:57 • #16


Ich finde es ist immer gut sich über seinen Feind zu informieren.
Mir hat es sehr geholfen zu lesen und mich weiter zu entwickeln.Ich lebe im moment fast beschwerde frei....
Zwar nur fast aber immerhin....

25.03.2008 17:00 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

stine
Hi Kaysmama!
Das ist der Hammer!!!1
Das kann ich nicht nachvollziehen. So wie du beschreibst, denke ich das du in einem kleinen Ort wohnst. O.k. aber habt ihr da vielleicht sowas wie einen sozialen Dienst? Caritas oder ähnliches? Erkundige dich mal beim Rathaus. Oder auch über die Kirche. Bei uns bieten die auch sowas an. Vielleicht lieg ich ja falsch, kenne deinen Hintergrund zu wenig. Hast du niemand, im Bekanntenkreis od. familie mit Auto, die dich in den nächst größerenOrt od. Stadt fahren könnten und du dir dort einen gescheiten Therapeuten suchen kannst? Oder bereitet es dir Schwierigkeiten aus dem Ort zu fahren, auch mit Auto? Mensch, da muß doch was zu machen sein. Grübel.
Gruß Stine

25.03.2008 17:22 • #18


kaysmama
ja hier ist es schon ne kleine kleinstadt... wir haben hier nur 2 psychologen die VT anbieten

auto fahren ist auch eine qual für mich... letztens hat mich eine mama nur 5 minuten mitgenommen bis zum kiga da wir beide spät dran waren und das war die hölle... ich war froh das ich wieder aussteigen konnte

25.03.2008 20:59 • #19


stine
Also so kann das nicht weiter gehen. Du beraubst dich der schönen Dinge im Leben. Du mußt den ersten Schritt tun, sonst bleibt alles wie es ist. So hart das klingt und nicht bös gemeint. Lieber mal die Hölle im Auto für kurze Zeit als immer so eingeschränkt bleiben. Das willst du nicht und kannst auch nicht. Wenn deine Kinder größer werden wollen die raus und was dann?
Gruß Stine

25.03.2008 22:33 • #20



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