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15

T
Ich bin ja jetzt seid neustem in Therapie und beschäftige mich mit einem Gedanken. Ist meine störrung womöglich nicht heilbar? Meine Therapeutin hat sich dazu nicht geäußert. Deswegen die Frage an euch.

26.02.2022 13:15 • 27.02.2022 #1


20 Antworten ↓


Pübbels
Kommt auf die Störung an würde ich mal sagen

26.02.2022 13:15 • x 4 #2


A


Sind alle psychischen Krankheiten/Belastungen heilbar?

x 3


T
Zitat von kleinpübbels:
Kommt auf die Störung an würde ich mal sagen

Nun da ich noch keine genaue Diagnose habe würde ich mal laien haft antworten.

Ich würde mir selber emophobie, angst vor dem Tod und derealsierung zuordnen.

26.02.2022 13:17 • #3


Schlaflose
Meine Störung ist nicht heilbar (ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung). Aber mir macht das nichts aus. Ich habe gelernt, damit zu leben und mache das Beste draus.

26.02.2022 13:19 • x 2 #4


Pübbels
Zitat von Tom55:
Nun da ich noch keine genaue Diagnose habe würde ich mal laien haft antworten. Ich würde mir selber emophobie, angst vor dem Tod und derealsierung ...

Was ist das erste?
Das 2. : ja
Das 3. : ja

Letzteres kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen.

26.02.2022 13:19 • x 1 #5


I
Ob alle Krankheiten heilbar sind, kann hier auch niemand beantworten, denke ich.
Ich meine aber, dass zumindest die meisten Erkrankungen behandelbar sind.

26.02.2022 14:16 • x 1 #6


X
Was sich zu lange hat einbrennen können ,in den Geist das Gehirn , ist nicht mehr zu regulieren

Es wird Chronisch ,da sich das Gehirn verändert hat

26.02.2022 17:48 • #7


S
@Tom55 das find ich Klasse, dass Du Dich jetzt durchgerungen hast.

Wie findest Du Deinen Psychologen/in?

26.02.2022 17:59 • #8


Abendschein
Zitat von Tom55:
Ich würde mir selber emophobie, angst vor dem Tod und derealsierung zuordnen.

Angst vor dem Tod! Hatte ich auch einmal. Die Angst davor ist nicht ganz weg, aber ic hdenke da nicht mehr so drüber nach, weil der Tod ist uns allen gewiß. Ich hatte Früher so viel Angst davor, das ich kaum noch leben konnte. Ich konnte nicht schlafen, aus Angst, das der Tod kommt. Immer und überall, habe ich gedacht, jetzt kommt er. Den Tod kannst Du nicht verhindern, aber Deine Gedanken dazu, die kannst Du ändern und nur Du.

Heilen, ist vielleicht nicht das richtige Wort, annehmen. Den Tod kannst Du nicht ändern. Der kommt, irgendwann, aber und jetzt kommt das aber, wenn Du immer Angst vor ihm hast, wirst Du ihn nicht
vertreiben können. Du lebst dann aber am Leben vorbei und das finde ich schade. Ich habe mindestens
20 Jahre daran verplempert und mich mit dem Tod beschäftigt. Was habe ich daraus gelernt?

Ich denke da nicht mehr dran und lebe.

27.02.2022 07:27 • #9


Bubbles
Ich gehe bei mir nicht mehr davon aus daß es Heilung gibt.
Dafür habe ich die Krankheit (gen. Angststörung/Panikstörung/depressive Symptome ) zu lange.

27.02.2022 07:57 • #10


Johnny83
Es kommt wohl auf Ursache und Umgang damit an.
Bei meinen Depressionen ist ein Gutteil erblich bedingt, auch liegt dem laut Arzt eine organische Ursache, einfach eine Störung in der Hirnchemie zugrunde. Mit den Medis werde ich wohl leben müssen. Was aber die Zwangsgwdanken, die Todesangst, die Hypochondrie angeht, kann man an sich arbeiten, die Synapsen neu ordnen und Linderung erzielen!
Ich wünsch dir alles Gute und mach das Beste draus, egal, welche Diagnose du nun bekommst!

27.02.2022 08:29 • #11


Abendschein
Zitat von Bubbles:
Ich gehe bei mir nicht mehr davon aus daß es Heilung gibt. Dafür habe ich die Krankheit (gen. Angststörung/Panikstörung/depressive Symptome ) zu lange.

Meine Angsterkrankung hatte ich fast 40 Jahre lang. Heilung? Vielleicht nie, das stimmt, aber ich kann
besser damit umgehen, das habe ich in den Therapien gelernt. Ich bin nicht mehr Kopflos.

27.02.2022 08:54 • #12


Bubbles
@Abendschein wüsste nach so langer Zeit einfach Mal gern den Auslöser dafür aber das wissen ja weder Ärzte noch Therapeuten.

27.02.2022 09:00 • x 1 #13


Abendschein
Zitat von Bubbles:
@Abendschein wüsste nach so langer Zeit einfach Mal gern den Auslöser dafür aber das wissen ja weder Ärzte noch Therapeuten.

Weißt Du ihn nicht und wenn DU ihn wüßtest, was wäre dann?

27.02.2022 09:12 • #14


Bubbles
@Abendschein nein kenne den Auslöser nicht.
Vielleicht könnte ich diese Krankheit dann besser Verstehen.
Das kann ich bis heute nicht und mit den Symptomen umgehen kann ich auch nicht.

Es sind ja nicht nur diese miesen Gedanken über Krankheiten, Tod und Sterben sondern auch die körperlichen Symptome.

27.02.2022 09:19 • #15


Abendschein
Zitat von Bubbles:
Es sind ja nicht nur diese miesen Gedanken über Krankheiten, Tod und Sterben sondern auch die körperlichen Symptome.

Kenne ich alles zu Genüge und viele andere auch.
Mach die Therapie weiter. Im Grunde genommen, ist es nicht sooo wichtig, zu wissen, woher das alles kommt.
Was hast Du denn in der Therapie bis jetzt gelernt? Mir hat es sehr geholfen, meine Gedanken zu ändern.

27.02.2022 09:38 • #16


gh0stdad
Bin auch der Meinung das die meisten Psychischen Probleme nicht direkt heilbar sind.
Aber
Auch davon überzeugt das man alles mit dem richtigen Werkzeug soweit lindern kann das es nur mehr eine Randerscheinung bleibt.

Die meisten körperlichen Symptome kann man mit gezielten Training lindern.
Störung des Magen/ Darm Trakt mit Ernährungsumstellung.
Angsstörungen mit Konfrontation.

Unsere Körper sind in der Regel sehr stark und nicht so schnell kaputt zu bekommen.
Wir vertrauen zu wenig und nehmen eine Schonhaltung an die sich dann in unser Gehirn frisst.

Und da haben wir das große Problem.
schaffen wir es diesen Teufelskreis zu unterbrechen und wieder den Körper zu vertrauen kann man alles auf ein Minimum reduzieren.

Gruß Alex

27.02.2022 10:06 • x 1 #17

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Bubbles
@Abendschein nicht viel habe ich bis jetzt dort gelernt. In der Akkut-Therapie die ich Anfang 2021 hatte habe ich gelernt das Medikamente Teufelszeug sind und der Körper das aushalten muss.
Im Mai letzten Jahres habe ich dann die laufende Langzeittherapie begonnen und
bekomme immer wieder gesagt ich solle die Symptome nicht so ernst nehmen und darüber lachen.
Viel weiter hat mich das bis jetzt nicht gebracht, ich kann darüber nicht lachen denn sie sind da. Lebensfreude, Genuss,positive Emotionen und Gefühle fehlen komplett.

27.02.2022 10:11 • #18


Windy
Nein, nicht alle sind heilbar. Aber man kann lernen damit zu leben.

27.02.2022 10:13 • x 2 #19


Abendschein
Zitat von Bubbles:
@Abendschein nicht viel habe ich bis jetzt dort gelernt. In der Akkut-Therapie die ich Anfang 2021 hatte habe ich gelernt das Medikamente Teufelszeug sind und der Körper das aushalten muss. Im Mai letzten Jahres habe ich dann die laufende Langzeittherapie begonnen und bekomme immer wieder gesagt ich solle die ...

Ich bin kein Therapeut, ich kann Dir nur aus meinem Leben erzählen.
Für mich war das anders Denken wichtig. Ich habe mich immer nur mit meinen
Symptomen beschäftigt, den ganzen lieben, langen Tag. Auch auf der Arbeit,
überall. Habe gegoogelt und hatte das was bei Google stand. Alle Symptome.
Seit ca 14 Jahren mache ich das nicht mehr, Stück für Stück, habe ich mich daraus
geschält. Klappt nicht immer, aber wichtig wäre, Anzufangen. Für mich war es wichtig,
sonst wäre ich versumpft. Ich hoffe das Du einen Weg findest, daraus zu kommen.

27.02.2022 10:26 • x 2 #20


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