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Hallo

ich war heute den ersten Tag wieder in meiner Firma so für 2 Stunden. Habe bemerkt sobald ich im Auto sass wurde ich etwas unruhig. Als ich in die Straße bog wo mein Büro ist wurde es schlimmer. Im Büro ging es schon wieder, habe mir trotzdem dann ne Baldrian Tabellte gegeben.

Morgen wieder 2 Stunden Arbeiten und dann danach zum 1. Termin der Therapie.

Stephan

13.01.2010 15:52 • 15.01.2010 #1


9 Antworten ↓


Hallo!

Mich würde interessieren, warum du die Panik ausgerechnet hast, wenn du zu arbeit musst? Woran könnte es liegen, dass Dein Körper Dich dort nicht haben will? Ich habe das selbe Problem, habe aber auch keine großartigen Probleme auf der Arbeit. Mir macht das halt nur keinen Spaß was ich da machen muss zur Zeit. Aber deshalb solch eine heftige Abwehr-Reaktion? Fällt Dir etwas ein, woran es bei Dir liegen könnte?

Hast DU auf der Arbeit gesagt, was Du für ein Problem hast? Weil Du nur Stundenweise gehst? Ich überlege hin und her, ob ich mich "outen" soll und meine Chefin aufklären sollte?

LG Flocke

14.01.2010 10:46 • #2



Selbsttest woher kommt die Angst/Panik

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Ich denke mal da ich selbstständig bin ist die Ursache in vielen Kleinigkeiten zu suchen.

Ich bemerkte heute das sich auf der Hälfte der Strecke der Druck auf meiner Brust erhöhte. Hier im Büro war er schon recht groß aber jetzt löst er sich langsam

14.01.2010 10:58 • #3


Hallo!

wichtig ist, dass Du erst wieder gehst, wenn die Angst vorbei ist!

Ich könnte da eine Parallele ziehen: Du bist selbstständig, es liegt also ein großer Druck auf Dir, weil Deine Familie von Dir und Deinem Erfolg abhängig ist.

bei mir sieht es so ähnlich aus. Ich bin die hauptverdienerin zur Zeit und wenn ich nicht funktioniere, würde hier alles irgendwann den Bach runtergehen.

Vielleicht erwarten wir zu viel von uns. Dieser Druck äußert sich durch Angst oder schmerzen in der Brust.

Fazit: *grübel, *grübel*........ gar nicht so einfach....der Druck ist da, den kann man nicht "wegzaubern", aber wir können versuchen lockerer damit umzugehen. zumindesten brauchen wir uns über die Angst keine Sorgen machen, wenn man weiß, sie will einen nur vor zuviel Stress warnen......

Wenn wir der Angst aufmerksam gegenübertreten und Sie nicht einfach abschieben, wird sie mit der Zeit leiser. Wenn wir auf sie hören und auf uns aufpassen. Sie ist nur die Sprache unserer Seele und kein Feind der einem das Leben zerstören will

14.01.2010 13:41 • #4


Hatte heute meinen ersten Therapie termin
Die Therapeutin meinte auch es liegt an der Firma aber das werden wir eben noch genauer erforschen

14.01.2010 16:33 • #5


Eine Therapiestelle aufzusuchen finde ich immer eine gute Voraussetzung. Man sollte ja so früh wie möglich reagieren, denn je länger man wartet, desto schwieriger die Behandlung oder die Selbsterkenntnis etc.

Ich finde es schon unglaublich, dass man oft zuviel von sich selber erwartet. Wenn man sich gern hat, fühlt man sich fast wie "verliebt", also ein warmes, entspannendes Gefühl im Bauch. Und trotzdem sind wir sehr anfällig für Selbstdruck etc. Bei mir drückt sich das auch immer mit einem Druck und Engegefühl in der Brust aus. Manchmal auch heftige Magenschmerzen, obwohl ich nichts dergleichen gegessen habe. Das kann man aber erlernen, sich selber mehr zu mögen und /oder akzeptieren. In Momenten von Beklemmungsgefühlen sieht man vieles oft nur noch schwarz. Das Positive an sich oder die Stärken werden missachtet. Bei Expertenrat gibt es viele wertvolle Tipps, wie man sich den Rücken stärken kann. Für mich wird das ein langwieriger Prozess werden...

14.01.2010 16:45 • #6


ja man erwartet viel von sich selber
im Moment habe ich gerade ne leichte Attacke
Kribbeln in den Händen und im Kopf
Druck auf der Brust

Ess gleich mal was mal schauen ob es dann besser wird

14.01.2010 17:03 • #7


Momentan habe ich ebenfalls einen Druck im Kopf. Manchmal so unerträglich dass man sich den Kopf am liebsten irgendwo anschlagen möchte um den Druck zu beruhigen. Aber eben das geht vorbei das wissen wir ja glücklicherweise!

Habe mal gehört dass dieser Druck im Kopf durch ein ständiges negatives Kopfkino kommen kann. Wenn man nur noch trübe Gedanken hat... Schnell versuchen positiv zu denken! (wenn es so einfach wäre)

14.01.2010 17:06 • #8


ja ich weiss auch das es vorbei geht aber es ist wenn man alleine zuhause ist schon teilweise sehr belastend.
Nach meinem heutigen Therapiegespräch kamen wir zum Schluss das es bei mir viele kleine Punkte sind die die Panik hervorgerufen haben. Der KH Aufenthalt war eben noch die Spitze oben drauf mit Kirsche

Und nun in den nächsten Sitzungen müssen wir schauen wie ich das weg bekomme oder aber wie ich das bekämpfen kann.

ich warte da noch auf ein Buch welches mir helfen soll.

Stephan

14.01.2010 19:16 • #9


Ja ich kann dich gut verstehen. Wenn man alleine lebt ists schon schwieriger. Kannst du aber trotzdem mit deinen Angehörigen darüber reden?

Ich fühle mich manchmal einsam, obwohl ich gemeinsam mit meinem Freund seit mehr als 1 Jahr wohne. Meine Freunde und Familie wohnen aber ca. 400 km weit entfernt von mir und ich glaub dies ist der Grund dass ich etwas einsam bin und ich habe einfach Mühe da am neuen Wohnort Freunde zu finden. Jedenfalls gehe ich im März auch in eine Therapie und hoffe gute Gründe herauszufinden, woher meine Panik und Verlorenheit herkommt und diese zu verarbeiten.

Ich hoffe für dich ein guten Gelingen in die Zukunft und mögen sich neue, unentdeckte Überraschungen für dich öffnen!

Auf was für ein Buch wartest du denn?

LG Petra

15.01.2010 09:01 • #10



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