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psychomum
Hallo liebe Forenmitglieder,



ich bin ja nun seit 1 Woche wieder Zuhause und bestehe nur noch aus Angst. ich habe Angat rauszugehen, Angst vor allem, ab und zu bekomm ich sogar Panikattacken. ich wollte heute noch zu meiner Mutter gehen, aber trau mich nicht. Ich bin permanent angespannt, meine soziale Phobie ist so stark wie nie, ich hab Angst wie es weitergeht. ich bin am Ende. ich möchte auch nicht in die Psychiatrie. meine Mutter verzweifelt auch schon an mir und meinte ich soll in ein Betreutes Wohnen, das macht mir auch Angst.

Weil das hier ein Dorf ist und jeder redet, bin ich erstrecht verweifelt, ich möchte hier weg, das weiß ich, aber wohin? und wie soll ich es schaffen?

Irgendwie habe ich auch noch Haarausfall bekommen und graue Haare und wenn ich bald meine Haartresse rausmach, dann sehen alle wie hässlich ich nun aussehe, mit Haarausfall und Zopf.

Ich weiß nicht was los ist, aber ich habe gefühlt den Boden unter den Füßen verloren, ich habe mich damit abgefunden nie wieder arbeiten zu können, aber wie soll es weitergehen?

Die Sache mit meinem Sohn hat sich komplett erledigt und ich bin arbeitsfähig entlassen worden.

Ohne meine Mutter würde ich hier verhungern, was soll ich nur tun?

Sie hat auch Brustkrebs und Rheuma, sie kann auch nicht mehr.

Mein Rheuma ist auch ziemlich doll. ich schaff es nichtmal zum Arzt.

Ich möchte aber unter keinen Umständen in die Psychiatrie, hier zumindest nicht. hilfe

Danke fürs Lesen

liebe Grüße

05.09.2021 15:18 • 10.09.2021 x 1 #1


41 Antworten ↓


psychomum
was ich aber mache jetzt....ich versuch zu meinen Eltern zu gehen....ich hoffe ohne Panikattacke...

05.09.2021 15:21 • #2



Seit 1 Woche Zuhause von der Reha den ganzen Tag Angst

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Melanie1506
Hallo, ich habe deine Geschichte hier schon länger still mitgelesen und wenn ich lese wies dir gerade geht habe ich das Gefühl als wäre ein stationärer Aufenthalt momentan am besten, auch wenn dir das natürlich gar nicht gefällt, aber so kann es ja schlecht weitergehen

05.09.2021 15:23 • #3


portugal
Du könntest Deinen Arzt fragen, ob Du in die Tagesklinik kannst. Dann hast Du täglich einen Ansprechpartner und die Ergotherapeuten werden sicherlich mit Dir üben, wie man sich dem stellt.

05.09.2021 15:24 • x 4 #4


psychomum
ich möchte aber hier weg unbedingt und nicht hier in die Psychiatrie...

05.09.2021 15:35 • #5


Hedwig
Zitat von psychomum:
ich möchte aber hier weg unbedingt und nicht hier in die Psychiatrie...

Hast du denn jemand unterstützendes? Spdi oder so?

05.09.2021 15:40 • x 1 #6


portugal
Zitat von psychomum:
ich möchte aber hier weg unbedingt und nicht hier in die Psychiatrie...


Dann spreche das am besten mit Deinem Arzt ab, Du könntest zB in die nächste Stadt in die Tagesklinik gehen, Dein Arzt kennt sich da doch aus ..

Du kommst aus Deinen 4 Wänden und übst unter Menschen zu sein, ihr kocht und bastelt zusammen und somit wird es Dir immer besser gehen.

Du schaffst das. Du bist alleine durch die ganze Republik mit der Bahn gefahren, das ist doch was!

05.09.2021 16:01 • x 3 #7


silverleaf
Hallo Psychomum,

zunächst einmal: Es tut mir echt leid, dass es bei Dir gerade so düster aussieht, gerade auch nach dem ganzen Stress, den Du in der Klinik immer wieder hattest !

Hattest Du schonmal ambulante psychiatrische Pflege? Die kann vom Arzt verschrieben werden, dann bekommst Du einen "Pfleger" zugeteilt, der Dir bei allem Möglichen hilft. Du kannst ganz individuell vereinbaren, was Du mit dieser Person machen möchtest. Ich kenne ganz verschiedene Möglichkeiten, wie befreundete Patienten ihre APP nutzten: das Haus verlassen und spazierengehen (oder in die Stadt), kochen, Post bearbeiten, putzen, Gespräche führen, Begleitung bei Gängen zu Ämtern usw.,....
Es is recht individuell und vielfältig, ich habe das immer als sehr hilfreich empfunden, übrigens zumeist gerade direkt im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt, um Unterstützung beim Übergang ins "normale Leben" zu haben.
Nur so eine Idee.

Ich hatte auch mal einen Klinikaufenthalt, nachdem es mir ziemlich schlecht ging, da hat man mich damals vor die Wahl gestellt: entweder eine Tagesklinik, eine Psychiatrie oder halt ambulante psychiatrische Pflege.

Ich empfand auch die Tagesklinik als hilfreich (für die Option hatte ich mich damals entschieden, später habe ich dann APP bekommen).

Du hattest ja eine Reha, die von der Ausrichtung her nur so mäßig gut auf Deine Probleme ausgelegt war.

Was wäre denn, wenn Du jetzt einen psychosomatischen Klinikaufenthalt machen würdest? Vielleicht sogar einen mit Trauma-Schwerpunkt?

Da würdest Du Dich dann intensiv um Deine Probleme kümmern, Du könntest die Klinik nach Deinen Bedürfnissen wählen (und nicht nach der geographischen Lage wg. Deines Sohns) und hättest vielleicht dort die Möglichkeit, wirklich zu einer Art "innerer Beruhigung" bzw. zu einer intensiven Behandlung Deiner vordringlichen Problembereiche zu kommen.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall ganz viel Kraft !

LG Silver

05.09.2021 16:02 • x 3 #8


UnfinishedStory
Du bist ja noch nicht so lange wieder in deinem Umfeld . Vielleicht brauchst du auch ersmtal so zwei , drei Wochen um erstmal wieder *anzukommen*.
Vor was hast du denn am meisten Angst? Wohnst du auf einem Dorf oder eher in der Stadt? Hast du vielleicht Angst,dass dich Nachbarn oder jemand anderes dich ansporechen wo du warst ? Oder einfach eine generelle umbestimmte Angst?

05.09.2021 17:58 • x 1 #9


psychomum
Erstmal vielen Dank für eure Hilfe.

also ich trau mich nicht wirklich zu der Ärztin weil sie neu ist und viel weiter erzählt...

ich wohne in einer stadt mit 2200 Einwohnern, hier wird geredet was das Zeug hält, meiner Mutter ist es auch schon peinlich mit mir hier glaub ich. Ich habe Angst, dass die Leute reden und das tun sie. Ich möchte auch nicht, dass herauskommt wo ich meine Traumata her habe, das spricht sich herum wie sonstwas hier... ich habe schlechte Erinnerungen hier und 1000 Triggerpunkte.

Ich hatte ABW ambulante Hilfe, aber diese wurde eimgestellt, weil ich auf Reha war. Dienstag kommt eine Dame die das Ganze wieder prüft. Das kann dauern...ich brauch die Hilfe aber...ich würde hier aber nie mit der Hilfe spazieren gehen, weil dann geredet wird usw...

Hier gibt es nur eine Tagesklinik und da möchte ich nicht hin, dort war ich schonmal und ich kam mit der Oberärztin nicht zurecht, von den Mitpatienten her war es toll.... und da ist auch wieder das Problem, dass dort ein Stalker von mir wohnt... ich fühl mich hier nicht wohl. Und in eine Klinik möchte ich nie wieder, davor habe ich auch mega Angst, dass meine Betreuerin mich nachher einweist oder so.

Ich möchte eine neue Wohnung haben in einer anderen Stadt 60 km entfernt, und dort in eine Tagesklinik oder Tagesstätte und ambulant Therapie machen.

Ich hab aber auch schonwieder Angst, dass ich keine Wohnung dort bekomme, ich kann dort ja nichtmal hinfahren und mir die Wohnung angucken, und wer nimmt schon eine psychisch kranke mit alg2?

Seitdem ich hier wohne geht es mir so schlecht...ich will hier einfach nur weg und habe Angst es nicht zu schaffen, da ich nicht gut unterstützt werde, auch von den Hilfen warscheinlich nicht...

Die nächste Dro. ist 30 km entfernt, ich mag hier nicht mehr wohnen...:/

Eine psychosomatische Reha möchte ich nie wieder machen, ich bin irgendwie durch mit dem Thema und habe nur noch Angst vor Kliniken.

viele Grüße

05.09.2021 18:31 • #10


psychomum
meine Eltern streiten sich auch nur und keiner versteht meine Erkrankungen, sie wollen sich eh scheiden lassen....dann bin ich verloren...also hier, deswegen muss ein Neuanfang her. Da nürzt mir auch keine Psychiatrie, weil ich dort wieder soviel Energie in die Therapien stecken muss, nein das möchte ich nicht:(

lg

05.09.2021 18:34 • #11


UnfinishedStory
Ok, also 2000 EW ist fue rmich ein Dorf. Das kann ich verstehen. Da kennt jeder jeden und es wird gelabert. Du musst dich trotzdem unabhaengig von deren Gerede machen, aber langfristig waere es fuer dich sicher besser in eine groessere Stadt zxu ziehen, wo alles anonymer ist und dich niemand kennt. Vielleicht in eine WG oder in eine Art betreutes Wohnen, dass du nicht ganz alleine bist und dich isolierst. Koennte deine Mutter nicht mit dir Wohnungen besichtigen? Oder gibt es noch jemanden, der in Frage kaeme? Der erste Schritt waere ja erstmal Wohnungsanzewigen herauszusuchen und schauen , ob doir was gefaelle. Auch andere menschen mit ALG bekommen Wohnungen. Also wieso du nicht? Du musst das ganze Schritt fuer Schritt angehen und nicht gleich 100 Meter weiter denken.

https://www.immowelt.de/suche/wohnungen/mieten

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-wohnung-mieten/c203

https://www.meinestadt.de/deutschland/i.../wohnungen

https://www.wg-gesucht.de/

Schau doch mal , ob du was schoenes findest

05.09.2021 18:39 • x 1 #12


psychomum
ich bräuchte nur irgendwas gegen meine unruhe und angst, in 2 wochen geh ich zum psychiater, meine medis helfen irgendwie gar nicht.

Ich skill schon den ganzen Tag, aber toll ist das alles nicht...ich denke aber auch, es ist vielleicht die Umstellung und alles... Meine Großeltern sind krank, meine eine Oma dement, meine Mutter meckert über meinen Vater bei mir und umgekehrt...da kann man nur durchdrehen, und ich mach mir Sorgen um meinen Sohn und kann ihn nicht mehr besuchen und schaffe es nichtmal dem Jugendamt zu schreiben.

Morgen wird es hoffentlich besser...da muss ich dann zum Zahnarzt aber nehme Tavor dann.

05.09.2021 18:42 • #13


psychomum
@UnfinishedStory danke, ich schau schon nach Wohnungen nebenbei, mein Drucker ist aber kaputt und ich muss dort Sachen ausdrucken, also geht das momentan nicht.

Ich hoffe meine Mutter kommt mit, manchmal gehts ihr zu schlecht. Meine Schwester wohnt in der anderen Stadt, sie würde die Wohnungen besichtigen. Noch habe ich nichts gefunden und mich lähmt meine Angst zu doll momentan. Wenn meine Betreuerin mir nicht hilft seh ich schwarz.

Ich würde lieber alleine leben und dann in eine Tagesstätte erstmal.

ja eigentlich ist es hier wie ein Dorf, ich bin hier aufgewachsen, meine Freunde sind alle weg, ich treffe oft auf Erzieherinnen von früher und Leute die ich nicht mag usw. es gibt auch nette, nur hemmen mich meine alten Erfahrungen und Traumatas... ich hoffe ich bin hier Ende des Jahres weg.

Ich grenze mich hier selbst aus, aber aus Selbstschutz.

05.09.2021 18:49 • #14


silverleaf
Zitat von psychomum:
ich hoffe ich bin hier Ende des Jahres weg.


Ich finde, das klingt nach einem guten und realistischen Plan (zumindest das Finden einer Wohnung).
So, wie Du die Situation bei Dir vor Ort beschreibst, kann ich gut verstehen, dass Du von dort weg möchtest.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass das auch therapeutisch sinnvoll sein könnte.
Zum einen hast Du vor Ort nicht wirklich die psychologische "Infrastruktur", die Du benötigst (also verschiedene therapeutische Angebote, eine gewisse Anonymität etc.,..), zum anderen würde es Dir bestimmt guttun, sowohl eine innere als auch eine äußere Distanzierung zu diesem Ort herbeizuführen, mit all seinen Erinnerungen und bekannten Personen (die Dir oftmals nicht guttun).

Zitat von psychomum:
Meine Schwester wohnt in der anderen Stadt, sie würde die Wohnungen besichtigen.


Das klingt doch schonmal nach einer guten Voraussetzung !

Manchmal verfallen wir in eine Art Starre, sind nicht mehr wirklich fähig zu handeln, wenn uns die Menge an Problemen überfordert. Es sieht dann alles nach einem riesigen Berg aus, den man niemals bewältigen wird.
Da kann es sinnvoll sein, sich erreichbare Teilziele zu setzen.
Man kann nicht alles auf einmal schaffen.

Du könntest nun sagen: Der Umzug ist für mich von höchster Priorität, also konzentriere ich meine Kräfte zunächst darauf. Bis Ende des Jahres schriebst Du ja, das klingt auch nicht ganz unrealistisch.
Dann zerlegst Du dieses eine Problem in realistische und erreichbare Teilschritte, z.B.: pro Tag setze ich mich 15 Minuten an den Computer und schaue mir Wohnungsanzeigen an.
Mehr muss es ja erstmal nicht sein. Und darauf baust Du auf, in 3 oder 4 Wochen kann dann ein neues Ziel sein: einmal (oder zweimal) pro Woche antworte ich auf eine Anzeige.

Und so kommst Du langsam Schritt für Schritt Deinem Ziel etwas näher. Und kannst gleichzeitig ein Gefühl dafür bekommen, dass Du sehr wohl in der Lage bist, Ziele zu erreichen, diese müssen nur überschaubar gestaltet sein.

Und vergiss' nicht: Trotz all der Probleme dort konntest Du in der Klinik einiges für Dich erreichen und umsetzen, das hast Du Dir vor Antritt des Aufenthalts auch nicht zugetraut! Aber Du hast es geschafft!

Ich drücke Dir die Daumen, dass die Sache mit der Betreuerin klappt. Und falls nicht, kann Dir vielleicht Deine Schwester etwas mehr helfen.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir eine gute Woche !

LG Silver

05.09.2021 19:13 • x 2 #15


Orangia
Zitat von psychomum:
ich bräuchte nur irgendwas gegen meine unruhe und angst, in 2 wochen geh ich zum psychiater, meine medis helfen irgendwie gar nicht..


Kennst du Lyrica / Pregabalin ? Frag mal deinen Psychiater danach...

05.09.2021 19:16 • x 1 #16


psychomum
@silverleaf danke, ich hoffe ich schaffe es... heute bestehe ich nur noch aus angst, aber das wird schon. morgen muss ich erstmal zum zahnarzt.

für mich ist aber auch diese Isolation so schlimm momentan...

05.09.2021 19:45 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

psychomum
@Orangia ich hatte mal 3x 10mg am Tag, die halfen leider nicht und mehr wollte er mir nicht verschreiben, weil es süchtig macht...leider:/

05.09.2021 19:46 • x 1 #18


psychomum
irgendwie hab ich auch das Gefühl "rehageschädigt" zu sein....ich denke, ich bin wie immer zu empfindlich, aber so wurde ich wirklich noch nie behandelt, nur eben von der Ärztin hier in der ortsansässigen Tagesklinik.

Ich fand das so gemein, dass mir vieles als "nicht wollen" ausgelegt wurde, obwohl ich an jeder Therapie mit Todesängsten teilgenommen hatte, nachher wurden die Ängste ja auch besser, oder das mir immer wieder gesagt wurde, ich bestehe nur aus Leere und ich soll das gefälligst ändern, als ich meinte, ich weiß nicht wie und ich schaffe es kaum im Hier und Jetzt zu sein, meinte die Oberpsychologin ja "doch das können Sie, dann müssen Sie sich mehr anstrengen"

Als Traumapatientin fühlte ich mich so hängengelassen und unter Druck gesetzt, irgendwie spüre ich immernoch die Nachwirkungen und bin jetzt wirklich ein seelisches Wrack. Ich hatte in einer Bewertung auch gelesen, dass jemand nach der Rehaklinik so fertig war, dass die Person in stationäre Therapie musste, bzw. auf die Geschlossene, ich kann mir das gut vorstellen. Die Methoden waren dann doch zu hart für mich einfach, und als ich dann nicht mehr aufhören konnte zu weinen, wurde das Gespräch abgebrochen mit der Oberpsychologin und in der Abschiedsrunde hatte sie auch nichts nettes gesagt... ich weiß nicht, ich hatte auch Probleme mit dem Sport, habe es mitgemacht, aber ich habe tatsächlich Angst vor zu viel "Körperlichkeit" bzw. meinen Körper zu spüren... ich habe mich einfach total überfordert.

Andererseits merke ich, dass ich trotzdem Vertrauen zu Menschen gewonnen habe, also Mitpatienten, trotzdem kommt es mir vor wie ein erneuten Schaden den ich davongetragen habe. Ich weiß es liegt an meiner Person, bzw. meinen Erkrankungen, aber was zu viel ist, ist zu viel...

viele Grüße

05.09.2021 22:41 • #19


psychomum
Gestern war ein guter Tag, aber ich hatte auch Tavor genommen, war beim Zahnarzt und mit meiner Mutter unterwegs, haben auch nette Bekannte getroffen...aber ich hab ja auch "noch" meine Haare und fühl mich sicherer und seh so zurechtgemacht "gut" aus laut den Menschen.

Heute wars auch okay und erträglich auch ohne Tavor.

Ich fühl mich nur so hässlich mit Zopf und habe ihn auch noch nicht getragen...graue Haare und Haarausfall lassen grüßen, bald kann ich es nicht mehr kaschieren...und dann schäm ich mich zu tode...hab aber auch schon so ein komisches Tuch rausgesucht zum verstecken.

mich beruhigt, irgenwann hier weg zu kommen...und ich hoffe es kommt endlich bald die dunkle Jahreszeit wieder....im Herbst und Winter gehts mir immer am besten, man kann schön verhüllt herumlaufen.

Ich habe heute mit meinem Sohn geschrieben, ich habe mich gefreut. Wegen ihm bin ich noch am Leben, ich habe mich komplett aufgegeben, möchte gerne Sozialhilfe bekommen, die andere Wohnung in der anderen Stadt und halte mich so über wasser, dass ich nicht sterbe sozusagen, mit Hilfe von Betreuern... das hört sich schräg an, aber mit geht es okay damit. Meine Ängste haben gewonnen, ich bin aber zufrieden, wenn ich alleine bin und so den Tag rumbekomme. Der Selbsthass hat gewonnen, aber ich habe mich momentan dafür entschieden weiter zu vegitieren für meinen Sohn...ich überlege oft, was besser ist? Eine tote Mutter oder eine totkranke mutter, die immer schwer depressiv ist und sich durchs Leben quält, aber Interesse am Kind zeigt und das Kind ermutigt, ihm zuhört usw...aber eben trotzdem eine Last ist.... ich weiß es nicht.

Für meine Mutter bin ich eine Last und deshalb kommt morgen auch eine Frau vom Sozialamt oder was auch immer und erstellt mit mir den Hilfeplan, damit ich wieder ambulant betreutes Wohnen bekomme.... Sie meinte es wird eh erst Ende Oktober was... ich seh schwarz...

psychomum

07.09.2021 22:00 • #20



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