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Hi,
seit ca. 3 Wochen habe leide ich nun mehr unter täglichen Schwindel, was bei mir stundenlange Angst und mehrmals täglich Panikattacken auslöst
Eigentlich leide ich darunter schon seit Jahren. Bisher kamen die Attacken aber nur unter bestimmten Bedienungen. Beispielsweise, wenn ich sehr lange zu Fuß unterwegs war oder nach einer Alk. durchzechten Nacht. Mittlerweile aber kommen die Attacken und der Schwindel täglich. Ich fühl mich dann richtig benommen und hab das Gefühl, dass ich Ohnmächtig werde, weil ich meine Augen nicht mehr entspannt offen lassen kann. Es krippelt und zuckt im Kopf. So empfinde ich es zu mindestens. Einmal Notarzt, der mich ins Krankenhaus brachte und 2 verschiedenen Hausärzten fanden nichts organisches. Mir wurde dann gesagt, dass ich unter Agoraphobie leide, da die Attacken vor allem extrem auftreten, wenn ich alleine Bus oder Bahn fahren muss. Oder letzte Woche war ich mit meiner Freundin bei Mario Barth. Die Halle war ausverkauft und wir direkt in der ersten Reihe. War eigentlich super, wenn man die 4 Stunden anstehen und die ewig anhaltende Angst weg denkt. Dort war es wirklich extrem schlimm, dass ich am liebsten aus der Halle wäre und ab nach Hause.
Nun hab ich hier pflanzliche Medis namens Sedariston bekommen, was mir aber überhaupt garnicht hilft! 4 Stk pro Tag soll ich nehmen. Bei Mario Barth nahm ich 7 und es wurde es nicht besser.
Vor einer Woche bekam ich von meiner Schwester (Welche bis vor 2 Jahren auch unter Panikattacken litt) mal 3 Tabletten á 1,0 mg Tavor. Zwar fühlte ich mich danach bisschen benommen und schlapp aber der Schwindel, die Angst und ganz wichtig, die Panik war weg! Aber wegen der Suchtgefahr will mir mein HA keine Tavor verschreiben ;(

Jetzt die Frage an euch:
Was hilft gegen solche Attacken? Ablenken funktioniert kaum -.- Ich trau mich garnicht mehr aus dem Haus und lieg meistens im Bett. (Bin seit 2 Jahren arbeitslos).
Wie schlimm sind Tavor wirklich und gibt es harmlosere Alternativen die auch helfen?
Wer kann mir helfen? Neurologen, Psychologen, Psychiater?

13.10.2010 12:25 • 13.10.2010 #1


8 Antworten ↓


23juni2009
hey dein schwindel mit dem zucken im kopf klingt nen bissle wie das was ich vor kurzen hatte...das waren bei mir entzugserscheinungen vom medikament.....hast du ein medikament abgesetzt?

Hm also Tavor würde ich net als dauermedikament nehmen nur für notfälle.
ich nehme citalopram und finde das zeug echt super

ich empfehle dir nen psychater denn der darf im gegensatz zum psychologen auch eine medikamentöse behandlung mit dir machen.
ich habe einen psychater/neurologen das ist ne super kombination


lg david

13.10.2010 12:33 • #2



Schwindel und Panik und nichts hilft :(

x 3


jadi
das einzigste und bestimmt nicht das was du lesen willst hilft.wenn du auf stehst und dich dem schwindel stellst...genau so wie der angst und der PAs.zulassen akzeptieren.....das ist der einzigste weg..........und nicht irgentwelche medis........!

13.10.2010 12:35 • #3


Hallo Ener0000,

ich kenne deine Angst, habe sie auch bewußt seit ca. 3 Monaten. Habe eine Therapie angefangen bei einem Psychologischen Psychotherapeuten, hatte zwar erst 2 sitzungen aber ich glaube er hat mir schon ein bischen geholfen Ausserdem habe ich von meinem HA Opipramol verschrieben bekommen, nehme sie morgens und abends (je 50mg). Hat ungefähr 2 Wochen gedauert bis sie gewirkt haben... Die Angst geht auch nicht komplett weg davon aber die PA bleiben aus.. Die Ängste sollen auch nicht ganz weg sein wenn man vor hat eine Therapie zu machen...
Also Kopf hoch, wir schaffen das schon irgend wie

13.10.2010 12:38 • #4


Zitat von jadi:
das einzigste und bestimmt nicht das was du lesen willst hilft.wenn du auf stehst und dich dem schwindel stellst...genau so wie der angst und der PAs.zulassen akzeptieren.....das ist der einzigste weg..........und nicht irgentwelche medis........!


Genau das versuch ich immer und immer wieder. Ich geh zur Zeit täglich mindestens 20 Minuten spazieren, fahren einmal in der Woche mit dem Bus zu meiner Freundin und bei Notwendigkeit auch Bahn. Und am Wochenende ist hier en Volksfest, zu dem ich mich auch überwinden werde hinzugehn! Nur geholfen hat es bisher leider nicht.
Medis will ich ja nur für den absoluten Notfall. Heute nachts bin ich jede halbe std aufgewacht und hatte Angst und Panik. Da wäre doch nen helfendes Medi nicht schlecht gewesen?

Vielen Dank an euch, die bisher geschrieben haben. Hab damit nicht gerechnet, aber es beruhigt und hilft wirklich, wenn man weiß, dass man nicht allein ist. Meine freundin ist psychisch und körperlich gesund, macht ne Ausbildung und hat genug Kohle. Sie kann mich daher leider überhaupt nicht verstehehn oder sich in mich hineinversetzten...

Noch ne Frage an alle:
Wie lange dauert eine solche Psychotherapie und was wird dort gemacht? Ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie einen dort geholfen wird. bisher war ich wenn überhaupt nur körperlich krank und da halfen immer Medis...

13.10.2010 12:48 • #5


23juni2009
Hey,

also meine Therapie dauerte 12 wochen und war Mo-Fr von 7-15uhr.
es war ne gruppentherapie wo unter evrschiedenn aspekten in der gruppe geredet wurde , se gab einzelgespräche mit psychologen,versch. bewegungstherapien, malen zeichnen,entspannungsübungen, sport, uvm.
die meisten übungen werden net einfach so gemacht sondern bekommen immer vorher ein thema.

Achso und es gab auch ne therapie wo man lernte die alltäglichen dinge des lebens wider aktiv wahrzunemen und man lernte dort sich die zeit für sich zu nehmen und alles zu genießen.

lg david

P.S:oder wolltest du es noch genauer wissen?

13.10.2010 13:04 • #6


jadi
es hilft wahrscheinlich nicht weil du es nicht akzeptierst......!

13.10.2010 13:25 • #7


Nein, dass ist schon super. Was passiert, wenn man während der Therapie ne Attacke bekommt oder bestimmte Sachen wegen der Angst davor nicht mitmachen will?

13.10.2010 13:30 • #8


23juni2009
achso noch was wegen deinen medis:

die ist ehr als unterstützung gedacht nicht aber zur heilung der probleme....diese müssen vom kopf herkommen!!!du musst einiges an dir selbst ändern und die dinge die mit dir geschehen verstehen und akzeptieren.

13.10.2010 13:31 • #9




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