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Zitat von stanley56712:
Moin alles zusammen ,Ich wollte mal nachfragen wie es bei euch momentan aussieht . Ich habe seit knapp 4 Tagen wieder ganz ekelige Tage seitdem ich mich hineingesteigert habe als ich den Kloß im Hals hatte Bzw das kribbeln. Direkt ist jeden Morgen Unruhe im Körper die auch den Tag über bleibt die Beine und Arme fühlen sich dann an als ob ich gerade vom Sport komme , widerliches Gefühl . Kopf drücken ist jetzt auch dazu gekommen wegen der ganzen Anspannung . Wie sieht es bei euch aus ? Habt ihr nur mit der Atmung zu kämpfen oder kommt wegen der Angst auch immer neue Symptome dazu ? Liebe Grüße


ich habe das komplette Paket. Panikattacke. Brustdruck und pieken. Durchs blöde atmen dann Schwindel. Herz pocht an irgendeiner Stelle ganz doll und laut. Nase tut mir weh. Könnt heulen. Ameisen rennen durch meinen Körper. schwitzen und Gefühl als wenn man gleich weg ist. Das ist manchmal alles gleichzeitig und der Moment wo ich denke ich sterbe. Damit ich nicht in diese Trance der Angst zergehe, hilft es manchmal mit sich selbst zu reden. Und ab und zu schreie ich mich auch mal an um im hier und jetzt zu bleiben.

16.05.2020 06:26 • #101


Hallo,
Ich habe seid über einem Jahr diese extreme Atemstörung. Ich muss ständig tief Einatmen. Ca. Alle 5 bis 10 Minuten.
Dieser Drang beginnt mit einem komischen Gefühl im Hals/Brustbereich und ist kaum zu unterdrücken. Wenn ich dann tief Einatmen ist das wie eine Befreiung. Es ist eine Erleichterung wie beim Gähnen oder wenn man nach dem Weinen Einatmet. So einen Doppelzug. Wisst ihr was ich meine? Ist komisch zu erklären.
Ich denke 24 Stunden nur noch an meine Atmung. Beobachte andere Menschen ob diese auch so tief Luft holen und stelle fest ja Sie tun das auch. Aber ich hab doch vorher nichts davon gemerkt.
Nachts wache ich mehrfach auf und fange sofort an zu scannen ob das lästige Luft holen Weg ist.
Angefangen hat das Ganze vor über einem Jahr nach einer Blutspende. Dort wurden hohe Erythrozytenwerte festgestellt. Ich war dann beim Hämatologen und es wurden Untersuchungen gemacht. Es kam nichts dabei rauß. Meine Werte sind schon seid Jahren etwas über der Norm und bleiben es auch. Der Arzt meinte noch vielleicht liegt es an der Lunge.
Kurz danach fing es an und hörte nicht mehr Auf. Ablenkung funktioniert nicht, es ist immer im Hinterkopf. Selbst jetzt wo ich hier schreibe scanne ich im Hintegrund meine Atmung.
Beim Arzt speziel deswegen war ich noch nicht. Ich habe zu viel Angst. Ein Jahr bevor das Anfing war ich beim Lungenarzt und beim Kardiologen. Da war alles Top. Bei meiner Hausärztin wurde Anfang des Jahres die Lunge abgehört und die Sauerstoffsättigung gemessen. Auch ohne Ergebnis.
Mein Leben ist nicht mehr lebenswert. So kann und will ich nicht mehr leben. Mache zwar eine Therapie, aber die hilft noch nicht. Citalopram musste ich absetzen wegen erhöhten Leberwerten. Seid 10 Jahren leide ich unter Krankheitsangst. Ich weiß wenn ich das jetzt abklären lasse und es kommt nix rauß, verschwindet das Symtom und ein Anderes kommt. Bewahrheitet sich meine Befürchtung todkrank zu sein, ist das genauso schlimm als das nicht wissen.
Vor Corona bin ich ins Fitti gegangen. Ein bisschen Kraft und leichtes Walken und schwimmen. Auch Aquagym und draußen spazieren gehen ( so 10 km am Stück ) hab ich gemacht. Das tiefe Lutholen blieb. Ich bin übergewichtig bzw. Laut BMI adipös. Das war ich aber auch schon vor dem Problem.
Sorry für das zutexten, aber ich kann nicht mehr.
Sternschnuppe

Gestern 18:14 • #102



Schwerste Atemprobleme aufgrund Angststörung

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flow87
Zitat von sternschnuppe.com:
Hallo,Ich habe seid über einem Jahr diese extreme Atemstörung. Ich muss ständig tief Einatmen. Ca. Alle 5 bis 10 Minuten. Dieser Drang beginnt mit einem komischen Gefühl im Hals/Brustbereich und ist kaum zu unterdrücken. Wenn ich dann tief Einatmen ist das wie eine Befreiung. Es ist eine Erleichterung wie beim Gähnen oder wenn man nach dem Weinen Einatmet. So einen Doppelzug. Wisst ihr was ich meine? Ist komisch zu erklären.Ich denke 24 Stunden nur noch an meine Atmung. Beobachte andere Menschen ob diese auch so tief Luft holen und stelle fest ja Sie ...


Lese mal meinen Thread durch. Ich habe das auch wie du.

Gestern 18:36 • #103


Hallo,
Erstmal danke für deine Antwort. Es ist schrecklich, oder? Ich kann irgendwie nicht glauben das es psychisch ist. Was tust du dagegen?
Ich habe gelesen das hier jemand war der Wasserpfeife geraucht hat, warst du das? 2 Monate bevor das Anfing hab ich auch Shisha geraucht. Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang. Ich weiß es nicht. Ich will nur das es Weg geht. Aber daran glaube ich nicht mehr und Corona macht alles nur noch schlimmer.
Liebe Grüße Sternschnuppe

Gestern 19:14 • #104


flow87
Zitat von sternschnuppe.com:
Hallo,Erstmal danke für deine Antwort. Es ist schrecklich, oder? Ich kann irgendwie nicht glauben das es psychisch ist. Was tust du dagegen? Ich habe gelesen das hier jemand war der Wasserpfeife geraucht hat, warst du das? 2 Monate bevor das Anfing hab ich auch Shisha geraucht. Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang. Ich weiß es nicht. Ich will nur das es Weg geht. Aber daran glaube ich nicht mehr und Corona macht alles nur noch schlimmer.Liebe Grüße Sternschnuppe



agoraphobie-panikattacken-f4/chronische-hyperventilation-seufzeratmung-t99670.html

Lese das mal durch. Wird dir bekannt vorkommen:)

Gestern 19:18 • #105


Hallo,
Hab mir jetzt den ganzen Strang durchgelesen. Stimmt es kommt mir alles sehr bekannt vor.
Gähnen muss ich übrigens auch sehr oft und mein Brustkorb fühlt sich wund an.
Auch ich Messe sehr oft meine Sättigung. Sie ist immer so zwischen 95 und 98 %, also im Normbereich.
Meine Ärztin meinte mal alles über 98 % deutet auf Hyperventilation hin. Ob das stimmt weiß ich nicht.
Ich finde die ganze Situation einfach nur schrecklich.
Sternschnuppe

Gestern 20:05 • #106


flow87
Zitat von sternschnuppe.com:
Hallo,Hab mir jetzt den ganzen Strang durchgelesen. Stimmt es kommt mir alles sehr bekannt vor.Gähnen muss ich übrigens auch sehr oft und mein Brustkorb fühlt sich wund an. Auch ich Messe sehr oft meine Sättigung. Sie ist immer so zwischen 95 und 98 %, also im Normbereich.Meine Ärztin meinte mal alles über 98 % deutet auf Hyperventilation hin. Ob das stimmt weiß ich nicht.Ich finde die ganze Situation einfach nur schrecklich.Sternschnuppe


Ja alles über 99% ist Hyperventilation. Das stimmt. Normal sind 93-98 %. Man sagt ein gesunder Erwachsener hat im 24 Stunden schnitt eine Sauerstoffsättigung von etwa 96%.
Die Atemproblem hast du nicht oder weniger wenn du Ruhe hast? Sobald du dich bewegst oder im Stress bist, wird es schlimmer?
Das deuten darauf hin, das du innerlich sehr angespannt und gestresst bist, daher kommt dann das Luft schnappen.
Ich habe das seit bald 3 Jahren und es ist extrem schwer es wieder zu vergessen und normal zu atmen. Etwas organisches ist es nicht. Es ist tatsächlich rein Psychisch. Dafür gibt es auch viele Berichte darüber.
Was du machen kannst, abnehmen. Das wird dir sicherlich gut tun und bei deinen innerlicher Anspannung würde ich versuchen etwas zu machen, dass dich ablenkt oder dir gut tut. Alles nicht so einfach aber irgendwann muss man einen Weg versuchen zu finden.

Gestern 20:16 • #107


Hallo,
In Ruhe ist es weniger, aber außer im Schlaf habe ich es immer.
Ja ich müsste abnehmen, aber auch das ist ein Teufelskreis. Ich esse aus Frust.
Ich lebe seid Jahren in einer unglücklichen Ehe und muss noch ein wenig aushalten. Noch ist mein Sohn nicht so weit das ich mich trennen kann. Es ist eine komplizierte Situation. Aber glaub mir, sogar meine Therapeutin riet mir noch ein bis zwei Jahre mit der Trennung zu warten, außer mein cholerischer machtbesessenen Schwiegervater dankt vorher ab. Leider ist mein Mann total abhängig von ihm und arbeitet im Familienunternehmen mit. Bei einer Trennung würde mein Schwiegervater alles daran setzen meine Kinder zu beeinflussen und solange sie auch Moch abhängig sind, würde er es auch schaffen vermute ich.
Ich bin jetzt in einem Alter da tut man es sich nicht mehr so leicht mit solchen Entscheidungen. Nach einer Trennung bin ich dann sehr wahrscheinlich für den Rest meines Lebens allein. Auch keine schöne Aussicht

Gestern 20:28 • #108


aber vermutlich ist so eine Trennung die Befreiung, die nötig ist um im Kopf wieder etwas ändern zu können. Ich liege gerade wach und versuche mich nicht auf die Atmung zu konzentrieren. Den Körper einfach machen lassen und lieber schlafen damit sich mal alles tiefenentspannen kann. Klappt eher naja...und dabei bin ich so müde aber ein Nasenloch ist zu und damit...
Geht dir das atmen "nur" auf den Keks oder hast du auch das Gefühl du erstickst?

Vor 6 Stunden • #109


Hallo,
Meine Nase ist auch oft verstopft. Manchmal muss ich sie mir frei sprayen. Ist auch keine Lösung auf Dauer.
Trennung vom Mann wäre sicher besser, aber das bedeutet wahrscheinlich auch Trennung von meinen Kindern und das überlebe ich nicht.
Die 3 großen sind soweit erwachsen, werden aber von Opa finanziell unterstützt. Da reden wir nicht von ein paar Euro im Monat, sondern von mietfreien Eigentumswohnungen, Autos usw.
Mein Sohn ist erst 16 und gleichgeschlechtlich. Das darf Opa nicht erfahren, weil er sonst austickt. Bei einer Trennung kommt es vielleicht raus und dann bin ich schuld. Ich hoffe die Zeit spielt für mich, er ist ja schon 75.
Mein Mann säuft täglich um das ganze zu ertragen und ich ekele mich so davor. Bei den Kindern war er immer der tolle Papa der nie was verbietet. Das hat er mir überlassen und dafür hasse ich ihn.
Gerade gestern wieder höre ich wie er am Telefon zu unserem Sohn nach der Frage ob er noch länger weg bleiben darf sagt: du weißt doch dann bekomme ich wieder mit deiner Mutter Krach.
Es ist kompliziert

Vor 1 Stunde • #110



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