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Bin neu hier!

Ich habe schon seit fast 2 Jahren Panikattacke. Bin erst seit ein paar Monate in der Therapie. Mal geht`s mir gut, mal nicht. Mein großes Problem ist mein schweres Atmen, obwohl ich laut Lungenarzt nichts in der Lunge oder sonst was habe. Ich war auch schon bei den zahlreichen Ärzte, bisher kein Befund. Ist alles nur eine reine Kopfsache. Am Tag konnte ich besser und leichter atmen, es passierte nur sehr selten, dass ich am Tag auch schwer atme. Am schlimmste ist abends und nachts. Durch schweres Atmen konnte ich auch sehr schlecht einschlafen. Wenn ich endlich mal einschlafe, wache aber oft mit dem Schock wieder auf ,weil ich das Gefühl habe zu ersticken oder dass ich überhaupt nichts mehr atmen kann. Mit der Atmungsübung hat bei mir bisher nichts geklappt. Eine Ablenkung (z.B. Musik, Buch, Internet oder auch TV) klappt bei mir gar nichts. Erst gegen 4 oder 5 Uhr morgens konnte ich endlich wieder leichter atmen und auch einschlafen. Das macht mich echt wahnsinnig. Stehe dann um 7 Uhr auf, um meine Kinder für die Schule und Kindergarten fertig zu machen. Danach schlafe ich oft wieder ein. Ich habe oft zu nichts Lust. Der Teufelkreis geht irgendwie immer weiter. Ich habe aber gegen die Tabletten entschieden, weil ich es einfach nicht möchte. Kennt Ihr das mit schweres Atmen? Habt Ihr ähnliches erlebt? Kann man was dagegen tun? Danke!

17.01.2011 00:25 • 17.01.2011 #1


2 Antworten ↓


Nataraja
Ja, bei mir ist es das Gefühl als wäre kein Sauerstoff in der Luft und selbst wenn ich an die Luft geh, wird es nicht wirklich besser..manchmal schon, wenn mir ein Raum zu stickig vor kommt, aber oftmals ist es so als wär einfach überall kaum Sauerstoff vorhanden.. das ist eine der Erscheinungen, die sich bei mir durch Stress bemerktbar machen.. dann hab ich ne Weile total Angst, aber irgendwann geht's wieder weg.. man darf sich nicht darauf konzentrieren und muss sich vor Augen halten, dass es nur die Psyche ist und wieder weg geht!

Es wird auch wieder weg gehen

Was mir manchmal hilft ist den Kopf nach hinten in den Nacken zu legen.

Also nachts einzuschlafen und dann wieder wach werden wenn das akut ist, hab ich auch. Dann hab ich den Eindruck ich werde mit einem tiefen einatmen wieder wach und das Gefühl ich hätte vorher die Luft einfah angehalten. Das macht mich dann total panisch..

Ich kann mir vorstellen, dass das wirklich so ist.. weil man angespannt ist, fällt es einem auch schwerer zu atmen. Aber mach dir keine Gedanken Das passiert nicht so einfach, dass man erstickt und du merkst ja, du wirst dann von selbst wach.. einfach ersticken im Schlaf und das nicht mitbekommen geht nicht.

Es ist auch die Angst, die dich unruhig schlafen lässt.

Ich kenne das Gefühl egal was man macht, man kann sich nicht ablenken, aber dann vertiefst du dich nicht genug in die Dinge, die dich ablenken sollen.

Ruf jemanden an oder treff dich mit jemanden und verwickel dich in ein spannendes Gespräch. Das ist das, was mir persönlich immer am besten hilft! Und dadurch merke ich auch, dass es die Psyche ist und dann geht's auch einfach wieder weg und ist nach ner Weile garnicht mehr da.

17.01.2011 04:00 • #2


Das kenn ich auch nur zu gut, ich wach auch sehr oft nachts auf und kann dann nicht mehr einschlafen, schlafe auch oft erst um 4 uhr nachts ein, ich habe immer das gefühl dann sicherer zusein, weil jetzt schon viele leute wach sind die zur arbeit müssen, und mir kann nichts mehr passieren, klingt voll komisch ich weiss, aber diese gedankn helfen mir dann, wenn es nachts ganz schlimm ist spiele ich mein online spiel und schreibe dort mit anderen leuten oder mache da irgendwas, was mcih ablenkt, oder ich gehe auf dem balkon und rauche mir dann eine dann geht es auch etwas besser. man kann ja nicht nachts seine freunde aus dem bett klingeln :-/ mein vater hat mich schonmal für bekloppt erklärt wei ich mitten in der nacht ihm aus dem bett geworfn habe.
ist echt ein teufelskreis

17.01.2011 08:02 • #3




Dr. Hans Morschitzky