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Alexandör
Hallo liebes Forum,

- Vorwarnung - wirr

ich dachte es ist langsam mal an der Zeit mich endlich mal zu melden und zu berichten was in meinem Leben so vor sich geht. Es geht bei mir noch immer drunter und drüber. Ich litt im Jahr 2017 an enormen, sehr heftigen Panikattacken und darauffolgenden Besuchen in der Notaufnahme und Begegnung mit Benzos, einer generalisierten Angststörung, posttraumatischer Belastungsstörung etc. - aber naja, darum solls heute nur indirekt gehen. Ich hatte mich in Richtung Ende letzten Jahres wieder ein wenig gefangen nachdem wir in eine andere Wohnung umgezogen waren und wir unser Horrormietverhältnis mit einer wirklich sehr bösartigen und manipulativen Vermieterin losgeworden sind. Anfangs lief es in der neuen Wohnung auch recht gut, allerdings habe ich mit der Zeit gemerkt dass ich immer noch einige Probleme mit mir rumzuschleppen habe. Sowas verschwindet wie wir alle wissen eben nicht einfach so von alleine. Abgesehen davon habe ich mich auf sehr sehr schmerzhafte Weise von meiner jetzt Exfreundin trennen müssen, da wir uns einfach nicht mehr verstanden haben, sie nie wirklich für mich da war und die Distanz alles zerstört hat. Dann fing es an mir wieder richtig dreckig zu gehen. Derealisation/Depersonalisation und das ständige Gefühl todkrank zu sein und nicht mehr viel Zeit zu haben. Ich bin sehr vergesslich geworden (allerdings nur zeitweise) und manchmal muss ich am Ende eines Tages nachdenken was ich den Tag über eigentlich so gemacht habe, bzw. in den letzten Tagen gemacht habe. Dann habe ich vermehrt immer wieder Momente in denen mir Gedanken von früher durch den Kopf schießen, was mich extrem verwirrt. Es sind nicht nur Gedanken, sondern auch Gefühle einer jeweiligen vergangenen Situation. Das fühlt sich sehr eklig an, ein bisschen so als würde man den Verstand verlieren. Ich habe überhaupt kein Situationsgefühl für die jeweilige aktuelle Situation mehr, habe aber auch das Gefühl das ich mich enorm reinsteigre und es dadurch alles noch viel schlimmer wird als es ohnehin schon ist. Auch jetzt, während ich diesen Text schreibe, fühle ich mich als würde ich gleich umkippen. Es ist einfach wahnsinnig schwer zu beschreiben und ich habe keinen Schimmer ob ihr überhaupt versteht, bzw. aus diesem Text heraus lesen könnt was ich fühle. Ich fühle mich an unglaublich vielen Tagen als wäre ich nicht ich selbst, als wäre die Situation unecht und einfach wie 100fach in Watte gewickelt aus der Vogelperspektive. Kein bisschen real. Und ich kann einfach keine Freude mehr empfinden. Es ist egal was ich mache oder tue, was mir geschieht oder nicht geschieht, ich kann keine Freude mehr empfinden. Das alles ist verschwunden. Ich habe letztens einen kleinen Lebenstraum erfüllt bekommen und als es dann soweit war, habe ich mich nichtmal wirklich freuen können. Nichts freut mich mehr, alles ist so elendig gleichgültig. Ich habe keine Ahnung wie ich hier wieder rauskommen soll. Desweiteren stecke ich mir grade in letzter Zeit vermehrt den Finger in den Hals wenn es schlimm wird und ich mich so fühle als würde ich total dissoziieren, nur um den Moment erträglicher zu machen und wieder klarzukommen. Und das hilft auch oft. Jedenfalls ist diese ständige absolute Derealisation, Depersonalisation und das Gefühl den Verstand zu verlieren beinahe unaufhaltbar für mich. Ich will einfach wieder im hier und jetzt leben und alles aktiv miterleben und mich freuen können und nicht mehr von meinen Gedanken, von früheren Emotionen und Gefühlen heimgesucht werden und mich so fühlen als hätte ich nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ich habe keine Ahnung ob das mit meinem Asperger Autismus oder meiner Hypochondrie zusammenhängt, aber alles fühlt sich so extrem surreal an, es ist einfach nur ätzend. Das ist ein Gefühl das ich kaum beschreiben kann. Ich sitze hier und schreibe diesen Text aber es ist so als würde ich es garnicht wirklich erleben und irgendwelche total absurden Gedanken oder Lieder die ich nicht leiden kann schwirren mir durch den Schädel und terrorisieren mich regelrecht, so dass mir meine ganze Umgebung und alles was ich erlebe komisch vorkommt. Was zum Teufel ist das und wie werde ich es wieder los? Ich trinke aktuell auch echt recht viel Alk., einfach weil es dadurch gefühlt erträglicher wird. Meine gesamte Gefühlswelt ist im Eimer. Ich binde mich irrsinnig schnell an Menschen die ein wenig für mich da sind und werde emotional von ihnen abhängig. Und wenn eben jene Menschen nicht in Reichweite sind geht es mir unfassbar elendig. Und meine Exfreundin, alles aus meiner Vergangenheit, nix will aus meinem Kopf verschwinden. Ich habe keine ruhige Minute mehr, kann nicht mehr wirklich durchatmen. Und dann immer wieder das Gefühl als würde ich nicht richtig Luft kriegen oder dann am nächsten Tag ist es dass mir mein Kopf das Gefühl gibt jeden Moment bewusstlos zu werden. Verdammte schei.. Ich weiß nicht mehr weiter.

Sorry für den vermutlich absolut wirren und merkwürdigen Text aber ich bekomme es grade einfach nicht besser hin.

Lieben Gruß und ein angenehmes Restwochenende,

Alex

25.08.2018 21:34 • 02.12.2020 #1


24 Antworten ↓


[ ich habe keinen Schimmer ob ihr überhaupt versteht, bzw. aus diesem Text heraus lesen könnt was ich fühle]
Ich denke die Meisten hier können dass !
Ich selbst hab das alles schon mehrfach durch und am "Anfang" Ist es gefühlt am schlimmsten auch die Regenerative Phase dauert länger (war zumindest bei mir so) Das einzige was gleichbleibend schlimm ist sind die Heftigeren Panikattacken,die sind gleich schlimm selbst nach über 11 jahren.

25.08.2018 21:50 • x 1 #2



Rückmeldung nach fast einem Jahr Derealisation

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Alexandör
Danke für deine rasche Antwort. Das Ding ist, diese Panikattacken sind bei mir sogar extrem selten geworden. Dafür ist alles andere jetzt aber zehnfach so schlimm wie zuvor. Und dann bilde ich mir vermutlich durch meine Hypochondrie in solchen Situationen der Derealisation und Verwirrtheit ständig ein einen Hirntumor zu haben und setze mir das so in den Kopf dass ich teilweise fest daran glaube.

25.08.2018 21:54 • x 1 #3


Ging und geht mir auch alles so.
Das hat sich über die jahre auch immer wieder verändert, mal nur Körperliche Symptome,dann wieder PAs, dann Muskelschwächen und derealisation. Medis haben geholfen aber nie gegen alles.
Ich habe bei mir festgestellt dass ich immer extra zu tun hab zu den Jahreszeitenwechsel. Auch bei wettterwechsel.

25.08.2018 22:07 • #4


Alexandör
Was ist denn deine persönliche Methode um mit dem ganzen Mist fertig zu werden, bzw umgehen zu lernen?

25.08.2018 22:13 • #5


Veritas
Da hast Du ja einiges durchgemacht. Finde es gut, das Du dich zurückmeldest. Sei vorsichtig mit dem Alk., das kann ganz schön nach hinten losgehen... Alles Gute!

25.08.2018 22:14 • x 1 #6


Es gibt einiges was hilft ,was mich jetzt aber motiviert ist die Hirnforschung und das Programmieren des unterbewusstseins. Es ist auch gut zu wissen das man trotz aller Gefuehle entgegen dieser aber Funktioniert Zb. dein arm fühlt sich Schwach an? teste ob er es ist! Heb was schweres,wenn du es kannst ist es nur ein Gefüehl aber keine "reele Störung" es gibt etliche solche "Bewusstmacher".
Denk dran dein Hirn muss immer etwas Visualisieren bevor es etwas denken kann,da hast du also die Möglichkeit einfluss zu nehmen.
Aber alles braucht seine Zeit,ich fang gerade mit solchen sachen an,weils mir einfach nie einer gesagt hat.
Ich wohne im Ausland,da Gabs nur medis nach 4 jahren, einmal Psycholog nach 10 jahren also hilfe eher wenig ! Jetzt versuch ich mir selbst zu helfen und Lerne viel was ich vor jahren hätte wissen sollen.

Hat ein Artzt schon alles andere Ausgeschlossen ?

25.08.2018 22:38 • #7


Alexandör
Danke für deine Antwort und die Tipps. Meine Arme bzw. die rein körperlichen Funktionen sind in keinster Weise eingeschränkt, ich habe null an Stärke abgenommen und auch keine einseitigen Lähmungen. Aber trotzdem habe ich tierische Angst einen Hirntumor zu haben. Fühle mich ständig verwirrt und dissoziiere, vergesse manchmal Sachen und fühle mich sehr komisch, also wirklich extrem merkwürdig. War damit noch nicht bei nem normalen Arzt. Sollte ich vllt mal machen. Hoffe einfach so sehr dass es nix schlimmes ist, wie gesagt, meine größte Angst ist dass ich evtl nen Hirntumor habe, auch wenn die meisten typischen Symptome nicht zutreffen. Können solche extremen Funktionen auch von der Psyche kommen und das ist alles nur Einbildung? Fühlt sich einfach an als wäre ich total krank.

26.08.2018 09:23 • #8


petrus57
Zitat von Alexandör:
Dann habe ich vermehrt immer wieder Momente in denen mir Gedanken von früher durch den Kopf schießen, was mich extrem verwirrt. Es sind nicht nur Gedanken, sondern auch Gefühle einer jeweiligen vergangenen Situation. Das fühlt sich sehr eklig an, ein bisschen so als würde man den Verstand verlieren.


So was habe ich auch ab und zu. Das hält bei mir aber meist nur ein paar Sekunden an. Danach geht es mir aber noch eine ganze Zeit komisch. Fühle mich dann irgendwie zwischen beiden Zeiten.

Das mit der Vergesslichkeit habe ich auch. Am blödesten ist es immer bei der Tabletteneinnahme. Weiß dann manchmal nicht mehr ob ich meine Tablette schon genommen habe.

26.08.2018 09:36 • #9


Hotin
Hallo Alexandör,

mir tut es leid, wenn es Dir gar nicht gut geht.
Zitat:
Dann habe ich vermehrt immer wieder Momente in denen mir Gedanken von früher durch den Kopf schießen, was mich
extrem verwirrt. Es sind nicht nur Gedanken, sondern auch Gefühle einer jeweiligen vergangenen Situation.
Das fühlt sich sehr eklig an, ein bisschen so als würde man den Verstand verlieren.


Was Du hier beschreibst, glaube ich zu verstehen.
Bestimmt hilft es Dir, wenn Du zwei Dinge immer ganz klar voneinander trennst.
Gedanken sind etwas, was Du bewusst erzeugen und überwiegend auch steuern kannst.
Gedanken können meistens nur wenig unkontrollierbare Angst erzeugen.
Was diese schlimmen Ängste erzeugt, sind nur bestimmte Gefühle.

Zitat:
Ich habe überhaupt kein Situationsgefühl für die jeweilige aktuelle Situation mehr, habe aber auch das Gefühl das
ich mich enorm reinsteigere und es dadurch alles noch viel schlimmer wird als es ohnehin schon ist.


Du bestätigst das meiner Meinung nach, was ich gerade geschrieben habe.
Du steigerst Dich selbst in die Gefühle regelrecht hinein. Das macht es so schlimm.
Du solltest wenn möglich lernen, dieses hineinsteigern in Deine Gefühle versuchen
spätestens dann zu unterbrechen, wenn es Dir schaden will.

Zitat:
Es ist egal was ich mache oder tue, was mir geschieht oder nicht geschieht, ich kann keine Freude mehr empfinden.


Dies kann ich verstehen. Du scheinst auf der Suche nach Deiner Zufriedenheit zu sein.
Freude wirst Du dann wieder empfinden, wenn Du zur Zeit mehr Wert auf Deine Gedanken und etwas weniger auf
Deine Gefühle legst. Später kannst Du das Verhältnis wieder beliebig verändern. So wie es Dir angenehm ist.

Zitat:
Ich will einfach wieder im hier und jetzt leben und alles aktiv miterleben und mich freuen können und nicht mehr
von meinen Gedanken, von früheren Emotionen und Gefühlen heimgesucht werden


Mach das! Ich habe es gerade beschrieben.
Zitat:
alles fühlt sich so extrem surreal an


Und wenn Du sachlich darüber nachdenkst? Ist es dann in dem Moment auch unwirklich?


Zitat:
Ich trinke aktuell auch echt recht viel Alk., einfach weil es dadurch gefühlt erträglicher wird.
Meine gesamte Gefühlswelt ist im Eimer.


Bitte reduziere den Alk. sofort. Die Wirkung von Alk. wird oft völlig falsch verstanden.
Alk. ist hauptsächlich ein Gefühle-Verstärker. Wer gut drauf ist, der kann die gute Phase damit eventuell verstärken.
Wer schlecht drauf ist, rutscht garantiert durch Alk. immer stärker ab.

Deine Gefühlswelt ist nicht im Eimer. Du steuerst Deine Gefühle jedoch nicht mehr.
Dadurch kommen und gehen sie, wie es ihnen Recht ist.
Ob Du einen Nutzen oder Schaden davon hast, ist den Gefühlen egal!
Deshalb musst Du Deine Gefühle selbst sortieren und steuern.

Zitat:
Ich binde mich irrsinnig schnell an Menschen die ein wenig für mich da sind und werde emotional von ihnen abhängig.
Und wenn eben jene Menschen nicht in Reichweite sind geht es mir unfassbar elendig.


Ich finde, daran solltest Du etwas ändern, damit es Dir besser geht.
Zitat:
Und meine Exfreundin, alles aus meiner Vergangenheit, nix will aus meinem Kopf verschwinden.


Du kannst froh sein, dass dies so ist. Sonst würde Dein Erinnerungsbereich im Kopf kaputt sein.
Zitat:
Und dann immer wieder das Gefühl als würde ich nicht richtig Luft kriegen oder dann am nächsten Tag ist es dass
mir mein Kopf das Gefühl gibt jeden Moment bewusstlos zu werden. Verdammte schei.. Ich weiß nicht mehr weiter.


Deine Gefühle setzen Dir wohl ganz schön zu. Kannst Du aus Deiner Erinnerung nicht mal häufiger positive Gefühle hochholen?
Du siehst, schon dafür brauchst Du Deine Erinnerungen.
Zitat:
Sorry für den vermutlich absolut wirren und merkwürdigen Text aber ich bekomme es grade einfach nicht besser hin.


Dir muss nichts Leid tun. Dein Text, also Deine Gedanken sind völlig verständlich und nicht merkwürdig.
Nur Deine Gefühle scheinst Du nicht so ganz im Griff zu haben.
Sobald Du Deine Gefühle wieder besser steuerst, wird es Dir sehr schnell besser gehen.

Viele Grüße

Bernhard

26.08.2018 14:57 • #10


Zitat:
Können solche extremen Funktionen auch von der Psyche kommen und das ist alles nur Einbildung?

Die Psysche kann alles mit dir machen!

26.08.2018 17:12 • #11


Alexandör
Vielen lieben Dank für eure zahlreichen und motivierenden Nachrichten, das tut wirklich sehr gut. Wisst ihr, mein größtes Problem ist einfach die Derealisation. Neben der gelegentlichen Angst. Die Situation fühlt sich fast immer unecht an und ich weiß nicht wie ich fühlen soll. Das ist ganz schwer zu beschreiben. Mir schwirren in solchen Situationen 1000 verschiedene Gedanken durch den Kopf und ich hab keine Ahnung warum oder was das soll. Damit meine ich dass mir einzelne Gefühlsschnipsel aus vergangenen Situationen durch den Kopf gehen und ich mich fühle als wäre ich völlig Banane im Kopf. Es fühlt sich alles extrem unecht und wirr an. Ich sitze grade hier und meine Gefühlswelt kann selbst mit einfachsten Situationen nicht umgehen. Wie gesagt, alles ist so extrem unecht. Habe einfach Angst dass das ganze ne physische Ursache hat und nie wieder weggeht. Ich will einfach wieder normal fühlen können. Das ist alles so super ätzend. Was kann das nur sein? Man liest ja häufig dass Derealisation/Depersonalisation eine Begleiterscheinung von posttraumatischen Belastungsstörungen ist. Würde einiges erklären. Sorry fürs nerven.

Lieben Gruß,
Alex

28.08.2018 23:05 • x 1 #12


Zitat von mirko82:
ich habe keinen Schimmer ob ihr überhaupt versteht, bzw. aus diesem Text heraus lesen könnt was ich fühle

Wenn du bitte Absätze machen würdest - wäre es deutlich einfacher.

28.08.2018 23:09 • #13


Alexandör
In manchen Situationen - insbesondere wenn es einem sehr schlecht geht - sieht man eben über solche Dinge hinweg. Tut mir leid.

28.08.2018 23:13 • #14


Alexandör, warst du beim doc. Oder nimmst sonst irgendwelche AD zur zeit?
Uebrigens du nervst keinen, völlig normal nach lösungen fuer seine probleme zu suchen.

29.08.2018 02:14 • #15


Spooky87
Hallo Alexandör.

Erstmal wünsche ich dir gute Besserung. Ich habe soeben dein Thema gefunden und finde mich in einigen Sachen selbst wieder...

Ich werde erstmal still mitlesen.
Fühle dich lieb gedrückt von mir und du bist nicht allein.

29.08.2018 03:06 • #16


kopfloseshuhn
Hallo Alexandör.
Erstmal möchte ich dir die Frage stellen, wer denn die Diagnose der ptbs gestellt hat?!
UNd warum bist du damit nicht in Behandlung?
Darf ich fragen, welcher Art das Trauma war?

Trauma und Angst und Trauma und Dissoziation (das heißt auch Derealisation) gehören immer sehr eng zusammen. Und es hilft nicht viel, sich auf die Ängste zu konzentrieren und sie wegzuwünschen. Denn mit Trauma funktioniert das alles nicht ganz so, wie bei neurotischen ängsten.

Es gibt meines wissens nach keine physicher Erkrankung, die eine Derealisation zur Folge hat.
Nach einen Trauma ist das ein Schutz der Seele. Aber zugegegeb, ein ekliger Schutz denn gut fühlt sich das auch nicht an.
Ich kenne das aus eigener Leidvoller Erfahrung.

Ja das hat viel mit dem Trauma zu tun. Und sich zu wünschen, dass es wieder weg geht, ist zwar legitim, wird aber so nicht zu viel führen.
Was du dann brauchst ist eine Traumatherapie undjemand, der dir erklärt, wie man damit umgeht.

Ich kann dir gegen die Dissoziation ein paar Tips geben.
Mankann versuchen, etwas über positive Sinnesreize zu erreichen. Alles, was einen ankert oder sich und/oder seine Umgebung zu spüren ist gut.
Aber halt ohne Druck. Denn Druck fördert wieder Dissoziation und auch Ängste und Ängste lassen einen wieder dissoziieren.
Es ist schwierig und ein schmaler Grat.
Suche mal im Internet nach Skills. Meistens sind die für Borderline gemacht aber es sind immer gute Tips dabei. Da kann man sich dann langsam durchtesten was hilfreich ist und was nicht.
Das wichtigste ist, sich nicht auf die Derealisation zu verstteifen.
Sie zu akzeptieren und so wenig wie möglich beachten ist deutlich zielführender.

Liebe Grüße

29.08.2018 07:04 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von kopfloseshuhn:

Ich kann dir gegen die Dissoziation ein paar Tips geben.
Man kann versuchen, etwas über positive Sinnesreize zu erreichen. Alles, was einen ankert oder sich und/oder seine Umgebung zu spüren ist gut.

Suche mal im Internet nach Skills. Meistens sind die für Borderline gemacht aber es sind immer gute Tips dabei. Da kann man sich dann langsam durchtesten was hilfreich ist und was nicht.
Das wichtigste ist, sich nicht auf die Derealisation zu verstteifen.
Sie zu akzeptieren und so wenig wie möglich beachten ist deutlich zielführender.

Liebe Grüße

Ich würde gerne ein Beispiel nennen für einen sogenannten positiven Sinnesreiz. Ich habe ja u.a. eine PTBS, dissoziative Störung und Angststörung.

Habe da 2 Reize, die mir in einer Disso helfen:

1. Die Vorstellung davon mit der geöffneten Handinnenfläche an einen nassen Hecke entlang zu streichen. Die kalten Tropfen laufen über meine Hand.

2. Mit meinen Händen über einen warmen Pferdehals streichen.

Welche von beiden Vorstellungen tatsächlich hilft, muss ich immer ausprobieren. Es kommt darauf an...

29.08.2018 07:29 • #18


kopfloseshuhn
Zitat von Skade:
Ich habe ja u.a. eine PTBS, dissoziative Störung und Angststörung.

UNd ich nicht, oder was?

29.08.2018 08:24 • #19


Zitat von kopfloseshuhn:
UNd ich nicht, oder was?

Was ist mit dir los?

Ich hab ein Beispiel genannt damit der TE sich was drunter vorstellen kann was gemeint ist. Und damit er mir glaubt das ich mich auskennen könnte, geschrieben warum ich das weiß.
Mit dir hat das 0,0 zu tun. Keine Ahnung welche Erkrankungen du hast. Ich lerne das nicht auswendig.

29.08.2018 08:31 • x 1 #20



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