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Hallo ihr Lieben, mir ging es die letzten Monate nach meinem MRT und dem Ausschluss von MS wirklich gut! Jetzt kommt aber wieder die Angst hoch inklusive Panikattaken. Jetzt dreht es sich aber nur um meinen 2 jährigen Sohn.
Versuche euch das mal zu schildern. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen damit oder arbeitet sogar in dem Bereich?!
Mein Papa hatte im September 2019 eine radiojodtherapie. Unser Sohn war da 9 Monate alt. Er hatte die Information bekommen er dürfe seine Enkel sehen, 2-3 Tage sollte auf intensives kuscheln + küssen verzichtet werden. Daran haben wir uns auch gehandelt. genauer gesagt war er bis 1,5 Wochen danach nicht mal auf dem Arm von meinem Vater.
Mein Vater gibt unserem kleinen immer gern was von seinem Apfel oder Nachtisch ab und nun kam in mir Panik hoch. wenn er unserem Sohn zb 1,5/2 Wochen nach Entlassung vom selben Löffel oder selbem Obst abbeißen hat lassen. Ist dann dramatisch? Wie lange wird das über Speichel abgegeben? Auch wenn es unserem Sohn gut geht, mache ich mir gerade starke Sorgen.
Danke und liebe Grüße,
N.

15.01.2021 10:54 • 02.02.2021 #1


33 Antworten ↓


kritisches_Auge
Meine Ärzte sagten mir, dass man in Deutschland übervorsichtig mit der Radiumjodtherapie umginge, in Amerika sähe das viel locker, ich habe sie aber abgelehnt und lebe mit meiner Schilddrüdenüberfunktion, das soll hier aber nicht Thema sein. Ich glaube nichit, dass du dir Sorgen machen musst, aber frage einmal einen Mediziner.

Ich würde aber grundsätzlich nicht wollen, dass ein alter Mensch ein Kind " beißen" läßt, da ich es einfach unhygienisch finde und laut einer Zahnarzthelferin sollen sich Kariesbakterien auf dem Weg schon auf Kinder übertragen.

15.01.2021 14:01 • x 2 #2



Radiojodtherapie / Panikattacken

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Zitat von kritisches_Auge:
Meine Ärzte sagten mir, dass man in Deutschland übervorsichtig mit der Radiumjodtherapie umginge, in Amerika sähe das viel locker, ich habe sie aber abgelehnt und lebe mit meiner Schilddrüdenüberfunktion, das soll hier aber nicht Thema sein. Ich glaube nichit, dass du dir Sorgen machen musst, aber frage einmal einen Mediziner.Ich würde aber grundsätzlich nicht wollen, dass ein alter Mensch ein Kind " beißen" läßt, da ich es einfach unhygienisch finde und laut einer Zahnarzthelferin sollen sich Kariesbakterien auf dem Weg schon auf Kinder übertragen.



Hey, danke dir für deine liebe Antwort. Das wir hier extrem vorsichtig damit sind hatte ich auch schon gelesen. Das hat mich dann etwas beruhigt. Mein Papa war ja auch erst in Quarantäne im Krankenhaus und durfte erst heim als er einen bestimmten Wert unterschritten hatte.

Ich weiß halt nicht wen ich deswegen fragen kann. Kann ja schlecht nach über einem
Jahr bei dem Arzt anrufen und so eine Frage stellen.
Ich persönlich finde das auch nicht sooo toll und habe es auch angesprochen. Sie versuchen drauf zu achten, aber ab und an passiert es natürlich nochmal.
Alleine wenn er bei ihnen isst wird ja mal getestet ob das Essen noch zu heiss ist. Da isst man ja auch mal vom selben Löffel. Hoffentlich war das nicht so schlimm. Aber küssen ist in dem Fall sicher ähnlich.

15.01.2021 15:01 • #3


portugal
Zitat von Dini87:
Da isst man ja auch mal vom selben Löffel. Hoffentlich war das nicht so schlimm. Aber küssen ist in dem Fall sicher ähnlich.


Wenn das Essen getestet wird, würde ich einen sauberen Löffel nehmen und den dann nicht mehr benutzen.

https://m.rund-ums-baby.de/experten/kin..._35531.htm

15.01.2021 15:07 • x 1 #4


Angor
Nun, ich sehe das wohl nicht allein so, aber das war früher wo meine Kinder klein waren auch schon bekannt wegen der Übertragung von Bakterien von Erwachsenen zu Kindern. Die haben ja auch nicht so ein ausgeprägtes Immunsystem, daher haben sie ja auch oft Infekte.

Ich habe meine Kinder nie mit meinem benutzten Löffel essen lassen oder haben gegenseitig von Lebensmitteln abgebissen..
Vielleicht bin ich da auch ein wenig empfindlich, aber ich kann auch nicht aus einem Glas oder einer Flasche trinken wo andere raus getrunken haben, auch wenns innerhalb der Familie ist, naja, vielleicht ne kleine Macke von mir.

Und einmal hätte ich mal das würgen bekommen, wo meine Nichte früher ihr Baby mit Brei gefüttert hat und vorher jedesmal den Löffel in den Mund gesteckt und die Portion glatt gelutscht hat, ihgitt.
Oder dem Kind fällt ein Schnulli auf den Boden, die Mama lutscht ihn ab und steckt ihm den Kind wieder in den Mund.

Das Immunsystem eines Kindes wird schon genug trainiert, da brauchen wir Erwachsenen mit unseren Bakterien nicht nachhelfen, und das mit dem Karies ist ja auch wissenschaftlich begründet.

LG Angor

15.01.2021 15:13 • x 2 #5


Calima
Zitat von kritisches_Auge:
Ich würde aber grundsätzlich nicht wollen, dass ein alter Mensch ein Kind " beißen" läßt, da ich es einfach unhygienisch finde


Für Kinder ist ein wunderbares Vergnügen und wichtiger Bestandteil ihrer gesunden Sozialisation, Erwachsene von ihrem Essen abbeißen oder von ihrem Löffel essen zu lassen. Natürlich werden Bakterien übertragen. Die Hauptursache für Karies bei Kindern ist aber (Milch-)Zucker, nicht die übertragenen Bakterien der Eltern.

Übertrieben Bakterienangst zerstört auch hier normales und natürliches Verhalten.

Und @Dini87 Das ist in dem geschilderten Fall mit absoluter Sicherheit keine Risikoquelle. Strahlen sind nicht "infektiös", sie werden nicht wie Viren oder Bakterien weitergegeben. Nach einer Radjojodbehandlung ist die Gammastrahlung etwas stärker als normal, weswegen für ein paar Tage Abstände eingehalten und intensiver körperlicher Kontakt zu Kindern und Schwangeren vermieden werden soll.

Keinerlei Grund zur Sorge.

15.01.2021 15:14 • x 1 #6


kritisches_Auge
Das sah die damalige Bekannte die Fachangestellte für Prophylaxe war aber anders, sie sah in der Übertragung von Karies- Bakterien den hauptsächlichen Grund für die spätere Karies bei Kindern.

Sozialisation ist nicht alles, sie kann auf vielerlei Wegen betrieben werden, durch Kuscheln, durch Körperkontakt, nicht nur dadurch, dass man vom Löffel des anderen ißt. Ich habe bestimmt keine Angst vor Bakterien, die Schuhe behalte ich in der Wohnung an, ich esse auch etwas das auf den Boden fiel,aber ich mag keine gemeinsamen Löffel und stimme @Angor in dem Punkt zu.

15.01.2021 16:42 • x 1 #7


Zitat von Calima:
Für Kinder ist ein wunderbares Vergnügen und wichtiger Bestandteil ihrer gesunden Sozialisation, Erwachsene von ihrem Essen abbeißen oder von ihrem Löffel essen zu lassen. Natürlich werden Bakterien übertragen. Die Hauptursache für Karies bei Kindern ist aber (Milch-)Zucker, nicht die übertragenen Bakterien der Eltern.Übertrieben Bakterienangst zerstört auch hier normales und natürliches Verhalten. Und @Dini87 Das ist in dem geschilderten Fall mit absoluter Sicherheit keine Risikoquelle. Strahlen sind nicht "infektiös", sie werden nicht wie Viren oder Bakterien weitergegeben. Nach einer Radjojodbehandlung ist die Gammastrahlung etwas stärker als normal, weswegen für ein paar Tage Abstände eingehalten und intensiver körperlicher Kontakt zu Kindern und Schwangeren vermieden werden soll. Keinerlei Grund zur Sorge.


Hi, danke für die liebe Antwort. Grundsätzlich bin ich da auch nicht so der Fan von, aber ab und an ist es für mich ok.
Habe halt nur Angst bzgl der Strahlung.. bist du dir denn sicher, dass es darüber nicht abgegeben werden kann? So wie ich nun gelesen habe wird das ja über den Urin wieder ausgeschieden. Kennst du dich da aus? Habe echt Angst, dass es meinem Kind geschadet haben könnte. Danke dir

15.01.2021 20:52 • #8


Calima
Zitat von Dini87:
So wie ich nun gelesen habe wird das ja über den Urin wieder ausgeschieden

Hat er dein Kind angepinkelt? .

Im Ernst: keine Gefahr.

15.01.2021 22:14 • #9


Zitat von Calima:
Hat er dein Kind angepinkelt? .Im Ernst: keine Gefahr.


.. Nein! Das natürlich nicht.
Aber woher weißt du, dass dort keine Gefahr bestellt bzgl Speichel? Bist du dir da ganz sicher?
Danke für deine liebe Hilfe! Humor ist da immer super

15.01.2021 23:04 • #10


Calima
Weil Strahlung kein Virus ist. Nach der langen Zeit sind die Ausscheidungen über den Speichel komplett zu vernachlässigen.

Zudem weißt du noch nicht mal, ob der Opa überhaupt Essen oder Löffel geteilt hat. Fahr deine Phantasie doch mal runter. Jedes Baby in einem Flugzeug kriegt mehr Strahlung ab.

15.01.2021 23:48 • #11


Das ist mit der Zeit kein Problem ist kann ich mir auch gut vorstellen. Mir macht halt nur die erste Zeit nach diesem 1,5 Wochen wo wir Abstand gehalten hatten, sorge.
Das meine "Phantasie" da verrückt spielt liegt ja leider an meiner Angststörung. Das ist ja das Problem.

16.01.2021 11:53 • #12


Calima
Zitat von Dini87:
Das meine "Phantasie" da verrückt spielt liegt ja leider an meiner Angststörung. Das ist ja das Problem.

Und daran musst du arbeiten. Nicht daran, dass du deine Ängste beruhigt kriegst. Deine Phantasie wird immer wieder ein "Aber" finden, um die Zweifel aufrecht zu erhalten.

Das Handy am Nachttisch, wenn das Kind im selben Zimmer schläft oder eine dauersurfende Mutter, wenn das Baby im Raum ist oder auch ein simples Babyphon richten unter Umständen weit mehr an, als das, was du dir zurecht denkst.

16.01.2021 14:57 • #13


Zitat von Calima:
Und daran musst du arbeiten. Nicht daran, dass du deine Ängste beruhigt kriegst. Deine Phantasie wird immer wieder ein "Aber" finden, um die Zweifel aufrecht zu erhalten. Das Handy am Nachttisch, wenn das Kind im selben Zimmer schläft oder eine dauersurfende Mutter, wenn das Baby im Raum ist oder auch ein simples Babyphon richten unter Umständen weit mehr an, als das, was du dir zurecht denkst.


Hey, ihr seht das eben alle so rational. Das ist leider mein Problem, dass das rationale Denken irgendwie verloren gegangen ist. Ich denke halt: ok, er ist verstrahlt worden, weil er mit dem Speichel in Berührung gekommen ist und diese Angst kommt immer und immer wieder in mir hoch.
Es ist wohl ein langer Weg da wieder rauszukommen ...

18.01.2021 16:02 • #14


Du denkst also auch, dass es absoluter Quatsch ist und selbst wenn mein Sohn den Löffel mit ihm genutzt hat so 2 Wochen nach der Behandlung nichts passiert sein kann? :/

18.01.2021 16:03 • #15


Filou
Ich sehe da auch keine Bedenken. Radioaktive Strahung wird nicht weiter gegeben. Man kan im Strahlenfeld sein, also "mit einem Wasserschlauch nass gespritzt werden" oder man überträgt es, wenn man das Radioaktive Material übergibt. Der Körper schirmt ganz gut ab, von dem was da drin ist. Und wenn die Strahlung nun auf den Löffel trifft, ist sie nicht dadrauf um weiter zu strahlen oder wie Vieren die man dann weiter gibt. Wenn man es messen würde, würde man es schon merken, ja, ABER das Umfeld selber strahlt viel mehr. Wir sind ständig radioaktiver Strahlung von der Natur ausgesetzt. Gefahr sehe ich hier keine. Es ist auch "nur" Gammastrahlung. Sie hat zwar die meiste Energie, aber geht rein und raus.
Die Vorsichtsmaßnamen sicht gut und wichtig, aber die 2 Wochen sind rum und alles ist gut.

18.01.2021 16:20 • #16


Calima
Zitat von Dini87:
und selbst wenn mein Sohn den Löffel mit ihm genutzt hat so 2 Wochen nach der Behandlung nichts passiert sein kann?


Selbst dann nicht. Weil Strahlung eben kein Krankheitserreger ist, den man auf diese Weise übertragen könnte.

18.01.2021 16:24 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von Filou:
Ich sehe da auch keine Bedenken. Radioaktive Strahung wird nicht weiter gegeben. Man kan im Strahlenfeld sein, also "mit einem Wasserschlauch nass gespritzt werden" oder man überträgt es, wenn man das Radioaktive Material übergibt. Der Körper schirmt ganz gut ab, von dem was da drin ist. Und wenn die Strahlung nun auf den Löffel trifft, ist sie nicht dadrauf um weiter zu strahlen oder wie Vieren die man dann weiter gibt. Wenn man es messen würde, würde man es schon merken, ja, ABER das Umfeld selber strahlt viel mehr. Wir sind ständig radioaktiver Strahlung von der Natur ausgesetzt. Gefahr sehe ich hier keine. Es ist auch "nur" Gammastrahlung. Sie hat zwar die meiste Energie, aber geht rein und raus. Die Vorsichtsmaßnamen sicht gut und wichtig, aber die 2 Wochen sind rum und alles ist gut.


Hi Filou, lieben Dank für deine Antwort! Das macht auch wirklich alles Sinn, was ihr hier sagt. Ich weiß halt auch nicht warum ich die Panik nicht aus meinem Kopf kommt. Diese Angststörung ist einfach nur schrecklich... Kennst du dich damit aus?

23.01.2021 15:50 • #18


Zitat von Calima:
Selbst dann nicht. Weil Strahlung eben kein Krankheitserreger ist, den man auf diese Weise übertragen könnte.


Ich hoffe so, so sehr, dass ihr Alle recht habt.
Danke.

23.01.2021 15:51 • #19


Filou
Zitat von Dini87:
Hi Filou, lieben Dank für deine Antwort! Das macht auch wirklich alles Sinn, was ihr hier sagt. Ich weiß halt auch nicht warum ich die Panik nicht aus meinem Kopf kommt. Diese Angststörung ist einfach nur schrecklich... Kennst du dich damit aus?

Angststörung? Radioaktivität?
Also eine Angststörung habe ich selber. Mit Radioaktiven Stoffen habe ich sogar im Studium schon hantieren müssen. Also ja, eine gewisse Ahnung habe ich da schon.

23.01.2021 17:26 • #20



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