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A

angstich
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hallo und guten morgen,

mal ne naja etwas seltsamefrage an euch...also ich steh früh auf, bin bei bester laune, nix tut weh, aber sofort nach oder sogar schon beim frühstück gehts los...durchfall, herzrasen, schwindel und dann werd ich total müde. mit einem schlag ist nix mehr da von der guten laune. ist das nu psychisch oder doch körperlich? geht es jemanden ähnlich? bei mir ist das jeden tag so.

lieben gruß
angstich

28.02.2020 #1


5 Antworten ↓

callisto
Was frühstückst du denn? Trinkst du Kaffee oder schwarzen Tee?
Mir geht es auch oft so. Erst ist alles ok und kaum ist man richtig wach fangen die Symptome an. Habe dann auch oft Schwindel, Benommenheit, Lichtempfindlichkeit und irgendwie so eine Müdigkeit. Manchmal muss ich auch ständig aufs Klo oder mir wird flau. Ätzend! Aber bei mir ist es anscheinend psychisch. Jedenfalls wurde körperlich nix gefunden. Habe gemerkt, dass es mir immer mies geht wenn ich Kaffee trinke. Sogar wenn er ENTCOFFEINIERT ist! Jetzt trinke ich immer eine Tasse schwarzen Tee und es geht mir besser.
Mach dir keine Sorgen, dass ist sicher psychisch. Wenn du länger wach bist wird halt auch das vegetative Nervensystem wach und sagt sich:" Dann mal ran an die Arbeit."
Hoffe ich konnte dir weiter helfen...

#2


A


Plötzlich sehr müde - psychisch / körperlich?

x 3


Christina
Hallo,

falls Du Dich im Folgenden wiederfindest, käme vielleicht eine Nahrungsmittelunverträglichkeit in Betracht:
Leidest Du unter Sodbrennen, aber laut Arzt ist es keine Magenschleimhautentzndung oder ein anderes handfestes Magenleiden?

Hast Du oft Bauchweh, Blähungen oder Durchfall, aber laut Arzt ist es keine handfestes Darm-, Nieren- oder Gallenleiden?
"Reizdarm" ist dabei keine handfeste Diagnose, denn diese Symptomatik würde eine Untersuchung in einem Tomographen und ein Enzephalogramm vorausgehen. Wurde bei Dir nicht gemacht? Siehste!

Hast Du oft Kopfweh oder gar Migräne, aber laut Arzt sind Tumoren und ähnliches definitiv ausgeschlossen?

Leidest Du unter Wetterfühligkeit oder hast Du generell Kreislauf- oder gar Herzprobleme, aber laut Arzt läßt sich weder im EKG oder mit anderen Methoden eine organische Ursache dingfest machen?

Zwicken Dich regelmäßig Gelenke und Muskeln, aber laut Arzt läßt das sowohl das Blutbild als auch Röntgenaufnahmen keinerlei Hinweise auf Rheuma, Gicht oder Arthrose zu?

Kurzum: Du wurdest von den Ärzten mit Brief und Siegel für körperlich gesund erklärt, aber Du fühlst Dich (körperlich) viel zu oft richtig richtig schei.?

Ist eine der einzigen auffälligen Abweichungen im Blutbild eine erhöhte Blutsenkung oder andere Werte (z.B. CRP), die Hinweise auf eine versteckte Entzndung ergeben?

Hast du außerdem ab und zu den Eindruck, daß ...
- Dein Mund viel zu trocken ist, obwohl Du ausreichend trinkst?
- Deine Augen brennen und Augentropfen nicht helfen?
- Dir auch bei kleinen Anstrengungen übermäßig schnell warm wird, ohne daß Du wirklich dabei ins Schwitzen kommst?
- Du ungewöhnlich oft sehr stark niesen mußt?
- Du oft Halsweh hast, aber dann doch keine Erkältung daraus wird?
- Du ab und zu Zahnweh hast, das aber nur im Oberkiefer auftritt und genauso schnell, wie es gekommen ist, von alleine wieder weggeht?
- grundlos Ohrengeräusche auftreten, die aber auch nach kurzer Zeit wieder vergehen?
- trotz Deines eh schon hohen Gewichts oft nur 2 oder 3 kg mehr den Auschlag geben, um Deine Gelenke schmerzen zu lassen?
- nach dem Essen Deine Nase läuft oder Du furchtbar müde wirst, und Dir sogar schlecht wird, wenn Du Dich nicht sofort hinlegst?
- Deine Haut trotz intensiver Pflege zu Unreinheiten und Ekzemen neigt?
- Du gar nicht genug Vitamin- und Mineralstofftabletten in Dich hineinkippen kannst um den Symptomen, die wie Mangelerscheinungen aussehen, Herr zu werden?
- Du streng darauf achtest, Dich politisch korrekt zu ernähren, aber die gesundheitlichen Verbesserungen, die diese Ernährungsformen versprechen, trotzdem auf sich warten lassen?
- Du trotz ausgewogener Ernährung ohne Verbote Appetitumschwünge und Heißhunger hast?
- Dir einige Lebensmittel offensichtlich nicht gut tun, obwohl entsprechende Allergietests ohne Ergebnis blieben?
- einige Medikamente, die Du z.B. gegen das Kopfweh und alle anderen Beschwerden nimmst, diese noch verschlimmern oder ungewöhnlich oft zu Nebenwirkungen führen?
(Quelle)

Liebe Grüße
Christina

#3


A

Müdigkeit psychisch oder doch körperlich ?

Hallo, kurz zu mir. Ich bin 20, männlich und Student.

Alles fing gegen Ende 2017 an, als ich noch in der 12. Klasse war. Ich war immer sehr müde und erschöpft. Die Diagnose beim Hausarzt war Schilddrüsenunterfunktion. Ich war erleichtert, dass es nicht schlimmes sei und es mit den Tabletten besser werden würde. Doch das tat es nicht. Bei jeder Dosis-Erhöhung hatte ich die Hoffnung, es würde endlich was bringen, doch die Müdigkeit ließ nicht nach. Da fing es an, dass ich mich viel mit meinen Symptomen beschäftigte und viel danach googelte (was man eigentlich nicht machen sollte, ich weiß).

Ich war sehr schüchtern und fühlte mich in großen Gruppen immer sehr unwohl. Ich bin kein Experte, aber ich würde behaupten ich hatte eine Soziale Phobie. Deswegen fing ich nach meinem Abitur ein Soziales Jahr im Krankenhaus an, um etwas dagegen zu tun und erstmal Abstand von dem ganzen Lernstress zu bekommen, doch es blieb nicht bei der Müdigkeit. Ich bekam immer so ein Benommenheitsgefühl, wie als wäre ich nicht ganz da im Kopf. Gleichzeitig war ich ziemlich unzufrieden mit der Arbeit im Krankenhaus. Es hatte zwar was gebracht, ich wurde selbstbewusster und konnte besser auf Menschen zugehen, doch die immer gleiche und eintönige Arbeit machte mir echt zu schaffen. Nicht dass ich diese Arbeit nicht schätze, aber als FSJler ist man in seinen Möglichkeiten halt ziemlich eingeschränkt, was die Abwechslung angeht.
Im Sommer 2019 war ich dann fertig mit dem Jahr, und hatte 2 Monate frei, bevor mein Studium (Informatik) begann. Jeder würde sich freuen so lange frei zu haben, doch ich fand das auch ziemlich belastend, da ich den ganzen Tag nicht wusste, was ich tun sollte. Mein Alltag bestand aus YouTube schauen, exzessiv am Smartphone zu hocken und zu zocken. Ich hatte jahrelang "Online Freunde", mit denen ich mich gut verstand, doch kurz vor meinem Studium brach ich den Kontakt ab, da Abstand von Videospielen brauchte und wir uns nicht mehr so gut verstanden, wie wir es am Anfang taten.
Doch ich dachte, alles würde besser werden, wenn ich dann studiere, wegziehe und meine eigene Wohnung habe. Studieren ist ja bekanntlich die schönste Zeit, doch die Vorstellung von vielen Freunden, Freiheit und Partys sollte nur eine Vorstellung bleiben. Die Müdigkeit wurde schlimmer, die ersten Tage waren die Qual, denn ich hatte extrem Heimweh. Ich bemerkte, wie ich mich in großen Menschenmassen unwohl fühlte bspw. beim Einkaufen oder in der Bahn. Dort verschlimmern sich die Symptome, ich habe manchmal das Gefühl, gleich umzukippen, was ich aber nicht tue. Auch am Abend, wenn es dunkel ist, fühle ich mich unwohl und habe das Gefühl gar nichts mehr mitzukriegen. Ich würde gerne abends ausgehen, doch das kann ich einfach nicht, wenn ich dann immer so kaputt bin. Ich kann mir einfach nicht erklären, woher sowas kommt.

In der 2. Woche fand ich einen Freund. Wir verstanden uns gut. Vielleicht würde alles besser werden, denn er wollte mich seinen Freunden vorstellen zu einer "Zocker Session", doch ich brachte fast kein Wort raus, das erinnerte mich wieder an meine Schulzeit, als ich in Gruppen immer nur dabeistand und nichts sagte. Ich bemerkte auch langsam, wie es mich stresste, Zeit mit ihm zu verbringen, denn ihm viel das Studium extrem schwer. Ich schickte ihm immer alle Lösungen und versuchte ihm, den Stoff zu erklären. Doch ich hatte das Gefühl, für ihn mitstudieren zu müssen. Zusätzlich belastete er mich immer mit seinen Problemen. Ich weiß, das macht Freundschaften aus, doch nicht, wenn das nur einseitig geschieht und mir es ersichtlich selber auch nicht gut ging. Gegen Ende des Semesters beschuldigte er mich dann, er sei mir egal, unter anderem weil ich ihm einmal nicht helfen konnte. Ich fühlte mich einfach so schlecht, es hat mich einfach nur verletzt und gekränkt, denn ich habe nichts falsch gemacht. Wir trafen uns zwar nochmal, um darüber zu reden, doch ich wusste, es würde das letzte mal sein, denn ich hatte ab da an null Interesse, nochmal Zeit mit ihm zu verbringen, er war mir egal geworden, so hart wie es klingt. Seitdem habe ich hier keine Kontakte.
Als ich merkte, dass es mir mit meinen Symptomen nicht besser wurde, ging ich zum Arzt. Dieser überwies mich zum Endokrinologen, der sich meine Schilddrüse anschaute - alles ok. Ich bekam auch neue Tabletten, doch auch diese brachten nichts. Vor kurzem ging ich erneut zu meinem Hausarzt, der bei mir zum 2. Mal einen Puls von über 100 feststellte. Er überwies mich nochmal zum Endokrinologen, der sich auch meine anderen Hormone anschauen soll außerhalb der Schilddrüse, und zum Kardiologen, wegen dem hohen Puls.
Doch mein Gefühl sagt mir, es wird nichts bringen bzw. wieder keine Diagnose festgestellt werden können. Können solche Symptome wirklich psychischen Ursprunges seien?

Ich habe das Gefühl, dass ich ganz tief im Inneren weinen will und mich irgendetwas beschäftigt. Zusätzlich bin ich bei jeder Kleinigkeit extrem gestresst z.B. beim Einkaufen. Ich wache immer sehr früh am morgen auf und träume oft von Dingen, die mich beschäftigen. Ich habe immer das Gefühl, kein bisschen geschlafen zu haben und bin schon am Morgen extrem müde. Außerdem strengt mich das Spielen am PC extrem an, ich bekomme immer sehr schnell müde Augen, doch auch Augenarzt und Optiker versicherten mir, alle Werte sind ok (ich trage Kontaktlinsen). Auch habe ich oft so ein unangenehmes Druckgefühl am Bauch und habe gelegentlich Durchfall (ca. alle 1-2 Wochen).
Andererseits ist es nicht so, dass ich den ganzen Tag depressiv bin und weine, im Gegenteil, ich möchte noch so viel erleben und endlich am Leben teilhaben können. Und ich bin mir nicht sicher, ob ein psychisches Problem solch ein Ausmaß haben kann.
Sollte ich vielleicht einen Psychotherapeuten aufsuchen, bevor ich mich vergeblich auf eine Odyssee von Arztbesuchen begebe und eh nichts dabei rauskommt oder sollte ich erstmal abwarten, was beide Fachärzte sagen. Doch ich halt es einfach nicht mehr aus und der Termin beim Kardiologen ist erst in 2 Monaten.
Meine größte Angst ist nicht, dass es vielleicht etwas psychisches ist, sondern dass ich mich in Therapie begebe und es im Endeffekt doch was körperliches ist, und die Sitzungen umsonst gewesen sind.
Was sagt ihr dazu?

#4


Pinselspitze
Was spricht dagegen beide Wege zu gehen? Du solltest auf jeden Fall abklären lassen, ob es eine körperliche Ursache gibt, aber es kann vermutlich auch nicht schaden, dir zeitgleich psychologische Unterstützung zu suchen, gerade da dich das ganze ja mittlerweile sehr belastet und dich in deinem Leben einschränkt. Ich finde es eh immer sehr schwierig, wenn man Körper und Psyche so klar von einander trennen will, letztlich ist doch alles eine Einheit und beeinflusst sich auch gegenseitig, also macht es durchaus Sinn, wenn man sich auch um beides kümmert.

x 1 #5


Icefalki
Ich würde mal mithilfe des Inet schauen, was alles Müdigkeit verursacht. 1. Kannst du selbst mal für dich rausfinden, was zutrifft, oder nicht, 2. Alles was zutreffen könnte, abklären lassen.

Schlafapnoe z.B., Eisenmangel, Eppstein Barr Virus und und und.

Hast du körperlich alles wirklich abgeklärt, dann geht es mit der Psyche weiter. Obwohl, kannst durchaus schon parallel daran arbeiten.

#6






Dr. Hans Morschitzky
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