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Mit Schrecken habe ich in der Therapie erfahren, daß ich bei zu wenig sozialen Kontakten PAs bekomme. Dagegen will ich etwas tun. Das ist doch nicht nötig. Ich habe bis vor ein paar Monaten mehr unter Leuten gewesen. Ein Kurs samt Praktikum. Aber im Dezember ging meine Beziehung in die Brüche und 2 Monate später war der Lehrgang vorbei. Mir ging es schlecht, ich wollte Ruhe. Jetzt kann ich kaum noch ins Fitnesscenter gehen.

Hat das jemand auch so erlebt?

Mona Lisa

16.04.2008 12:39 • 17.04.2008 #1


13 Antworten ↓


genau umgekehrt : panik --- rückzug auf mich und beschäftigung mit mir selbst -- vernachlässigung der freunde --- reduzierung der sozialkontakte

irgendwann stabilisiert sich das mit der panik wieder, dann kann man auch auf die sozialkontakte wieder locker zugehen. was für mich hilfreich war, war offenheit meinem freundes- und bekanntenkreis gegenüber, das beugt unverständnis vor....

16.04.2008 14:29 • #2



PAs durch fehlende soziale Kontakte

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Nein. Wenn ich soziale Kontakte habe gehen die PAs oft für Monate weg.

16.04.2008 14:41 • #3


@ no fear

zustimmung..mir geht es wie dir..angst und panikzustände..in der akuten phase,da habe ich jegliche menschen gemieden,auch kaum Kontakt zu Freunden gehabt,ich wollte nur eins..RUHE.Erst als es mir besser ging,hatte ich wieder Lust wegzugehen,freunde zu treffen etc

16.04.2008 15:54 • #4


@fee77

genau so ist es bei mir auch. in der schweren phase beginnt man sich immer mehr zurück zu ziehen, bis man wirklich nur noch zu hause hängt vorm fernseher oder pc, rumhängt und nichts machen kann. geht es dann wieder besser fängt man langsam wieder an kontakt zu freunden aufzunehmen und dann auch wieder wegzugehen.

16.04.2008 17:05 • #5


Bin da anders. Schade, daß keiner es so erlebt wie ich.

16.04.2008 17:14 • #6


Christina
Ist es vielleicht möglich, dass Deine PAs eher im Zusammenhang mit einer Depression stehen? Angst bishin zu PAs kann da ja auch als Symptom auftreten, und der Kreislauf aus sich schlecht fühlen, sich zurückziehen und sich noch schlechter fühlen wäre typisch. Außerdem wirkt sich Isolation ungünstig aufs Selbstwertgefühl aus, und das wiederum entscheidet u.a. darüber, ob Du Dich traust, Dich der Angst zu stellen, und wieviel Du ihr entgegen setzen kannst... Sowas könnte ich mir jedenfalls vorstellen. Ich habe tendenziell auch mehr mit Angst zu kämpfen, je mehr ich mich zurückziehe.

Liebe Grüße
Christina

16.04.2008 18:21 • #7


Hallo MonaLisa,

ich kenne das was du beschreibst! Ich hab zwar keine PA's, aber eine Angststörung, und meine Ängste sowie die körperlichen Symptome werden immer schlimmer, wenn ich mich zu sehr daheim verkrieche. Eins meiner Ziele in meiner Therapie ist das Auffrischen sozialer Kontakte/ alter Freundschaften.
Ist aber gar nicht so einfach alles, bei mir ist das Problem, daß ich oft ziemlich antriebslos bin und viel lieber alleine zu Hause sitze als was zu unternehmen. Naja, und außerdem hab ich eh oft Angst in nicht alltäglichen Situationen, also auch, wenn ich mal abends weggehe oder so...
Schwierig das ganze. Ich hoffe, daß es im Laufe der Therapie besser wird.

Ich drück dir ganz fest die Daumen, daß es bei dir besser wird mit deinen sozialen Kontakten! Bekommst du denn da konkrete Hilfe in deiner Therapie?

16.04.2008 20:36 • #8


Therapie ist okay. Da kann ich reden. Außerdem helfe ich im Altersheim als Betreuung. Ich will wieder ins Fitnesscenter. Am Besten wäre es mich einer Singlegruppe anzuschließen. Ich will keine neue Beziehung, noch nicht. Die alte ist noch nicht so lang her und auch noch nicht ganz geklärt. Bin auch innerlich noch nicht so weit. In ein paar Wochen beginne ich einen längeren Lehrgang. Eigentlich bin ich nicht kontaktarm. Aber in letzter Zeit lief viel schief. Da war nicht viel mit Kontakte suchen. Da war das *beep* Überleben angesagt.

Mona Lisa

17.04.2008 04:03 • #9


da ist es auch kein Wunder, wenn Du Angst und Panik bekommst, irgendwo bleiben die Gefühle ja und wenn eine Entspannung der Situaion eintritt, dann freuen sich Angst und Panik, jetzt haben sie Platz und Zeit. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass nur Kontakte die Wunderrettung sind. Sie lenken doch eher ab und die Symptome sind nicht spürbar. Aber sind sie auch weg? Naja, ich hoffe und wünsche es für Dich.

LG kia

17.04.2008 11:10 • #10


Bei mir gehen die PAs oft dann für Monate weg. Allerdings bin ich in Therapie. Im Moment habe ich keine echte Chance ohne PAs langfristig zu leben. Man kann sie nur "bearbeiten". Kontakte braucht jeder Mensch. Aber man muß auch dann vorsichtig sein. Mir hat es ziemlich viel Probleme gebracht in letzter Zeit. Eine Freundschaft habe ich nach 15 Jahren beendet. Sie konnte nicht mit meinen Diagnosen umgehen. Nach 15 Jahren denkt man eigentlich, daß man einen Menschen kennt. Ich bin nicht auffällig, da merken es die Menschen nicht so ohne Weiteres.

Mona Lisa

17.04.2008 11:21 • #11


Naja, nach so einem Erlebnis und den dazugehörenden Gefühlen ist es auch verständlich, wenn Symptome kommen, die man nicht gebrauchen kann. Das ist ja nicht nur Trauer und Wut - Angst gehört dazu, es ist eine Veränderung im Leben eingetreten, die ja sicher für Dich auch einige Konsequenzen hat, nicht nur positive. Aber wenn Du weißt, Kontakte helfen, dann hast Du doch einen Weg. Aber anscheinend hast Du trotzdem Zweifel und/oder Probleme, sonst hättest Du nicht geschrieben, denke ich.

LG kia

17.04.2008 11:29 • #12


Eigentlich bin ich eine Kämpferin. Aber ein Trauma ist nicht so leicht in Griff zu kriegen.

Mona Lisa

17.04.2008 15:15 • #13


Ja, genau. Und immer nur kämpfen - manchmal gehts eben nicht mit Vollpower. Und es ist okay, wenn es einem dann schlecht geht. Nur schlecht zu ertragen. Ich hoffe, Du findest, was Du brauchst.

Sei lieb gegrüßt von kia

17.04.2008 16:00 • #14



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