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Hallo !
Ich habe folgendes Problem:
Seitdem ich vorletztes Jahr in einem Supermarkt ohnmächtig wurde und wohl Krampfanfälle hatte, wurde ich erst mal klinisch behandelt.
Gefunden hat man nichts.
Seitdem ist mir das 3 mal wieder passiert.
Mittlerweile habe ich Angst in einen Supermarkt oder generell unter viele Menschen zu gehen.
Ich bekomme dann Panikattacken und Atemnot.
Natürlich war ich deswegen mehrfach beim Neurologen und beio anderen Ärzten, aber gefunden wurde nie etwas.
Der Neurologe hat mir daraufhin ein Beruhigungsmittel verordnet, was auch halbwegs wirkt.
Aber eine echte Lösung ist das natürlich nicht.
Zudem hatte ich letztens einen merkwürdigen Traum.
Ich träumte, wie ich ohnmächtig wurde und die Ärzte mir nicht mehr helfen konnten und ich starb.
Als ich daraufhin wach wurde, schmerzte mein ganzer Körper und es fühlte sich an, wie nach einem Krampfanfall.
Eine Psychotherapie habe ich schon gemacht, aber ohne Erfolg, wie ich mittlerweile sagen muss.

Weiss jemand ob man Krampfanfälle auch im Schlaf bekommen kann und weiss irgendjemand einen Rat ?

Grüße an alle,
Otter

10.05.2007 09:07 • 16.05.2007 #1


6 Antworten ↓


Hallo Otter,
durch meinen Beruf als Kinderkrankenschwester kenne ich einige Kinder, die auch im Schlaf krampfen. Das ist nicht unüblich.
Wurde denn bei Dir ein Wach- und Schlaf-EEG gemacht?
Aus der Klinik weiß ich auch, dass bei manchen Kindern, die definitiv an Epilepsie leiden, auch von Zeit zu Zeit unauffällige EEG`s vorkommen.Sie werden dann zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt.
Krämpfe können sich ja auf unterschiedliche weise zeigen, von daher...
Alles Gute,Gruß Katrin.

10.05.2007 17:24 • #2



Panikattacken und Ohnmacht

x 3


Hallo !
Bei mir wurde nur ein Wach-EEG und ein Schädel-MRT gemacht.
Gefunden haben sie allerdings nichts.

12.05.2007 17:35 • #3


Hallo Otter,
ich leider unter ähnlichem. Ohnmacht mit leichten kramparigen Anfällen oder ohne. Dannach aus Angst davor Panikattaken; mal mit Ohnmacht mal ohne, usw... Keine Epilepsie festgestellt.

Ich habe schon alles ausprobiert: Homöopathie, Bachblüten, Hypnose, natürlich auch diverse Medikamente vom Arzt verschrieben, ich habe auch das Wundermittel: "The Linden Method" ausprobiert -alles ohne Erfolg. Vor kurzem bin ich auf die Klopfakupresur nach Franke gestossen. Ich habe zwar noch nich alle meine Probleme damit gelösst, aber die die ich behandelt habe sich auf jeden Fall wie weggeblasen. Es ist für mich die einzige Methode, die wirklich helfen kann. Die Beschreibung kann man sogar irgendwo im Internet finden, ansonsten so ein Buch kosten ca. 10 Euro. Und es hilft!
Die Klopfakupresur ist wunderbar wenn es um die Panikattaken geht. Was sie aber bisher nicht geschaft hat sind die Organische Ursachen. Bei mir ist es wahrscheinlich die Tetanie, da es auch ein ander Fall in der Familie liegt. Schau mal ob es bei dir auch nicht sein könnte. Manchmal ist die Lösung ganz einfach. Viel Glück!

14.05.2007 17:23 • #4


Vielen Dank !

Ich werde es in jedem Fall mal versuchen. Mir würde es ja schon reichen, wenn die Panikattacken und möglichst auch die Ohnmachtsanfälle ausbleiben würden. Tetanie gab es meiner Familie nicht.
Ansonsten zwar fast alles, aber es passt nichts zu den Symptomen.

Nochmals Danke!

15.05.2007 20:14 • #5


Hallo Otter!

Hattest du schon mehrere Psychotherapien oder erst eine? Welche Therapieform wurde bei dir angewandt?
Bist du auch bei einem Psychiater/inn? Bekommst du Medikamente, wenn ja welche?

Ich weiß, dass ich sehr neugierig bin, kenne jedoch ähnliche Fälle, vielleicht kann ich dir ein paar Tipps geben!

BaBa Thomas

15.05.2007 21:50 • #6


Hallo !
Keine Sorge wegen der Neugier, ich bin ja auch auf der Suche nach Hilfe.
Um auf die Fragen einzugehen:
ich hatte erstmal die obligatorischen Voruntersuchungen woraufhin ich mir einen anderen Psychotherapeuten gesucht habe, weil ich mit dem ersten nicht klar kam.
Bei dem nächsten habe ich dann die Psychotherapie angfangen und mache sie auch noch weiterhin, aber nicht mehr so intensiv, wie am Anfang.
Welche Therapieform das genau ist, weiß ich leider gar nicht, in jedem Fall eine Einzeltherapie, wo ich versuche, mein ganzes Leben (also Kindheit, Jugend, Beziehgungen, etc.) aufzuarbeiten.
Daneben bin ich auch noch in neurologischer Behandlung, um die Symptome halbwegs unter Kontrolle zu haben.
Aufgrund dessen nehme ich auch ein Antidepressivum namens DOXEPIN.
Es hilft zumindest, dass ich die Panikattacken halbwegs unter Kontrolle habe und drohende Kreislaufprobleme früher bemerke, so daß ich mich irgendwo hinsetzen kann und das ganze aussitzen kann, bis es mir dann nach 10-15 Min. wieder besser geht.

Falls Dir noch was einfällt, schreibe mir bitte.

16.05.2007 16:15 • #7




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