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L

lana.i
Gast

hallo...

ich bin neu hier also stelle ich mich erstmal vor. ich heiße lana, bin 18 und wohne in der nähe von hamburg aber geboren bin ich in polen. ich gehe in die 12. klasse und möchte danach gerne studieren. ich weiß nur noch nicht genau was...


jetzt zu meinem problem: seit etwa 3 jahren hab ich etwas, ich nenne es jetzt mal panikattacken, aber wenn ich hier von anderen im forum so lese, kommen mir meine attacken ziemlich harmlos vor.

also, angefangen hat es wie gesagt vor etwa 3 jahren in der 9. klasse. ich hatte nie probleme in der schule, hab viele freunde und hab auch nie die schule gewechselt. irgendwann aber war ich morgens immer total aufgeregt wegen der schule. soweit ich mich erinnere gab es keinen besonderen auslöser. ich war unheimlich nervös und hibbelig wenn ich daran dachte, dass ich gleich in die schule gehen müsste.

nach einiger zeit war das dann auch bei anderen dingen so, nicht nur mit der schule. wenn ich mich irgendwie bereit machte irgendwo hinzugehen, sei es mit einer freundin ins koni oder nur in die bücherei oder einkaufen, ich wurde total nervös.

ich glaube, dass es damit zu tun hat, dass ich mir bewusst werde dass ich irgendwo hingehe, aber ich weiß nicht was das soll. wenn das passiert, verändert sich meine atmung irgendwie, nicht in richtung hyperventillieren, irgendwie anders. dann spüre ich richtig vie mir das adrenalin durch die adern fließt und mein herz fängt an schneller zu schlagen. als nächstes fange ich dann an zu schwitzen und meine hände zittern. aber richtige ANGST habe ich eigendlich nicht.

ich hab schon versucht mit diversen yoga-atemtechniken was dagegen zu tun, aber nichts hilft. auch baldrian kapseln und ähnliches helfen nicht.


ich weiß nicht was ich tun soll. ich weiß ja nochnichtmal was das wirklich ist. aber ich weiß dass mein körper das nicht mehr lange aushält, denn für das herz ist es bestimmt nicht gut ständig wie wild zu schlagen...


vielleicht habt ihr ja ein paar tipps für mich.


danke, lana

09.09.2014 #1


213 Antworten ↓
M

Marina
Mitglied

Beiträge:
4
Themen:
1
Mitglied seit:
Für meinen Mann und mich sind Panikattacken erst seit 4 Wochen ein Thema, letzten Samstag kam es dazu, dass wir gemeinsam vor Panik wegkippten.
Seit August kränkelte mein Mann so unbestimmt vor sich hin, mal wieder die Bandscheiben, mal was anderes. Anfang September hatte er dann einen Schlaganfall, konnte für wenige Minuten nicht sprechen, in der Folge den linken Arm nicht richtig steuern. Wegen der oft schlimmen Bandscheibenbeschwerden konnten wir aber das Geschehen nicht richtig einordnen. Erst 3 Wochen später kam er in eine Stroke Unit zur Behandlung, Mitte Oktober auf Reha. Wir hatten natürlich beide große Angst wegen der Erkrankung, ich habe mich täglich um ihn gekümmert und wir waren uns sehr nahe, waren auch zuvor die letzten 7 Jahre gute Lebenspartner (sind insgesamt 31 Jahre ein Paar, bin 47, er 50 Jahre alt). Zeitgleich glitt sein Arbeitgeber, bei dem er seit 32 Jahren war, in die Insolvenz. Nun hatten wir auch Sorge wegen seines Arbeitsplatzes.

Zugleich war ich ziemlich überlastet mit Arbeit, meine Arbeit ging ja weiter, dazu unsere Hunde pflegen, Haushalt, Krankenbesuche, einen Hund operieren lassen, die kranke Oma, etc...ich war ziemlich urlaubsreif und angeschlagen, die Tage wurden mir zu kurz.

Während des Kuraufenthaltes veränderte sich mein Mann binnen kürzester Zeit (3 - 4 Tage!). Er wurde sehr mürrisch, wollte nicht mehr, dass ich ihn besuche. Als er heimkam, wurde alles noch schlimmer. er schloss sich ein, malte nur noch Bilder, war z.T. aggressiv, kam nur zum Schlafengehen raus. Ich schob zuerst alles auf den Schlaganfall.
Das alles machte mir allmählich schreckliche Angst. Täglich versuchte ich ein Gespräch, aber er wies mich schroff ab. Dann hatte ich den Verdacht, dass da ein Kurschatten mitspielen könnte, setzte eine Detektei an und wurde bestätigt.

Ich stellte ihn zur Rede und es war, als ob er in diesem Moment erwacht. Eine Ehefrau und Mutter einer kleinen Tochter hatte ihn auf Kur gekrallt (er hatte gar nicht gesucht, was ich wirklich glaube)und dort ein sexuelles Verhältnis mit ihm angefangen, obwohl er gar nicht richtig konnte. Es war wie eine Urlaubsliebe. Als er daheim war, telefonierten sie täglich miteinander. Sagar als sie 14 Tage später wieder am Heimatort war, rief sie immer noch bei uns an. Er gestand also alles und verstand sich irgendwie selber nicht.

Ich sprach mit der Frau, die alles abstritt um dann MIR SMS zu schreiben mit unverschämtem Inhalt, denn sie müsste unbedingt wissen, wie es meinem Mann nun ging. Sie ist eine frühpensionierte Polizistin, die ihre berufliche Erfahrung für ihre Zwecke als gut grüne Witwe nutzt. Da rief ich ihren Mann an, schrieb ihr später noch einen Brief, was ich alles weiß über sie und seitdem herrscht Ruhe.

Meine erste Panikaktion war, alle unsere Telefone zu zerstören und neue Nummern zu beantragen. War sicher auch realistisch.

Nun gab es erstmal immer wiederkehrend absolute Heultage, wo ich mich nicht von den Geschehnissen befreien konnte. Einen Tag lang dachte ich ständig daran, wie schön es sein müsste zu sterben und plante mich zu erhängen. Meist sind diese schlechten Tage am Wochenend, unter der Woche gibt mir die Arbeit Struktur und Ablenkung.

Warum habe ich so furchtbare Angst? Weil mein Mann über drei Jahre verteilt immer wieder mal auf verschiedene Art ein Verhältnis mit seiner direkten Arbeitskollegin ausgelebt hatte. Das war nun seit 7 Jahren vorbei, ist mir aber wie neu im Gedächtnis. Ich war Jahre wie in Trance und depressiv, hatte das Gefühl, Jahre tot gewesen zu sein und möchte NIE MEHR so etwas erleben müssen. Wir haben uns sehr viel neu erarbeitet all die Jahre und nun das!

Wir gaben uns Zeit bis Anfang Januar um zu überlegen, ob wir uns scheiden lassen oder nicht. Haben über Theratalk.de und Eheberatungsratgeber unsere Beziehung durchleuchtet. Haben festgestellt, dass viel Liebe zwischen uns vorhanden ist und wir uns eigentlich nicht trennen wollen. Wir möchten weiter an unserer Beziehung arbeiten und sie reparieren. Der Witz: an einem Wochenende auf Kur waren wir uns so besonders nahe, wie schon lange nicht - am nächsten Tag (!) hat sie ihn angesprochen bei einem Malkurs dort und dann zwei Tage später verführt. Es ist, als ob die Zeit zwischen diesem Wochenende und der Aufdeckung ein schlechter Traum ist.

Nun dachte ich, der Schrecken ist am Abklingen, die Panik und die Aufregung nehmen ein Ende. Doch seit Freitag spitzte sich die Situation zu. der Arbeitgeber verschickte Briefe, wer wieder einen Arbeitsplatz hat- er bekam nichts undwartet unter Anspannung. Ich räumte alte Kontoauszüge auf und vermisste einen, auf dem exakt 30 Euro abgebucht wurden. Sofort dachte ich an Prepaid-Handy-Gebühren. Gab zu dem Termin gar keinen Sinn, apäter fiel mir ein, dass es was ganz anderes war. Aber von einer Sekunde zur anderen geriet ich vollkommen in Panik, dachte, die Frau ruft ihn schon wieder an und er sie. Ich hyperventilierte, Riesenblutdruck, Schwindel, Wegkippen,...Mein Mann geriertselber in Panik, weil er unschuldig ist und sich so vor meiner Panik erschrak. Er kippte um, konnte kaum noch sprechen, Kopfweh---So lagen wir zusammen auf dem Fußboden, schleppten uns noch zum Telefon, falls neuer Schlaganfall und Notarzt nötig. Wäre schlecht gewesen, da Tür verschlossen, weit weg und 4 große Hunde im Haus, die keinen Notdienst reinlassen.

Dann schliefen wir auf der Couch, endlich, ich wache seit Wochen jede Nacht um 2, 3 oder 4 Uhr auf, kann dann nicht mehr schlafen, habe manchmal Albträume, mit und ohne Frau.

Am nächsten Tag mussten wir uns richtig erholen, er hatte Zittern, konnte den kranken Arm schlechter steuern als sonst und wahnsinnige Kopfschmerzen. Der Arzt meinte heute, sowas kann durchauseinen neuen Schlaganfall auslösen.

Nun möchte ich eigentlich auf ein schönes Leben zusteuern, mache mir aber Sorgen, wegen unerwarteter Situationen. Eigentlich bin ich ja insgesamt robust. So etwas von einer Sekunde auf die andere, weil ich mich so wegen des Auszugs erschrocken habe, ist mir noch nie im Leben passiert.

Was meint ihr: muss ich nun auch was einnehmen, muss ich öfter mit Panik rechnen?

Gibt es etwas Allgemeingültiges, was ihr erfahrenen Menschen mir raten würdet?

Liegt eine Veranlagung dazu in der Familie? Unsere Tochter (23, Studentin) meinte, sie hat manchmal so etwas in leichter Form in Menschenmengen.

Danke euch für Tipps.

26.01.2009 21:17 • #96


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Panikattacken - Erfahrungsberichte dieser Erkrankung

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B

Butterfly
Mitglied

Beiträge:
32
Themen:
2
Mitglied seit:
Also zu den Beiträgen von Marc möchte ich nun auch mal was schreiben. Ich bin noch neu hier und habe bisher immer mitgelesen weil ihr mich super aufbaut und mir sehr helft.
Ich leide seit ca. 3 Wochen an Panikattacken und so wie es klingt kann man das ja gut wieder in den Griff kriegen wenn man schnell handelt. Das beruhigt mich sehr und lässt mich zuversichtlich sein. Die erste PA ist ca. 3 Wochen her.
Das kam einmal in der Nacht als ich aufwachte und mir übel war, was von einer Magenschleimhautentzündung kam. Wir haben einen Notarzt gerufen weil mein Blutdruck ziemlich hoch war. Als der da war und mir MCP gegeben hatte, ging es mir besser , er hat gesagt das war nix kam nur wegen der Übelkeit. Am nächsten Morgen war ich sofort beim Hausdoc EKG machen aber das war auch ok. Danach ging es sofort los mit der Angst vor der Angst!
Dazu muss ich sagen das ich aber schon jahrelang Angst vor Herzinfarkt, Schlaganfall oder sonstigen Erkrankungen habe, eben Dinge die man nicht unter Kontrolle hat.
Ich finde es sehr beruhigend zu lesen, das ich nicht verrückt bin und ich bin begeistert darüber zu lesen wie lieb ihr alle seid. Das alleine macht es schon leichter.
Danke für eure ganzen Tipps über die Bücher oder Techniken. Ich denke mal bei mir gibt es eine Menge unaufgearbeiteten Müll in meinem Leben (leide auch seit Jahren unter Emetophobie) und mein Hausarzt hat mir eine Psychotherapie empfohlen. Habe mir auch einen Termin geholt für Ende Februar, schaden kann es auf jeden Fall nicht. Der Doc hat gefragt ob es mir so gut geht, aber das tut es gar nicht, habe mich vor fast genau einem Jahr von meinem Mann, mit dem ich seit 10 Jahren zusammen war und 6 jahre verheiratet getrennt. Ich habe zwei Kinder ( 6 und 4) und ich habe einfach Angst, das mir was passiert was soll dann aus den beiden werden? Klar sie haben noch ihren Vater, aber der kümmert sich kaum. Und mein jetztiger Lebenspartner ..naja ist sehr unselbständig und es bleibt halt viel an mir hängen.Mein Hausdoc hat mir Tabletten verschrieben und auch Tropfen aber die nehme ich sehr ungern, da die mich wirklich todmüde machen und ich will mein Leben nicht durch Tabletten oder Medis bestimmen lassen.
Eine gute Alternative dazu ist immer noch Baldrian und Globuli gegen PAs.
Und was bestimmt gut ist eben nicht vor lauter Angst alles zu meiden. Heute bin ich Autobahn gefahren, das konnte ich immer, ausser einem meiner Kinder oder mir ist schlecht, dann habe ich das immer gemieden weil ich mich dann wohler fühle.
Heute ging es mir den ganzen Tag gut und dann hab ich gedacht und ab auf die Autobahn und es ist nichts passiert.
Heute hab ich mich versucht einfach allem zu stellen, so wie ich das früher auch gemacht habe.
Dann hatte ich heute eine Sendung (bin DJane/Admin bei einem Internetradiosender) und während der Sendung hatte ich eine Panikattacke. Ich hab gedacht oh nein bitte nicht, ich trau mich ja sonst nie wieder zu senden. Dann hab ich an euch gedacht und hab gedacht einfach weiter machen und ruhig atmen und ich habs geschafft, die PA war nach ein Paar Minuten wieder weg.
Ich hab mich wieder beruhigt.
Die Angst die viele von euch ja auch haben, ihren Kindern und/oder ihrem Leben nicht gerecht werden zu können hab ich auch, wobei es im Moment ganz schlimm ist, denn ich muss ja nciht nur den Vater ersetzen , zudem befindet sich mein Sohn in einer Schrei-Phase mit vier mit Wutausbrüchen und manchmal glaube ich es ist einfach alles zu viel...Da kam heute abend die zweite Attacke als ich mit den Kindern baden war. Die beiden haben mit Wasser gespritzt und ich hatte einfach Angst das ich umkippe. Dann hab ich gedacht wie schön es eigentlich ist das ich mit den beiden im Wasser planschen kann und hab mir immer wieder gesagt das es ja nur eine Panik ist die nicht bedrohlich ist und die gleich wieder weg geht und das mir nichts passieren kann.
Ich hatte einfach Angst mich der Situation mit den beiden brüllenden Kindern zu stellen, vielleicht aus Angst zu versagen oder weil der Tag ein bissel stressig war oder so ka.
Aber einfach Augen zu und durch flüchten hilft ja auch nicht und löst das Prob nicht.
Auf jeden Fall einen herzlichen Dank an euch alle, ihr baut mich immer wieder auf.
LG Butterfly

12.02.2008 21:26 • #66


Zum Beitrag im Thema ↓


G
Hallo Lana

erst mal herzlich willkommen im Forum.

Für mich hören sich deine Symptome nach einer Agoraphobie an. Lies dir mal die Infos hier durch; vielleicht findest du dich darin wieder


Hast du denn so Gedanken wie:
Was ist wenn ...?
Was mache ich, wenn ...?

Hast du Angst, du könntest ohnmächtig werden?

Schreib uns, was du herausgefunden hast.

Grüße Miki

#2


J
hey lana,
das ständige 'wie wild schlagen' deines herzes ist nicht schädlich. im gegenteil, es kann sogar die herzmuskeln stärken!
nur so zur beruhigung, auch wenn es dir vielleicht nicht viel bringt..sorry..

viel glück, und gib nicht auf!

#3


G
mann sagt immer ´´man soll sich den ängsten stellen!! das hab ich auch getan ..und bin dabei zusamm gebrochen ..was macht es für ein sinn wenn der wille da ist nur der körper will einfach nicht ..was soll ich nur tun das es besser wird ?? die angst ist al gegenwärtig ich bin in meinem ganzen leben eingeschrängt und macnchmal denk ich um so mär ich gegen an geh um so heftiger wird es )o: ich bekomm schon keine luft mär nur bei dem gedanken vor die tür zu müssen ,es ist so grauenhaft das gefühl nix machen zu könn und wenn mans doch tut einfach zusamm zu berechen´´diese ohnmacht´´und kein arzt kann helfen..weis einer von euch einen rat der mir helfen könnte..bitte..

#4


G
also,als erstes muss ich dir sagen das du alleine kaum eine chance hast die attacken zu "BEKÄMPFEN" die erfahrung musste ich auch machen,hab mir professionele hilfe in einer psychatrischen klinik, (aufenthalt 3,5 wochen,ambulante therapie)geholt.ich bin der meinung das mir das sehr geholfen hat und bin auf dem weg der besserung.gruss pipes57

#5


P

stimmt das wirklich, dass herzrasen, die herzmuskeln stärkt? ich hab das nämlich auch oft und mach mir deswegen auch voll sorgen...

#6


G
Schädlich ist dieses Herzrasen bei Panikattacken jedenfalls nicht!

#7


D
schädlich nicht ..aber angst macht es trotzdem ümpf

#8


A

Panikattacken?

Hi ich habe eine Frage und wäre froh wenn ihr mir helfen könntet.
Also ich habe seit einigen Monaten, ab und zu Anfälle von Atemnot, meistens wenn ich abends im Bett liege. hatte sie aber auch schon auf dem weg zur uni, in einer klausur und im auto mit meiner familie. manchmal habeich dann auch schmerzen im arm, und angst einen herzinfarkt zu bekommen (wobei mir dann durchaus klar ist das das relativ unwahrscheinlich ist).

Ausserdem hatte ich es schon einmal das meine beiden hände ganz taub geworden sind. und gestern war es wieder so das eine hand sich ganz taub anfühlte und das fast die ganze nacht, und auch heute während des tages ist es öfter wieder aufgetreten. ich war auch schonmla beim lungenarzt, aber in der hinsicht mit atem habe ich nichts.

Als ich jedoch mal meinen hausarzt darauf angesprochen habe, hat er gelacht und gemeint, das wär nicht so wild und ich solle da mal nicht so drauf achten.
solche probleme, oder so in der art habe ich schon seit der kindheit, auch ein seit der kindheit auftretendes problem, bie dem ich das gefühl habe nicht durchatmen zu können, an welches ich mich allerdings inzwischen gewöjnt habe.
Ausserdem habe ich in der letzten zeit schlafstörungen bin ständig erschöpft und könnte ständig losheulen.
(habe im moment auch viel streß, an der uni, mit familie und mit freunden, hatte die probleme allerdings schon länger)

nun weiß ich nicht ob ich mich bloß anstelle und übertreibe.

ok falls noch jemand bis hier gelesen hat, vielen dank. ich würde mich freuen wenn mir jemand eine antwort geben würde.

#9


G
Hey Anya,

Was du da beschreibst hört sich doch schon sehr nach den Symptomen einer Angsstörung an. Natürlich solltest du zuerst bei deienem Arzt genau abklären, dass auch wirklich keine ernsteren Erkrankungen vorliegen. (Und um dich zu beruhigen, solche erkennt man normalerweise auch recht schnell)
Und dann wäre der nächste Schritt dich zu fragen womit diese Angst angefangen haben könnte.
Ich hatte ähnliche Symptome, bzw. das mit der Angst einen Herzinfakt zu bekommen, oder das wenn ich nachts schlief ich aufwachte weil ich das Gefühl hatte, dass ich vergesse zu atmen.
Wichtig ist dnan zu erkennen, das es sich dabei zwar um gefühlte Erscheinungen handelt, die auch durchaus real vorahnden sind, sie dir aber nichts weiter tuen können als dir Angst zu machen.
EIne Verhaltenstherapie ist, wie ich mir sagen lassen habe ein sehr schneller und guter Weg um seine Ängste zu verstehen und in den Griff zu bekommen, ich selber mache aber seit vielen Jahren eine Tiefenpsychologische Therapie, welche mir sehr geholfen hat die Ursache und Erklärungen für meine Ängste zu bekommen.
Wenn einmal abgeklärt ist, dass du körperlich gesund bist, solltest du versuchen daran auch zu glauben, denn solche Symptome können sich auch abwechseln und, wenn Beispielsweise du mit der Herzgeschichte fertig bist, du plötzlich Probleme mit dem Bauch oder Ähnlichem bekommst. Zumindest bei mir hat sich das sehr abgewchselt.
Und das mit den Händen habe ich auch oft in solchen Situationen, da schalfen mir einfach meine Hände ein, manchmal auch der Bereich um den Mund.
Früher dachte ich oft, das nun mein ganzer Kreislauf lahm geht, aber mittlerweile weiß ich das, wenn so etwas ist, ich nur wieder Probleme mit dem Kopf habe.

Lass dir bitte so Früh wie möglich helfen, denn eine Therapie mit einer stunde pro Woche kann nur Helfen, ist garnicht schlimm, und kostet auch wenig Zeit. Angststörungen werden häufig schnell Chronisch, und die meisten gehen zu spät zum Psychologen, so wie ich, dann sit es schwer das wieder ganz los zu werden, und glaub mir, ohne ist man viel glücklicher

lieben gruß
fl

#10


J
Hallo Anya,

Ich habe auch seit einiger Zeit diese "Ausfälle" im Arm. Ich habe so ein komisches Kribbeln, das dann meine ganze rechte Seite einnimmt, Arm und Bein. Ich war vor etwa zwei Wochen deswegen bei meinem Hausarzt und er meinte ich sollte auf jedem Fall zu einem Neurologen gehen und mich durchchecken lassen. Leide dauert es dort sehr lange einen Termin zu bekommen und ich habe erst einen Ende Juli dort. Aber frag doch einfach deinen Hausarzt deswegen oder lass dir gleich einfach einen Termin bei einem Neurologen geben. Der weiß bestimmt auch bei Atemnot und so etwas zu helfen.
Das kann alles natürlich von Stress kommen, aber davor sollte man das körperliche ausschließen können.

Lg Jojo

#11


Tears
Hallo Anya,
meines Erachtens hört sich das auch sehr nach einer Panikattacke an, wenn du beim Arzt ausschließen kannst das du kannst das du körperlich krank bist. ES geht mir genauso wie dir, nur das ich glaube ohnmächtig zu werden und sterben zu müssen, aber diese taubheit in den Händen kenne ich. man kann versuchen entspannungsübungen zu erlernen, damit man insgesamt ruhiger wird. Es ist meistens die angst vor der angst die das ganze noch schlimmer macht. Körper und psyche beeinflussen sich dann gegenseitig. Ich habe für solche notfälle auch Tropfen, die direkt meinen Kreislauf stabilisieren, aber man sollte den arzt fragen ob man sowas nehmen darf.
Ich wünsche dir alles gute!

#12


M

Panikattacken

Moin. Meine kleine geschichte bis jetzt.
Also ich habe seit einer woche panikattacken.
Erste mal letzte woche montag, ich war in der schule dann gings auf einmal los ich weiss jetzt nicht ob das nen kreislaufproblem war oder ne panik attacke , hatte vorher nie kreislauf probleme, naja das war dann nur einmal kurz am tag. bin auch in der schule geblieben waren keine weiteren beschwerden. ok nächsten tag haben wir ein film geguckt in der schule, war dann irgentwann mit den gedanken bei den gefühl vom vortag
nur kurz dran gedacht gings dann wieder los, ok ab nach hause, was gegessen und dann gings wieder , war mir dann eigentlich sicher das das kreislaufbeschwerden sind.
ging die nächsten tage aber nicht mehr weg. Ab zum arzt, der hat festgestellt das ich vollkommen gesund bin, also eine krankheit ist es nicht, er hat mich gefragt ob ich irgentwelche sorgen habe oder probleme oder angst vor etwas habe, aber das habe ich ja eigentlich nicht. bzw keine großen.
ok dann hab ich so ein bischen überlegt was das sein kann.
dann ist mir aufgefallen das ich so etwas schonmal hatte, ja einmal
war vor ca 1monat, habe einen *beep* geraucht und da hatte ich auch eine panikattacke ich hatte angst davor angst zu haben das war genau das gleiche gefühl. ok ich weiss das war falsch , werd ich hier wohl auch gleich zuhören kriegen, werd ich auch nicht wieder machen.
naja weiter, war ich halt dann mit den gedanken bei panikattacken,
habe auf wikipedia geschaut da standen exakt die symptome die ich habe.
ich liste mal auf

Atemnot, Engegefühl in Brust und Kehle
Hyperventilation (als Folge Kribbelgefühle in Gesicht und Händen)
Herzrasen
Schweißausbrüche
Zittern
Angstgedanken ("Das ist ein Herzinfarkt", "Jetzt sterbe ich gleich", "Ich werde verrückt" ...)
Man hat Angst, das Haus/die Wohnung zu verlassen, meint immer, es passiere etwas, fühlt sich unsicher.

Naja jetzt habe ich diese panikattacken, die ich wieder los werden möchte.
der arzt hat mir beruhigungstabletten verschrieben, helfen auch halbwegs, aber damit geb ich mich nicht zufrieden, sonst währ ich ja abhängig davon. jetzt versuche ich meine panikattacken in griff zu kriegen. is aufjedenfall gut zu wissen das es keine krankheit ist.
ich versuche jetzt die attacken nicht zu verdrängen sondern sie auszuhalten, denn ich weiss das sie ausgelöst werden weil ich angst hab davor angst zu haben weil durch angst krieg ich diese panik.
naja wenn ihr tipps habt schreibt sie bitte.
ich berichte demnächst mal ob sichs verbessert hat .

#13


T
Hallo Marc,

du hast es erst seit einer Woche.

Mach dir gleich einen Termin beim Psychiater und einem Therapeuten. Du hast die besten Chance, aus dem Kreislauf rauszukommen, ohne dass sich die Angst weitere Wege in deinem Leben sucht.

Also morgen gleich ans Telefon hängen ;o)

Bei was für einem Arzt warst du denn und was für Beruhigungstabletten? Denn es machen nicht alle abhängig ;o)

Liebe Grüße

#14


M
ich war bei meinem hausarzt, der ist aber auch psychologe , zu den werd ich morgen auch wieder gehn und mit den reden.
wie die tabletten heissen weiss ich jetzt net soll aber angstzustände lindern . irgentwas mit B , meine mutter hat die irgentwo weiss nich wo die liegen .
naja steht das mit den *beep* unter schweigepflicht? nicht das ich dann meine geschichte erzähle und ne anzeige krieg und ärger mit eltern .
bin grad ma junge 16 jahre alt .

#15


G
Hey,

hört sich schon ziemlich gut an was Du da schreibst. Meine erste Panikattacke wurde durch Dro. ausgelöst, nicht ganz vergleichbar mit nem *beep*, aber Dro. können sowas halt hervorrufen... wobei Du jetzt nicht denken sollst Du hast die schuld dran (dachte ich auch lange). Dro. sind schei sse das ist klar, aber sie erwecken nur eine Angsterkrankung die eh schon irgendwie vorhanden ist, weil sie ja andere Gefühle frei lassen.

Und da mit dem Teufelskreis haste ja auch verstanden.. die nächste Attacke kommt halt von der da vor, weil man drüber nachdenkt.

Setz Dich damit auseinander, genau der richtige weg. Mach deinem Gehirn wieder klar wer der Chef ist

Was für medis nimmst du denn ?

Und Therapie würd ich auch zu raten, warum auch nicht.. schaden kann es nicht. Du hast ja sicher gelesen das sich hier einige seit Jahren damit rumschlagen.. ich z.b. auch weil ich nicht gleich reagiert habe.

Lg

Mel

#16


M
wieder net eingeloggt gewesen -_- Also ich wra Gast ^^

Aber nochmal dazu: Der arzt hat schweigepflicht, keine sorge !

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

T
Zitat von MarcB:
i irgentwas mit B , meine mutter hat die irgentwo weiss nich wo die liegen .


*lach...ist ja auch toll *gggg. Der Arzt hätte dir aber gesagt, wenn die Tabletten abhängig machen .

Halt mich mal auf dem Laufenden, was bei dem Gespräch rausgekommen ist.

Liebe Grüße

#18


M
ich tippe auf Baldrian pflanzlich warscheinlich .. und dann wirste sicher net abhängig !!

#19


M
mit den abhängig meine ich das eher anders.
eher so das ich diese tabletten brauch um im alltag klarzukommen.
weil ich sonst ohne wieder panikattacken bekommen.
so körperlich abhängig mein ich nich ;D
aber sollen ziehmlich starke sein.(arzt und apotheker meint ich soll nur 1/4 von der tablette nehmen)
ich schau morgen mal.

ps.
den *beep* hatt ich geraucht als ich auch besoffen war.
verträgt sich bei mir wohl nich so ;D
(jugend von heute )
aber nu is ja schluss damit.

#20


A


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Dr. Hans Morschitzky
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