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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

P
Keiner hält dich für eine Simulantin und die Ärzte reagieren auf deine sehr umfassenden Symptome und daher diagnostizieren sie sich sehr umfangreich. Ärzte versuchen immer eine körperliche Ursache zu finden, dafür sind sie ausgebildet. Auch du bist offensichtlich davon überzeugt das es eine körperliche Ursache gibt. Das ist aber wie die Ärzte festgestellt haben, nicht der fall. Die Symptome der Angst sind nicht eingebildet und die Schmerzen in dem Zusammenhang auch nicht, aber die Ursache ist eben nicht der Körper sondern die psyche. Daher solltest du unbedingt einen Therapeuten aufsuchen und dir dort helfen lassen. Nicht Ärzte können dir helfen aber Therapeuten schon.

#201


A

Panikattacken

Nun sind schon fasst zwei Wochen vergangen und es will sich einfach nicht bessern, habe angst, wieder in die Klinik zu müssen. Ich verspüre nur angst, Unruhe,Zittern, Schweißausbrüche ,Frieren . Es quält einfach so.
Wie geht Ihr an diese Sache ran?

Liebe Grüsse Angela

#202


A


Panikattacken - Erfahrungsberichte dieser Erkrankung

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N
Zitat von Angela.Lange:
Nun sind schon fasst zwei Wochen vergangen und es will sich einfach nicht bessern, habe angst, wieder in die Klinik zu müssen. Ich verspüre nur angst, Unruhe,Zittern, Schweißausbrüche ,Frieren . Es quält einfach so.
Wie geht Ihr an diese Sache ran?

Oh, ist das ein Dauerzustand? Wäre es Dir möglich, "es" etwas näher zu beschreiben:
In welche Klinik? Was ist dort passiert? War es davor auch schon so schlimm wie jetzt?
Wurden organische, hormonelle etc. Ursachen ausgeschlossen?

Einen Notarzt bräuchtest Du doch nicht zu fürchten ... das war ehrlich gesagt mein erster Gedanke, als mir Deine Verzweiflung spürbar wurde ...

Wünsche Dir erstmal viel Kraft!

#203


K
Schildere doch mal näher, was genau du hast und wie lange schon. Also wenn du magst. Mir geht es auch immer schlecht.Wirklich jeden Tag.Die Symptome habe ich auch alle. Und wenn ich raus muss, wird es natürlich noch schlimmer. Und wenn ich alleine raus muss, gleich noch mal.
Ich habe schon alles mögliche probiert. Würde den Rahmen sprengen hier. Was soll man sagen? Immer wieder einen neuen Anlauf nehmen. Es immer wieder probieren. Und auf gar keinen Fall auf die Idee kommen, den Haus gar nicht mehr zu verlassen. DAS ist fatal. Ansonsten probiere ich immer mal wieder, meinen Radius zu erweitern, was in Begleitung schon relativ gut klappt. Aus der Situation das Beste machen. Wenn ich alleine bin, suche ich mir halt Aufgaben, um mich abzulenken. Hier lesen oder schreiben. Fernseh schauen. Viel lesen. Oder auch mal was im Garten schaffen. Mit der Katze spielen. Telefonieren. Auch mal ein bisschen hinlegen. Backen und kochen.
Lol. Wisst ihr, wer am meisten von meinen Angstattacken profitiert?! Mein Haushalt und manchmal mein Konto... Da ich immer daheim bin, habe ich seeeeeeeeeeeehr viel Zeit fürs Putzen und da ich wenig und nur nötigenfalls in Geschäfte gehe, spare ich Geld.
Naja. Ich wünschte aber, es wäre anders.

#204


Pseiko
Zitat von Angela.Lange:
Nun sind schon fasst zwei Wochen vergangen und es will sich einfach nicht bessern, habe angst, wieder in die Klinik zu müssen. Ich verspüre nur angst, Unruhe,Zittern, Schweißausbrüche ,Frieren . Es quält einfach so.
Wie geht Ihr an diese Sache ran?
Liebe Grüsse Angela


Hallo Angela,
ich habe das auch alles und noch viel mehr. Herzrasen in der Nacht, Atemnot, Schwindel und und und.
Ich bin in therapeutischer Behandlung, nehme Citalopram (seit 2 Jahren 10 mg) und war auch schon in einer Tagesklinik. Das einzige was aber anscheinend hilft, was ich auch erst kürzlich verinnerlicht habe und mich traue, ist es die Angst zu zulassen und nicht dagegen zu kämpfen. Dadurch geht es mir mittlerweile ein wenig besser. Auch wenn die Angst und Panikattacken wenn sie kommen schlimmer sind ( Das scheint aber normal zu sein)
Ich empfehle Dir das Buch von Lucinda Basset zu dem Thema:
Angstfrei leben: Das erfolgreiche Programm gegen Streß und Panik (Beltz Taschenbuch / Ratgeber)

Probier es aus. Nur Du kommst da wieder raus.....

#205


R
Hallo ich bin neu hier und leide schon seit über 20 jahre an panikattacken sie kommen immer wieder bin 47 jahre alt und medikamente setraline nehme ich auch schon seit jahren aber es ist immer wieder schlimm wenn du meinst du musst sterben und die symtome echt diese angst man ich weiss auch nicht wo her sie kommen mal gehts und dann kommen sie wieder am tag oder nachts bitte wer mir helfen kann schreibt mir lieben dank auch

#206


W
@karla : ich gehe los und kaufe mir irgendwelchen mist um mich abzulenken, wenn es mit schlecht geht

#207


S

Panikattacken

Hallo,

ich bin neu hier und hoffe hier Anregungen und Tipps zu bekommen wie ich mit meinen Panikattacken am besten umzugehen habe. Das zu schreiben kostet mich schon Überwindung.

Ersteinmal zu mir:

Ich bin 39 Jahre alt, bin glücklich verheiratet und habe eine 14-jährige Tochter.
Eigentlich könnte alles so schön sein, wenn ich nicht seit etwas mehr als einem Jahr diese Panikattacken bekommen würde. Die erste habe ich letztes Jahr auf der Autobahn bekommen. So gewaltig, daß mein ganzer Körper und samtliche Gliedmaßen nur noch gezittert haben. Ich war alleine im Auto, mein Mann ist mit meiner Tochter 2 Autos vor mir gefahren. Ich konnte keinen Meter mehr fahren. Es war soweit, daß mein Mann einen Krankenwagen schicken mußte. Physisch war alles in Ordnung. Nun gut. Ich bin danach auch wieder Autobahn gefahren, weil ich dachte es wäre ne einmalige Sache. Ein paar Wochen später habe ich meinen Mann zum Flughafen gefahren. Ich war kaum auf der Bahn (alleine im Auto auf dem Rückweg), habe ich gemerkt, daß mir wieder so komisch wurde. Bin direkt auf den Seitenstreifen und habe das Knöpfchen an der SOS Säule gedrückt. Letztendlich war die Polizei so nett, hat mich und mein Auto zur nächsten Autobahn-Polizeistation mitgenommen und ich habe mich dann abholen lassen. Danach bin ich keine Autobahn mehr gefahren. Schon alleine das Autobahn-Schild macht mir Beklemmungen.

Bis jetzt lief dann alles soweit Ok. Nur noch Landstraße gefahren. Bin zwischendurch in Begleitung noch mal auf der Bahn gefahren, aber habe dann irgendwann abgegeben, weil ich gemerkt habe, das es wieder losging.

Vorletzte Woche bin ich Landstraße gefahren und jetzt geht es da auch schon los. Das darf doch nicht wahr sein. Bin jetzt zum Arzt gegangen. Der hat mir erstmal Pflanzliche Beruhigungstabletten verschrieben, mit denen ich recht gut klar komme. Zu guter letzt habe ich vergangen Sonntag als Beifahrerin meines Mannes auch eine Panikatacke bekommen. Mein Herz fing an zu rasen, mir wurde etwas schwummrig im Kopf und eigentlich wollte ich nur noch irgendwie Hilfe. Um meinen Mann nicht zu beunruhigen, habe ich gewartet bis wir wieder in Deutschland waren (waren auf dem Rückweg von Holland nach Hause). Habe ihn dann gebeten direkt die erste Abfahrt runter zu fahren und mich ins Krankenhaus zu bringen. Ich habe ruhig geatmet, wollte ja nicht hyperventilieren. Ich habe zwar nicht am ganzen Körper gezittert, aber mein Herz hat schnell geschlagen, mir war total schwummerig und ich wußte einfach nicht wohin mit mir. Fühlte mich völlig hilflos. Letzendlich kam ein Krankenwagen. Wie immer; Physisch alles ok.

Jetzt war ich beim Neurologen. Soweit alles in Ordnung. Muß demnächst nochmal zu so einem Test hin. Habe auch schon einen Termin beim Psychologen.

Ich habe die letzten Tage viel zu Panikattaken gelesen. Ich weiß, daß nichts passieren kann, wenn diese Attacken kommen. Trotzdem muß ich das doch irgendwie in den Griff bekommen. Gerade was das Autofahren angeht. Merke nämlich, das der Weg in die Stadt auch anfängt Überwindung zu kosten.

Wer hat ähnliche Erfahrung gemacht und kann mir einen Tipp geben, daß ich das irgendwie in den Griff bekomme. Ich danke Euch schon mal im Vorraus.

#208


S
Zudem fällt mir ein, daß ich letztes Jahr nach der ersten Attacke vom Hausarzt Citalopram 10 mg verschrieben bekommen haben. Bin damit auch gut zurechtgekommen. Habe diese aber nur 8 Wochen genommen. Überlege, ob ich meinen Hausarzt fragen soll, ob er mir diese nochmal aufschreiben würde. Zumindest solange bis ich im Oktober, dann habe ich den Termin beim Psychologen. Zur Zeit nehme ich pflanzliche Tabletten. Neurapas.

#209


W
Hallo Schnucki,

herzlich willkommen und einen netten Ausstausch.

Sicher bekommst du hier Tipps und Anregungen, die für dich hilfreich sind....


L.G. Waage

x 1 #210


Fee*72
Hallo schnucki..
willkommen hier im Forum...ja frag doch nochmal dein hausarzt,wenn es dir damals geholfen hat..

x 1 #211


S
Danke für die nette Begrüßung. Smile Lese mich hier gerade ein wenig durchs Internet, was Citalopram angeht. Habe mich letztes Jahr nicht wirklich schlau gemacht. Habe die Tabletten zwar genommen, aber erstmal widerwillig. Es hieß von einer Freundin, man solle aufpassen mit Alk.. Bei mir habe ich jetzt nichts anderes bemerkt wie sonst auch. Gewichtszunahme habe ich gerade gelesen! Sad Wäre echt doof. Da ich die Tabletten nur 8 Wochen genommen habe, habe ich davon wohl nix bemerkt. Hat jemand von Euch Erfahrungen damit gesammelt?

#212


K
Hallo Zusammen,

ich bin neu hier, und vielleicht auch Fehl am Platz, aber denke das könnt Ihr mir besser beantworten... Ich bin nicht direkt betroffen, also ich habe keine Panikattacken, aber
mein Partner hat diese Panikattacken.... und ich weis nicht damit umzugehen. Es hat vor ein paar Jahren mit Bauchweh angefangen, bis hin zu Schwindelanfälle und und
nun auch auch noch die Zusammenbrüche... mein Partner hat dann mal ein Jahr Antidepressiva genommen und auch Psychotherapie erhalten, gebracht hat das rein gar nichts....
nun ich es mittlerweile schon schlimm dass die Panikattacken immer heftiger werden und er Todesängste dabei hat.
Damals als er Antidepressiva genommen hat, war er mega gefühlskalt, und hatte Null Empfinden für nichts und gar nichts, total Antriebslos und ich ging durch die Hölle. Klar könnt Ihr jetzt sagen, Du bist ja nicht in der Situation gewesen wie er, er ging sicher mehr durch die Hölle. Aber ihr schreibt immer viel über Die Probleme der Betroffenen, aber das die Angehörigen genauso oder manchmal schlimmer leiden, das will Keiner sehen.
Mein Partner ist nun in einer Klinik und denke die ist auch sehr gut, allerdings nur ambulant dh. Therapie und er muss wieder Antidepressiva nehmen. Ich habe mega Angst, dass er wieder so gefühlskalt wird und total wegetreten, antriebslos... kann man denn mit den Antidepressiva kein normales Leben führen?
Hoffe Ihr könnt mir Rat geben, wie ich damit umgehen kann...

vielen lieben Dank Eure Kasjopeija

#213


Gabi48
Hallo Du
Bei Angst und Panik hilft nur eins: Immer wieder die Situation rein. Ich weiß wie schlimm das ist.Am besten macht man diese Übungen natürlich mit einem Therapeuten zusammen. Ich habe viele Ängste wenn auch nicht alle gut in Griff bekommen. Bis zu deinem Termin rate ich dir zu dem Naturheilmittel Zincum Valerium von der Firma Hevert.
Nimm sie als Tropen. (Das Mittel hat mittlerweile einen anderen Namen wenn du aber Zincu....... bei frau Goggle eingibst findest du es) Das gut an dem Mittel wes wirkt nach 20 min und beruhigt. Mir hat es immer gut geholfen.
Ich wünsche dir alles liebe
Gabi 48

#214


A


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Dr. Hans Morschitzky
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