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Waldeule2016
Nein ich glaube nicht dass du etwas mit dem Herzen hast.
Das ist die Angst. Gerade in der herzgegend verspannt sich manchmal schnell etwas u schon hat man feinste herzinfarkt Symptome...

23.03.2018 22:33 • #81


Hallo toll das du es geschafft hast zur Beerdigung zu gehen vielleicht war der Schritt doch zu viel für deine Seele. Wenn du meinst es tut dir gut dann gehe zum Arzt und lasse dein Herz untersuchen es wird bestimmt danach ruhe in dir einkehren . Mir tut es gut wenn ich meine Hände reibe ind sie dann auf meinem Herz lege und mir sage ,möge in mir Ruhe einkehren , wenn du dich darauf einlässt kannst auch du sie Ruhe spuren und die Liebe und Sanftheit die du jetzt brauchst. Ich umarme dich vom Herzen .lg steffi

24.03.2018 15:43 • #82



Panikattacken und Ängste seit Todesfall

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Moe89

19.04.2018 17:52 • #83


Hallo moe89,
Ich kann dich sehr gut verstehen den mir geht es auch immer wieder wie dir und bei jedem Mal wird es schlechte.
Ich bekomme auch immer wieder dies Panik Attacken und Herz rase und Luft Not.

19.04.2018 18:13 • x 2 #84


kopfloseshuhn
Ich verstehe dich gut.
Ist es vielleicht eine Möglichkeit nicht zur Beerdigung zu gehen und dich ein paar Tage später - oder wann immer du es verkraften kannst, in Ruhe und allein am Grad zu verabschieden?

Liebe Grüße
Und aaaatmen!

19.04.2018 18:18 • x 1 #85


Miyako
Ich kann mir gut vorstellen, dass es ein großer Schock ist, wenn ein Mensch. vorallem ein noch so junger und scheinbar ansonsten kerngesunder, so plötzlich aus dem Leben gerissen wird. Habe das selbst schon mal erlebt... Junger Mann, Anfang 30, legt sich hin und wacht nicht wieder auf. Das begreift erstmal einfach nicht.
Ob du zur Beerdigung gehst oder nicht, ist natürlich deine Entscheidung. Ich denke nicht, dass es dir jemand krumm nehmen würde, sollte es eine zu große Last für deine Psyche sein und du deswegen an der Trauerfeier selbst nicht teilnehmen.

19.04.2018 18:33 • x 1 #86


Moe89
Vielen Dank für eure Antworten.
Zu der Beerdigung... Ich sag mal, ich sollte hin. Es wird erwartet, das gesamte Kollegium geht. Ich würde es mir glaub auch selbst irgendwann vorwerfen, würde ich nicht gehen.
Mein Plan ist es gerade, mich möglichst weit im Hintergrund zu halten. Ich glaube, es werden viele viele Leute kommen, vielleicht kann ich das irgendwie machen.
Aber diese Angst... Ich hab schon regelrecht Angst schlafen zu gehen, weil ich nicht plötzlich sterben will.
Ist das auch noch eine Schockreaktion?
Und diese Verlustängste, ich hab jetzt seit nur paar Stunden nichts von meinem Freund gehört und mache mir schon wieder Sorgen, dabei weiß ich er ist aus und hat wahrscheinlich seinen Spaß...

19.04.2018 22:06 • #87


31.08.2018 18:31 • #88


Hallo,

das ist sehr gut möglich, das sieht man sich am bestehen in einer Therapie an. Trauer sollte man nicht unterdrücken, sie kann sich dann so äußern. Als mein Vater plötzlich starb, hatte ich schon vorher Angstzustände und hatte Angst, dass sie dadurch noch schlimmer wurden, aber die Trauer war so heftig, dass sie die Angst überdeckte, alles ist möglich.

Viele Grüße Toni

01.09.2018 11:35 • #89


Mir geht es ähnlich wie Tony. Derzeit trauere ich um meinen Mann, der vor 6 Monaten plötzlich starb. Am Anfang merkte ich kaum Symptome aber seit einigen Wochen leide ich unter Panikattacken in Form von Schwindel, Herzrasen, Benommenheit und Kopfschmerzen. Auch die Schultern schmerzen. Die Trauer lässt sich vielleicht bist zu einem gewissen Punkt unterdrücken aber irgendwann bricht es wie ein Vulkan auf und es kommen sämtliche Beschwerden zutage. Trauer ist Schwerstarbeit und ein Prozess, den man bewältigen muss ob man will oder nicht. Ich hoffe du hast noch ein wenig Kraft und machst dir bewusst das deine Seele durch den Verlust leidet. Sei großzügig im Umgang mir dir selber. Nimm es an und versuche zu verarbeiten. Es kommt hoffentlich bald die Zeit, wo man damit leben kann ohne das man täglich aus der Bahn geworfen wird.

Gruß,
Tooly

01.09.2018 13:54 • #90


@Kavi
Hallo Kavi, ja, meine Omi verstarb im Juli 2003 und 3 Monate später bekam ich meine erste Panikattacke und Angststörungen. Damals wusste ich aber noch nicht, dass es eine Panikattacke war. Ich war heute erst mal wieder seit langem am Grab meiner Omi und hab echt geheult, weil sie mir immer noch sehr fehlt. Sie hat sich auch immer gut um mich gekümmert, als ich noch klein war und später habe ich sie ohne Frage gepflegt als sie nach und nach dement wurde.

01.09.2018 14:53 • #91


Alle Informationen, die hier gesagt wurden, sind wirklich großartig.

08.09.2018 07:55 • #92


Danke für eure Antworten!
Ich war die Tage bei einer Heilpraktikerin und die hat sich nochmal genau die Beziehung zu meinem Opa angeschaut. Ist mit mir nochmal alles durchgegangen... Dann sollte ich mir eine Mantra Karte raussuchen auf die ich was schreibe. Sie hat mich stimmlich begleitet das ich in mich hineinfühlen soll. Ich sollte mir eine gewohnte Situation mit Opa vorstellen und seine Hände nehmen. Ihm sagen was ich noch loswerden wollte. Nach ein paar Minuten hat meim Körper gezittert, total geweint und die Worte: "Lieber Opa ich bin jetzt ein großes Mädchen. Du musst nicht mehr auf mich aufpassen auch wenn du nicht mehr da bist." Ich hatte so einen Schauer und alles ist in mir durchgegangen. Das war wohl genau das was so geschmerzt hatte!
Damit möchte ich sagen, dass es seit diesem Tag echt bergauf geht. Ich kriege wieder Hunger, so gut wie keine Übelkeit mehr nach dem Essen. Ich bin deutlich fitter und habe wieder Freude.
Vielleicht hilft es dem ein oder anderem von euch auch

08.09.2018 09:55 • #93


Schlaflose
Zitat von Kavi:
Ich war die Tage bei einer Heilpraktikerin und die hat sich nochmal genau die Beziehung zu meinem Opa angeschaut.


Ich bezweifle, dass das eine zugelassene Heilpraktikerin war.

08.09.2018 12:53 • #94


12.03.2019 08:56 • #95


Mir geht/ging es ähnlich.

Ich hatte meine Angststörung gut im Griff und im Dezember starb unerwartet meine Mutter.
Du bist jetzt noch im Schockzustand und es dauert ein paar Wochen bis man sich wieder fängt.
Ich hatte danach auch immer wieder mal wechselnde seltsame Symptome:
U.a. Kribbeln in den Beinen oder plötzlich waren die Augenlider so schwer.
Dann konnte ich plötzlich Sachen im Nahbereich nurnoch verschwommen erkennen (Sehstörungen).

All diese Symptome sind unangenehm aber harmlos und verschwinden mit der Zeit wieder.
Ich habe in den ersten Wochen ein beruhigendes Antidepressivum eingenommen,das mir geholfen hat,mich mal auszuschlafen (Ist wichtig,damit man wieder Kraft tankt).
Das kann ich Dir ebenfalls empfehlen,es heisst Amitriptylin.
Ich würde da (ausnahmsweise ohne Termin) zum Psychiater gehen denn es ist eine Akutsituation und dann lass Dir dieses (oder ein anderes beruhigendes) Medikament verschreiben.
Es bedeutet eine grosse Entlastung,glaub mir.

Ich hatte nach dem Tod meiner Mutter auch riesige Angst um meinen Vater und wir konnten beide tagelang kaum was essen.
Der Appetit kommt irgendwann zurück,hab Geduld.

Dass es Deiner Mama und Dir jetzt nicht gut geht,ist ganz normal.
Es wird besser mit der Zeit und das Medikament brauch man nur für den Übergang.

Dass Deine Mama nun auch noch mit Herzbeschwerden im Krankenhaus liegt ,ist natürlich zusätzlich eine grosse Belastung.

Die meisten Herzkrankheiten können allerdings sehr gut behandelt werden und im Krankenhaus ist Deine Mama in Sicherheit,sieh es mal so.
Dass sie weint,ist sehr gut denn die Trauer muss raus und nur so kann sie mit der Zeit verarbeitet werden.

Ihr beide werdet euch langsam aber sicher wieder erholen,es braucht nun Geduld und Zeit.
Lass die Trauer und die Verzweiflung raus so gut es geht.
Wenn Du weinen kannst,super!

Mein Vater und ich hatten uns gegenseitig versprochen auf uns selbst aufzupassen,damit haben wir uns gegenseitig beruhigt,vielleicht könnt ihr euch das ja auch versprechen.

Und schreib Dir alles von der Seele,wenn Dir danach ist,hier bist Du nicht allein.

12.03.2019 09:26 • x 2 #96


Hallo,

Deine Angst somatisiert sich, geht also in den Körper in Form dieses Brennens, weil Deine Psyche es sonst kaum aushält. Das ist wirklich nur allzu verständlich, mein Mitgefühl. Auch Deiner Mama bleibt es "nicht in den Kleidern stecken", und auch das ist total nachfühlbar.

Solch Umbrüche sind megahart zu verkraften, und es braucht auf jeden Fall seine Zeit. So wie ein gebrochenes Bein Zeit zum Heilen braucht, so sind auch derartige Geschehnisse nicht einfach wegzustecken. Deine Mama hat nun vielleicht mit dem Aufenthalt im KH ja die Umgebung, die sie gerade braucht, denn manchmal ist es gut, wenn man in einer geschützten Umgebung die Gelegenheit erhält, den ersten Schock zu verkraften.

Ich kann mir vorstellen, sie möchte Dich auch möglichst nicht so belasten. Und auch für Dich könntest Du es eventuell so sehen, dass dort auf sie geachtet wird, und Du Dich momentan nicht allein mit der Sorge um sie fühlst.

Das einzige, was auf Dauer helfen kann, ist, sich dem Strom des Lebens anzuvertrauen und nicht "gegenzuhalten", indem man abwehrt, was geschieht. Ich habe selbst auch eine Angststörung und weiß, dass sich das leicht schreibt und wie schwer das zu tun ist. Aber so ist das Leben, und wir können es nicht ändern.

Dir und Deiner Mama alles Gute.
Chilli

12.03.2019 19:18 • #97

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Safira
Das hört sich an wie eine akute Belastungsreaktion. Da spielt die Psyche ein paar Tage heftig verrückt. Das legt sich aber wieder. Hast Du Möglichkeiten mit jemanden in Deinem Umfeld zu sprechen? Arzt, Freundin oder Psychologe?

12.03.2019 20:21 • #98


Vielen Dank für eure Antworten.
Ich versuche das jetzt mal so anzunehmen in der Hoffnung das sich das sich das wieder beruhigt.
Es fühlt sich nur so mega schlecht an.
Wir fahren jetzt für 2 Tage in die Berge.
Habe mächtig Angst. Würde am liebsten Zuhause bleiben.
Danke nochmals
Lg Claudia

14.03.2019 17:05 • #99


Celinamaria

15.02.2020 07:05 • #100



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