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carpediem90
So ich hoffe mal hier paar hilfreiche Antworten zu finden.
Kurz über mich: bin 24 Jahre jung hab seit Feb. aufgehört mit rauchen und angefangen Sport zu machen gegen die Kilos.
Nun zu meinem Problem: im März habe ich beim Friseure gesessen und plötzlich aus dem nichts kam ein Schauer durch mein Köper - ein Gefühl als hätte in mir alles aufgehört zu Arbeiten. Ich wollt sofort wegrennen ich hatte so eine Angst in dem Moment. Seit dem kein Tag wie der andere. In der Zeit hatte ich das Gefühl vielleicht 10 mal. Zu dem Gefühl kommt wie Taubheitsgefühl linker arm und gribbeln linkes Bein auch Temperatur unterschied. Mehr habe ich mit Benommenheit Schwindel Schlecht extremen Unwohlsein Kopfdruck zu kämpfen. Vor allem das schlechte Gefühl im Körper.
Internistisch ist alles i.o. Hausarzt sagt ist Kopf. Internist sagt ist Kopf.
Mich stört das nicht mal ein Blutbild gemacht wurde um wenigstens alles auszuschließen uns das mir niemand zuhört und mich versteht.

So Termin beim Psychiater ist gemacht da Hausarzt sagt ich soll einen Fachmann fragen ob Tabletten Sinn machen. Gleichzeitig werde ich mir einen Therapeuten suchen.
Ich War schon bei einem aber nur 5 mal der wollt mich von Anfang an zur Kur schicken. Hat nicht gepasst zwischen uns.
Momentan halte ich mich mit Sedariaton über Wasser was mich zwar ein bisschen beruhigt allerdings diese Attacken nicht verhindert.

Mich nervt es in dem alter so eingeschränkt zu sein. Ich geh arbeiten ( einmal von Arbeit mit kW. Abgeholt ziemlich am Anfang da ich mich nicht mehr eingekriegt hab) und in meiner Freizeit muss ich immer angst haben das was ist.

Hat jmd. Die selben Probleme was Soll das sein?

07.07.2014 18:40 • 06.08.2014 #1


17 Antworten ↓


Cico005
Hey carpediem,

Das Gefühl, das alles in einem aufhört zu arbeiten, kenn ich nur zu gut. Man hat das Gefühl, das man einfach gleich umfällt oder weg vom Fenster ist. So ging es zumindest mir. Ich habe auch lernen müssen, das man an sich selber sehr intensiv arbeiten muss, damit man damit überhaupt umgehen kann. Viele sagen, das es nie weg geht und man muss immer damit leben, andere sagen das man den Weg zurück ins Leben schafft. Ich glaube aber, das das immer von einem selbst abhängt.

Cico

07.07.2014 20:56 • x 1 #2



Panikattacken Psyche

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carpediem90
Genau so ist es. Na ich hoffe das es weg geht. Ist ja kein Zustand so.

07.07.2014 21:14 • #3


ploetzlich86
Hi, ich habe fast dieselben Symptome wie du und jetzt meine 4. Attacke innerhalb von einer Woche hinter mir. Ich wurde auch komplett untersucht und nichts wurde gefunden, jetzt soll ich zum Psychiater... Woher kommt das?

08.07.2014 14:59 • #4


carpediem90
Ja wenn ich das wüsste. Bei mir ist in den letzten Jahren viel vorgefallen. Therapeut hat gemeint das das alles davon kommt. Da gehören viele Dinge dazu, Dinge die vorgefallen sind und wie man Charakterlich als Mensch ist. Habe ja Ende des Monats beim Doc. Termin der wird wohl Tabletten verordnen und nochmal Therapie. Weil nur Tabletten helfen nicht. Ich kann mir selbst gar nicht vorstellen das ein der eigene Körper so im Weg stehen kann.

08.07.2014 16:02 • #5


ploetzlich86
Ja, das stimmt. Vor allem finde ich es krass, dass man noch nicht mal an bestimmte Sachen denkt und es plötzlich los geht. Aber man kriegt es doch irgendwie öfter unter Kontrolle... jedenfalls versuche ich mich selbst zu beruhigen und das jetzt nicht zu zulassen. Es ist nicht leicht, aber dadurch entwickelt man ja auch wieder eine enorme Willenkraft, das jetzt durchstehe zu wollen. Es ist krass, dass du das jetzt mehrere Jahre hattest. Ich hoffe einfach, dass es wieder weggeht. Ich habe gelesen, dass es wieder weggehen soll... aber es braucht Zeit und irgendwie muss ich fpr mich wohl auch erstmal schauen, was wirklich richtig verarbeitet werden muss. Aber du hast recht, Tabletten bekämpfen vielleicht temporär die Symptome aber die Ursache bleibt bestehen und irgendwie verliert man sich dann auch... ich habe für mich jetzt ein Notfallpräparat was ich nehme, wenn wirklich gar nichts mehr geht. Heut musste ich es nehmen und das letzte Mal letzte Woche. Dazwischen hatte ich mehrere Panikattacken.. aber auch permanente körperliche Beschwerden zeigen, dass es einem nicht wirklich gut geht... Wie geht es dir denn aktuell?

10.07.2014 21:31 • #6


carpediem90
Ich sag mal so kein Tag ist wie der andere gestern ging es mir super heute dachte ich es auch und auf Arbeit hab ich wieder diesen elenden Schwindel dieses gribbeln in der linken Hand. Ich helfe mir mit dieser Joga Atmung in dem ich mich auf meine Atmung konzentriere. Hilft bei totaler Unruhe nicht hundert Prozent. Meist trink ich noch einen Beruhigungstee der dann hilft. Das ist ein langer Weg und ohne Hilfe wird das wohl nix.

10.07.2014 21:42 • #7


Nataraja
Ich hab jetzt nicht alles durchgelesen, möchte aber ganz dringend etwas sagen.

Es ist schlimm zu lesen, dass die Beschwerden nie wieder weggehen. Mich hat das damals ständig gefrustet, wenn ich sowas lesen musste.

Momentan fühle ich mich besser, als noch vor einem Jahr. Ich hab kaum noch psychosomatische Beschwerden und ich weiß, dass diese noch da sind, bzw. störend sind, weil ich mit mir noch nicht im reinen bin!

Alles was kommt, kann auch wieder weg gehen! Das, was womöglich falsch vermittelt wird, ist die Tatsache, dass diese Situationen unser Bewusstsein verändern. Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch mal psychosomatische Beschwerden bekommen kann, uns persönlich fallen sie einfach mehr auf.

Ich weiß jetzt, dass es auch mal schlechte Phasen im Leben geben darf, dass aber auch wieder GUTE kommen!
Sobald erneut psychosomatische Beschwerden auftauchen, weiß ich "Achtung, da läuft gerade etwas schief..achte wieder mehr auf dich!"

Was ist inzwischen anders? Damals hab ich quasi 24 Stunden nur an mein Befinden gedacht..ich bin damit aufgewacht, bin damit eingeschlafen, hab davon geträumt..
Inzwischen beherrscht mich das nicht mehr. Ich weiß jetzt, dass wenn ich mal irgendein Wehwehchen hab, es durch meinen innerlichen Druck entsteht und ich mehr auf mich achten muss.. allein das Wissen darüber, macht einen viel entspannter. Vorher, war ich in einer unglaublichen Angstspriale gefangen, die all die Beschwerden 100fach verstärkt hat.

Seid euch bewusst darüber, dass ihr selbst Einfluss auf euer Empfinden habt.

11.07.2014 13:47 • #8


ploetzlich86
es ist einfach ein steiniger Weg... dieses Kribbeln kenne ich auch.... aber wie kann das alles kommen, wenn ich doch das Gefühl habe, dass es mir gut geht. Bin sogar frisch verliebt und diese schei. Panikattacken stehen mir selbst so im Weg... eigentlich sollte es mir super gehen...

27.07.2014 00:13 • #9


Kenn ich zu gut habe das selbe.
Lass die Tabletten weg hab ich auch versucht dann bist 24st müde kannst nicht arbeiten und hast keine Lust was zu machen.

Was mir hilft wenn was größeres ansteht ist Baldrian aber nur die Tropfen Tabletten wirken bei mir nicht warum auch immer.

Mein Tipp: lass die Tabletten weg wenn garnicht geht Baldrian ist pflanzlich und zur Gesprächstherapie. Was wichtig ist mit Freunden offen reden und versuchen mit den kleine Schritte zu machen kleine runde spazieren oder sonstiges nicht Zuhause alleine abhängen deso schwieriger wird es wieder raus zu kommen.

28.07.2014 00:56 • x 1 #10


tommilu
hallo guten morgen. ich hab jetzt schon den ganzen morgen ein unruhiges gefühl. diese angst vor der angst als würde wieder eine attake auf mich zu kommen. ich brauch bloß dran zu denken was ich heute alles erledigen muss und schon geht es los. hat jemand erfahrungen damit und ein paar tips? lg tommilu

28.07.2014 09:18 • #11


carpediem90
Zitat von ploetzlich86:
es ist einfach ein steiniger Weg... dieses Kribbeln kenne ich auch.... aber wie kann das alles kommen, wenn ich doch das Gefühl habe, dass es mir gut geht. Bin sogar frisch verliebt und diese schei. Panikattacken stehen mir selbst so im Weg... eigentlich sollte es mir super gehen...


Das scheint bis jetzt noch keiner zu wissen. Warum und wie Pa's entstehen. Man denkt alles ist super und dann so ein Einschnitt ins Leben.

28.07.2014 14:17 • #12


die Psyche interpretiert die Körpersignale und äußere Einflüsse falsch und richtet die Angst gegen einen selbst. Angst gilt ja als Selbstschutz, damit alle Körperfunktionen auf einmal alles geben können und 100% zur Verfügung stehen, um z.B fliehen zu können. Jetzt ist aber die Angst vor der Angst da und wirbelt alles durcheinander. Die Selbstsicherheit ist weg und das führt zu solchen Ausbrüchen, die mental angeheizt werden.

28.07.2014 15:00 • #13


ploetzlich86
ich habe die Tabletten auch weggelassen. Fand es nicht schlecht eine Woche die zu nehmen, damit der Körper überhaupt das Gefühl der Ruhe wieder kennt. Aber ansonsten würde ich auch die Finger davon lassen. Bei einer direkten Attacke wirken diese sowieso später und es ist mehr eine Kopfsache, man muss da so durch. Außerdem besteht die Gefahr, dass durch die Tabletten die Attacken schlimmer werden.

04.08.2014 00:06 • #14


Zitat von carpediem90:
Zitat von ploetzlich86:
es ist einfach ein steiniger Weg... dieses Kribbeln kenne ich auch.... aber wie kann das alles kommen, wenn ich doch das Gefühl habe, dass es mir gut geht. Bin sogar frisch verliebt und diese schei. Panikattacken stehen mir selbst so im Weg... eigentlich sollte es mir super gehen...


Das scheint bis jetzt noch keiner zu wissen. Warum und wie Pa's entstehen. Man denkt alles ist super und dann so ein Einschnitt ins Leben.


Man weiß es schon, aber das Wissen darum ist noch nicht so verstreut, wie es eigt. sein sollte. Diese Ängste stammen aus unguten Erfahrungen der Vergangenheit, meist Traumata, die durch entsprechende Auslöser "getriggert" werden und dann Attacken oder Ängste auslösen. schau mal hier http://www.ortho-coaching.de/symptome/aengste/

04.08.2014 13:08 • #15


Liebe Leute!

Im Oktober vergangenen Jahres hatte ich meine erste Panikattacke! Seitdem ist nichts mehr wie es einmal war. So eine Panikattacke wie damals hatte ich seither vielleicht 3 -4 mal, jedoch ständig andere Beschwerden wie: Schwindel, Sehstörungen, Druck im Kopf, taubes Gefühl in Händen und Beinen, Kopfschmerzen, ständig verspannter Nacken, stechen im Brustkorb, plötzlich auftretendes Hitzegefühl in Brust oder Kopf. Diese Symptome versetzten mich dann ab und zu mal mehr mal weniger in kurze Panik.
Anfangs dachte ich es kommt vielleicht von den Augen, hab sehr schlecht gesehen -> Augen zusammengekniffen, verkrampft, hab jetzt allerdings eine neue Brille und es wird nicht besser.
War auch ziemlich bald nach der ersten Panikattacke bei meiner Hausärztin und hab ihr davon erzählt. Sie hat dann ein Blutbild gemacht und gemeint sie wird sich die Schilddrüse genauer ansehen da Panikattacken davon kommen können. War aber alles ok, auch das EKG war in Ordnung. Sie meinte dann ich soll meinen Blutdruck zuhause überprüfen (beim Arzt war er immer bisschen zu hoch). Daran liegt es aber auch nicht.
Da meine Schwester das gleiche Problem 1 - 2 Jahre vor mir hatte, Stressbedingt, sie damals von Doktor zu Doktor gelaufen ist und sich nur immer herausgestellt hat dass ich nichts fehlt, dachte ich mir bei mir wirds wohl genauso sein. Bei ihr war die Panik nach dem Stress und einer aktiven LEbensgestaltung irgendwann dann aber weg.
Bei mir ist es so, dass mir durchaus bewusst is, dass mir das auch helfen könnte, ich jedoch irgendwie in einem Teufelskreis gefangen bin. Ich weiß Bewegung und aktiv am Leben teilhaben würde mir helfen, meistens fühle ich mich dazu aber nicht in der Lage.
Werde jetzt auch weitere Ärzte in Angriff nehmen, Internist, Neurologe etc. vielleicht hilft es ja!
Hat jemand Tipps für mich?
Es würde mich sehr freuen mich mit Menschen denen es ähnlich geht austauschen zu können.
Danke schon mal im Voraus!

04.08.2014 15:28 • #16


carpediem90
Auch bei mir ist es nun immer noch nicht besser. Bin auf der suche nach einem Psychotherapeuten. Habe heute das erste mal Yoga gemacht um überhaupt irgendetwas zu tun. Allerdings merke ich das mir die Angst und Pa's immer mehr in den Alltag eingreifen ob es beim Kennenlernen von neuen Freunden geht oder Gartenarbeit oder Zahnarzt etc. Da ich kein zum reden habe, der die Probleme versteht wird das auch noch ne Weile dauern. Aber da müssen wir wohl alle mal durch. So lange die genaue Ursache nicht gefunden ist wird das auch nicht weniger werden.

06.08.2014 21:55 • #17

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Synapsis
Ich hybe in meiner therapie gelernt das ein organismus ob bewusst oder unbewusst auch psychische " Macken" von anderen kopiert... ich habe in mich hinein gehoocht und glaube den grund gefunden zu haben und seit dem geht es mir sehr viel besser aber nochmal zu dem kopieren

Man kann wohl sowas duch abschauen erlernen und sich unbewust aneignen ... meine mutter hatte letztes jahr auch eine ganz schlimme mit den gleichen symptomen wie meine erste vor fünf monaten

06.08.2014 22:53 • #18



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