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Ihr Lieben, ich brauche mal bitte eure Hilfe.
Ich komme mit den PA meist gut über den Tag mich abzulenken. Nachts bzw. Abends sieht das anders aus. Ich befürchte mittlerweile schon bevor ich ins Bett gehe, dass es gleich wieder los geht... die Angst vor der Angst halt.
Dann ist es meist aber auch so.
Jetzt klappt es mit Ablenken iwie nicht so gut und ich muss gestehen ich wecke, wenn möglich meinen Mann...
der hat aber auch alle drei Wochen Nachschicht. Dann bin ich allein mit unserer Tochter (3).
Das ist dann schon vorab der Horror, weil ich schon Tage vorher Anfänge mir Sorgen zu machen wie ich das mache, wenn ich dann wieder eine PA bekomme.

Habt ihr Ideen ?
Ich bin dann bisher meist die Nacht wach und das macht es für den folgenden Tag mit Arbeit usw nicht besser

Wäre super wenn jemand da vielleicht eine Idee hat! Vielen Dank

01.07.2017 23:39 • 02.07.2017 #1


7 Antworten ↓


Hallo!
wie lange hast du schon PA?
Nimmst du medis?
Bist du in Therapie?
liebe grüße

01.07.2017 23:42 • #2



Panikattacken nachts und allein mit Kind

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Ach ja, hätte ich noch Sagen sollen. Ich bin seit drei Wochen aus einer Tagesklink raus, habe noch keinen neuen Psychologen bzw. stehe auf der Warteliste und nehme ausser Baldrian keine Medis weg Angst vor den Nebenwirkungen (hab da leider miese Erfahrungen gemacht).
Ich mache PMR und Autogenes Training. Vg

01.07.2017 23:46 • #3


Tines-Dana
Was manchmal gegen Pa helfen kann sind Reacue (Bachblüten) Tropfen oder Pastillen. Gibt es in der Apotheke sind rezeptfrei und natürlich. Mir haben sie ganz gut geholfen. Hatte auch schon stärkere Medikamente aber die hatte ich bisher nur in der Klinik gebraucht als ich komplett zusammengebrochen bin.

In der Panikatacke ist es auch hilfreich Atemübungen zu machen um das Hyperventilier zu vermeide. Das muss aber immer wieder "im trockenen " geübt werden. Das wichtigste ist länger ausatmen wie einatmen.

Wenn du dann es schaffst deine Gedanken von der Panik weg zu bekommen bist du ein großes Stück weiter und wenn du ganz laut alle meine Entchen im Kopf singst.

Ich hab mich lange Zeit gegen Medikamente gewehrt und am Dienstag mit meiner Therapeutin darüber gesprochen. Medikamente sollen keine Dauerlösung sein aber die erste Zeit dein Leben so weit erleichtern um eine Therapie zu beginnen. Dass kann nämlich ganz schon anstrengend sein. Im laufe der Therapie ist das Ziel die Medikamente ausschleichen zu lassen um neue Wege gehen zu können und Anwendungen treffen zu können. Villeicht hilft es dir in der Sache.

Das wichtigste ist eine Therapie. Da kannst du auch von der Krankenkasse dir listen geben lassen. Alle Anrufen und wenn der AB rangeht auch sagen was das Problem ist. Manchmal kommt man doch noch wo rein obwohl es heißt sie sind voll.

02.07.2017 00:40 • x 2 #4


Vielen Dank!
Ich glaube das mit den Bachblüten versuche ich mal. Davon hab ich schon ein paar mal gelesen.
Von Atemübungen haben sie bei mir in der Therpieklink auch viel gesprochen, aber leider keine gezeigt :/ ich denke das google ich am besten malm zu schauen ob ich was finde wie ich die am besten mache.
Vielen Dank

02.07.2017 00:52 • #5


Schlaflose
Das mit der Atemubung ist ganz einfach. Du atmest langsam ganz tief ein und zählst dabei z.b bis 10. Dann hälst du die Luft an und zählst bis 4-5. Dann machst du den Mund spitz wie zum Pusten und atmest mindestens doppelt so lange aus wie ein.

02.07.2017 06:59 • x 1 #6


ollie69
Zitat von Kati80:
Vielen Dank!
Ich glaube das mit den Bachblüten versuche ich mal. Davon hab ich schon ein paar mal gelesen.
Von Atemübungen haben sie bei mir in der Therpieklink auch viel gesprochen, aber leider keine gezeigt :/ ich denke das google ich am besten malm zu schauen ob ich was finde wie ich die am besten mache.
Vielen Dank


Verschwende dein Geld und deine Zeit nicht mit Mickey Mouse-Präparaten wie Bachblüten. Die haben allenfalls einen Placeboeffekt,wenn du dran glaubst...

Psychopharmaka sind in normalen Dosen sehr sehr gut verträglich und der Arzt hat große Auswahlmöglichkeiten...

ich habe vor einigen Jahren auch viel probiert (Remergil,Fluctin,Stangyl,Lorazepam,Truxal etc.) und hatte ,außer in den ersten Tagen vielleicht mal einen trockenen Mund, absolut keine Nebenwirkungen...also keine Angst,das ist nicht "schlimmer" als eine Ibuprofen zu nehmen...

Es gibt doch diese Allzweckwaffe Opipramol...hast du es damit schon mal versucht?

Welches Baldrianpräparat nimmst du?

Da kommt es nämlich auf die Qualität (apothekenpflichtig),regelmäßige Einnahme und ganz wichtig eine ausreichend hohe Dosis an...

Das habe ich in den letzten Monaten im Selbsttest (1x Euvegal 500mg) sehr gut testen können und zum ersten Mal eine deutliche Wirkung von Baldrian gespürt..

Gerade für Abends könnte das für dich eine Alternative sein...wie gesagt in der richtigen Dosierung...

02.07.2017 10:31 • #7


Danke dir
Ich hatte leider schon von Escitalopram starke Nebenwirkungen, so das der Arzt mich für 3 Tage ins KH verbracht hat :/ demnach bin ich da jetzt ziemlich änhstlich... Als hätte man sonst keine Sorgen ich habe ein Baldrian aus der Apotheke, aber ein anderes. Schreib ich nachher wenn ich zuhause bin. Das sind aber auch nur 200 glaub ich.
Ich frag mal nach deinen in der APO. Ich will halt auch keine Schlafmittel o.ä. nehmen, damit ich meine Kleine noch höre wenn nachts was ist. Aber der Gedanke ist wahrscheinlich auch völlig übertrieben sie nicht zu hören :/

02.07.2017 18:17 • #8




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