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Das die Attacken Nachts kommen, wenn man Tags anfängt, die Sache unter Kontrolle zu bekommen kenne ich sehr gut. Bei mir war es ein wenig als würde sich die Anspannung des Tages dann eben stattdessen nachts entladen. Von daher lohnt sich Stress abbauen natürlich immer.
Was hilft, ist individuell. Ich fands wichtig, mir klar zu machen, dass mich die Attacken nicht umbringen. Das nahm dann ein wenig die Angst vorm Einschlafen. Das gemeine an den Attacken ist nun mal, dass sie gerade nicht kommen, weil man das jetzt gerade will (oder nicht).
Ansonsten haben mich die Attacken oft aus dem Schlaf gerissen, sodass ich vielfach noch so halb im Traum hing. Mir hat es dann geholfen, einmal richtig wach zu werden (wohl auch um mir ein Stück weit klar zu machen, dass alles in Ordnung ist).
Darüber hinaus habe ich versucht, mir den Druck zu nehmen: frei nach dem Motto: Entweder du schläfst wieder ein, oder eben nicht. Ich hab versucht, es mir möglichst gemütlich zu machen (das Bett sollte keinesfalls mit Angst konditioniert werden). Ich hatte immer ein Stück Schokolade neben dem Bett, bin mir zT eine Wärmflasche oder einen Tee machen gegangen, habe ein wenig Musik oder ein Hörspiel gehört usw. Das Ganze hat sich dann mit der Zeit ritualisiert und die Attacken wurden seltener. Kommt doch mal sowas, weiß/wusste ich, was ich machen kann.