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D

derhimmelmusswa.
Gast

Oder meint ihr die Ängste kommen durch Nahrungsmittel? Dass der Körper quasi sich gegen irgendwas wehrt? Was man gar nicht weiß. Könnte doch sein, dass man immer Bananen isst, der Körper das aber nicht verträgt und im Laufe der Zeit kriegt man Panikattacken? Nur so als Beispiel. Ich soll auch einen Darmpilz haben. Im Internet liest man immer wieder, dass das auch daher kommen kann. Glaubt ihr daran? Denn dann kann ich ja Therapien machen wie ich will, wenn ich einen Pilz habe, der das verursacht.

23.11.2013 #1


41 Antworten ↓
C

Cleoopatra
Mitglied

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Zitat von derhimmelmusswarten:
Nein, ich habe erst Anfang November dort einen Termin bekommen. Laut Internet ist der Hypnotiseur sehr gut. Also hatte sehr gute Bewertungen.
Ich könnte die Wände hoch gehen, wenn mir immer vorgehalten wird, ich wäre uneinsichtig. Warum denn? Nur, weil ich nicht kritiklos alles hinnehme?
Ich habe in einem anderen Thread geschrieben, dass ich dauernd unter Schwindel leide und es mir niemals gut geht. Deshalb habe ich die Ängste. Ich leide nicht ab und an mal unter Panikattacken. Nein. Ich habe Angst, weil es mir niemals gut geht. Und das mit 29. Und deshalb ziehe ich alle möglichen Sachen in Erwägung. Ich habe verdammte Angst, weil ich nicht weiß, was ich noch machen soll. Ich habe keine Lust, in der Psycho-Schublade zu versauern bis auf alle Zeiten. Und in Wahrheit habe ich irgendeine Krankheit. Wie vielleicht viele Menschen, die hier sind.
Ich habe hier niemanden angegriffen. Ich habe auch immer versucht, anderen Tipps zu geben. Die gehen bei mir aber halt nicht in Richtung "Klinik und Medikamente nehmen". Weil das für mich nicht der Weg ist. Ich bin eben, wie ich bin. Aber wenn permanent auf der Tatsache herum geritten wird, dass ich Kinder habe und mir dann Leute schreiben, dass ich garantiert keine körperliche Krankheit hätte, dann werde ich sauer.



okay, ich finde das super mit dem termin im november. du tust was. hoffentlich hilft es dir.

ja ich versteh dich dass es einen voll verrückt macht wenn die ärzte einen nicht ernst nehmen. hab auch zu meinem hausarzt gesagt, ich will ne überweisung zum neurologen. er fragte mich, wonach der suchen soll. das müßte doch eigentlich mein arzt wissen, welche möglichkeiten es gibt wenn man dauerschwindel hat?

ich hatte das auch mal ne zeit lang wie du. also sehr starke körperliche symptome, schwindel, übelkeit, kopfweh. mir gings manchmal hundeelend u ich konnte nicht glauben dass es allein von der angst kommt. am meisten beunruhigt hat mich so ne körperliche schwäche. ich dachte ich könne nie wieder arbeiten gehen. aber komischerweise wenn ich sport machte, das konnte ich. trotz dem schwächegefühl. und ich konnte auch was essen u hatte hunger trotz der übelkeit. das hat mich irgendwie überzweugt, dass es doch nicht körperlich sein KANN. das is doch ein widerspruch. blutwerte u herz waren jedenfalls laut arzt okay.

ja, die leute im forum können sicher nicht beurteilen ob dir tatsächlich körperlich nix fehlt. aber es gehört halt auch zur angstsymptomatik dazu dass man überzeugt davon ist, (schwer) krank zu sein. das darfst halt nicht vergessen. was hast du denn schon alles untersuchen lassen?

dass du keine medikamente nehmen willst, find ich völlig in ordnung. ich will das auch nicht. außer johanniskraut u lasea, ist beides pflanzlich u macht mich nicht matschig im kopf. hast sowas schonmal probiert? und in ne klinik, naja, das is ja nur ne möglichkeit. is vllt mal ganz gut ne auszeit zu bekommen. ich hab nen platz in tagesklinik für nächstes jahr u freue mich voll drauf (endlich mal ne zeit lang nicht arbeiten u es geht nur um mich!). aber man kann ja genauso gut regelmäßig zu nem psychologen gehen. u du gehst halt zur hypnose. ahuptsache du tust was.

dir gehts zur zeit gar nicht gut, so wie du schreibst. hab das gefühl du bist grad in so nem loch drin, wie soll ich sagen, ich mein es nicht böse, da is auch viel selbstmitleid dabei. ich kann dir nur von mir erzählen, wenn ich so drauf bin,alles is schei., sagt mein freund immer ich soll aufhören mit dem selbstmitleid. u ich bin ihm dankbar dafür! weil er mich immer wieder mal stoppt. ich muß dann mal aufhören mit jammern u mich dem alltag widmen oder einfach mal wieder den schönen dingen. klar sollst du auch ne lösung für deine probleme finden. deshalb hast du ja auch den termin im november. aber man muß aufhören sich dauernd mit der krankheit zu beschäftigen.

vllt solltest du dich wieder vermehrt auf dinge konzentrieren, die du magst? irgendwelche hobbys die dir spaß machen? auch wenn die angst dich einschränkt, gibts doch sicher noch was, was du tun kannst, oder?

machst du sport? das is immer gut gegen die ganzen symptome weil du dir dann beweisen kannst, hey, es geht ja doch.

13.10.2012 16:31 • #27


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A


Panikattacken durch Allergie oder Nahrungsmittel?

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H

hippo
Mitglied

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54
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1
Mitglied seit:
Dieser Thread ist ja leider schon ein Jahr alt, ich hoffe meine Antwort wird noch gelesen.

Also ich hatte persoenlich ganz klar Anstattacken nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel (Kartoffeln, Auberginen, Glutengetreide in groesserer Menge bzw. Wiederholung). Ich habe immer wieder Selbsttests gemacht und so 2-3 Stunden nach Kartoffelverzehr z.B., drehte sich mein Gefuehl und meine Gedanken ganz klar in Richtung unspezifischer Aengste. das dauerte dann jeweils so 1-2 Stunden, dann war der Spuk wieder vorbei. Die Aerzte hatten nie etwas gefunden bis auf leichte Pollen- und Hausstauballergien.

Ich habe dann in einem medizinischen Lehrbuch gelesen, dass Allergien Angstattacken ausloesen koennen (ueber Histamin- und Adrenalinausschuettungen), nicht nur Nahrungsmittelallergien sondern jede Art von Allergie. Alles andere habe ich selbst herausgefunden. Die Entgiftung, Ernaehrung und Naehrstoffsupplementation mach ich nach Dr. Joachim Mutter (Buchtip: "Gesund statt chronisch krank" mit Fallbeispielen aus der eigenen Praxis, auch zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen etc.).

Seitdem habe ich meine Allergien erfolgreich bekaempft, mit Identifizierung und Weglassen der entsprechenden Nahrungsmittel (bis die Allergie wieder vorbei ist), Entgiftung bis der GOT auf weniger als 50% des labormaessig erlaubten Maximalwertes liegt (u.a. durch geschuetzter Amalgamfuellungentfernung = Quecksilbergefahr), Heilerde/Chlorella, DMPS-Infusionen, Sport, Tai Chi (auch Meditation), frische Luft (Waldspaziergaenge) und tiefen Atemzuegen, Sonne ohne Sonnencreme und Sonnenbrand (Vitamin D25 > 50 ng/ml), gesunder Bioernaehrung mit viel roher gruener Blattkost, d.h. Biosalate und Kraeuter, Leinsamenmuesli (soweit vertraeglich) und ohne Zucker (inkl. Fruchtzucker aussser zuckerarme Beeren wie Heidelbeeren), ohne Transfette, ohne Glutengetreide, ohne Huehnerei und mit weniger Fleisch/Wurst (aber ich bin (noch) nicht zum Vegetarier geworden). Ich habe mir auch immer Ausnahmen erlaubt wenn mein Koerper nach etwas sehr verlangt hat, wenn es nicht total irrationale Sachen waren wie Cola, Kuchen oder Gebaeck, das Definitive nichts bringt.

In einer Angstattacke, die nicht zu schlimm ist, bringt es durchaus auch etwas, wenn man engere soziale Naehe sucht und findet. Geborgenheit und andere gute psychische Gegebenheiten staerken meiner Meinung nach durchaus auch das Immunsystem und haben viele anderen guten Effekte bzgl. Neurotrasnmitter etc. Nur braucht man diese Dinge dann dauernd, wenn man die koerperlichen Ursachen nicht beseitigt. Besser ist es in jemde Fall, beides zu machen: koerperlich zu gesunden (u.a. Allergien beseitigen, wie oben erwaehnt) und zusaetzlich auch das psychische/soziale Leben zu verbessern. Dann braucht man irgendwann ueberhaupt keine Medikamente und Verhaltenstherapien etc. mehr sondern ist einfach dauerhaft gluecklich und gesund bis ins hohe Alter, wenn kein Unfall dazwischen kommt. Nur kann es dauern bis man dahin kommt, je nach Vorbelastung und Therapie einige Jahre, und man braucht die richtigen Informationen und einen guten natuerheilkundlichen Arzt, am Anfang ggf. auch einen guten Psychologen/Psychiater, der einen begleitet.

05.11.2013 14:39 • #40


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Hartholz88
Dann nimm doch mal was gegen den Pilz und wenn es nicht besser wird kommt es schonmal nicht von dem

#2


K
Zitat von derhimmelmusswarten:
Oder meint ihr die Ängste kommen durch Nahrungsmittel? Dass der Körper quasi sich gegen irgendwas wehrt? Was man gar nicht weiß. Könnte doch sein, dass man immer Bananen isst, der Körper das aber nicht verträgt und im Laufe der Zeit kriegt man Panikattacken? Nur so als Beispiel. Ich soll auch einen Darmpilz haben. Im Internet liest man immer wieder, dass das auch daher kommen kann. Glaubt ihr daran? Denn dann kann ich ja Therapien machen wie ich will, wenn ich einen Pilz habe, der das verursacht.


Hallo DHMW, ich bin sogar ziemlich sicher, dass Nahrungsunverträglichkeiten Angstsymptome auslösen können.
Mein Arzt hat mir ein Buch empfohlen mit dem Titel die Rotationsdiät von einer Frau Calatin. Hat nichts mit einer Abmagerungsdiät zu tun, sondern damit, dass man bei unverträglichen Lebensmitteln in einer s.g. Rotation der Lebensmittel herausfinden kann, auf was man nicht sooo toll reagiert.

Bei mir waren es Äpfel, Bananen, Kartoffeln und zwar eine ganz bestimmte Sorte. Wenn ich die gegessen habe, und ich liebe Äpfel , dann bekam ich Herzklopfen, teilweise verschleiertes Sehen und daraufhin natürlich Angst mit dem vollen Programm.
Auch wenn ich z.B. sehr reifes Obst und Gemüse, oder alte Kartoffeln, Vollkornprodukte, scharfe Gewürze esse passiert das gleiche. Schwindel und schnelleren Herzschlag und das löst natürlich bei mir wieder Angst aus.
Allergisch bin ich aber auf diese Lebensmittel nachweislich nicht, ich vertrage sie einfach nicht gut.

Eine medikamentöse Pilztherapie würde ich allerdings nicht mehr machen. Diese Medikamente sind nicht ohne, bei mir verringerte sich der Pilz durch ne zweimonatige sehr strenge Diät und seitdem hab ich Ruhe.

krok

#3


D
Ich habe halt wegen meiner Ängste die Diät nicht machen können. Man durfte da nämlich keinen Zucker essen. Und von dem Nystatin muss ich mich übergeben. Also habe ich nix mehr dagegen unternommen. Die einen sagen, dass das alles Quatsch ist und die anderen sagen, dass es wohl davon kommen kann. Was soll man denn glauben? Ich war bei einer Heilpraktikerin, die das festgestellt hat und dann noch bei einem richtigen Arzt, der meinte, meine Pilzwerte wären extrem hoch. Wirklich sehr extremer Candida-Befall. Und wenn ich das dann dem Internisten sage, lacht der mich aus. Toll. Das Problem ist, dass ich nicht mehr weiß, wem ich was noch glauben soll.

#4


P
Oh Mann, du bist nicht körperlich krank. Das es dir nicht besser geht liegt nur und ausschließlich daran, dass du dich einer Behandlung verweigerst und vollständig verdrängst das du körperlich gesund bist sondern ein anderes Problem hast. Und egal wie viele körperlichen Indien du dazu noch entwickeln wirst, es wird dich nur von deinem eigentlichen Problem ablenken und dafür sorgen das du dich nicht um deine Ängste und deine Seele kümmerst.

#5


D
Das kann doch keiner so einfach per Internet sagen! Woher willst du wissen, dass ich nicht doch eine Krankheit habe? Kannst du doch gar nicht. Genauso wenig wie ich es von dir wissen kann! Außerdem habe ich sogar einen Bericht von einem Arzt gefunden, der diesen Pilz auch hatte und der die gleichen Symptome hatte. Und den haben auch alle für einen Simulanten gehalten und andere Kollegen haben ihm sogar gesagt, er hätte MS und würde nie seinen Beruf weiter ausüben können. Und der hatte in Wahrheit den Pilz und als der weg war. ging es ihm wieder gut. Aber aufgrund meiner Angst vor Ohnmacht und Unterzucker kann ich die zuckerfreie Diät nicht machen, die den Pilz angeblich ausrotten soll. Das ist es doch. Und von den Tabletten, die der Arzt mir gegeben hat, muss ich mich übergeben. Und das ist nicht gerade angenehm, wenn man sich schlagartig übergeben muss, wenn man zwei kleine Kinder hat mit denen man unterwegs ist. Ich würde die Tabletten ja weiter nehmen. Aber so geht es ja auch nicht. Warum soll der Arzt denn sagen, dass ich das habe, wenn es nicht so ist? Er hat doch eine Stuhlprobe genommen. Nein, sogar drei und das wurde von einem Labor untersucht. Und dabei kam das ja heraus.
Hast du denn nie gedacht, dass deine Symptome körperliche Ursachen haben könnten? Suchst du nicht mit aller Gewalt danach, ob es nicht doch eine Krankheit ist? Man wird doch nicht gründlich behandelt. Jedenfalls ist das bei uns so. Und dass man sich dann selbst auf die Suche macht und mit allen Mitteln versucht, sich zu helfen, ist doch wohl klar.

#6


P
Mach was du willst, ich lese hier jetzt seit Wochen was du so schreibst und deine Fähigkeit der Verdrängung und Vermeidung ist schon sehr umfangreich und speziell. Es gibt wohl wenige Menschen den es so erfolgreich gelingt sich selber so zu überzeugen wie du. Aber gut, wenn dir deine plötzliche Gesundung wenn dein Mann bei dir ist und alle befundlosen Untersuchungsergebnisse nicht als Beweis reicht. Es tut mir nur so leid für dich, dass du dir selber dadurch einem angstfreien und symptomfreien leben im Wege stehst.

#7


purzel1209
Hallo DHMW,

ich will Dir nicht zu nahe treten. Ich habe nun auch schon recht viele Posts von Dir gelesen. Teilweise deckt sich Deine Denke mit der meinen. Wenn ich richtig "in Stimmung" bin, kann mich auch nichts und niemand davon überzeugen, dass ich körperlich vollkommen gesund bin.

Ich bin aber - im Gegensatz zu Dir - schon einen kleinen Schritt weiter. Ich habe vor 7 Jahren eine ambulante (!) Verhaltenstherapie hinter mich gebracht. Und sie hat mir bis heute gut geholfen. Da ich in den letzten Monaten aber wieder verstärkt Angst- und Panikattacken zu kämpfen habe, rief ich Anfang dieser Woche erneut bei meinem Therapeuten an und vereinbarte eine neue Runde Termine mit ihm.

Was ich Dir aber eigentlich sagen will ist: Du darfst auf keinen Fall googeln.....Diese Suchmaschine macht einen Paniker komplett kaputt. Wenn man "richtig" sucht, kann man sogar an einem harmlosen Schnuppen krepieren.

Menschen mit PAs sollten allenfalls - wenn überhaupt - nur nach dem Stichwort "Panikattacke" oder "Anststörungen" googlen; wenns denn unbedingt sein muss.

Also lass besser die Finger da weg

Ich wünsche Dir für Dein weiteres Leben alles Gute und hoffe für Dich und Deine Beziehung/Familienleben, dass Du Dir doch ganz bald einen Ruck geben kannst, und Dir endlich eingestehst, dass Deine Sympthome reinste Panikmache sind...

#8


D
Meiner Oma hat auch keiner ihre körperlichen Symptome geglaubt. Sie wurde als Simulant abgestempelt. Und dann hatte sie Wochen später einen schweren Schlaganfall. Nur soviel dazu. Wie könnte ich überzeugt sein, dass ich nix habe. Und wenn es eine Hormonstörung ist. Ich ziehe alles in Betracht:
- Ms
- eine Form von Diabetes
- eine Hormonstörung
- kaputtes Gleichgewichtsorgan
- andere neurologische Krankheit
- Darmpilz
- Herz
- Durchblutungsstörungen

Wenn ich nix hätte, hätte ich ja keinen Schwindel.

#9


C
Zitat von Prinzessin22580:
Oh Mann, du bist nicht körperlich krank. Das es dir nicht besser geht liegt nur und ausschließlich daran, dass du dich einer Behandlung verweigerst und vollständig verdrängst das du körperlich gesund bist sondern ein anderes Problem hast. Und egal wie viele körperlichen Indien du dazu noch entwickeln wirst, es wird dich nur von deinem eigentlichen Problem ablenken und dafür sorgen das du dich nicht um deine Ängste und deine Seele kümmerst.



Prinzessin - du sprichst mir aus der Seele.

#10


A
derhimmelmusswarten

Ich muss mich leider Prinzessin und den anderen anschließen, denn ich bin auch überzeug davon, dass Du körperlich gesund bist !!

Du schreibst, wenn Du gesund wärst, hättest Du keinen Schwindel. FALSCH !
Denn Schwindel ist ein Angstsymptom.

Klar hättest Du gerne einen organischen Grund, denn dann gebs eine klare Diagnose und Du bekommst paar Tablettchen und alles ist gut. Hab ich mir auch immer gewünscht...

Du hast NICHTS !!
Mach eine Verhaltenstherapie und Du merkst, wie schnell es Dir besser gehen wird.
Halte die Symptome aus!
Ich musste gestern zum Zahnarzt. Ich hatte wahnsinnige Angstsymptome. Schwindel, Übelkeit usw. Auf dem Stuhl war ich total verkrampft. Als die größte Angst vorbei war, merkte ich, wie sie wirklich abklang.... und das war wieder ein Beweis dafür, dass Angst von alleine wieder abflaut. Man muss sich ihr aussetzen ! Und aushalten !
Ich war hinterher so glücklich, und habe im Auto geweint- nicht vor Angst- sondern vor Freude !!

Setze Dich den Situationen aus!
Nimm eine Freundin oder eine Vertrauensperson mit!

Aber am besten ist eine Therapie!
Dort werden Übungen mit Dir besprochen usw.

Viel Glück !

#11


D
Ich habe schon SO oft Sachen gemacht. Es hat nie was gebracht. Mir geht es immer und immer wieder schlecht. Ich kann tausend Mal in den Supermarkt gehn. Es passiert immer wieder. Und das frustriert mich dermaßen. Weil mir diese Konfrontation nicht hilft. Die Angst flaut nicht ab und sie wird nicht geringer. Und das geht nun schon seit Wochen und Monaten so. Ich habe keine Panikattacken, nach denen es mir wieder gut geht. Ich lebe in Dauerangst. Bis auf abends, dann geht es oft besser und wenn ich nicht alleine bin. Aber Angst ist immer da. Von morgens bis abends. Wenn ich ja nur ab und an ne Panikattacke hätte, könnte ich auch damit leben. Und genau DAS macht mir doch Angst und Sorgen, dass ich körperlich krank wäre. Hätte ich so wie du Attacken, die dann abflauen, wäre doch alles klar. Ist aber bei mir nicht so. Verstehst du, was ich meine? Deshalb will ich nun zur Hypnose. Weil ich denke, dass es einen Auslöser dafür gibt, den ich finden muss. Ich habe schon mit diesem Mann telefoniert. Er wird auf Portalen als durchweg sehr gut bewertet und er sagte mir auch, dass das sehr gut helfen kann, wenn man den Auslöser findet.

#12


Peppermint
Nach deinen Erzählungen müsstest du schon tot sein ....aber du lebst immer noch...

Was soll der Internist auch machen....

Ausser der Diät hilft wohl nix gegen den Pilz und die hast du abgebrochen weil du nicht auf deinen Zucker verzichten möchtest
Selbst schuld dann....

#13


M
@ DHMW,
ich leide jetzt schon fast 10 Jahre lang an diesen Attacken und glaub mir,die erste Zeit ging es mir genauso mies....ich hatte Angst von morgens bis abends,eine Attacke jagte die Nächste und ich dachte es hört nie mehr auf.
Anfangs dachte ich auch,ich sei todkrank hatte alle möglichen Symphtome,lief von Arzt zu Arzt,bis mir endlich ein Licht aufging und ich merkte,dass meine Seele weint.
Ich packte es an der richtigen Stelle an und machte Therapien,lernte nicht von der Angst davon zu laufen und vor allem weise ich so Gedanken strikt von mir,ich könnte krank sein----denn damit pusht man sich erst recht hoch.
Natürlich gibt es für nix eine Garantie,aber ich versuche positiv zu denken und motiviere mich immer wieder neu.
Mittlerweile hab ich selten Attacken und wenn wieder eine auftaucht,dann versuche ich die anzunehmen und es geht echt leichter.
Trotzdem bin ich natürlich noch lang nicht wieder topfit,mit arbeiten z.B. geht es momentan noch gar nicht,weil ich damit nicht umgehen kann,dass ich einen Ort nicht sofort verlassen kann,wenn ich unruhig werde.
Was mir auch gut hilft ist strammes Spazierengehen,da beruhig ich mich auch sehr gut und das Herzrasen hört sehr bald wieder auf.

#14


A
derhimmelmusswarten

Ich habe auch keine Panikattacken, sondern Dauerangst.
Aber in gewissen Situationen wird die Angst noch stärker als die permanent vorhandene Dauerangst- siehe Zahnarzt.

Und doch klappt auch da die Konfrontation.
Dein Problem ist, Du hältest es nicht lange genug aus. Du machst es wahrscheinlich alles ganz schnell und warst froh, wenn es rum war. Ich kenne das alles. Man schafft es irgendwie....

Du musst richtig lange im Supermarkt bleiben!! Du gehst nämlich, sollten die Symptome auftauchen, weil Du es sonst nicht "ausgehalten" hättest, richtig??
Nur so geht diese schei. Angst weg.
Diese Dauerangst lässt sich genauso behandeln wie Panikattacken.

Die Leute, die unter PA leiden, haben nicht nur während der Attacke Angst- denn sie haben Angst vor der Angst. Sie wissen nie, wann die PA zuschlägt- und das ist auch mega schlimm.

Du musst raus!
Ich gehe arbeiten und habe auch ein Kind.
Es ist nicht immer einfach mit Angst im Geschäft. Aber es hilft mir ungemein! Wenn ich zu Hause wäre, würde ich mich den ganzen Tag auf die Symptome konzentrieren. Jeder gute Therapeut rät einem sogar nicht allzu lange in den Krankenstand zu fallen.
Gut, Du hast kleine Kinder, du gehst nicht arbeiten, was ich aber sagen will, stelle Dich dieser Angst. Halte die Symptome ganz lange aus- Sie gehen weg. Weil der Körper es nicht schafft, in permanenter Alarmposition zu verharren.

Ich weiß, Du hasst Sport- aber probiers echt mal mit leichtem Joggen. Du bekommst wirklich ein super Körpergefühl und bekommst langsam wieder Vertrauen in Deinen Körper.

DU willst ja zur Hypnose. Habe ich auch probiert- ich war 120 € los.
Es war total sinnlos- angeblich müssen Blockaden gelöst werden--- ja nee, is klar......

Ich habe ALLES probiert.
Mir hilft KOnfrontation- aber das ist leider der schwerste Weg, genau deshalb bin ich noch nicht geheilt

#15


D
Ich bin dieser Angst vor zehn Jahren schon mal entkommen und ich werde es wieder! Ich habe gerade hier gesaugt und Wäsche gebügelt wie eine Irre. Wenn ich krank wäre, wäre ich wohl nicht in der Lage, meinen Haushalt so in Ordnung zu halten.
Es ist wirklich so, dass ich alles schnell erledige. Total unruhig bin. Genau, wie du beschreibst.
Ich bin so jemand, der irgendwann die Nase voll haben muss. Ich bin niemand, der Medikamente nimmt oder jahrlang Therapien macht.
Ich weiß ungefähr, was mich in diese Sache gebracht hat. Bloß schaffe ich es derzeit noch nicht heraus.
Bei mir war es diesmal: Schock über Schizophrenie meiner Schwiegermutter, absolut traumatische Geburt meines ersten Kindes, Tod meiner Großeltern unter schlimmsten Bedingungen, Schlafmangel über Jahre, Perfektionismus, weiter machen bis zum Umfallen, körperliche Krankheit. Alles in drei Jahren. Das was ich nun habe, ist das Ergebnis des Ganzen. Aber man erholt sich nicht so einfach von solch vielen Dingen.
Eins weiß ich: Ich werde eher drei Mal mit dem Kopf gegen die Wand laufen als Medikamente zu nehmen! Ich gehe nicht den einfachen Weg. Egal, wie dreckig es mir auch gehen mag. Wenn ich darauf höre und irgendwann abhängig von irgendwas bin, dann hilft mir auch keiner mehr von denen, die mir dazu geraten haben. Eines Tages werde ich es schaffen und mich an den Haaren aus diesem Mist ziehen. Es ist nur schade, dass man junge Jahre mit sowas verbringen muss.

#16


P
Du bist den Ängsten nicht entkommen, du hast sie verdrängt. Dazulernen willst du ja heute nicht. Muss ja auch niemand ist ja zum Glück ein freies Land und jeder hat ein recht auf seine Krankheit und sein leid.

#17

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D
Mir ging es zehn Jahre blendend. Auch wenn ich jetzt wieder Attacken habe, so habe ich sie im Gegensatz zu vielen anderen hier schon einmal besiegt. Und das werde ich auch diesmal wieder. Was man einmal geschafft hat, kann man wieder schaffen.

#18


U
hallo ihr lieben,

also ich kann der prinzessin und catlover nur recht geben

wenn man alle krankheiten in betracht zieht warum dann nicht die psychische erkrankung

nichts für ungut dhmw aber woher nimmst du mit 2 kleinen kindern und nem grossen haus die zeit ständig am pc zu sitzen

möchte das auch gerne,ich meine soviel zeit haben



alles liebe

urmel

#19


K
Vielleicht sitzt sie nicht freiwillig und aufgrund von Faulheit so viel am PC, sondern weil der Druck der offensichtlich auf ihr lastet so groß ist, dass sie , um nicht vollkommen durchzudrehen, diese Zeit braucht um sich abzulenken und somit zu überleben?

krok

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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