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Hallo,
geht es euch eigentlich auch so, dass ihr, seitdem ihr unter dieser Angst leidet, auch vor allem und so vielen, eigentlich harmlosen Situationen Angst habt?
Bei mir fängt es bei Kleinigkeiten an, habe ich einen Mückenstich, denke ich gleich an eine Infektion durhc den Stich. Meine Tetanus-Impfung müsste ich dringend auffrischen lassen, weil ich panische Angst vor dieser Krankheit habe, habe aber wiederum totale Angst vor den Impfnebenwirkungen...
Gestern war ich im Wald spazieren, es fing an zu regnen und leicht zu gewittern....was denke ich, oje, der Blitz wird mich treffen...dann hatte ich eine PA im Fahrstuhl, hatte vor dieser Sache niemal Platzangst, obwohl ich vor Jahren mal in einem engen Fahrstuhl stecken geblieben bin...ich könnte diese Liste hier noch ewig verlängern, aber das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache...Wie geht ihr mit solchen Alltagsdingenum? Geht ihr ganz locker zum Arzt und lasst euch impfen, oder geht es euch ähnlich wie mir?
Liebe Grüße

02.08.2010 18:36 • 05.08.2010 #1


17 Antworten ↓


Hallo Süße!

Ich schreib dir mal bewusst hier zurück, weil ich denke, dass lesen viele, denen es genauso geht! Ich erkenne bei dir immer mehr Symptome wieder, die ich in den letzten Jahren auch so durchgemacht habe! Das ist echt ein Teufelskreis und wenn wir nicht professionell Hilfe bekommen und uns klar wird, dass wir ganz ganz dringend daran arbeiten müssen, dann landest du mit deiner Angst noch irgendwann da wo ich mal stand. Irgendwann hast du so viele Ängste, dass es sich umdreht und du möchtest um diese Ängste nicht mehr zu spüren, am liebsten gar nicht mehr Leben und da komm ich zu deiner Therapeutin die sagt, dass du depressiv bist. Sie hat recht! Es ist die Steigerung der ganzen Ängste die irgendwann in Verzweiflung übergeht. Man beginnt schritt für Schritt sich immer weiter einzuschränken, sich von allem zurück zu ziehen und sich somit einen Schutzbunker zu bauen. Das Problem dabei ist, man stellt sich nicht der Angst, man verschlimmert sie und rutscht in schwere Depressionen ab! Deshalbe wieder zum 1000ten Mal nutz die Therapie bzw. suche solange einen Therapeuten, bis du merkst, der versteht was mein Problem ist und der ist bereit daran zu arbeiten. Ganz wichtig: Du willst es loswerden und nicht immer mehr Ängste vor nichts haben!

Sei lieb gegrüßt!

02.08.2010 21:15 • #2



Panik und Angst vor jeder Kleinigkeit!

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Ja, kenne ich, ist aber heute bei mir nicht mehr so schlimm oder kaum. Der Punkt ist, es ist NEGATIVES DENKEN. In jeder Situation wird überlegt, was könnte schlimmstenfalls passieren. Und da liegt der Fehler. Längere Zugfahrt ohne Wasser, Handy und vielleicht ein leicht beruhigendes AD? Undenkbar. Ging mir jedenfalls so. Aber warum? Ging doch früher auch.

Man muss nur von dem negativen Denken weg und sich wieder was zutrauen. Und was viele Leute machen, dieses Vermeidungsverhalten in Sachen Kaffee u.a., halte ich auch für bedenklich. Man sollte sich nicht selbst zur Mimose erziehen.

02.08.2010 22:13 • #3


das von bero würde ich erstmal so unterschreiben. mir ging es ähnlich, ich war irgendwann an einem punkt, wo es nicht mehr weiterging. sterben oder hilfe suchen. soweit sollte man es nicht kommen lassen. wobei es natürlich auch nicht bei jedem so abläuft. es gibt menschen mit angsterkrankungen, die sie ihr leben lang mit sich rumschleppen, denen es aber ansonsten bestens geht. wie auch immer. das ist eben alles sehr individuell.

auf jeden fall ist es bei mir auch so, dass ich aus fast jeder mücke einen elefanten machen. ich male mir katastrophenszenarien aus. das fängt meistens ganz harmlos an. hier mal ein beispiel:

ich esse fleisch. einige stunden später fühle ich mich unwohl. ich denke mir, dass ich das essen wohl nicht vertragen habe oder einfach nur aufgeregt bin und mir das auf den magen schlägt. dann fangen meine gedanken an zu kreisen. 'es könnte ja auch sein, dass das fleisch verdorben war und ich nun eine lebensmittelvergiftung habe'. soweit, so normal. aber irgendwann nach vielleicht 5 - 10 minuten bin ich nach einem inneren monolog schon fast davon überzeugt, dass es eine lebensmittelvergiftung sein muss. schließlich habe ich inzwischen starke körperliche symptome, die genau auf die einer lebensmittelvergiftung passen. natürlich habe ich die symptome vorher gegoogelt, nur um mich schon mal auf den ernstfall vorzubereiten. inzwischen schaffe ich es zumindest immernoch ein stück vernüftig zu sein und mir zu sagen, dass diese körperlichen symptome ebenso gut (und wahrscheinlicher) auf meine sorgenvollen gedankengänge zurückzuführen sind. aber da steck ich dann schon mitten in einer panikattacke, die irgendwann vorbeigeht und ich mir dann vllt am nächsten tag sage: 'war wohl doch nur psychisch'. so, aber anstatt dass ich nun beim nächsten mal lockerer an die sache rangehe, liegt es in meiner natur, fleisch essen zu vermeiden um gar nicht erst wieder sowas erleben zu müssen. das mag beim fleisch essen kein großes problem sein, schließlich kann man auch ohne auskommen, aber wenn man nun alle dinge vermeidet, die irgendwie schädlich, angstauslösend oder beunruhigend sein könnten, hat man am ende nicht mehr viel. um nicht zu sagen 'gar nichts'.

um das ganze mal anders auszudrücken:

wer wenig erwartet, wird selten enttäuscht, bekommt dafür aber nicht viel. wer viel erwartet, wird oft enttäuscht, bekommt dafür aber viel. so und was macht der 'phobiker'? er erwartet lieber wenig um ja nicht enttäuscht zu werden. so kann man leben... ein leben auf sparflamme, aber wer will das schon. deswegen 'sollte' man lieber viel erwarten und _lernen_ mit enttäuschungen umzugehen. es ist noch kein meister vom himmel gefallen, aber nach 1 jahr therapie kann ich dir sagen, dass es sich lohnt. es ist bei weitem nicht einfach für mich (bei dir kann das natürlich anders aussehen), aber inzwischen habe ich mir ein stück vom leben zurück erobert, das vor einem jahr nur noch der angst gehörte.

ich hoffe ich konnte dir etwas mut machen und ein wenig die illusionen rauben, die hier leider oftmals verbreitet werden. denn es ist nicht so, dass man zum therapeuten geht und dann alles von alleine gut wird, sondern man muss (mit hilfe eines therapeuten) lernen, sich selbst zu helfen.

02.08.2010 22:22 • #4


Zitat von Samadhi:
es gibt menschen mit angsterkrankungen, die sie ihr leben lang mit sich rumschleppen, denen es aber ansonsten bestens geht.
Ja, natürlich kann man sich mit seiner Angststörung abfinden und auch ganz gut damit leben, allerdings muss man dann sein komplettes Leben darauf ausrichten. Man kann sein ganzes Leben auf Vermeidung ausrichten, hat mir auch meine Psychologin so gesagt. So kann man dann auch mit der Angst leben.

Je nachdem, was es beim Einzelnen ist, aber mal angenommen, dann fliege ich eben nicht mehr oder gehe nicht in den SB Markt, wenn ich sehe, da stehen 20 Leute an der Kasse. Und und und... Ich umgehe in meinen ganzen Leben Situationen, die mir schon mal Angst machten. Ich vermute aber, irgendwann kann man dann kaum noch was machen, weil die Angst immer mehr Bereiche einnimmt.

Mit der Angst leben oder sie besiegen, da liegt für mich der Unterschied.

02.08.2010 22:35 • #5


Zitat:
Mit der Angst leben oder sie besiegen, da liegt für mich der Unterschied.


der teufel lauert im detail.

wer lernt mit der angst zu leben, hat sie doch schon besiegt. angst ist ein völlig normales nicht abstellbares (schutz-)gefühl, das jedes lebenwesen braucht und kennt. die angst besiegen zu wollen, ist doch nur ein (weiterer) verzweifelter versuch angst zu vermeiden, weil man nicht weiß, wie man mit angst umgehen soll.

wenn man keine angst mehr vor der angst hat, verschwindet sie ganz von allein ohne großes leid zu verursachen.

naja, es erfordert natürlich trotzdem mut und teilweise wohl auch 'kampfeswillen' um überhaupt auf diesen trichter zu kommen. es ist eben nicht so leicht, wie man es manchmal liest. 'du mußt nur anders denken, du mußt nur lockerer werden, etc. pp'

eigentlich muss man nur lernen sich seinen ängsten zu stellen und mit ihnen umzugehen. der rest kommt dann wie von selbst.

02.08.2010 22:57 • #6


Richtig. Man muss da aber unterscheiden. Mit der Angst leben und unterscheiden können, zwischen berechtigter Angst (bei einem Feuer etc.) und die ist dann lebensnotwendig und Situationen, die einem keine Angst machen (Angstpatienten dann schon). Oder der Bewältigung der Angst, die auf Vermeidung aufbaut. Es gibt Angstpatienten, die meinen, ihre Angst im Griff zu haben, aber letztlich haben sie ihr Leben angepasst, sie vermeiden.

Den Unterschied meinte ich.

Wenn ich z.B. nur im Bus Panik bekomme, dann könnte ich auch lebenslang auf den Bus verzichten. Dann würde es mir super gehen und irgendwo hab ich dann die Angst besiegt. Wirklich? Nein.

02.08.2010 23:08 • #7


jadi
•❤•.❀•.GuMo•❤•.❀•.
ja ganze weile wars bei mir auch so mittlerweile...ist es nicht mehr so ausgeprägt...ich kann mir nun sagen früher haste och net so nen aufstand gemacht.........das hilft mir sehr lg

03.08.2010 07:01 • #8


Hallo,
ich danke euch für die vielen Antworten!
Ich hoffe einfach auch, dass ich irgendwann wieder lockerer mit den Ängsten umgehen kann...so lange leide ich ja noch nicht unter der Angststörung(seit ca.April diesen Jahres)und vorher war ich ein sehr unängstlicher Mensch, der nicht immer gleich das Schlimmste erwartet hat...@Samadhi:Dein Beispiel trifft es auf den Punkt, das mit dem Essen/Fleisch hätte auch von mir stammen können, ich hatte auch schon eine Lebensmittelvergiftung, die sich nurals Panikattacke herausstellte...Im Nachhinein habe ich mir damit einen Urlaub und ein schönes Essen verdorben...Doch ist die eine Angst abgehakt, kommt die nächste, genau da liegt eben das Problem, wie ihr das auch schon beschreibt, der Radius in dem man sich bewegt, wird immer kleiner und irgendwann hat man Angst vor allem und jedem...
Ich versuche daher mich zu bestimmten Dingen zu zwingen, wie beispielsweise mein Sport, was hatte ich eine Panik davor...jetzt ist zwar immer noch ein mulmiges Gefühl dabei, aber es bessert sich! Doch Kaffee, Alk., etc.trinke ich immer noch nicht, das hat bei mir immer PA's provoziert...

03.08.2010 11:25 • #9


Hier mal ein Bericht von einem Psychiater und es zeigt, wie sich das alles entwickelt.

Da werden körperliche Aktivitäten minimiert oder eingestellt oder der Kaffee/Alk. gedrosselt. Es entwickelt sich eine totale Schonhaltung. Alles was auf den Körper Einfluss nehmen könnte, wird verstärkt wahrgenommen, von Lebensmitteln bis hin zu körperlicher Belastung. Immer in der Angst, es könnte ja was passieren.
Zitat:
Ein 47jähriger Manager mit hohem Blutdruck und verschiedenen Risikofaktoren (Rauchen, Übergewicht, ungesunde Ernährung, übermäßiger Stress), dessen Vater im Alter von 53 Jahren an einem Herzinfarkt verstorben ist, bekommt plötzlich am Abend im Bett vor dem Einschlafen eine Panikattacke.

Nach einer ergebnislosen organischen Durchuntersuchung wird dem Betroffenen bewusst, dass er sich fürchtet, aufgrund eines ähnlichen Lebensstils wie sein Freund ebenfalls bald sterben zu müssen, noch dazu, wo er weiß, dass sein Vater nur einige Jahre älter wurde, als er selbst jetzt ist.
Der Patient erinnert sich, dass er kurz vor Beginn der Panikattacke an den unerwarteten Herzinfarkt-Tod seines gleichaltrigen Freundes vor drei Monaten gedacht hatte. Der früher sehr sportliche Patient beginnt seine diesbezüglichen Aktivitäten (Tennis, ausgedehnte Rad- und Schitouren, oft auch allein) aus Angst vor Überforderung einzuschränken und entwickelt eine hypochondrische Form der Körperbeobachtung („Wie schnell geht der Puls?“, „Ist der Druck auf der Brust und das Kribbeln im linken Arm ein Anzeichen für einen bevorstehenden Herzinfarkt?“).

Er beschäftigt sich vermehrt mit den Folgen seines möglichen Todes („Wer wird meine Position in unserer Firma einnehmen, wenn niemand so plötzlich darauf vorbereitet ist, meine Tätigkeit fortzuführen?“, „Was wird aus meiner Frau, die ohne richtige Ausbildung und Berufserfahrung sich nicht selbst erhalten kann?“, „Wie wird sich mein 12jähriger Sohn ohne Vater entwickeln?“, „Wie soll das Haus zu Ende gebaut werden und der Schuldenstand abgezahlt werden?“).

Er stellt den gelegentlich übermäßigen Alk. ein und reduziert den ständig erhöhten Kaffeekonsum, weil zwei dadurch ausgelöste Panikattacken im Laufe der nächsten Monate seine Todesängste nur verstärken, ist dadurch aber mit leichten Entzugssymptomen konfrontiert, die ihn erst wieder beunruhigen. Vor allem entwickelt er abends eine bisher nie gekannte Schlafstörung, so dass das Schlafdefizit seine körperliche und psychische Befindlichkeit weiter verschlechtert.

Sein Hausarzt diagnostiziert eine Erschöpfungsdepression und verordnet ein Antidepressivum, und zwar einen selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, der auch geeignet erscheint, seine Panikattacken zu beseitigen. Durch die sensible Reaktion auf die Nebenwirkungen in den ersten zwei Wochen nach der Einnahme (möglicherweise anfangs zu hohe Dosierung des Medikaments) werden die körperbezogenen Ängste des Patienten jedoch nur verstärkt, so dass er bei fortgesetzter Einnahme, zu der ihn sein Arzt ermuntern kann, auf die Suche nach zusätzlichen Therapiemaßnahmen geht.

Wegen seiner zunehmenden körperlichen Verspannungen erfolgt zuerst eine Überweisung an einen Masseur und anschließend auch zu einer Verhaltenstherapie. Hier wird ein weiterer möglicher Auslöser für die Panikattacken eruiert. Der Patient hatte begonnen, aus Angst vor den Panikattacken die seit längerem verordneten Beta-Blocker eigenständig zu erhöhen und dadurch einen für ihn ungewöhnlich niedrigen Blutdruck entwickelt, der möglicherweise die plötzlich erhöhte Neigung zu Panikattacken begünstigt hat.

Quelle: http://www.panikattacken.at/panikattacken/panik.htm

03.08.2010 11:41 • #10


Hallo Crazy030,
danke für den Beitrag! Ich verstehe das auch und sehe den Zusammenhang, leider ist das auch vollkommen richtig! Ich hatte die letzten Tage wieder totale Panik, weil ich letztes Jahr meine erste Panikattacke hatte, weil ich einen Haschmuffin in Amsterdam konsumiert habe...ich muss dazu sagen, dass ich weder zuvor, noch danach Dro. irgendwelcher Art zu mir genommen habe, außer auf Parties der Alk....weder rauche ich, noch lebe ich ansonsten ungesund...ich habe einfach Angst, dass ich jetzt unter eine Psychose, oder so leide, also, dass ich mir irgendwas im Kopf durch diese blöde Amsterdam-Aktion kaputt gemacht habe...das macht mich echt total wahnsinnig, ich wünschte ich hätte das niemals getan...Eine Freundin von mir, die dabei war, hat ebenfalls so ein Teil zu sich genommen, hatte aber außer Schwindel, etc.keine Symtome. Sie ist aber eben auch ansonsten ein sehr unängstlicher Mensch...Naja, jedenfalls vermeide ich deshalb jetzt den Alk. und Kaffee, weil ich mal gelesen habe, dass man nach PA's nach Dro. auf solche Stoffe verzichten soll...Was meinst du dazu? Liebe Grüße

03.08.2010 11:53 • #11


Ja, danach verzichten bezieht sich aber auf unmittelbar danach oder max. die nächsten 24 Stunden. Falls Du generell Kaffee und Alk. bei Angst/Panikstörung meinst, na ja, man liest häufig, Kaffee oder Alk. kann das verschlimmern. Ich denke, kommt immer darauf an, die Wirkung ist bei jedem anders.

03.08.2010 12:20 • #12


hallo drachenblut,

wegen deiner Dro. könntest du dir mal diese doku anschauen. die ist wirklich ausgezeichnet gemacht und betrachtet die Dro. vor allem von vielen seiten.

ich glaub du meinst eigentlich eine neurose. eine psychose wirst du wahrscheinlich selbst nicht als solche wahrnehmen, sondern eher dein umfeld. es ist aber eben auch typisch für menschen mit angststörungen, dass sie denken verrückt zu werden oder zu sein.

beim kaffee und Alk. würde ich an deiner stelle einfach selbst versuchen, was dir gut tut. ich vertrag 2 tassen kaffee, werde danach aber müde. trinke ich mehr, wird mir schnell schwindlig und ich fühle mich zu sehr beeinflusst. beim Alk. ist es ähnlich. aber auf sowas ist man ja nun wirklich nicht angewiesen.

03.08.2010 12:28 • #13


Mmh...ich weiß nicht, ob ich mir diese Doku ansehen soll...habe Angst, das könnte eine PA begünstigen, bin die letzten Tage wirklich wieder sehr anfällige für Panikattacken geworden

04.08.2010 11:46 • #14


Welli
Ich muss auch Samadhi zu stimmen. Mir geht es zwar auch nicht immer gut aber mit der Einstellung Angst kann mir nichts hilft es doch. Gruß Welli

04.08.2010 14:34 • #15


schau dir die doku ruhig an. ich leide doch selbst unter angststörungen und ähnlichen und würde hier aus prinzip keine angst-mach-dokus reinstellen.

in holland ist gras ja legal und von daher wird man dort auch vernüftiges zeug bekommen, was nicht mit seltsamen dingen gestreckt war. in deutschland kam es z.b. mal vor, dass gras mit blei besprüht wurde um es schwerer zu machen und einige mit bleivergiftung im krankenhaus landeten. keine angst, du hast keine bleivergiftung.

wie auch immer, wenn du ein problem hast, hilft es wenig, es zu ignorieren. es wird sich immer eine lösung finden!

von gras an sich bekommt man keine psychischen störungen, außer man hatte sie schon vorher oder man *beep* täglich viel über einen langen zeitraum. letzteres war bei mir der fall. ich habe ca. 7 jahre lang täglich gek. . also insgesamt so circa 2,5kg gras geraucht.

ob meine angststörung davon kam, kann ich nicht sagen. fest steht aber, dass wenn man dann nach so einem lang anhaltenden graskonsum die botenstoffe im gehirn durcheinanderbringt und dem gehirn dann was fehlt, wenn man nicht mehr *beep*. als folge dessen kann man über wochen bis monate depressiv sein, gereizt sein, kaum hunger haben und angst bekommen. näheres dazu findet man eben in der von mir verlinkten doku.

um es mal kurz zu machen.
es ist wahrscheinlich unmöglich von einmal gras rauchen irgendwelche folgeschäden davon zu tragen.

04.08.2010 18:39 • #16


@Drachenblut

Mäuschen, du lebst doch gesund, da wird dich diese einmalige Erfahrung doch nicht fürs Leben prägen! Es ist nur dein schlechtes Gewissen, weil du genau wusstest, dass du was verbotenes gemacht hast! Dennoch hast du ja ne Menge Mut bewiesen, es überhaupt getan zu haben. Gut, du hast gemerkt, dass es nicht dein Ding ist und das ist ja auch gut so, aber dich jetzt deswegen mit solcher Angst zu bestrafen, solltest du getrost sein lassen.
Ich habe mal, als ich noch sehr jung war einen Seitensprung gewagt und auch noch ungeschützten Verkehr gehabt. Man, ich kann dir sagen, ich habe 3 Jahre Angst geschoben, das ich HIV haben könnte, weil ich den entsprechenden Mann dann auch nie wieder gesehen habe, hab ich mir das schlimmste ausgemalt. In der Schwangerschaft wurde aber dann getestet und alles war okay! Es bringt nichts, sich über die Folgen nach solchen Geschehnissen so fertig zu machen. Du hast sicher seitdem einige Arztbesuche gehabt, wo nichts auffälliges festgestellt wurde oder? Dann kannst du diese Geschichte auch abschließen. Es war eine schlechte Erfahrung, mehr nicht!

Liebe Grüße

04.08.2010 20:32 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich danke euch für eure mutmachenden Beiträge!
Es ist wohl wirklich nurdie Angst, die jedes mal ein neues Hintertürchen findet, wenn man die eine Tür verschlossen hat...
@Samadhi:Danke für deine Worte, ich werde mir diese Doku auf alle Fälle ansehen!
Viele, liebe Grüße

05.08.2010 18:23 • #18



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