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Hallo ihr Lieben

seit neuem habe ich wieder Nachts Probleme mit Aufschrecken und anschließend Pa.
Eigentlich ist die Angst schon da und ich merke es erst später das ich wach bin...

Wenn ich Alk. trinke wird es schlimmer ...


Wer hat das auch ? Was macht ihr dagegen....

schöne Grüße

11.04.2011 12:16 • 22.04.2011 #1


24 Antworten ↓


Hallo, ich habe das Aufschrecken beim Einschlafen. Ich nehme jetzt Antidepressiva da ist es zum Anfang jetzt bissl mehr mit dem Aufschrecken. Bei mir hat der Alk. die Panikattacken ausgelöst, war zwar schon immer Angstpatient aber seid dem Alk. konsum (bin abhängig) ist es schlimmer wie ich es vorher gar nicht kannte.
Ich würde sagen du lässt den Alk. besser weg, wenn möglich, denn das begünstigt die PA ganz schön.

LG.

11.04.2011 12:30 • #2



Nächtliche Aufschrecken mit Angst

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Hi

das ist mir auch schon aufgefallen mit Alk wird es schlimmer ...

Hatte vor 1 Jahr Doxepin genommen für Ca.1 Jahr....

11.04.2011 13:59 • #3


Doxepin nehme ich auch und Paroxetin jetzt neuerdings, weil ich von Doxepin runter will. Ist das bei dir mit Doxepin besser geworden?

11.04.2011 19:21 • #4


oh ja ....

habe immer viertel Tabletten genommen.Wenn es mir mal wieder richtig schlecht geht dann nehme ich für 1bis 2 Tage wieder Doxepin .

Dieses Nächtliche Aufschrecken werde ich nicht los...

12.04.2011 07:04 • #5


Hmmm... vielleicht wäre da ne längere Einnahme von Antidepressiva gegen Panikstörung sinnvoll?

12.04.2011 10:15 • #6


ich kenne das leider auch .

Tagsüber komme ich eigentlich ganz gut über die Runden, abends freue ich mich dann auf mein verdientes Radler, es können auch schon mal 2 oder 3 sein. Ich fühle mich dann am Abend zu ersten Mal an diesem Tag wohl. (Ich weiß, dass sogenanntes Entspannungstrinken nicht unkritisch ist, dachte aber, wenns mir im Moment hilft...).
Schlafe schnell ein und werde in der letzten Zeit so nach 2 - 3 Stunden wach. Wach ist gut, ich schrecke auf und muss mich dann erst mal wieder runterkriegen. Ich schlafe zwar schon lange schlecht aber im Augenblick ist dieses nächtliche Aufschrecken sehr häufig geworden. Dann grübele ich nach und kann gar nicht wieder einschlafen. Mir tut im Moment alles weh(Beine, Füße, Zehen, Hände, Finger..) und habe Mißempfindungen. Kein Arzt konnte bisher etwas finden. Vom allgemeinen Arzt, Orthopäden, Rheumatologen, Neurologen und das auch in teilweiser doppelter Version habe ich alles durch. Nichts, absolut nichts, nicht mal ein kleiner Hinweis.
Meint ihr wirklich, dass ein mäßiger Alk. sich so ungünstig auswirken kann?
LG
nannele

13.04.2011 10:14 • #7


Hi nannele,

mal ab und zu ein B. oder Wein schadet wahrscheinlich nichts...aber ich hab die Erfahrung gemacht, das ich vermehrt Panikattacken hatte, wenn ich tags zuvor etwas Alk. getrunken hatte.
Ich trinke deshalb so gut wie gar nichts mehr, weil ich halt merkte, das mir das nicht gut tut.

Aber ich kann da nur von mir reden...das muss jeder für sich ausprobieren.
Nimmst du Medikamente?
lg,alxis

13.04.2011 10:43 • #8


Hallo alxis,

nein, bisher nehme ich keine Medikamente, habe aber mittlerweile eine halbe Apotheke Zuhause. Ich wage es einfach nicht ein Medi zu nehmen, ich habe solche Angst vor den Nebenwirkungen. Habe gestern mal von einer Opipramol ein Stückchen abgekratzt und versucht, habe die beruhigende Wirkung von dem kleinen Fitzel schon gemerkt. War zwar nicht unangenehm, habe aber im Moment sowieso das Gefühl, dass etwas mit oder in meinem Körper passiert und da soll ich noch mit Medis manipulieren. Dann weiß ich ja gar nicht mehr, ob das von meinem Körper kommt oder von der Chemie. Habe einach Angst die Kontolle über meinen Körper zu verlieren.
Was würdest du tun.
Nimmst du Medikamente?
LG
nannele

13.04.2011 10:54 • #9


Ich kenne das mit der Apotheke zu Hause ..hatte in den vergangenen Jahren auch schon Medis regelrecht gebunkert, mich aber dann nicht getraut, sie zu nehmen...

Ich nehme im Moment Opipramol...abends 50mg. Ich hatte bisher eigentlich keine Nebenwirkungen, ausser das ich sehr müde drauf werde.
Ich nehm das jetzt den 6.Tag, bin aber am überlegen, ob ich sie wieder weglasse, denn ich fühle mich mit der Chemie auch nicht gut und möchte als Dauerlösung keine Medikamente nehmen.
Ich weiss nur nicht, ob ich die einfach wieder so weglassen kann, oder ob man sie ausschleichend wieder beendet?

Die körperlichen Beschwerden kommen von der Angst.Ich nehme an, du hast dich beim Doc auch durchchecken lassen?
Wenn da alles in Ordnung war, dann ist es die Angst...
Ich kenns ja seit 17Jahren und im Grunde genommen weiss ich auch, das die meisten Beschwerden von meiner Angststörung kommen...

Sprich doch noch mal mit deinem Arzt wegen der Opipramol...aber entscheiden musst du dann selber, ob du vorrübergehend mal was nehmen willst.

lg,alxis

13.04.2011 11:03 • #10


ich habe schon mit mehreren Ärzten über die Medis gesprochen.
Die Aussage ist schon recht einheitlich, ich soll es wenigstens versuchen...
Ich soll eine Minidosis nehmen und testen. Mein Neurologe meinte, dass es einigen Leuten allein schon deshalb besser ginge, weil sie das Gefühl hätten, dem ganzen nicht ausgeliefert zu sein und eine Möglichkeit zu haben etwas zu verändern.
Kann schon sein, deshalb bunkern wir ja auch wohl so gerne...für den Notfall...wenn eines Tages doch nichts mehr geht.
LG
nannele

13.04.2011 11:12 • #11


Dann versuchs doch mal mit den Opis...wie gesagt, ich habe fast keine Nebenwirkungen gemerkt...und ich hab da auch immer Angst vor!
Ich hab mir nun im Juli einen Termin bei nem Heilpraktiker geben lassen, der super sein soll.Meine Schwester hat mir den Tipp gegeben, sie ist selbst bei ihm und kennt eine Frau, die auch unter massiven PA`s litt, und die nun, seit sie bei ihm in Behandlung ist, fast weg sind!

Wobei ich schon öfters gehört habe, das der Heilpraktiker wohl wirklich spitze sei...klar, das zahlt die Kasse nicht, aber ich verzichte lieber auf was andres, wenns mir hilft.
Ausserdem muss man fast alle Medis eh schon selbst bezahlen...
Weiss noch als ich vor Wochen ne Grippe hatte...habe nur grüne Rezepte bekommen und hab um die 70 Euro in der Apotheke gelassen...
Also, einen Versuch ist es allemal wert.
Lg,alxis

13.04.2011 11:22 • #12


Ihr habt immer Angst Chemie zu schlucken, aber trinkt ab und an Alk., Alk. ist Gift und viel gefährlicher als die Tabletten. Schade das viele die Wirkung von Alk. unterschätzen. Auch durch dieses ab und an mal ein B. kann sich der Körper dran gewöhnen. Ich meine ist ja eure Entscheidung und ihr habt eure Meinung und ich will auch nicht behaupten das ihr Abhängig seid, aber Angstzustände und genau dieses aufschrecken ist ein Zeichen von Entzug, oder somindest tut sich im Gehirn etwas. Denn abhängigkeit beginnt sehr schleichend und äußert sich nicht gleich mit Hände zittern und Schweißausbrüche. Manche bekommen auch erst Angstzustände und können es auch nicht mit Alk. in Verbindung bringen. Ich wollte euch das nur sagen, ist ja auch schließlich eure Entscheidung.

LG

13.04.2011 11:31 • #13


Hallo Unheilig,

nein, nicht die Angst Chemie zu schlucken....man muss immer mal Medis einnehmen, da kommt wahrscheinlich keiner drum rum.
Aber sich abhängig machen von den Tabletten, das ist der Punkt!

Selbstverständlich macht Alk. abhängig...ich lebe mit einem trockenen Alk. zusammen und war jahrelang co-abhängig.
Ich weiss sehr wohl, was Alk. bei einem Menschen anrichten kann...ich bin fast daran kaputtgegangen, obwohl ich nicht diejenige war, die regelmässig getrunken hat!


Deshalb schrieb ich ja, das jeder selbst abwägen sollte, ob er mit PA`s Alk. trinkt oder nicht...
Ich kann es nicht, bei mir verstärken sich die PA`s...und deshalb lasse ich es sein!

Aber, eine Freundin von mir hat auch Angstzustände...und trinkt auch keinen Tropfen Alk....bei ihr sind es andere Ursachen.

Lg,alxis

13.04.2011 11:43 • #14


Hallo Alxis. Aber wenn die Ärzte sagen das ein Medi. nicht abhängig macht dann kann man es doch nehmen.

Klar gibt es Angst und PA auch ohne das man trinkt, war ja bei mir auch so, aber Alk. begünstigt PA und Angstzustände ganz schön. Ich habe auch durch den Alk. Angstzustände und PA noch schlimmer wie ich sie vorher nicht hatte bekommen. Und ich will auch wieder so werden bevor ich angefangen hatte zu trinken, da hatte ich die Angst sehr gut im Griff.

13.04.2011 12:05 • #15


Das wünsche ich dir sehr, das du vom Alk. wegkommst...ich habe mitbekommen, wie aus jemanden ein ganz anderer Mensch wird, wenn er getrunken hatte...
Ich war auch übrigens mal bei der Alk. dabei...hätte die mein Freund nicht gemacht, dann hätte ich ihn verlassen...es hat unheimlich viel Kraft gekostet, mit jemanden zusammen zu sein, der sich jeden Tag die Kante gibt...übrigens haben das andere nicht so gemerkt...er hatte sich da sehr gut im Griff!

Klar, wenn das ein Arzt sagt, kann das schon stimmen, leider ist bei uns Ängstlern immer noch das Kopfkino dabei...selbst wenn jemand sagt, das macht nicht abhängig, meint man es doch...bei akuten Sachen was nehmen, keine Frage...aber auf Dauer...nein!
Lg,alxis

13.04.2011 12:16 • #16


Hmm... ja wenn ihr Angst habt es auf dauer zu nehmen dann ist es mist, das problem habe ich nicht, ich denke immer schlimmer wie jetzt kann es mir nicht gehen oder besser so wie ich unter den Alk. gelitten hatte.

Ach so bin seid dem 7.1.11 trocken nach mehreren Entgiftungen. Nu muss ich meine Psyche wieder aufbauen. Bei mir gab es zu der Zeit auch gar kein Nüchtern mehr, war schon schlimm.

13.04.2011 12:37 • #17

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Hallo Unheilig,

es wird dir besser gehen ohne Alk.!!
Drücke dir ganz doll die Daumen, du wirst das schaffen!!

13.04.2011 12:48 • #18


Danke Alxis, ja ohne Alk. ist es ein ganz anderes und besseres Lebensgefühl.
Wird noch ein bisschen dauern, im Internet steht das die Angst durch den Alk. noch Monate lang andauern kann, na ja wird schon.

13.04.2011 13:04 • #19


Hallo,
ich habe die Diskussion über Alkohl gerade gelesen und ich muss wirklich sagen, dass ich die Tatsache, dass Alk. PA bgünstigen können, nie in Betracht gezogen habe. Ich brauche den Alkohl nicht unbedingt, habe ihn aber bisher immer mal als Mittelchen benutzt, wenigsten mal für eine kurze Zeit entspannt zu sein und Spaß zu haben.
Klar weiß ich, dass das nicht der richtige Weg ist, aber wie gesagt habe mir nie einen Kopf darum gemacht.
Also danke für eure Kommentar, werde das jetzt testen. Werde den Alk. komplett weglassen und beobachten, ob es eine Befindlichkeitsverbesserung gibt. Ist sie auch nur klitzeklein, hat es sich schon gelohnt!
LG
nannele

13.04.2011 18:39 • #20



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