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annabanana

annabanana
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Hallo Ihr Lieben,
ich bin neu hier im Forum und weiß auch garnicht recht wo ich anfangen soll. Aufjedenfall bin ich 17 Jahre alt und Schülerin.
Ich leide seit dem 12 Lebensjahr unter Panikattacken und Angststörungen, für diese es auch einen Auslöser gab.
Mit 14 "erkrankte" ich an der Magersucht...die ich aber jetzt zu meinem Glück überstanden hatte. In der Zeit meiner Essstörung hat sich bei mir viel verändert, habe Freunde verloren von demen ich dachte diese Freundschaft hält ewig. Naja lag vieleicht auch an mir.
Aufjedenfall litt ich in der Zeit unter regelmäßigen Panikattacken und halt auch unter Ängsten.
Jetzt zu meinen Hauptproblem: Ich habe gemeint im Sommer 2014 das ganze hinter mit gelassen zu haben...konnte mein Leben wieder genießen ohne Ängste usw. Jedoch hat sich im neuen Schuljahr 2014 einiges auf der Schule für mich verändert (ich haaaasse Veränderungen) und ich denke das war der Auslöser für meine sehr schlimme Panikattacke in der Schule...ich habe dort echt gemeint ich sterbe..so schlimm war es noch nie. Aufjedenfall wurde der Notarzt gerufen-> zum Arzt=kein Befund. Seit da an war ich so verunsichert. Hatte jeden Tag Herzstechen und Angst (hatte was an der BWS, was ich natürlich dem Arzt nicht glaubte ) und der gute alte Liebe Herr.Dr. Google befragt habe. Seit dort habe ich mir von Herzimfarkt bis Hirnblutung alles eingeredet. Und als ich dann Kopfschmerzen bekam in einer stärke die ich noch "nie" hatte, war ich so ziemlich sicher daran zu sterben. Kam dann aber ins Mrt=alles Ok.
Aufjedenfall kann ich bis jetzt nicht aufhören zu googeln. Jetzt aber zu meiner richtigen angst. Ich rede mir seit 2-3 Monaten ein bald zu sterben und es fühlt sich eben so echt an. Auch abhängig von den Krankheiten. Ich weiß nicht mehr weiter...ich will noch nicht sterben. Aber ich steiger mich da immer mehr rein. Das ich mir schon vorstelle wie meine Eltern weinen und meine Beerdigung ist. Ich hab so angst. Ich will einfach mal leben wie ein normaler Teenager. Und keine solche Gedankem haben. Warum habe ich die ? Oder sind sie war ? Werde ich jetzt dann sterben. Ich muss dazu sagen das ich mich auch seit dem relativ viel mit dem Thema beschäftige...und dadurch auch noch mehr daran denke also ans sterben.

Ich bitte um Hilfe und würde mich über ein paar Antworten freuen.
Lg. Und schöne Weihnachten Smile

02.11.2016 #1


324 Antworten ↓
Hotin

Hotin
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Hallo Anna,


Zitat:
Ja ehrlich gesagt habe ich angst sie zu verlassen.


Da stehst Du nicht allein. Deshalb gibt es dieses Forum mit vielen, denen
es fast genau so geht. Ihre "Eigene Welt" heißt nur immer wieder anders und deshalb glaub fast jeder,
er hat ein Problem. Was ganz anders ist und bestimmt nicht lösbar.

Warum hast Du Angst, Deine selbst gebaute Scheinwelt ( also Deine Sicherheitszone) zu verlassen.
Sie hat Dir doch gar nicht die Sicherheit gebracht, die Du erhofft hattest. Sonst könntest Du doch hier
schreiben. Leute ich weiß, wie es besser geht. Schafft euch eure "Eigene Welt".
Außerdem, wenn Du später mal willst, kannst Du ja immer wieder in Deine
Schutzzone zurück.

Zitat:
Als damals etwas passiert ist was mich in meiner Achtung und meinem Selbstwertgefühl verletzt
hat,habe ich mir schon eine eigene Welt aufgebaut.


Auch wenn Du das noch so schlimm empfunden hast. Nichts ist so schlimm, das es Dir die Zukunft
zerstören darf. Lege diese Erlebnisse in Deinem innerer Regal unter schlechte Erfahrungen hin. Wenn
Du sie brauchst, kannst du sie immer wieder mal anschauen.
In Deinem Regal liegen aber auch viele schöne Erfahrungen aus der Vergangenheit. Die solltest Du
Dir häufiger ansehen.

Du bist eine sehr mutige Frau, jetzt endlich mal offen auszusprechen, das Dich etwas schweres bedrückt.
War mir eigentlich von Anfang an klar. Wie viele andere das hier machen, hast Du versucht uns mit
Deiner "Angst vor dem Sterben" ein wenig in die Irre zu führen. Wie gut, Du das du das nicht geschafft hast.

Habe Dir schon gesagt. Jetzt brauchst Du eigentlich ein anders Thema hier.
Willst Du es nicht eröffnen?

Angst irgendwann alleine dazustehen für mich selbst, ganz alleine auf mich gestellt zu sein.
Für so etwas fühle ich mich nicht bereit.

Das schönste Gefühl im Leben ist, wenn man es geschafft hat in der echten Welt zu wissen, das man
überall alleine zurecht kommt. Sogar in der Ehe ist das sehr hilfreich. Wer gelernt hat überall allein zurecht
zu kommen, ist innerlich unabhängig. Der hat zwar noch genau die Angst vor dem Alleinsein, die tut aber
nicht mehr weh. Und man ist frei, kann nicht mehr von anderen Menschen unter Druck gesetzt werden.
Um so etwas zu erreichen hast Du aber noch jede Menge Zeit.

Zitat:
Ich suche mir immer etwas. Aber für was? Ich weiß nicht was mir fehlt..


Suchst Du nicht Deine Selbstsicherheit? Das was Dir hilft, nicht immer in
Deine Scheinwelt zu flüchten?
Bitte fange an ehrlicher zu Leben. Am Anfang ist das schwer. Auch hier können wir bestimmt jetzt offener
reden. Komme zu uns in die echte Welt.
Sie ist sehr schön. Und belastet Dich gar nicht. Du wirst es sehen.
Schaue mal wie ehrlich andere hier schreiben. Das macht Deine Ängste schwächer.

Einen schönen Sonntag für Dich

Hotin

17.05.2015 13:31 • x 3 #213


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A


Muss ich sterben?! Vorahnung nicht mehr lange zu leben

x 3


alice01

alice01
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Liebe annabanana,

erst einmal: NEIN, du wirst nicht sterben, auch nicht diesen Herbst! Wirklich nicht! Es gibt keine Vorahnung!
Ich weiß das, weil ich genau das durchgemacht habe, was du jetzt durchmachst!

Zitat:
Oder mein altes Ich stirbt ?! Es hat sich halt so viel verändert...

Genau so ist es. Das ist der Grund! Dein Gehirn/ deine Gedanken kann/können aber mit diesen Veränderungen derzeit nur noch nicht umgehen, möchte/n es aber irgendwie erklären! Deshalb die Fehlinterpretation!
Ich weiß, wie echt sich deine Vorahnung anfühlt und irgendwie hat man das Gefühl, dass da was Übermenschliches abläuft und deshalb keiner das versteht. Den ganzen guten Ratschläge, die du hier bekommst, schenkst du keinen Glauben, weil du überzeugt bist, dass mit dir was passiert, was mit sonst niemanden passiert und deshalb kann das keiner nachfühlen oder verstehen. Das ist aber falsch! Du bist nichts Übermenschliches oder hast irgendwelche übermenschliche Hellseher-Fähigkeiten! Dein Gehirn versucht nur krampfhaft was zu erklären, was es im Moment nicht erklären kann.
Warum macht es das? Weil es schlicht weg seine Aufgabe ist, alles zu analysieren und zu erklären.

Du musst an dieser Stelle einen Gedankenstopp machen! Sag deinem Gehirn, deinem Gedankenkarusell "STOPP! Du machst einen Fehler! Du kannst mir im Moment nicht helfen." Schiebe es weg! Und lasse nicht zu, dass dein Gewissen oder die Vorahnung dich ständig zwingt diesen Gedanken wieder nachzuhängen. Es ist ok, wenn du das machst und du musst auch keine Angst haben, dass es trotzdem eintritt oder gerade weil du aufhörst dich damit auseinanderzusetzen. Es passiert nicht! Akzeptiere auch, dass es im Moment keine Erklärung dafür gibt!
Das müsste dich erst einmal aus deinem "Wirbelsturm" der Gedanken rausholen und dich etwas beruhigen.

Hast du mit deiner Therapeutin darüber schon gesprochen? Falls nicht, mache es!
Ich habe das Gefühl, dass du an einem ganz entscheidenden Punkt bist. Und das bereits seit letzten Herbst. Und du dich nun einfach nicht traust weiterzugehen. Aber genau das musst jetzt tun. Wie du geschrieben hast, du musst dein altes "Ich" hinter dir lassen.
So war es auch bei mir.
In Träumen verwendet das Unterbewusstsein, dass durch den Traum an die Oberfläche tritt, den Tod als Fingerzeig für einen Neuanfang, was gleichzeitig bedeutet, dass etwas anderes zu Ende geht. Und ich glaube das gleiche läuft bei deiner Vorahnung ab.
So hat sich das bei mir schließlich auch bewahrheitet und ich bin überzeugt, dass genau das jetzt auch bei dir abläuft.

Mache Dir keine Gedanken, was in 20 Jahren ist! Genau das versucht dir diese Vorahnung ja vielleicht zu vermitteln. Vielleicht überforderst du deine Psyche. Deshalb diese Todesvorahnung, es lässt dich nur kurzfristig in die Zunkunft blicken. Beschäftige dich erst einmal mit den aktuellen Themen. Und auch da gilt, eins nach dem anderen! In deinen Beiträgen zeigst du sehr viele Dinge auf, die deiner Meinung nach bei dir falsch laufen und die du auch ändern möchtest. Aber das schaffst du unmöglich alles auf einmal!
Mach doch mal eine Liste mit diesen Dingen und besprich sie mit deiner Therapeutin, wie und in welcher Reihenfolge ihr die bearbeiten möchtet. Akzeptiere die Dinge, die nach dieser Priorisierung weiter unten stehen. Sag "ok, die Dinge finde ich nicht gut und ich mag sie auch nicht an mir, aber ich stelle sie erst einmal zurück. Das ist in Ordnung, weil ich die Dinge auf jeden Fall angehen werde, sobald sie dran sind. Bis dahin ist das jetzt einfach mal so."
Ich denke, wenn du erst einmal einen Plan hast, verschwindet auch deine Perspektivlosigkeit (=Vorahnungsgefühle zu sterben).

Ich hoffe, ich konnte dir aus meiner Erfahrung raus ein paar Ansätze und Denkanstöße geben sowie mögliche Wege aufzeigen. Du brauchst nur etwas Mut und Geduld, dann bin ich überzeugt, kommst du auch aus dieser Phase raus!
Ich drücke Dir die Daumen!

Liebe Grüße
Alice

08.03.2015 17:34 • x 2 #46


Zum Beitrag im Thema ↓


Icefalki
Hallo annabanana,

Bist du in Therapie?

x 1 #2


annabanana
Hallo Icefalki,

Ja seit ca. 3 Jahren...

#3


Icefalki
Und hast du da noch nichts gelernt? Gedanken die dich runterziehen sind doch nur Gedanken. Ist in deinem Kopf. Und sterben müssen wir alle einmal, Gottseidank weiß es keiner! Wann. Also weg mit dem krankheitsgooglen, oder macht es dir Spaß, dich zu quälen?

Nimmst du medis?

#4


annabanana
Ja doch das schon...ich habe ja auch schon viel geschafft.
Aber diese Gedanken machen mir einfach angst. Das Gefühl ist so unbeschreiblich stark. Ich will leben und nicht denken bald zu sterben.
Nein das macht mir keinen spaß...aber anscheinend brauch ich es wohl. Ich muss mir vilt was anderes suchen.

Nein nehme ich keine...meine Therapeutin ist eher dagegen, wobei sie es mir überlassen hat. Nur ich will nicht abhängig werden und dann den nächsten Laster haben.

Lg annabanana

#5


Icefalki
Es gibt medis, die machen nicht abhängig, helfen beim den deppressionen. Aber ganz klar, das musst du und deine Therapeutin klären.

Und deine Aussage, dass du schon so viel geschafft hast, meine Liebe genau das ist es.
Also lenke dich ab, gehe raus, unternimm was mit Freunden. Hast du ein Hobby?

x 2 #6


annabanana
Ok. Das muss ich dann mal mit ihr besprechen.
Aber Depressionen sind das ja eigentlich nicht, wenn ich das Gefühl habe bald zu sterben. Oder ?
ich bin so verwirrt und habe angst.

Wenn ich mich ablenke ist es auch besser aber manchmal kommt es trotzdem noch- der Gedanke du musst eh bald sterben.
Ja ich gehe ins Fitnessstudio...betreibe Krafttrainig Smile
Früher habe ich getanzt.

#7


N
Zitat von annabanana:
Ich will leben und nicht denken bald zu sterben.


Dann fang an Dich lebend zu denken....

x 1 #8


Icefalki
Meine Liebe,

No-Smile hat es auf den Punkt gebracht.

#9


annabanana
Das ist ne gute Antwort No_Smile
Habe ich auch schon versucht aber das gefühl bald zu sterben ist irgendwie stärker...vieleicht ist es ja doch ne Vorahnung.
Oder mein altes Ich stirbt ?! Es hat sich halt so viel verändert...dazu kommt auch irgendwie die angst vor dem Leben aber leben will ich !

Lg annabanana

#10


N
Nur weil es Gedanken sind heißt es nicht, dass diese vom Willen abgetrennt sind. Überwindung von Ängsten, etc.. etc.. bedürfen eines bewussten "sichgegenstelles", in dem ich, ähnlich einer anderen Art von Übung und Training, mich mit dem Gedanken beschäftige. Es ist harte Arbeit und kommt nicht einfach so. Dazu musst Du wissen, was für Dich überhaupt "Leben leben" heißt. Welche Werte stehen darin, welche Bedeutungen, welche Sinnhaftigkeit und worin liegen Ziele, Wünsche etc. Ohne Ziel wirst Du nichts erreichen, denn ohne Ziel wird sich auch kein Zug in Bewegung setzen. Warum Energie verschwenden. Die Innenschau muss der Außenschau weichen und bedarf eines eigenen Sinnsystems.
Du wirst letztendlich gezwungen Dich "lebend" zu denken, wenn Du anfängst Dich und Dein Leben hin auf Ziele zu orientieren. Erst das lässt den Kopf heben und nach vorne schauen. Das Ziel, endlich am "Leben teilzunehmen" ist kein Ziel, sondern Voraussetzung um überhaupt ein Ziel zu formulieren. Meinetwegen Teilziel, aber was kommt wenn Du das Ziel erreicht hast? Ohne schon Folgeziele zu haben, wird die Zielerreichung meist aufgrund der nicht vorher getroffenen Maßnahmen oder Pläne schnell wieder in das alte Muster zurückführen.

Leben heißt sich ständig neu zu gestalten und aktiv an sich und mit sich arbeiten. Alles andere ist entweder sterben oder dahinvegitieren... bzw. ein rein Form der passiven Existenz, deren einziges Ziel darin besteht, irgendwie durch den Tag zu kommen. Das hat - meiner Meinung - nach wirklich nichts mehr mit Leben zu tun.

Du musst Dich mit aller Kraft und Bewusstsein für das "Leben" auch entscheiden, es als Aufgabe sehen, die zu bewältigen ist und die entsprechend Werkzeuge, Ideen, Struktur und Voraussetzungen benötigt. Schaffe die Basis - sich also lebend zu denken - und Du hast keine Zeit mehr über das Sterben nachzudenken.

x 1 #11


annabanana
Vielen Dank für deine Antwort No_Smile !
Du hast voll und ganz recht damit was du geschrieben hast. Ich muss mir ein Ziel setzen. Und vielleicht ist es auch mein Problem das ich keins habe. Ausser mal Kinder haben zu wollen, aber ist das ein Ziel ?

Ich beschäftige mich auch zu viel mit mir...das ist auch ein Problem. Aber glaubst du nicht das es eine Vorahnung ist ?
Irgendwie denke ich das mein Herz stehen bleibt...obwohl ich ja erst 17 bin.

Lg annabanana

#12


M
Hallo @annabanana
ich kann verstehen wie du dich fühlst. Ich leide seit circa zwei Jahren an Krankheitsangst und bin seit zwei Monaten in Therapie. Versuch dich abzulenken und nicht zu googeln. Ich weiß es klingt einfacher als es ist, aber wenn du es ein paar Mal geschafft hast, gewöhnst du dich um.
Ich möchte hier nicht so klingen als sei die Krankheit die wir haben einfach. Aktuell quakt mich ein Stechen und Druck unter der linken Schulter und ich sage mir, dass es nicht das Herz ist. Ich wache jeden Morgen erneut auf und bin happy. Versuch nicht über den Tod nachzudenken. So schlimm es klingt, wir sterben alle einmal. Wir müssen tatsächlich versuchen jeden Tag zu genießen und unsere dunklen Gedanken hinten anzustellen. Wir könnten morgen sterben aber auch erst in 40 Jahren, wer weiß.
Ich habe auch schon viele Untersuchungen hinter mir und immer ist alles normal. Die Angst spielt dir etwas vor, den Kreislauf zu durchbRechen ist nicht leicht und ich habe es bisher auch nicht geschafft. Wenn der Gedanke an das Sterben wieder kommt, sag dir im Kopf ganz laut STOP und denke an etwas anderes. Versuch dir das immer bei diesen Gedanken anzugewöhnen.

Ich wünsche dir alles Gute! Versuch die Feiertage zu genießen!

LG
MaK

#13


annabanana
Hallo -MaK-
Danke für deine Antwort. Ich denke schon das es mit einer Krankheitsangst zusammenhängt. Aber ich rede mir ein das ich bald sterbe muss...ich hab ein Gefühl das mein Herz stehen bleibt. Oder rede ich mir das ein ? LG annabanana

#14


M
Du redest dir das nur ein. Allerdings kann dein Herz durch das Einreden nicht stehenbleiben, davor brauchst du keine Angst haben. Die Frage wäre, warum du es dir einredest Sad

#15


annabanana
Weil ich das Gefühl habe bald zu sterben zu müssen...dann muss ja was sein und dann habe ich gegoogelt ob das Herz stehen bleiben kann und seitdem rede ich mir das ein.
Sad
Das macht mich noch fertig. Dieses Gefühl.
Vielen Dank -MaK-

#16


M
Wenn du seit drei Jahren in Therapie bist nimmst du dann Medikamente? Ich nehme keine aber wenn es bei dir so stark ist, dass du Angst hast, dass dein Herz stehen bleibt wäre eine Abklärung mit deinem Therapeuten doch vielleicht keine schlechte Idee Confused

#17

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Schlaflose
Zitat von annabanana:
Aber ich rede mir ein das ich bald sterbe muss...ich hab ein Gefühl das mein Herz stehen bleibt.


Ein Herz bleibt nicht einfach so stehen, noch nicht einmal dann, wenn es für den Betroffenen eine Erlösung wäre, so z.B. bei alten Leuten, die seit Jahren als schwerer Pflegefall bettlägerig sind.
Das habe ich bei meiner Oma selbst erlebt. Sie war seit ca. ihrem 60 Lebensjahr schwer herzkrank und musste Medikamente nehmen. Als sie mit 82! starb, hatte sie schon Monate vorher mehrere leichtere Schlaganfälle, lag mehrmals im Krankenhaus und wurde schließlich als nicht therapierbar entlassen. Meine Mutter hat sie dann zuhause gepflegt und ein Pflegendienst kam auch 2 Mal die Woche. Dann fiel sie ins Koma und man konnte ihr weder Nahrung noch Flüssigkeit zuführen und ihre Medikamente natürlich auch nicht. Wir riefen den Arzt, der sagte, dass es zu Ende geht und wir sie entweder zuhause sterben lassen können oder sie ins Krankenhaus einweisen, wo sie durch Infusionen noch ein ein paar Tage länger am Leben gehalten werden könnte. Wir haben sie zuhause gelassen und sie atmete noch 3 Tage weiter, das Herz wollte einfach nicht aufhören zu schlagen, bis es dann schließlich soweit war.
Seit diesem Erlebnis ist mir sehr bewusst geworden, dass der Körper extrem widerstandsfähig und auf das Überleben ausgerichtet ist.

#18


N
Zitat von annabanana:
Vielen Dank für deine Antwort No_Smile !
Du hast voll und ganz recht damit was du geschrieben hast. Ich muss mir ein Ziel setzen. Und vielleicht ist es auch mein Problem das ich keins habe. Ausser mal Kinder haben zu wollen, aber ist das ein Ziel ?

Natürlich ist das ein Ziel; ein recht großes sogar. Jedoch für dieses Ziel bedarf es einiges an Voraussetzungen, die wiederum als weitere Vorziele definiert und erreicht sein sollten. Ein Kind braucht eine stabile und beständige Umgebung in denen es aufwachsen und gedeihen kann. Dazu solltest Du nicht nur ein Verantwortungsbewusstsein dem Kind gegenüber entwickelt haben, sondern auch gelernt haben, die Verantwortung für sich selbst zu tragen. Die physische und psychische Stabilität der Mutter/Eltern ist m.E. nach Grundvoraussetzung. Du musst selber erst im Leben "stehen", um überhaupt einem neuen Leben ins "Leben" stellen zu können. Wie möchtest Du das gewährleisten, wenn Dein Leben nichts anderes ist als ein führerloses Schiff im Sturm?
Wie möchtest Du einem Kind Ziele, Werte und Verantwortung an die Hand geben, wenn Du sie noch nicht mal für Dich selber hast? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Deinem Sinne wäre, "einfach" mal zu schauen was sich ergibt? Kinder brauchen Zuwendung und Stärke, damit sie auch mal durchs Leben "getragen" werden können; bis sie selber ihr Leben leben.

Zitat von annabanana:
Aber glaubst du nicht das es eine Vorahnung ist ?


Erstens gehört Glaube in die Kirche und zweitens, nein, ich nehme nicht an, dass es sich um eine Vorahnung handelt. Ich glaube auch nicht an das dritte Auge, schaue nicht in Glaskugeln oder gebe was auf Kaffeesatz und ausgelegte Karten. Für mich ist das schiere Einbildung und je mehr Du diese Annahme tätigst, desto mehr verfestigt sich der Gedanke, bis Du wirklich auch das glaubst was Du Dir einbildest.
Warum um alles in der Welt sollte jetzt Dein Herz stehenbleiben? Ist bei Dir irgendetwas am Herz assistiert worden? Hat irgendein Arzt gesagt, dies oder jenes stimmt mit Deinem Herz nicht? Klar spielt das Herz verrückt, je mehr Du Dich in Deiner Einbildung da hineinsteigerst. Angst und Panik erhöht Blutdruck, stresshormone, etc.. etc.. etc.. und schon geht die Pumpe.
Dein Problem liegt im Schädel, nicht in der Brust.

x 1 #19


annabanana
-MaK- Nein, ich nehme keine Medikamente.
Hab es mir aber auch schon überlegt.
Aber ich weiß nicht ob es helfen würde gegen die "Vorahnung/Gefühl" das ist so echt...man denkt nurnoch daran.


Vielen dank Schlaflos ja irgendwie ist es auch dumm das ich mir das einrede...aber irgendwas muss ja sein. Warum habe ich dann das Gefühl ? Ich fühle mich so hilflos und alleine damit.

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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