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hi,
wie motiviert ihr euch immer wieder selbst?
stecke momentan total in einem tief.
hab das gefühl ich schaffs nicht mehr. hab keine kraft. setze mich selbst unter druck.
an der arbeit z.b. das ist zuviel , anstrengend, nervenzerreissend und immer die angst davor das ich nicht einsatzfähig bin, weil ich ne attacke kriege. wenn uich nicht aufpass trau ich mich da gar nicht mehr hin. in der frühschicht gehts ja noch, aber in spät- oder nachtschicht, da ist es echt schlimm, weil wir sind nur zu zweit dann. frühschicht ist auch anstrengend, merke dann einfach irgendwann das meine kraft schwindet.
ich bin auch so unendlich traurig. mittlerweile merkt mans glaub ich auch. merke wie ich mich verändert habe. bin nicht mehr so fröhlich, einfach platt irgendwie.
weiss gar nicht was ich euch eigentlich sagen will.....
aber hier versteht mich bestimmt jemand.
werde das montag in der therapie wohl mal ansprechen müssen, aber wie ich mich kenne gehts mir bis dahin besser und ich halte das dann wieder für nicht nötig.
was kann ich nur tun, damit ich zumindest besser arbeiten kann??
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28.11.2007 22:44 • 30.11.2007 #1


12 Antworten ↓


hallo!Ja das kenn ich alles ! ich hatte dieses Thema auch schon mit meiner Therapeutin die hat gesagt das unsere Krankheit so eine Art Gabe ist weil wir so sensibel sind und Dinge sehen und Fühlen können die andere Leute gar nicht bemerken.
Desweiteren sagt sie das wenn wir erstmal unsere Krankheit überstanden haben und uns das Universum belohnt und uns zu noch besseren Menschen macht.
Hört sich zwar ein bißchen GAGA an aber ich finds gut und außerdem bin ich auf die Belohnung gespannt und wieviel besser sich das Leben danach anfühlt.

28.11.2007 23:33 • #2



Motivation

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hab grad mit meinem freund gesprochen, der ist total lieb. werd morgen zu psychater gehen und mich erstmal wieder krank schreiben lassen

29.11.2007 00:15 • #3


Hallo Diana!

Es hat mir wehgetan zu lesen wie es Dir im Moment geht. Deine eigentliche Frage kann ich auch nicht sinnbringend beantworten, ich denke aber die Frage ist schon die Antwort.
Wenn Du Dich fragst „ wie kann ich mich motivieren?“ gibst Du in dem Moment der Angst ja schon wieder ein Podium! Ich glaube es ist schlauer der Angst offen zu begegnen, einfach mit den PA zu rechnen, sie zu empfangen und sich ihnen zu stellen. Es ist sicherlich verschieden wie es auftritt, aber bei mir fängt es meistens mit einem sehr flauen Gefühl im Magen an, dann der Klos im Hals, kalte Hände, Schwindel, etc.
Sobald ich merke es will wieder losgehen, weil mir übel wird - dann erwarte ich die PA auch, aber ich versuche mir dann klar zu machen dass eigentlich noch nix schlimmes passiert ist. Es ist zwar alles andere als schön – aber es ist noch nicht was wirklich Schlimmes passiert! Ich rufe sämtliche, mir bekannte, Fakten ins Gedächtnis und das es wieder vorbei geht. Es ist irgendwie ähnlich einer Trunkenheit, es ist dann äußerst unangenehm jedoch zu überstehen. Ruf Dir auch immer ins Gedächtnis wie lange es meist dauert bis es vorüber ist, meistens ist dies gar nicht ein so langer Zeitraum!! Du kannst diese Momente locker überstehen, dass weiß ich!! Ich denke je mehr man über die Krankheit weiß umso einfacher kann man damit umgehen – und Du weißt doch soviel darüber. Freu Dich auch immer darüber dass Dein Freund Dich liebt, Dich versteht und zu Dir hält.

Versuch hinter die Gründe Deiner Depris zu kommen!
Das ist wie mit dem Huhn und dem Ei – was war zuerst da?!
Hast Du die Depris weil Du Angst vor den PA hast?
Oder hast Du Angst vor den PA weil Du gerade ne Depri hast?

Mitunter empfinde ich ne Depri auch als „reinigend“ und mir geht’s danach viel besser. Wenn Du in diesen Augenblicken allein sein möchtest - dann mach es auch und mach dabei ein Päckchen Tempos alle!
Oder schreib jemanden, dem Du meinst Dich anvertrauen zu können, damit Du alles von der Seele bekommst. Nicht unbedingt in der Erwartung dass Dir der andere hilft, in Form von Antworten oder Ratschlägen, sondern einfach aus dem Grund um Dir Luft zu machen!!

Wenn ich Dir doch etwas als Motivation empfehlen kann, so freu Dich auf die kleinen, lebenswerten Dinge des Alltags, auf irgendwas schönes nach Feierabend oder am Wochenende, freu Dich auf was greifbares!

Diana, ich bin mir sicher Du schaffst es, weil Du stark bist – und nicht allein!!
Allein die Tatsache dass Du hier vertreten bist und über Deine Problem schreibst zeugt von Stärke, beweist ja dass Du kämpfst und nicht aufgibst!!

Ich drück Dich ganz fest

Veikko

29.11.2007 08:26 • #4


Hi Diana,

ich kenn das nur zu gut. Frühdienst geht immer noch, weil man da gut zu tun hat und eigentlich gar nicht nachdenken kann. Spät und Nachtdienst waren für mich auch immer die Hölle. Hab vor jedem Spätdienst jedesmal Durchfall bekommen und meine Erwartungshaltung wieder eine PA zu bekommen war enorm.
Irgendwann konnt ich einfach nimmer. Burn-out, Depression und Ängste ohne Ende.
War jetzt ein halbes Jahr krank geschrieben und hab für mich festgestellt, dass ich diesen Beruf nicht mehr machen kann.

Ich denke es ist wichtig einiges zu versuchen, um in einer Situation seinen Mann zu stehen, aber wenn es nicht mehr geht, sollte man auch ohne Zögern sagen können, nein es geht nicht mehr, ich kann das nicht mehr, es tut mir einfach nicht gut, ich mache etwas anderes.
Wenn Dir der Job gut gefällt wegen der Hilfe am Pat oder dergleichen, gibt es bestimmt andere Bereiche, in denen Du Dich wohler fühlen könntest.
Der Job ist sehr hart, ich kenn das.
Wenn Du am Ende Deiner Kräft bist, lass Dich krank schreiben, blieb zu Hause, erhol Dich.

Ich denke man sollte in den Situationen bleiben, vor denen man Angst hat, doch nicht um jeden Preis.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Deine Situation bald eine heilsame Richtung einschlägt.

29.11.2007 09:37 • #5


hi norium,
warst du also auch im krankenhaus.
wirklich, ich liebe meinen beruf. aber im moment bin ich ihm nicht gewachsen.
natürlich ängste aushalten... aber nicht auf kosten meiner pat und meiner kollegen...
meine kollegen sind alle total lieb, unterstützen mich aber wie lange noch. werde mit meiner chefin sprechen erst mal wieder nur frühschicht zu arbeiten, das klappte schon mal 3 monate.
ich hab soooo ein schlechtes gewissen, da ich weiss kein personal und so weiter... aber ich weiss auch ich tu mir keinen gefallen wenn ich hingeh und vielleicht gerade mal 50 % gebe.
und ich brauche ruhe. naja nicht unbedingt ruhe. sondern nichts was mich anstrengt irgendwie. dinge machen die befreien oder spass machen. die mich von meinem gedankenkarussel ablenken... aber nicht überfordern. natürlich muss ich mich konfrontieren weiterhin. aber das mache ich mit einkaufen ja automatisch

29.11.2007 11:59 • #6


Hi Diana,

auch ich kann deine Gefühle total gut nachempfinden!

Momentan fühle ich mich auch einfach nur platt, total erschöpft und depressiv, jeder Tag ist eine Qual und ich kann mir manchmal nicht mal was zu essen machen

Dieses Semester habe ich mich von der Uni beurlauben lassen, es ging einfach nicht mehr. Der Stress durch die Prüfungen etc. ist jetzt zwar weg, aber mein Selbstbewusstsein hat sehr gelitten, ich fühle mich wie eine Versagerin, da ich jetzt noch nicht mal mein Studium auf die Reihe kriege

Seit eineinhalb Wochen ist meine Angst vor fast allem wieder sehr extrem, ich habe jeden Tag starken Brechreiz bis hin zum Übergeben, dadurch esse ich kaum noch was und werde immer noch schwächer.

Außer meiner Mutter habe ich niemanden, der mich wirklich unterstützt, meine "Freunde" verstehen mein Problem nicht oder wollen sich nicht damit belasten. Allerdings ist meine Ma auch mit ihren Nerven ziemlich am Ende, weil sie auch noch andere Probleme hat.

Mein neuer Therapeut (habe vor 3 Wochen gewechselt) meinte, dass wir erst im neuen Jahr mit den Verhaltensübungen anfangen werden, da er mich erst noch besser kennen lernen muss. Im Moment weiß ich aber nicht, wie ich die Zeit bis dahin noch überstehen soll

Nachher habe ich einen Termin beim Zahnarzt, zu dem ich noch gut ne halbe Stunde Autofahrt vor mir habe. Ich überlege grade ernsthaft, den Termin abzusagen, da ich mir das heute überhaupt nicht zutraue. Allerdings habe ich Angst, dass dann meine Angst beim nächsten Mal noch schlimmer wird.

Für Motivationstipps wäre ich wirklich dankbar, denn im Moment könnte ich nur noch heulen oder mich übergeben

29.11.2007 13:14 • #7


hi miss sixty,
warst du beim zahnarzt??
bin jetzt 14 tage krank geschrieben. an der arbeit wissen sie auch schon bescheid.
leider schwindet das verständnis langsam aber sicher. weiss nicht ob sie das noch mitmachen wollen.
weiss nicht weiter. wenn ich jetzt noch meine kollegen, meinestation und mein umfeld verlier. mache das dort doch wirklich gern. was hab ich auch sonst für alternativen

29.11.2007 15:15 • #8




Vorher zuhause gings mir soooo schlecht, hatten übelsten Brechreiz, konnte vor Schwäche kaum meine Teetasse in der Hand halten, geschweige denn mich auf den Beinen
Hab meine Ma vergebens bekniet, mich zu begleiten, aber die hatte heut Migräne und konnte wirklich nicht mit..
Als ich dann im Auto saß und meinem Hörspiel gelauscht habe, gings etwas besser, hab mich darauf konzentriert, dass ich jederzeit anhalten kann.

In einem Anflug von Selbstüberschätzung war ich danach noch einkaufen, bei meinem Freund (der leider kein Verständnis hat

@Diana Oh Mann, das mit deinem Job wär ja echt sch***! Ich drück dir die Daumen, dass alles gut wird!
Das mit meiner Uni-Beurlaubung ist zwar nicht das Gleiche, aber es ist echt hart, meine Kommilitonen nicht mehr zu sehen, nicht mehr am Uni-Leben teilhaben zu können und somit auch nur noch sehr wenig Ablenkung und mehr Zeit für ängstliche Gedanken zu haben

29.11.2007 22:22 • #9


schön das du heut soviel geschafft hast.
das kann ich alles grösstenteils durch meine medis auch....
auch arbeiten klappte gut. doch jetzt ist mein selbstvertrauen kaputt und ich habe eher angst vor der angst oder angst es könnt was passieren und ich nicht handeln...
naja wir werden sehen, wies weiter geht.
bin etwas entäuscht. meine chefin hat gesagt, sie wollte mich die woche eigentlich bei der arbeit beobachten und dann entscheiden wie es mit mir weitergeht.
das war wie ein schlag ins gesicht. danke, mach mich nur noch kleiner. jetzt werde ich es noch schwerer haben!!!
wir beobachten die diana, ganz genau und gucken ob sie dem allen hier überhaupt noch gewachsen ist....
ist ihr denn nicht klar das sie mich damit indirekt völlig unter druck gesetzt hat??
oh man, weiss jetz irgendwie gar nicht wie es weitergehen soll.
hab das gefühl jetzt würde alles aus den fugen geraten.
wie gut das man sich das hier alles von der seele schreiben kann. dadurch passiert zwar nix. aber ich fühl mich etwas besser und verstanden.
mein freund ist auch total lieb. das hab ich ja schon immer gewusst. aber so viel hab ich ihm nicht zugetraut.

29.11.2007 22:38 • #10


Weiß denn deine Chefin, daß du unter Ängsten und PA`s leidest?

29.11.2007 22:54 • #11


hi,
ja das weiss sie. bei mir wissen es alle

30.11.2007 13:13 • #12


so hatte ich bisher einfach weniger druck an der arbeit

30.11.2007 13:13 • #13



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