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Ich hab doch meine Ausbildung zur Krankenschwester im dritten Schuljahr fortgesetzt..Na ja aund ich muss sagen dass es mir echt sch*** geht. In der Früh habe ich eine gedrückte Stimmung, meine Nacken-und Schulter sind ganz verspannt, habe das Gefühl dass mein Kopf wieder ein wenig zieht. Bekomme auf einmal Hitzewallungen, Herzrasen usw, was ich auch während dem Unterricht habe ABER ich muss nicht aus dem Klassenzimmer rausgehen sondern ich schaffe es drin zu bleiben und meinen Puls "runterzuatmen".
Gestern hatte ich die ganze Zeit einen wahnsinnigen Druck auf den Augen, dachte wieder an das schlimmste..Heute ist es weg. Dafür hat heute andauernd mein Kopf gezuckt und ich hatte wahnsinnige Verspannungen. Meine Gedanken kreisen wieder um alles mögliche und ich fühle mich richtig mies.doch jetzt kommts! Sobald ich bei mir zu Hause bin lässt die Anspannung nach und die Verspannungen sowie die anderen Symptome sind fast verschwunden... Versucht mich meine Psyche "auszustricksen", weil sie bzw ich mit der Umstellung wieder in die Arbeit bzw Schule zu gehen nicht zurecht kommtt? Oder sind das Wahrnzeichen, dass der Beruf doch nichts für mich ist?.. Ich dreh echt noch durch!...

Hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben und mich aufbauen..
LG

23.09.2010 19:45 • 02.10.2010 #1


17 Antworten ↓


jadi
süsse denke bitte an die tagesklinik....alles was du gelernt hast

23.09.2010 19:49 • #2



Leute mir gehts so sch***

x 3


huhu, ja das mache ich ja alles..doch trotzdem..dich haben ja auch zu mir gesagt.nehmen sie ihre körpersymptome war und ernst.wenn es ihnen zu viel wird hören sie auf..nicht dass sie wieder so dekompenssieren..

23.09.2010 19:53 • #3


Keine sorge, ich habe meine normale Schule fortgesetzt. Am Anfang und immer noch zwischendurch (wie zum Beispiel heute) habe ich miese Tage. Aber je öfter ich zur Schule gehe, desto mehr 'normalität' kehrt in mein Leben. Es ist wirklich total Anstrengend. Aber glaub mir, das ist nur deine Angst!! Das hat nichts damit zu tun, dass es nicht der richtige Job für dich ist. Bitte halte durch! Bald wird es wieder besser. (Hätte mir das jemand am Anfang dieses Schuljahrs gesagt, hätte ichs auch nicht geglaubt) Lass die Angst nicht dein Leben bestimmen. Wenn ich zu Hause bin geht es mir auch blendend, aber ich gehe trotzdem zur Schule! Oder willst du mir jetzt erzählen, dass ein Schulabschluss nicht das richtige für mich ist?!
Ich denke du kannst sonst einen Beruf erlernen, du wirst das immer haben. Vor allem du bist ja schon im 3. Jahr! Wenn du einen anderen Beruf erlernst musst du mnochmal ganz von vorne anfangen, ganz neue Leute und überhaupt voll die Umstellung! Meinst du, dass es davon besser wird? Das einzige was du tun könntest, wäre arbeitslos auf der Couch rumzugammeln und dabei wird es dir irgendwann noch mieser gehen, als wenn du deien Ausbildung zuende machst!

Ich hoffe ich konnte dich mit meinen Worten erreichen!
LG Angstnase

23.09.2010 20:03 • #4


jadi
geb angstnase recht.........süsse du packst das glaub an dich

23.09.2010 20:12 • #5


Danke Angsthase! Nein, alles was ich NICHT will ist arbeitslos auf der coach rumgammeln. Aber ich will auch nicht dass meine Angst und die emoptionale Belastung aufgrund von dem Beruf ( bei dem man wirklich viel gute aber auch ziemlich schlimme sachen sieht) mein Kopf wieder Schief wird und ich wahnsinnige Schmerzen habe. Ich hatte ja knapp 4 Monate nen spastischen Schiefhals, der meinen Kopf immer nach re verdrehth at. Hatte jeden Tag krasse Schmerzen..War anscheinend die Psyche weil mir alles zu viel wurde..

Ich will ja nicht aufgeben!!Habe die letzten Monate so viel geschafft: ohne Medis die Angst gut in Griff bekommen, Therapie gemacht, von zu Hause ausgezogen, Kopf gerade bekommen usw...Doch manchmal habe ich halt so momente wo ich wieder ganz unten bin..Aber ich versuch mich dann halt wieder hochzuziehen..

Es ist halt schon schwerer wenn jemand mit einen Angst-und hypochondrischen Störung die Ausbildung zur Krankenschwester macht als jemand der nicht vorbelastet ist. Ich werde mein bestes geben, dass ich zumindest mein Examen in der Tasche habe...

Freut mich, dass es Dir wieder besser geht..Und es tut gut zu lesen, dass es bei Dir am Anfang auch so war und es irgendwann verschwunden war...

Es hängt auch immer ab was wir gerade im unterricht durchnehmen. Zurzeit machen wir Gehirntumore (mein Opa hat auch einen) da ist es klar, dass die Angst dann wieder hoch kommt..
In dem Fach psychatrie haben wir z,b heute mit den Angststörungen und Panikattacken angefangen..Ein vorteil hats, ich kann da gut mitreden:)..Doch die von meiner Klasse wissen nichts davon..Sollen sie auch gar nicht. Nur ein paar Lehrer wissen bescheid, aber die unterstützen mich wo es geht..Da bin ich echt froh, dass ich an einer Schule bin, die sehr tollerant ist..LG

23.09.2010 20:18 • #6


Deine Situation ist wirklich alles andere als einfach, aber es ist doch eine Riesenleistung dass du das so durchzeihst und trotzdem durchhälst. Hab wenns geht weniger Angst davor dass du es nicht schaffst sondern lobe dich dafür dass du es trotz der Schwierigkeiten und Kampf gegen die Angst bzw. Symptome schaffst!! Das ist wirklich eine Leistung...

Und ich kann dir aus Erfahrung auch sagen dass dir die Angst nicht unbedingt weniger zu schaffen macht, auch wenn du zuhause "rumgammeln" würdest, das macht nix besser.

Allerdings möchte ich hier auch sagen dass arbeitslos sein nicht unbedingt was mit rumgammeln auf der Couch zu tun hat!

Ich bin wegen der Panikattacken und Angstzustände gekündigt worden, weil mein chef mich wegen angeblich zu geringer Leistungsfähigkeit gewissermaßen rausgeworfen hat. Ich habe aber davor ein halbes Jahr jeden Tag mit Angst und tausend Symptomen gearbeitet. Aber das fiel halt auf und ging in die hose in ner kleinen Firma mit unkollegialen Kollegen und null Verständnis.

Auf der Couch gammele ich nicht, sondern schreibe auch mit Panikattacken noch Bewerbungen und gehe zu Bewerbungsgesprächen, arbeite nebenbei etc. Ich hoffe halt es wird auch mal klappen, ich habe schon das Gefühl die Leute merken das irgendwie und stellen mich deswegen nicht an.

Drücke dir die Daumen dass es besser wird!
Stelle dir jetzt nicht die Frage ob es der richtige Job ist , das kannst du später immer noch.
Und wenn es geht versuche etwas mehr vertrauen in dich zu haben um aus der Selbstbeobachtung rauszukommen (ich weiss das ist das schwerste überhaupt...).

VG

24.09.2010 15:06 • #7


@neon
Da hats du mich ganz falsch verstanden, ich meinte nicht, dass arbeitslos sein bedeutet auf der Couch rumzugammeln. Ganz und gar nicht! Und ich finde es auch total cool von dir, dass du nicht aufgibst. Ich wollte bloß deutlich machen, dass man, bzw ich, wenn ich immer alles aufgeben würde, was ich anfange, nur wegen diesen blöden Angstgefühlen, würde ich nur noch auf der Couch rumgammeln können. Das ist nämlich im Moment der ziemlich einzigste Ort wo es mir blendend geht. Die Angst verschwindet ja nicht einfach, nur weil man mit etwas aufhört, wobei man sich unwohl bw. mies fühlt.

Im Gegenteil, ich kenne mehr Arbeitslose, die tausende Bewerbungen schrieben und machen und tun und trotzdem keinen Job bekommen, als welche die nur 'rumgammeln'. Und das ist oft viel härter als einen festen Job zu haben
Tut mir wirklich leid wenn das so rüberkam!

Ganz liebe Grüße, Angstnase!

24.09.2010 15:30 • #8


Hi Angstnase,
nein kein Problem. : ) Aber ich freue mich dass du´s direkt so klarstellst... Ich gebe zu ich bin da grad schon etwas empfindlich und habe das Gefühl gegen diese Vorurteile ankämpfen zu müssen, die Angst gibt einem ja sowieso schon das Gefühl es irgendwie nicht auf die Reihe zu kriegen. Also kein Wunder... ; )
Klar bin auch manchmal "froh", nicht zur Arbeit zu müssen, wenn ich morgens schon mit Panik aufwache und denke wie soll ich den Tag nur schaffen.
Aber ich weiß einfach dann wird es nur noch schlimmer, wenn ich nichts mache..weil sich ja einfach gar nichts bessern KANN, wenn ich aufgebe und nur rumliege. Von alleine geht die Angst nicht. Außerdem würde ich auf der Couch nach ner Stunde am liebsten den Notarzt rufen weil ich nur noch in mich reinhöre und alles mögliche finde.

viele grüße zurück (diesmal wirklich von der Couch...) ; )
neon



PS.
@Jaimi
Zitat:
Sobald ich bei mir zu Hause bin lässt die Anspannung nach und die Verspannungen sowie die anderen Symptome sind fast verschwunden...

Das ist doch erstmal positiv, dass du dann noch in der Lage bist zu entspannen. Und es reicht ja schon aus wenn du großen Leistungsdruck verspürst (wäre eine Möglichkeit) um dich so mies zu fühlen. Und Leistungsdruck gibt´s sicher auch im Traumjob...
Und zuhause fühlt man sich meistens doch am wohlsten und hat dann das Gefühl dem ganzen Druck entkommen zu können...

24.09.2010 16:05 • #9


Das ist bei mir auch so....Ich freu mich irgendwie auch gar nicht mehr wirklich aufs Wochenende. So wie heute, klar freu ich mich mal mich nichtt anstrengen zu müsssen meine Angst zu unterdrücken, aber irgendwie ist nichts tun im Moment nichts für mich. Ich fühle mich am Wochenende, wenn ich nur zu Hause bin relativ unwohl. Ich bekomme dann imer dieses blöde 'Die-Welt-Ist-Nicht-Real'-Gefühl, Derealisation oder so. Und dieses Gefühl ist echt das blödeste an der ganzen Sache. Aber ich glaube, dass ist heute viel schlimmer als sonst, weil meine beste Freundin gestern einen ziemlich heftigen Sportunfall hatte und sie richig unter Schock stand. Sowas habe ich vorher noch nie gesehe. Die wurde kreidebleich im Gesicht hatte kalten Schweiß vor der Stirn und hat nichts mehr gesagt. Naja, ihr gehts aber wieder gut. Und trotzdem merke ich, dass mich das irgendwie voll beeinflusst hat. Ich habe mich danach so mies gefühlt, als würde ich selber gleich umkippen. Ich glaube ich nehme gleich mal ein gemütliches Bad und versuche mich irgendwie zu entspannen, bevor ich mich meinem Klausurenplan widme

Viele Grüße, Angstnase

25.09.2010 11:44 • #10


Hállo!!

Heute hatte ich wieder Schule. Ich bin mit einer Klassekameradin zusammen auf Station (was auch noch eine geschlossene Psychatrie war) gegangen, weil sie ihren Dienstplan aufschreiben wollte...

Als die Tür hinter uns zu ging und ich auf der Station war bekam ich auf ein komisches Gefühl mit Herzrasen, was sich aber dann wieder leget.

Danach haben wir uns noch ein wenig draussen auf die Bank gesetzt, da wir noch Pause hatten. Doch das Herzrasen fing wieder an, konnte mich da aber noch von selbst beruhigen....

Als ich im Klassenzimmer saß und der Unterricht los ging, spielte mein Herz völlig verrückt. Sowas hatte ich noch nie, ich dachte , mein Herz spring mit gleich raus. Ein Kunpel, der neben mir sitzt, hat mir den Puls gemessen der bei 130 doer so war..Es wurde immer schlimmer und mir wurde ganz schwindlig. Bin dann aus dem Klassenzimmer raus und ins Lehrerzimmer, wo eine Lehrerin dort war, die über meine Panikattacken bescheid weiß..Sie hat mri was zum Trinken angeboten und wir haben geredet..Ich merkte schon beim Gespräch, wie mein Puls immer langsamer wurde. Nach ca 15 Minuten bin ich wieder in die Klasse zurück, die sich gewundert hat warum ich so lange auf "Toilette" war....-
Heute war das erste mal dass ich es nicht alleine geschafft habe ABER, es war danach auch wieder gut...Bin nach dem Unterricht zu dem Lehrer, indem wir die Stunde hatten und der auch mein Klassenleiter ist..Habe ihm das alles erzählt. Er war ziemlich verständlich und meinte, dass ich wann immer rausgehen kann..Doch auch wenn es sich komich anhört war es mir "peinlich" darüber zu sprechen. Weil ilch immer Angst habe dass die Leute denken:" Und die will Krankenschwester werden"?

Was meint ihr zu dem Ganzen? Lg

29.09.2010 14:37 • #11


Ich glaube mir wär es auch total unangenehm, wenn ich meinen Lehrern davon erzählen würde. Es ist aber völlig in Ordnung, dass du rausgegangen bist. Das darf bloß nicht zur Gewohnheit werden! Denn dann bekommst du wahrscheinlich zu wenig vom Unterricht mit. Und warum sollten sie denken: 'Und die will Krankenschwester werden!' ? Das du diese Ausbildung machst ist eine super Therapiemöglichkeit für dich. Du wirst mit all deinen Ängsten konfrontiert, durch diese Situationen gewöhnt sich dien Körper daran und du wirst es bald als nicht mehr als so schlimm empfinden. Am Tag x wirst du wahrscheinlich nur noch deinen normalen, ruhigen Zustand als beunruhigend empfinden. Do ist es im Moment bei mir manchmal.

Aber bloß nicht zu oft aus dem Unterricht und Angst haben, dass du das nicht alleine schaffst. Dein Körper muss immer noch der Überzeugung sein, dass er das auch ohne rausgehen schafft.- Außerdem glaube ich, dass wenn ich in einer geschlossenen Psychatrie wäre, auch ich ziemliche Panik bekommen würde.

Ganz liebe Grüße, und weiter so toll durchhalten!
Angstnase

29.09.2010 15:51 • #12


Hallo..danke für deinen antwort!;) naja es fällt mir schon sehr schwer, da ich echt angst habe, dass es wieder kommt..vorallem, wenn ich wirklich in 3 wocheon auf station einsatz habe.was mache ich dann? da kann ich nicht einfach so irgendwo hingehen...

es ist echt sch***..na ja..ich wollte heute scho gleich wiedern nen termin beim kardiologen machen..weil ich ja seit neustem nachts aufwache und herzrasen habe...

heute abend hätte ich auch meine erste chorprobe..hab michd en ganzen tag drauf gefreut, aber mit dem erlebnis heute hab ich irgendwie bammel davor...

lg

29.09.2010 16:15 • #13


Ich hoffe du bist hingegangen! Heute war acuh nicht mein Tag. Bin heute her von der Schule nahcHause gekommen...Hatte einfach das Gefühl, ich halte das alles nicht mehr aus. Aber ich werde morgen wieder hingehen.
LG Angstnase

30.09.2010 14:47 • #14


das wird schon ..

ich drücke dir ganz dolll die daumen

30.09.2010 17:27 • #15


dankeschön;) ja seit dem vorfall in der schule hatte ich dann nichts mehr;) gott sei dank.. war heut aber beim kardiologen ..hätte das eigentlich nicht machen sollen, aber ich wollte unbedingt wissen warum ich immer soh erzrasen habe und ob auch wirklich alles okay ist..naja er hat ein ekg, und ultraschall gemacht..alles super:)..er denkt dass es von der inneren anspannung und angst kommt..aber jetzt bin ich beruhigt;) und weiß dass wenn ich das nächstemal herzrasen habe wieder von alleine aufhört und es " nur" meine angst ist..

01.10.2010 16:07 • #16


Freut mich! Wenn es dich beruhigt, dann geh doch ruhig zum Arzt! Ich war auch schon deswegen beim Kardiologen. Bei mir ist auch alles in Ordnung, jedenfalls was mein Herz angeht
Ganz liebe Grüße, Angstnase!

02.10.2010 15:43 • #17

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Hallo Jaimi,
versuch dir nicht so viele Gedanken zu machen. Da du jetzt den guten Befund hast, wird es dir wahrscheinlich auch die nächste Zeit besser gehen. Freust du dich dann auch immer so? Wenn ich aus einer Praxis komme und alles in Ordnung war, bin ich so positiv aufgedreht wie jemand, der einen Sechser im Lotto hat. Echt verrückt !
Ich wollte dir gerne noch einmal zu deinem ersten Eintrag meine Meinung schreiben! Ich glaube, dass es viel mit Gewohnheit zu tun hat, mit situationsbedingter Angst. Du bekommst an einem Ort die Symptome, das nächste Mal, wenn du wieder dort bist, erinnerst du dich daran (vielleicht auch unbewusst) und schwupp...das Symptom kommt wieder und beim nächsten Mal wird es sogar noch schlimmer, andere Symtome kommen hinzu und, und, und! Somit sitzt man inmitten der Angstspirale! Ich kenne das! Habe auch immer mal wieder an meinem Arbeitsplatz damit zu tun...auch für längere Wochen. Erst wenn, aus welchem Grund auch immer, einige Tage ohne Symptome verlaufen sind, und die negativen Erinnerungen etwas in den Hintergrund rücken, schaffe ich es, dass ich nicht mehr so an die Symptome denke und dann hören sie auf. Blöd nur, dass ich nicht weiß, wie ich das schaffe, auf einmal ist es dann so, ohne, dass ich es bewusst beeinflusse und ich kann an diesem Ort wieder beschwerdefrei sein. Allerdings nicht für immer, irgendwann tauchen sie dann wieder auf . Ein schönes Beispiel ist dafür meine Erfahrung mit unserer "Rauerecke" auf der Arbeit. Mir wurde auf einmal grundsätzlich dort schwindelig! Irgendwann habe ich einfach woanders geraucht und es ging besser. Aber jedesmal wenn ich den alten Platz dort aufsuche, denke ich wieder daran und es geht los! Das ist wirklich absolut typisch für Agoraphobie! Ich glaube wir suchen gerne nach "Ausreden" für unsere Attacken und da wäre das mit dem "falschen Job" das Passende. Aber ich denke, genauso wie hier schon mal jemand geschrieben hat, dass es mit einem anderen Beruf genauso wäre!
Ich habe bis vor kurzem den Grund oft in meiner Beziehung gesucht. Hatte schon jahrelang vor der Beziehung mit Ängsten zu tun, aber seit ich die Beziehung habe, meine ich die Ängste wären schlimmer geworden. Ich habe gedacht, dass es wohl nicht der richtige Partner ist und mich damit sehr unter Druck gesetzt. Seit einiger Zeit geht es mir (warum auch immer,?! Vielleicht weil ich beim Neurologen war ) mit den Ängsten besser. Das zeigt mir, dass es nicht an der Beziehung liegen kann, denn die führe ich ja immer noch...
Also, versuche dich nicht so unter Druck zu setzen und je öfter du dich fragst, ob der Beruf der Richtige ist, umso mehr wirst du die Angst erzeugen. Du wartest dann (unbewusst) förmlich darauf, damit du eine Antwort erhälst!
Wünsche dir ganz viel Erfolg in deiner weiteren Ausbildung!

Liebe Grüße
Sonne

02.10.2010 20:26 • #18



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