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Hallo
Ich hätte mal eine Frage an Euch.
Ich kenne die Panik Attaken auch so wie viele hier sie kamen und gingen.
Dann war es wieder gut manchmal 1 Jahr lang und auch mal nur paar Monate.
Ich konnte bis jetzt aber immer normal leben. Arbeiten gehen, mit den Hunden, meinen Sport treiben usw.
Jetzt seit ein paar Tagen hört so ein schlimmes warmes brennendes Bauchgefühl nicht mehr auf. es ist da bis ich vor Müdigkeit schlafe morgends ist es das erste an das ich denke.
Dann solche Stimmungsschwankungen ich bin so nich real bei der Sache und einfach so erdrÜckend füllt es sich an.
Lese ich dann rum bei Panik Attaken ist das Übliche ja dass es vorbei ist nach max 30 Minuten. Dies habe ich in der Vergangenheit ( bevor ich wieder was spürte ) auch so erlebt habe.
Ich weis nicht recht damit umzugehen?
Ich sage mir dauernd alles ist ok mit geht es super, schönes Wetter, kein Grund für Trübsal aber es klappt nicht.
Dann hätte ich noch eine Frage an Euch ( Übrigends tut es gut zu wissen dass Ihr einen versteht ).
Ich kann nicht gut mit Aufregung und Lampenfieber umgehen denn das ist ein ähnliches Gefühl wie dass was ich jetzt den ganzen Tag habe und dadurch kann ich nichts essen. EIgentlich sollte ich mich über die Apetitlosigkeit freuen da ich ein paar Kilos zu viel habe doch keinen Hunger haben passt so gar nicht zu mir. Das macht mir Angst.

Ich hatte am Freitag in meinem Verein ein Training mit meinem Hund der mich auf Turniere vorbereiten sollte. Ich war so aufgeregt und glaubte umzukippen. Es klappte doch schlussendlich sogar mit dem laufen und ausser Atem sein.
Doch ich muss etwas finden um besser mit solchen Stress und Lampenfieber Situationen umgehen zu können da ich in einem Monat Turniere laufen möchte. Ja ich möchte.

Kennt Ihr diesen Apetitverlusst und den ganzen Tag so druck im Bauch zu haben.?
Manon

17.02.2008 09:08 • 17.02.2008 #1


7 Antworten ↓


Ja kenne ich.In Akutphasen habe ich das fast den ganzen Vormittag.Ich denke mit den 30 Minuten sind nur Panikattacken gemeint.Das was du verspürst ist eine Angst wahrscheinlich vor der Angst.Versuch mal sobald es kommt das zu ignorieren.Oder besser gesagt nach dem Motto:"Ok ich habe gerade Angst ,das ist nichts schlimmes das geht vorbei" damit umzugehen.
Ich weiss das ist total unangenehm.Ich habe es auch gerade aber ich schwöre dir wenn du diesem Gefühl nicht zu viel beachtung schenkst wirst du feststellen das sich das immer mehr verkürzt.
Zum Thema Essen.Das erste was ich in der Klinik gelernt habe als ich dort war für drei Wochen war das Körper und Seele zusammengehören.Das heisst du setzt deinen Körper unter zusätzlichen stress wenn du nichts isst.Und auch da weiss ich das es schwer ist zu essen wenn man das Gefühl hat einem wäre speiübel.Doch wenn dein Zuckerspiegel zu rasch absinkt kann das zusätzliche Angst auslösen.
Ich hoffe ich konnte dir helfen.
Liebe grüsse Engel

17.02.2008 09:39 • #2



Länger als 20 Minuten Panik?

x 3


Hallo Manon,

ich glaube Engel hat das richtig erkannt. Angst vor der Angst = Angstkreislauf. Aus dem Kommst du nicht in 30 Min. raus.
Eine richtige PA (kennst du ja auch) kommt schneller, bleibt eine Zeit auf hohem Niveau und schwächt sich wieder ab.

Vielleicht kannst du Entspannungstraining (Progress.Muskelentspannung nach Jakobson oder Autog.Training) erlernen und dagegen einsetzen.
und ... versuch mal gezielt die Bauchatmung!

Freue dich über deinen Hund, der merkt bestimmt wenn es dir schlecht geht, lass dich von ihm trösten ... und raus an die frische Luft ... wenn die Angst kommt, pfpf. erstens ist dein Freund Hund dabei und zweitens:
lass sie kommen, lade sie ein, vielleicht: lass die Wut über die Angst mal raus.

Schönen Sonntag Michael

17.02.2008 09:51 • #3


Sonnenstrahl
Guten Morgen

ich denke, dass es jedem so ergeht, der sich gerade in einer Angstphase befindet. Der Magen ist wie zugeschnürt, man fühlt sich müde, ausgelaugt und nimmt seine Umwelt nicht real wahr.

Ich verfalle dann auch meist darin, höchst unregelmäßig und sehr wenig zu essen. Mein Arzt hatte mir mal den Tipp gegeben, Traubenzucker in der Tasche zu haben. Denn Engel hat recht, ein niedriger Blutzuckerspiegel kann auch Angst auslösen.

Michaels Rat mit Entspannung (Muskelentspannung nach Jacobsen) kann ich mich nur anschließen. Es ist eine sehr gute Technik um den Körper wieder zu entspannen.
Ich habe für mich noch Tai Chi entdeckt, dabei entspannt man, hat aber auch den Körper in sanfter Bewegung.

Jetzt hab ich aber noch eine Frage: Was sind das für Turniere mit deinem Hund?
Habe selbst eine Pointerhündin. Sie kommt aus Griechenland und war bei ihrer Ankunft ein absolutes Angstbündel. Oft hat sie hinter mir Schutz gesucht, dass ich manchmal fragte: ja, wer von uns hat dennjetzt die Panikattacken?...

Wünsche dir einen schönen Sonntag. Die Sonne lacht herrlich vom Himmel. Genau richtig, um mit unseren Vierbeinern draussen zu toben...

LG Sylvia

17.02.2008 10:13 • #4


Danke Euch
Ja es hilft. Ich bin dabei mir Songs auf meinen PC zu laden und dann auf mein Handy rüber zu kopieren damit ich ein wenig beim Spaziergang Musikhören kann.
Meine Hunde helfen mir sehr viel mein Freund auch. Gestern abend zb hatte ich dieses Negative Gefühl und legte mich zu ihm hin da ging es mir schon besser.
Die akuten Panik Attaken hatte ich schon lang nicht mehr , das ist ja auch positiv. Ich muss mal die positiven Dinge sehen.
Ich habe übernächste Woche 2 Termine einmal bei meiner Psychiaterin ich werde mir ihr über diese neuen Gefühle reden und auch darüber dass ich keine Medikamente nehmen möchte. dann habe ich noch einen Termin bei einer Psychologin wo ich noch nicht kenne. Da hoffe ich auf Trainingsmethoden wie ihr sie auch nennt.
Ich brauche das unbedingt auch für den start auf Turnieren.

Noch ne Frage?
Helfen Homeopathische Johaniskrautkapseln? ( Fals ich Fehler schreibe sorry ist nicht meine Muttersprache )
Ich habe die aus der Apoteke und sie sind gegen Stimmungsschwankungen.
Manon

17.02.2008 10:13 • #5


Guten MOrgen Manon,

du solltest dir immer wieder sagen das es dir gt geht! Auch wenn es jetzt noch nicht hilft. Aber es wird dir helfen. Du musst es nur lange und oft genug sagen! Du trainierst deinen Hund. Das braucht doch auch Zeit bis er alles kann und die Befehle versteht! So ist es auch mit der psyche und dem Köroer! Und wenn du Lampenfieber hast, sage dir, Hey, das ist doch nur die Aufregung und nichts wird passieren! Und dann versuche dir eine schlimme Situation rauszusuchen wo du selber darüber lachen kannst! Z.B. wie du über deine Füße stolperst! Das ist menschlich, und was passiert dann? Nichts! Du stehst wieder auf und denkst MIst! Und dann machst du weiter!

Es ist gut wenn du keine Medis nehmen willst! Also das ist aber meine Meinung, denn ich denke du schaffst es auch ohne! Ohne Homöopathische helfen eigentlich in der Regel! Du kannst auch nur pflanlziche nehmen!
Schönen Tag heute noch!

17.02.2008 10:35 • #6


Hallo Manon,

du schreibst gut, besser als mancher, der die Deutsche Sprache als Muttersprache hat.
Mir haben die Johanniskraut-Präparate nicht geholfen.
Versuch es einfach, aber nicht zu hoch dosieren.

Und ... mach dir keinen so großen Stress wegen der Turniere. Ich denke, vor allem soll es ja Spass machen mit deinen Hunden zu arbeiten.
Welche Hunde hast du denn (oder hab ich das überlesen)?
Freue dich einfach an der Natur und deinen Tieren ... dein Freund scheint ja auch ein ganz Lieber zu sein.

Herzlich
Michael

17.02.2008 10:37 • #7


Es ist so komisch dass man das was man eigentlich genau weiss doch noch lesen muss um es zu wissen?
Danke

Ich arbeite an mir und ich bin mir auch bewusst dass es noch Menschen gibt die viel schlimmer dran sind als ich da ich noch ziemlich normal und fast überall hin gehen kann beziehungsweise alles tun kann.
Ich bin auch sofort als es damals anfing zum Arzt vielleicht war das gut so dass die ganz Panik sich nicht über Jahre hin gut einnisten konnte.

Ich habe 2 Hunde, ein Briard Mädel und ein Beauceron Rüde. 2 grosse Hunde und wir machen Agility das ist so eine Art ein Parcour zu laufen mit dem Hund wo der Hund Geräte überspringen muss und über Kletterwände laufen in einer gewissenen Zeit. Ich habe auch noch ne Katze und 2 Gerbile. Mein Pferd steht auch noch auf der Weide nicht weit entfernt von meinem Haus ist aber in Rente.

Ich warte schon sensüchtig auf mein Buch das was ihr mir hier geraten habt. und natürlich erhoffe ich mir etwas von der Psychologin dass die mir hilft.

Manon

17.02.2008 11:04 • #8




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