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223

S
@Angsthase1976 Ja, leider zurück, nur noch schlimmer.

#101


Icefalki
@Saranja , ich hoffe, du hast etwas schlafen können. Musste gestern oft an dich denken und kann mit dir so mitfühlen.

Schlimm ist ja auch, dass du das ganze Prozedere schon kennst, bzw. jetzt schon weisst, dass da noch größere Herausforderung auf dich wartet . Scheusslich, ich weiss.

Ich kann dir nur, was das ganze Fühlen anbelangt, mein Mantra sagen:

Es reicht aus, nur im Hier und Jetzt zu reagieren.
Bedeutet, man geht einen Schritt nach dem anderen und alles, was sein könnte oder noch kommt, wird weggeschoben.

Ich nütze dann auch die Stoppschild Methode: Kommen die quälenden Gedanken, stelle ich mir ein Stoppschild vor und setze das quasi vor mich und den Gedanken.
Sofort und immer wieder. Meistens muss ich das Nachts anwenden, da ist das Elend am intensivsten.

Mir geht es hier nicht darum, dir Weisheiten unterzujubeln. Es geht um Tipps, darum, dir ein klitzekleines Bisschen beistehen zu können. Alles, was irgendwie helfen könnte.

Man hat ja zu der ganzen lebensbedrohenden Erkrankung, den Verlust seiner Arbeit, seiner Routine, seinem Selbstwertgefühl mit zu verkraften.

Ein riessengrosser Berg, deswegen sage ich Stopp, eins nach dem anderen, einen Schritt vor den nächsten.

Liebe Gabi, mit Dämonen haben hier schon ganz viele gekämpft. Wenn der Dämon aber real wird, geht es in die nächste Liga.

Wir können aber für dich da sein, dieses Angebot steht.

x 8 #102


A


Krebs wieder zurück?

x 3


D
@Saranja
Es tut mir sehr leid.
Ich lese mit, denke an dich und drücke dir ganz fest beide Daumen.

Ich kann mich den Worten von Icefalki nur anschließen.

x 4 #103


Q
@Saranja Ich schließe mich ebenfalls an.

x 3 #104


S
@Icefalki Danke️️️️️

x 2 #105


Abendschein
Zitat von Dundun:
Ich kann mich den Worten von Icefalki nur anschließen.

Danke liebe @Icefalki für Deine Worte.

Ich denke an Dich liebe @Saranja

x 2 #106


S
@Abendschein
@Icefalki
@Dundun
@Quitzil
Ich danke euch sehr. Ich sehe, dass ihr versteht, wie es einem geht.
Irgendwelche Außenstehende sagen natürlich auch oh wie schlimm oder sag wenn du Hilfe brauchst,
aber wirklich verstehen und wissen, wie das ist, wissen (zum Glück) die wenigsten.
Danke!

x 4 #107


Abendschein
Zitat von Saranja:
@Abendschein @Icefalki @Dundun @Quitzil Ich danke euch sehr. Ich sehe, dass ihr versteht, wie es einem geht. Irgendwelche Außenstehende sagen natürlich auch oh wie schlimm oder sag wenn du Hilfe brauchst, aber wirklich verstehen und wissen, wie das ist, wissen (zum Glück) die wenigsten. ...

Ich habe jetzt so eine Diagnose nicht bekommen, liebe @Saranja , aber eine Andere. Ich habe mich am Anfang auch verrückt gemacht. Die Antwort von @Icefalki habe ich mir gespeichert, um immer wieder drauf zu schauen.

Eins nach dem anderen, das ist wichtig und richtig. Dadurch das ich die Angst und Panikattacken auch ein Leben lang hatte und teilweise noch habe, macht es nicht einfacher.

Manche aussenstehenden Menschen können damit nicht umgehen und manche wenden sich sogar ab. Unverständlich für mich. Selbst wenn ich nicht die gleiche Diagnose habe und auch wenn ich keine habe,
kann ich mich doch in die Angst der Menschen reinversetzen und mitfühlen.

Aber manche können es halt nicht, oder wollen es nicht. Aber auf die können wir dann verzichten.

x 5 #108


Icefalki
Zitat von Saranja:
Irgendwelche Außenstehende sagen natürlich auch oh wie schlimm oder sag wenn du Hilfe brauchst,


Das liegt daran, dass gesunde Menschen sich damit auch nicht konfrontieren wollen/müssen. Gleichzeitig, wer kann schon etwas nachfühlen, das man selbst nie gespürt hat?

Bei mir war es komischerweise anders. Die Reaktionen waren totale Betroffenheit, allerdings ist mein Umfeld Familie und medizinische Fachleute. Und eine Kollegin, mit der wir die ganzen Jahre BK mitgetragen haben.

Es ist aber auch schwer. Zuviel Gedöhns mag man auch nicht ertragen, dummes Geschwätz auch nicht. Eigentlich erträgt sich Stille und Betroffenheit, die gespürt wird, am besten.

Man muss sich ja erstmals selbst wiederfinden und begreifen, dass es einem in Wirklichkeit getroffen hat.

Gott, was habe ich nicht alles gedacht und denke das immer noch. Und das Schlimmste ist diese Hilflosigkeit und dieser Verräterkörper.

Und dann die andere Seite: Immerhin 60 Jahre soweit gut und ja, auch für andere, als wertvoll gelebt. Bissle gutes Karma haben wir verbreitet und das sollte doch was zählen.

Also, mit mir kannst du alles bequatschen. Ich denke sehr viel - leider manchmal auch katastrophal. Deswegen die Stoppmethode.

x 2 #109


S
@Icefalki

Du hast Deine Krankheit besiegt oder?

x 1 #110


Icefalki
Zitat von Abendschein:
Angst der Menschen reinversetzen und mitfühlen.



Ich denke eher, dass das ein Mechanismus ist, der deutlichst zeigt, wie wenig diese Menschen mit Krankheit, Verlust, Angst und Ohnmacht umgehen wollen oder können.

Mein Mann ist da nicht anders. Ich muss da immer zusätzlich Kraft aufbringen, damit er mir vor Elend nicht verzweifelt. Und das könnte ich wiederum nicht brauchen.

Im Prinzip ein Eiertanz, ziemlich ungeübt, ziemlich neu. Wie gesagt, ich denke ja viel und manchmal mag ich mir nicht vorstellen, wie es andersrum wäre.

Deswegen ist das alles eine Höchstbelastung für unsere Lieben und uns selbst- echt grausig.

x 4 #111


Icefalki
Zitat von Saina91:
@Icefalki Du hast Deine Krankheit besiegt oder?


Nein, man gilt als Krebsfrei nach 5 Jahren, bei BK. Bei mir sind jetzt 2,5 Jahre rum. Aber vor einem Rezidiv ist keiner sicher, wie man hier lesen kann.

Und den ganzen Mist - inklusive härter - wieder mitzumachen - Leute, das ist schrecklich.

x 4 #112


S
@Icefalki

Ich bin zwar nicht betroffen aber kann mich trotzdem hineinfühlen, wie schrecklich es euch gehen muss.

x 2 #113


Icefalki
Zitat von Saina91:
@Icefalki Ich bin zwar nicht betroffen aber kann mich trotzdem hineinfühlen, wie schrecklich es euch gehen muss.



Ja, das können Menschen mit einer Angsterkrankung immer. Man muss ja auch mit der Todesangst umgehen lernen. Und Angst fühlt sich immer gleich an.

x 4 #114


Pineapplejuice
@Saranja Ich wünsche dir viel Kraft und Stärke für deine Behandlung. Und natürlich auch, dass die Behandlung Erfolg hat. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, selber in dieser Situation zu stecken, aber mein Bruder kämpft aktuell gegen Gaumenkrebs.

Krebs ist einfach immer sch., egal für wen.

x 4 #115


Q
@Icefalki Das ist oftmals schlimm, dass andere noch von Betroffenen aufgebaut werden müssen inklusive Partner.
Sie machen das nicht absichtlich, ist aber dennoch zusätzlich kräftezehrend. Meiner Freundin ging das genauso, als sie an Krebs erkrankte.
Einige riefen sie voller Betroffenheit an und versanken im Elend. Für sie war das eine der schlimmsten Erfahrungen, andere trösten zu müssen. Sie hat dann einige Kontakte abgebrochen.
Um mit der Angst umgehen zu lernen, ging sie zu einer Gesprächstherapie. Das hat besser geholfen als mit den engsten Angehörigen. Da hat man wahrscheinlich eher das Gefühl, immer noch die Starke sein zu müssen. So wäre es bei mir.

x 3 #116


A
@Saranja

Das tut mir sehr leid!

x 1 #117

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A
Danke das ist nett, vielleicht hilft es.

x 1 #118


A
@Quitzil

Oh man das auch noch....

x 1 #119


S
@Pineapplejuice Was es nicht alles für Krebsarten gibt - ich hoffe, dass Krebs generell mal komplettausgerottet werden kann und irgendwann mal Geschichte ist in der Menschheit.

x 2 #120


A


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