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Shan
Samstag.
noch knappe 2 Tage bis zum Arbeitsbeginn.
In meinem Unterbewusstsein weiß ich jetzt schon, dass ich am Montag so richtig schwer aufstehen kann.
Panik von der Sekunde an, mit der ich meine Augen öffne.
Tja, und dann werde ich es irgendwie schaffen, das Haus zu verlassen, mein Kind in den Kindergarten zu bringen.
Und dann passiert es:
Ich breche zusammen. Scheiter an dem Versuch arbeiten zu gehen.

So. Was sagt Ihr?
"Völlig falsche Einstellung?"
Ja, so würde ich es auch sagen.
Aber mein Gefühl sagt es eben nicht.
HILFE!!
Ich weiß, wenn ich am Montag scheiter, dann wird es mir nicht so schnell wieder gelingen, normal ins Geschäft zu gehe.

Ich habe nun das Buch :"Ängste verstehen und überwinden" vor mir.
Hat es jemand gelesen?
Hatte jemand Erfolg damit?

HILFE, je mehr ich darüber weiß, denke ich, desto mehr überfällt mich diese Angst....

Ein Teufelskreis!!!

05.01.2013 16:01 • 10.01.2013 #1


63 Antworten ↓


Huhu,
ich kann dich vollkommen verstehen. Mir geht es auch immer so. Aber du warst allein in einem Hallenbad. Dann wirst du es auch zur Arbeit schaffen. Kann dich vielleicht jemand begleiten, wenn es nötig sein sollte?
Dass alleine die Lektüre eines Buches dazu führt, dass man keine Panikattacken hat, halte ich gelinde gesagt für Blödsinn.
Der Markt, der sich Angsterkrankten bietet, ist riesig. Und natürlich will auch so manch einer mit seinen Büchern, Pillchen und anderen Dingen Geld machen. Wem sollte man es leichter aus der Tasche ziehen können als uns? Die wir uns an jeden Strohhalm klammern.
Ich habe ungefähr 3-4 Bücher gelesen. Ich würde nicht behaupten, dass sie mir entscheidend geholfen haben.
Helfen kann man sich nur selbst! Dies ist die effektivste Methode. Hey! Schließlich haben wir es geschafft, uns in diese Situation REIN zu bringen. Also schaffen wir es auch wieder RAUS.

05.01.2013 16:38 • #2



Es kostet sooooo viel Kraft! :-(

x 3


Shan
hey....
ja, ich weiß (oder besser:ich glaube es zu wissen), dass man nur SELBST etwas ändern kann.
Das entscheidenden sind die Gedanken, die Einstellungen und die Erfahrungen.

hm, ich glaube , das Buch hat gute Ansätze um sein Verhalten zu überdenken.
Ich schlinge es gerade so runter.
Ein Grashalm ist besser als nichts....

es muss doch möglich sein, wieder normal durch die Welt zu gehen.
Ich weiß ehrlich gesagt schon nicht mehr, wie das geht.
Ohne Schwanken und Herzrasen von A nach B zu kommen.

05.01.2013 17:23 • #3


Hast du auch dieses Gefühl, zu schwanken? Wie besoffen?

05.01.2013 17:53 • #4


@karla as hatte ich bei meiner letzen, fiesen PA

05.01.2013 18:11 • #5


Shan
ja, schwankend. Besoffen.
Ein unwirkliches Gefühl.
Manchmal spüre ich den Boden nicht.
Ich laufe wie auf einem wackeligen Band....
Laufe fast federnd herum.
Mein Beine sind nicht stark genug mich zu halten.
Die Angst umzufallen

05.01.2013 18:17 • #6


und dazu schwindel............

05.01.2013 18:18 • #7


Shan
oh Mann.....
und die Stunden rinnen dahin......

Ich könnte mal laut schreien!!

05.01.2013 18:21 • #8


vielleicht läuft es genauso gut wie im hallenbad ?

05.01.2013 18:24 • #9


Shan
ich weiß es nicht....ich war vorhin mal beim Einkaufen. Ne mega Schlange an der Kasse.
definiere mega = ca 4 Kunden

nun ich stellte mich an.....oh Mann - dann ist irgendwas mit der Kasse nicht in Ordnung.
Ich gerate sofort wieder in Panik!
wollte nur noch mein Zeug schnappen und weg...... aber ich hielt durch.
Meine Angst vor ner Blamage scheint dann wieder größer zu sein....
ich sag ja, ein Teufelskreis.

Aber ich muss da wieder raus! Positiv denken!

Und der Montag.....naja.....warten wir es ab.
sind ja nur 3 Stunden.
OMG!!! 3 volle Stunden!

05.01.2013 18:28 • #10


dU hast durchgehalten - wieder ein kleiner erfolg für dich

05.01.2013 18:30 • #11


Shan
es ist aber das nächste Mal wieder das gleiche.....und immer wieder geht es mir schlecht damit.....wann wird das besser???

05.01.2013 18:32 • #12


nein, es kann, muss aber nicht das gleiche sein.

Wenn es am Montag gut läuft hast du ein supererfolgserlebnis !

05.01.2013 18:41 • #13


Shan
well, i´ll do my very best.....

oh ich dank Euch so für Euren Beistand!! das ist mir sehr hilfreich!!

05.01.2013 18:43 • #14


drücke Dir die Daumen.

05.01.2013 18:53 • #15


Hallo Shan,


ich kenne die Situation auch....mir graut es auch immer vor dem MOntag, ich komme dann auch nicht aus dem Bett...oft fahre ich am Wochenende so spät wie möglich in meine Wohnung, um so lange wie möglich bei meinen lieben und fern vom Arbeitsort bin Echt bescheuert, oder?
Ich kenne es auch, dass man schon Tage vorher Panik bekommt...wenn man dann erstmal dort ist, geht es vl sogar einigermaßen, aber der Arbeitsbeginn selbst...und die Zeit vorher....echt übel.

Richtige Tipps habe ich leider nicht, aber vl hilft es dir, dass sich andere auch so fühlen, und du also keine Ausnahme bist
LG,
Grizi

05.01.2013 19:08 • #16


Shan
musst du zu deinem Arbeitsplatz jeden Montag fahren?

oh ja, die Zeit vorher ist die Schlimmste...........
trost gibt es eigentlich keinen, nur die Uhr, die dann irgendwann 12 Uhr zeigt!!!

05.01.2013 19:42 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von Shan:
musst du zu deinem Arbeitsplatz jeden Montag fahren?

oh ja, die Zeit vorher ist die Schlimmste...........
trost gibt es eigentlich keinen, nur die Uhr, die dann irgendwann 12 Uhr zeigt!!!


Ich arbeite eben in der einen Stadt und fahre dann am WE zu meinen Eltern und Freundenins heimatliche Dorf, weil ich da in der Stadt niemanden kenne
Und wenn ich dann wieder zurück fahren muss, dann geht es mir immer schlecht und ich zögere das immer hinaus.

JA stimmt, der Feierabend ist dann wieder das schönste....oh Mensch, dass man es nicht einfach alles in Ruhe genießen kann, was?

05.01.2013 22:03 • #18


Shan
ja, und dabei ist es doch (oder zumindest hat man es so in Erinnerung) so easy!

ich beneide meine Kolleginnen, die so entspannt arbeiten können

05.01.2013 22:06 • #19


Habt ihr mal überlegt, ob eure intensive Angst auch etwas mit dem Job an sich zu tun haben könnte? Bei der letzten akuten Phase war das bei mir der Fall. Mit Wegfall des Jobs besserte sich auch meine Situation. Diesmal leide ich aber nicht unter einem Job, sondern unter meiner Gesamtsituation und körperlichen Symptomen, für die bislang kein Arzt eine Ursache fand. Deswegen ist es diesmal ungleich schwieriger.
Ich würde das an eurer Stelle mal gründlich überdenken. Gerade bei Grizzabella hört sich das sehr plausibel an. Ist es nicht möglich, eine Arbeit näher an deinem Wohnort zu suchen?

06.01.2013 11:56 • #20



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