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hallo, ich bin neu hier... hab mich grade angemeldet, weil ich denke endlich ein geeignetes Forum gefunden zu haben, was meine Angst betrifft. ein paar Angaben zu mir: ich bin 19 Jahre alt, habe eine Angst- und Panikstörung (Überraschung -.-) und war schon immer eher psychisch labil. Momentan befinde ich mich in einer ziemlichen Belastungssituation (i-wie ging heuer so ziemlich alles schief, es brennt an allen Ecken und Enden.)
Also zu meiner Angst. ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll, aber ich habe seit dem 8. Juni Angst zu essen. Das begann zwei Tage vor unserem Urlaub; aus heiterem Himmel. Man muss sich das folgendermaßen vorstellen: ich sitze vor dem vollen Essensteller und plötzlich wird mir speiübel, der kalte schweiß bricht mir aus und ich habe Angst, ohnmächtig zu werden. Der Vorgang des Essens kommt mir in dem moment total unmöglich vor...dann kommt Depersonalisation dazu, ich fühle mich fremd und von innen heraus beherrscht und vollkommen ohne kontrolle über mich selbst. Dann schiebe ich voll die Horrorfilme, von wegen i-wann verhungern oder zwangsernährt werden zu müssen.
ich habe allein in 4 Wochen 4 Kilo verloren, und war vorher auch schon eher zierlich gebaut. Meine engsten Hosen passen nicht mehr, alle sprechen mich drauf an, dass ich ja so abgenommen hätte und ich selbst kann meinen anblick im spiegel auch nicht mehr ertragen, wenn ich sehe, wie knochig ich mittlerweile aussehe. BMI ist zwar noch im Normalbereich (20,7), aber wenn das so weiter geht nehme ich immer mehr ab. ich hab solche angst, zu sterben! ich komm mir so psycho vor
ich denke nicht, dass ich magersüchtig bin, weil ich WILL ja eigentlich normal essen... aber vor lauter angst, es könnte wieder nicht gehen, gehts auch nicht. Ich hoffe ihr versteht was ich meine
in therapie bin ich schon. die therapeutin hat aber, hab ich das gefühl, mein problem nicht ganz verstanden. sie meint, ich mache mir zu viel druck und müsste halt den druck rausnehmen, essen zu MÜSSEN. abre mittlerweile ist es schon so schlimm dass ich ständig angst vorm Essen habe. (Angst zu Essen - angst zu erbrechen (ist mir schon passiert) - angst weiterhin abzunehmen -angst zu verhungern.) ich weiß nicht, wie ich da rauskommen soll... kennt das jemand? wo wäre ich am besten aufgehoben? ich möchte dass das aufhört und ich nicht jeden morgen denken muss: o gott jetzt muss ich wieder so und so oft mir das essen reinwürgen, um nicht umzukippen. Meint ihr, ich muss in die Psychiatrie deswegen?
Liebe Grüße und schon mal vielen Dank

26.07.2011 15:57 • 31.07.2011 #1


12 Antworten ↓


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Hallo

also erstmal musst du nicht in die Psychatrie das ist ja völliger Blödsinn , du bekommst keinen bissen runter wegen deiner angst oder hast du angst etwas zu essen , klar ich denk mal so auf eine gewisse art und weise bist du magersüchtig weil du nicht essen kannst wegen deiner angst aber essen ist doch nichts schlimmes google mal Anorexia Nervosa das dürfte etwa das sein was du hast ! das ist denk ich so wie du es beschrieben hast du musst lernen wieder normal zu essen und deinem Körper zu vertrauen , ich hingegen habe andere Ängste ide zwar nicht auf dich zu treffen aber im großen und ganzen ist es meistens immer daselbe

26.07.2011 16:22 • #2


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Komische Angst ich weiß nicht mehr weiter :(

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achso anorexia nervosa= nervlich bedingte appetitlosigkeit ! ich dneke du hast etwas zu viel stress

26.07.2011 16:24 • #3


S
danke alex erstmal für deine schnelle Antwort,

aber meinst du wirklich, dass ich anorektisch bin? ich meine, ich kann ja zwischendurch immer wieder mal was essen (sonst hätt ich vermutlich auch schon mehr als 4 Kilo verloren) und ich finde mich ja weder zu dick, noch WILL ich abnehmen. Es ist eher so eine allgemeine Angst... ich vermute, es hat mit meinem Opa zu tun, der vor 3 monaten nach langem Leidensweg (und extremen Gewichtsverlust) an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben, also sozusagen verhungert ist. seitdem hab ich auch total angst zu verhungern. ich weiß, das ist Quatsch aber so ist es halt mal.
ich weiß, dass es schwer nachvollziehbar ist, dass es einem vorm Essen graust, vor allem weil ich eigentlich vorher immer mit Genuss gegessen habe...

nachtrag: ah okay hab grad deine zweite Antwort gesehen... ja insofern könnte mans schon übersetzen...

26.07.2011 16:33 • #4


A
so ab und an habe ich selbst keinen appetit oder sonst irgendwas hast du mit deiner therapeutin mal über den tod deines opas gesprochen vlt macht da ja dein gehirin einen Fehler , du bist gesund du hast nix an der bauchspeicheldrüse du kannst und darfst etwas essen , es kann schon sein das das essen dich vlt an deinen opa erinnert aber das klärst du am besten mit deiner therapeutin die wird hoffentlich mit dir gründe und lösungen erarbeiten das brauch alles seine zeit

da du ja essen willst ist das schon mal sehr sehr gut

ich habe heute noch ängste und bin ca seit einem jahr in therapie und esnoch nicht alle in ordnung , ich leide an den ängsten das ich tot umfalle und mittlerweile hab ich angst vor der angst und habe angst nicht alles zu schaffen

du sry ich muss jetzt zu meiner oma die hat heute geburtstag und da wird lecker gegrillt

ich meld mich wieder

26.07.2011 16:43 • #5


O
Was hab ich schon gekotzt in meinem Leben. Davon stirbt man auch nicht. Essen kann man trotzdem. Es kommt nicht ständig wieder. Du hattest wie es klingt einen Schwächeanfall.

Nur das Du jetzt immer brechen mußt wenn Du was ißt,ist vollkommener Blödsinn. Das redest Du Dir ein.

Test ? Ne Beruhigungstablette und was essen. Wenn nix rauskommt dann ohne Pille

Und schwups haste gelernt das Du nicht brechen mußt. Man kann sich natürlich so lange einbilden mir ist übel, bis einem wirklich übel wird. Doch daran bist Du dann Schuld, und nicht das Essen !

26.07.2011 17:03 • #6


S
@ozonik7
Nein das ist es eigentlich nicht. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber es überfällt mich einfach, wie ein Anfall (deswegen hab ich meine frage unter Panikattacken gepostet). Manchmal glaube ich, es hat nicht wirklich mit dem Essen an sich zu tun, sondern es ist ein viel tieferliegendes Problem, was richtig von unten hochsteigt und sich darin äußert. Ich fühl mich dann in dem moment total hilflos und ausgeliefert, denk O gott jetzt muss ich sterben. Ich denke, das hat dann im Nachhinein dazu geführt, dass ich allg. keinen Appetit mehr habe und mir ständig schlecht ist.
Man kann das gar nicht beschreiben, so schlimm fühlt sich das an. Mir wird wirklich speiübel, fange durch diese Gefühle auch manchmal an zu würgen und in dem Moment kommt mir das Essen i-wie unangebracht und feindlich vor, das ich bewältigen muss.
Ich hab nur keine Ahnung, was mich innerlich so fertig macht. Ich weiß auch nicht, wie ich da in der Therapie draufkommen soll... wo ansetzen? das kann ja alles mögliche sein.
Es ist, als würde mich meine Psyche daran hindern wollen, normal essen zu können, solange da was vergraben ist. Ich hab einfach Angst, das nie wieder loszuwerden. Es ist so schwer zu erklären, aber ich hoffe, man kanns sich jetzt besser vorstellen...
Ich krieg langsam Angst vor mir selber.

27.07.2011 11:49 • #7


A
he sinnsuchende ich hab dir doch einen tip gegeben wo es daran liegen könnte vlt wegen deinem opa der verstorben ist wegen seiner bauchspeicheldrüse aber herausfinden kannst du es nur mit deinem therapeuten in dem du darüber sprichst was dich alles so belastet hat

Kopf hoch und nicht schwarz denken das ander hört sich nach panikattacken an und du stirbst nicht ich lebe ja auch noch

27.07.2011 12:50 • #8


O
all

Geb ich Dir volkommen Recht

Es gibt die Psychoanalyse z.B. Da wird hersusgefunden woran es liegt das die Panik kommt und es gibt z.B. die Verhaltenstherapie wo man umdenken lernt damit die Panik erst gar nicht mehr kommt . Superkurzfassung

Das kannste ja zunächst mal ambulant probieren . Therapeutin aus dem Örtlichen telefonbuch suchen (Haben meist ewig Wartezeiten ) und sich vorher ne Überweisung zur Psychotherapie vom Arzt holen.

Die bekommen schon raus weswegen und woran es liegt. Alex hat schon Recht denke ich mal mit ihrer vermutung bezüglich des Opas usw.

Da hat sich was verankert bei Dir was wieder gerade gebogen werden muss. dazu muss dein gehirn lernen das das eine nix mit dem anderen zu tun hat. sprich mit Dir.

Das dauert und erfordert Einsicht und Übung

Zahlt übrigens die Kasse. Meist erstmal 25 Stunden . Jede Woche einmal hin.

Probieren geht über studieren

27.07.2011 13:00 • #9


S
Vielen Dank euch beiden!

ja ich habe jetzt seit letzter woche eine neue Therapeutin. Ob sie Psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch arbeitet, weiß ich gar nicht. Letzte woche war halt nur dieses Kennenlerngespräch.
Sie kommt mir auf jeden Fall vielversprechend vor, heute hab ich wieder Termin, ich hoffe, dass sie mein Problem eher versteht als meine alte.
ja es könnte schon sein, dass ich was verdrängtes mit mir rumschleppe...
Ich wüsste nämlich schon gerne, woher meine Ängste und Panikattacken kommen, bis jetzt gibt es nämlich keinen eindeutigen Auslöser.
Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur alles ein... ich steiger mich auch gerne mal rein
bin jetzt auf jeden fall mal gespannt was die Therapeutin dazu sagt.
Lg

27.07.2011 13:53 • #10


A
so ein direkten auslöser wird es nicht geben es sind oft bzw bei mir sind es mehrere faktoren die zusammenspielen du musst dir das vorstellen wie ein leeres fass und immer wenn es regnet kommt was hinzu und wenn dann die sonne nicht scheint bzw du nicht aufräumst wird das fass immer voller bis es überläuft und dann hast du Panikattacken und ängste so einfach ist das^^

27.07.2011 21:15 • #11


S
Wollte nochmal was von mir hören lassen. mir geht es viel besser. seit ich mich selbst durchschaut habe und die Reaktion meiner Seele verstehe, kann ich größtenteils wieder normal essen! Hätte nie gedacht, dass es so gut klappen könnte, dem Spuk auf diese Weise ein Ende zu machen.
Ich wollte mich nochmal bei der Gelegenheit bei euch für eure Hilfe und euren Rat bedanken. Liebe Grüße

30.07.2011 14:19 • #12


A
siehst du am besten werd ich therapeutin

Super freut mich das es dir wieder etwas besser geht

31.07.2011 18:48 • #13


A


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