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Partychr
Moin,

kennt ihr das auch ?

Wenn ich in Ruhe liege oder mich ausruhen bin ich entspannt und ruhig….

Aber sobald ich aufstehe oder mich etwas bewege kommt eine Unruhe in mir auf…. , als ob ich Mega gestresst wäre oder einen 1.000 m Lauf hinter mir hätte….

Wenn ich laufe schaffe ich auch eher weniger, erst recht wenn ich mich beeile und zum Beispiel renne um den Bus zu erreichen bin ich nach weniger als 100m vollkommen außer Atem ……

Ich bin quasi dauerhaft unter Anspannung und sobald ich mich etwas bewege wird es schlimmer bzw. schon fast gestresst….

Kennt das einer ?
Würde mich darüber gerne mit jemanden austauschen….

Eigentlich würde ich auch gerne etwas mehr Sport machen, bin aber immer zu erschöpft dazu, dass ich meistens direkt nach der Arbeit erschöpft auf die Couch falle und eigentlich immer auch Probleme habe aus dem Bett morgens zu kommen….

Selber Hygiene fällt mir sehr schwer

Ich würde mich da gerne mit jemanden zu austauschen….

14.06.2024 11:31 • 22.06.2024 x 1 #1


75 Antworten ↓


A
Hi,

Ich kenne das zu gut, ich hab eine generalisierte angst und panikstörung und bin auch viel erschöpfter als der normale mensch. Auch treppensteigen etc fühlt sich für mich viel schwerer an und anstrengender. Das mir hygiene kenne ich genauso ich denke ich gehe nicht so oft duschen wie ein 0815 mensch. Lg

14.06.2024 11:38 • x 2 #2


A


Erschöpfung bei kleinster Anstrengung

x 3


Luce1
@Partychr ja. Wenn ich krank bin.

Ich nehme an, Du sitzt bzw. liegst viel.

Da wird kein Körper ja nicht gefordert.

Wenn Du dann aufstehst, ist das für den Körper fast eine Anstrengung weil er das nicht mehr gewohnt bist.
Du musst Dich bewegen. (Ich weiß …). Wer rastet der rostet.


Ich mag es nicht, Diagnosen zu stellen. Mich lies aber aufhorchen, dass Dir die Hygiene schwer fällt.
Ist das, weil Du keine Kraft mehr hast?

14.06.2024 11:52 • x 1 #3


Partychr
@Luce1
Gefühlt ja, weil ich zu müde bin um das zu machen….., ist aber gefühlt schon seit Jahrzehnten….

14.06.2024 12:03 • #4


Partychr
Zitat von Angsthase3112:
Hi, Ich kenne das zu gut, ich hab eine generalisierte angst und panikstörung und bin auch viel erschöpfter als der normale mensch. Auch ...

Und wie gehst du damit um oder was machst du dagegen ?

14.06.2024 12:06 • #5


Schlaflose
Zitat von Partychr:
Wenn ich laufe schaffe ich auch eher weniger, erst recht wenn ich mich beeile und zum Beispiel renne um den Bus zu erreichen bin ich nach weniger als 100m vollkommen außer Atem ……

Früher, als ich 0 Sport gemacht habe, ging es mir auch so. Als Schülerin habe ich es noch nicht einmal geschafft, mehr als die Hälfte um den Sportplatz zu laufen und musste wegen Atemnot und Seitenstechen stehenbleiben.
Mit Mitte 30 fing ich an erst Walking zu machen und dann zwischendurch immer wieder Laufschritte einzulegen und langsam die Laufphasen zu verlängern. Nach ca. 6 Wochen war ich imstande 20 Minuten am Stück zu joggen. Jetzt mit 62 kann ich immer noch 10km am Stück joggen und andere Ausdauersportarten machen. Und gegen innere Unruhe ist das beste, was man machen kann, weil dabei Adrenalin abgebaut wird.

14.06.2024 12:12 • x 3 #6


Luce1
@Partychr

Ich habe seit 27 Jahren diesen Kram. Von daher … bei mir ist aber die Depression vorrangig, und das endet in Angst.

Wie begehst Du den Tag?
Wenn Du keine Kraft für das Duschen hast,
wie kochst Du für Dich etc?

14.06.2024 12:15 • #7


Luce1
Zitat von Schlaflose:
Mit Mitte 30 fing ich an erst Walking zu machen und dann zwischendurch immer wieder Laufschritte einzulegen und langsam die Laufphasen zu verlängern. Nach ca. 6 Wochen war ich imstande 20 Minuten am Stück zu joggen. Jetzt mit 62 kann ich immer noch 10km am Stück joggen und andere Ausdauersportarten machen.

1:1 wie ich.

Ich muss sagen, ich bin seit 4 Jahren das erste Mal richtig mit Antidepressiva eingestellt.

14.06.2024 12:19 • #8


A
@Partychr ich akzeptiere es größenteils und mache einfach weiter obwohl ich keine kraft habe. Nach dem sprichwort augen zu uns durch.

14.06.2024 12:33 • x 1 #9


Partychr
@Luce1
Ich habe aktuell noch da große Glück dass ich quasi neben meinen Eltern auf dem selben Grundstück wohne und mir da einiges an Arbeit abgenommen wird……., sonst muss ich immer einen guten Zeitpunkt abwarten ab dem es mir gut geht und dann quasi diese Phase ausnutzen….

14.06.2024 12:53 • x 1 #10


Partychr
@Luce1
Das hört sich gut an…., also seit 4 Jahren Beschwerdefrei ?

Ich bin derzeit dabei Paroxetin 20mg seit 1 Woche am einnehmen.
Davor habe ich ca. 3 Wochen mit 10mg angefangen.

Im Moment sind die Ängste vermutlich durch die Erhöhung verstärkter vorhanden….

14.06.2024 12:55 • #11


Partychr
@Luce1
Ja, das Problem ist echt blöd….,

ich gehe Abends meist gut gelaunt und oft auch Angstfrei ins Bett, voller Hoffnung…..

Schlafe meistens auch Gutsein und durch… und kaum werde ich wach ist die Angst wieder voll da und ist die erste die mich morgens nach dem aufwachen begrüßt….., das zieht mich immer direkt so stark runter dass ich so müde bin dass ich zwar nicht mehr einschlafen kann aber auch zu müde zum aufstehen bin.,.,,

Wenn ich mir dann morgens dabei eine Entspannung anhöre komme ich teilweise gut runter dabei, möchte da aber gar nicht mehr rauskommen, so müde bin ich danach…..

15.06.2024 10:12 • x 1 #12


illum
@Partychr

Zitat:
Gefühlt ja, weil ich zu müde bin um das zu machen….., ist aber gefühlt schon seit Jahrzehnten….


Wurdest Du mal auf ADHS getestet?

Ich kenne die Symptomatik übrigens 1:1. Seit ein paar Monaten ist es allerdings wesentlich schlimmer als vorher.

15.06.2024 10:18 • #13


Partychr
@illum
Nein, wieso ?

15.06.2024 10:20 • #14


illum
@Partychr

Weil es tatsächlich einen starken kausalen - neurobiologischen -Zusammenhang zwischen ADHS, Depression und Angststörung gibt. Ein chronischer Noradrenalin und Dopaminmangel. Deshalb bin ich so...faul.

Ich kenne Deine Symptome wiegesagt 1:1. Seit Jahrzehnten.

Bei mir wurde das erst vor 2 Monaten diagnostiziert und bis jetzt habe ich mich noch geweigert das Ritalin zu nehmen, weil ich es nicht glauben will, dass es damit zusammenhängen soll und ich Angst vor dem Medikament habe.

Meine Freundin, die übrigens ADS hat und die die Probleme ebenfalls kennt, hat sich als Versuchskaninchen bereiterklärt und gesagt, das wirkt wie ne Beruhigungstablette bei ihr.

Zudem hat sie mir ein Video gezeigt, in dem ich mich wiedererkannt habe:

15.06.2024 10:28 • x 2 #15


Partychr
@illum

Noch beruhigender als jetzt schon ?

Dann würde ich vermutlich gar nicht mehr aus dem Bett kommen, oder versteh ich da was falsch ?

15.06.2024 10:53 • #16


illum
@Partychr

Das Gefühl der chronischen Erschöpfung ist bei ADHS durch die Hyperaktivität des Gehirns verursacht. Also eine psychogene Erschöpfung.

Wer den ganzen Tag nur grübelt und deshalb geistig nicht zur Ruhe kommt, der hat irgendwann keine Kraft mehr die einfachste Dinge zu erledigen, weil sie mega anstrengend werden.

Klingt die innere Unruhe im Kopf ab, kommt der Körper wieder aus seiner Schonhaltung raus.

15.06.2024 11:06 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Partychr
@illum

Bemerkt man eine Hyperaktivität des Gehirnes irgendwie ?

15.06.2024 11:26 • #18


illum
@Partychr

Beim Hirnscan ^•^

Nein, Spaß. Was ist der Grund Deiner inneren Unruhe? Weißt Du das? Warum fühlst Du dich gestresst und angespannt sobald Du aufstehst?

15.06.2024 11:29 • #19


Luce1
Zitat von Partychr:
also seit 4 Jahren Beschwerdefrei ?

Psychisch: ja. Körperlich noch nicht ganz.

Wir haben das Antidepressiva auf die nächste Stufe (höher) gesetzt und ich fühle mich nicht mehr müde, mache keinen Mittagsschlaf mehr etc

15.06.2024 11:34 • x 1 #20


A


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