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Hallo!

Ich möchte es kurz machen. Mir wurde empfohlen in eine spezielle Klinik für Psychotherpie zu gehen, so ähnlich wie das Christina schon im meinem Medikamente Thread gesagt hat.
Die Mitarbeiterin einer sozialen Einrichtung hier in Gelsenkirchen hat mir das empfohlen und schrieb mir diese zwei Beispiel Kliniken auf:

http://www.christoph-dornier-klinik.de/ ... 3god1GBkcA

http://www.gezeitenhaus.de/depressionen.html

Es soll auch eine in Bochum geben, also quasi in der Umgebung Gelsenkirchens. Auch meinte die Mitarbeiterin dieser sozialen Einrichtung das dort ganz anders Therapiert wird als in normalen Krankenhäusern mit einer psychiatrischen Abteilung.

Eigentlich will ich ja nicht nochmal in eine Klinik da ich in den Jahren 2004 2005 schon dreimal drin war, es nichts gebracht hat und, das ist mein größtes Problem dabei, es mir überhaupt nicht gefällt nicht zuhause zu sein, in einem fremden Bett zu schlafen und dann auch noch mit mehreren Leuten auf einem Zimmer.
Um es mal kurz zu sagen: Als ich von diesen Vorschlag gehört habe gings mir schon wieder so schlecht das ich Magenkrämpfe von der Vorstellung eines erneuten Klinikaufenthaltes bekommen hab.
Auch kriege ich schon wieder einen Fön wenn ich an die ganzen blöden (Beschäftigungs)Therapien denke wie z.b. Musiktherapie, Ergotherapie(Oh Gott...wenn ich diese Wort Ergo schon höre...

Jetzt frage ich euch und wer kann berichten wie es in solchen speziellen Kliniken überhaupt abgeht usw. - erzählt mir bitte und wenn Ihr wollt von euren Erfahrungen mit solchen Kliniken.

Viele Grüsse Muroc aka Michael

06.02.2010 12:10 • 14.04.2010 #1


27 Antworten ↓


Hallo Michael,

bei meiner ersten stationären Therapie vor etwas über 10 Jahren war ich 8 Wochen in der Salus-Klinik in Friedrichsdorf im Taunus

http://www.salus-kliniken.de/kliniken/friedrichsdorf/

Die einzigen vorgegebenen Therapien, an denen ich teilnehmen musste, waren (abgesehen von den Einzel- und Gruppenstunden) Angst- und Stressbewältigung. Ich selbst habe mir noch Radfahren in der Gruppe, Badminton und Step-Aerobic ausgesucht, da ich gerne sportlich aktiv war und bin. Mir hat die Therapie damals gug getan.

Momentan habe ich eine Rückfallphase, bin zur Zeit arbeitsunfähig, wurde letzte Woche medikamentös eingestellt und werde voraussichtlich Anfang März erneut eine stationäre Therapie machen, allerdings in einer anderen Klinik die näher an meinem jetzigen Wohnort liegt.

Ich fand die Zeit damals in der stationären Therapie gewinnbringend, auch wenn ich von meiner Familie getrennt war. Es hat mir die notwendige Zeit gegeben mich mit meinen Ängsten und Problemen auseinander zu setzen.

Liebe Grüße
Eisvogel aka Maria

06.02.2010 15:50 • #2



Kliniken

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Christina
Hi Michael,

ich war letztes Jahr in Bad Dürkheim, hier mein Erfahrungsbericht. Sog. Beschäftigungstherapien waren dort nicht zwingend und sind es auch in vielen anderen psychosomatischen Kliniken nicht. Üblich sind auch maximal Zweibettzimmer, mit medizinischer Begründung dürfte es kein Problem sein, ein Einzelzimmer zu bekommen. Die meisten Kliniken informieren auf ihren Homepages sehr ausführlich über ihr Therapiekonzept inklusive Begleittherapien, da müsstest du dich mal durcharbeiten. In der Christoph-Dornier-Klinik gibt es keinerlei Begleittherapie in Form von Ergo-, Sport- oder Physiotherapie etc. Diese Klinik ist sehr verhaltenstherapeutisch orientiert - so verhaltenstherapeutisch, dass viele Verhaltenstherapeuten die Vorgehensweise recht kritisch sehen. Dort hat man zwar seinen fertig ausgebildeten Bezugstherapeuten mehrere Stunden am Tag exklusiv für sich zur Verfügung, zieht dafür aber ein knallhartes Expositionstraining durch, indem man quasi mit den schlimmsten Ängsten anfängt. Das kann supererfolgreich sein, wenn es an der Exposition hängt und einem diese Therapie liegt. Wenn nicht, kann's ziemlich nach hinten losgehen. Für die meisten dürfte das aber egal sein, denn diese Klinik wird nur von privaten Kassen bezahlt.

Liebe Grüße
Christina

06.02.2010 18:43 • #3


Hallo Christina!

Tschuldigung das ich jetzt erst schreibe aber mir fällt das nicht so leicht über diese ganze Sache zu schreiben bzw. mich intensiv damit auseinander zu setzen.

Ich habe ja wie gesagt keine wirklich Lust in eine Klinik zu gehen, glaube auch wie gesagt nicht das die mir weiter helfen können da sie auch nicht mein Leben ändern können usw. aber letztlich wird mir gezwungener Maßen nichts anderes übrig bleiben als in eine solche Klinik zu gehen.
Ein Einzelzimmer wäre da schon recht angenehm weil ich wie gesagt, wenn ich schon für längere Zeit in einem fremden Bett und Umgebung schlafen muss, nicht noch große Lust habe jede Nacht noch irgendwelche fremden Leute um mich zu haben.

Ich weiß nicht was ich noch dazu schreiben soll...bei dem Gedanken an eine Klinik gehts mir halt nicht so gut...ich will ja schon das ich wieder normal rausgehen kann und Bus und Bahn fahren. Ich persönlich vermute ja das selbst wenn es in einer Klinik wieder besser wird, würde es draussen wieder schlechter werden nach einigen Monaten.
Es gibt lieber Dinge in meinem Leben, die meine Beschwerden auch zusätzlich auslösen die kann ich nicht ändern und muss diese akzeptieren, und andere Dinge (Freunde, Sozialkontakte) die will ich nicht (mehr) ändern weil ich damit abgeschlossen habe.

Lieber wäres es mir wenn wirklich ein Medikament gäbe das diese Beschwerden beim raus gehen komplett abschaltet.
Manchmal denke ich mir am liebsten würde ich Valium oder Diazepam nehmen damits bei mir besser wird. Da wäre ich lieber ein Leben lang süchtig als so auf Dauer weiter zu leben.

26.02.2010 01:51 • #4


Oh Gott...ich hoffe ich treibe hier niemanden in den Wahnsinn oder trage dazu bei das es Ihm/Ihr noch schlechter geht mit meiner Einstellung.

26.02.2010 01:52 • #5


Zitat von Muroc 1970:
Oh Gott...ich hoffe ich treibe hier niemanden in den Wahnsinn ....

Da kann ich dich beruhigen. Ich glaub das hab ich schon erledigt

In Bezug auf Klinik denke ich ähnlich. Würde auch nur ungern in fremden Betten schlafen und schon gar nicht mit anderen im selben Zimmer.
ich schlaf nichtmal bei meiner Mutter. Der hab ich gesagt ich brauch die Kuhle in meinem Bett weil da mein Ar. genau reinpasst und die perfekt angepasste Kuhle hab ich bei ihr nicht. So nervt sie wenigstens nicht mit weiteren Fragen

26.02.2010 02:12 • #6


Zitat von Leviathan:
In Bezug auf Klinik denke ich ähnlich. Würde auch nur ungern in fremden Betten schlafen und schon gar nicht mit anderen im selben Zimmer.


Ja und wie löst bzw. hast Du das Problem gelöst als Du in einer Klinik gewese bist, wenn Du in einer warst?

Es gibt ja für mich keine andere Möglichkeit da ich nicht regelmäßig zu einer Verhaltenstherapie zu einem ambulanten Psychotherapeuten könnte weil ich den Weg dahin nicht schaffe. Und dann hatte ich ja schonmal eine angefangen und das hat nicht gefunzt so das der Therapeut schon selber nicht mehr viel machen konnte.

Aber ich muss ja was tun da ich wieder arbeitsfähig werden muss.

26.02.2010 02:17 • #7


Zitat von Muroc 1970:
Ja und wie löst bzw. hast Du das Problem gelöst als Du in einer Klinik gewese bist, wenn Du in einer warst?

Ich hatte gehofft die Lösung für das Problem in deinem Thread zu finden.
Schätze mal für mich würde, wenn überhaupt, nur ambulant in Frage kommen. Aus Angst irgendwo zwangseingewiesen zu werden versuche ich nichtmal irgendwo in Therapie zu kommen.

Du dagegen hattest wenigstens schon mal ne Therapie angefangen und ich denke du solltest nicht zu lange warten und es weiter versuchen. Je mehr Zeit dazwischenliegt um so schwerer wird es dir fallen dich dafür zu entscheiden - würde mir jedenfalls so gehen. Die erste Therapie hat nichts gebracht, man versucht es ne Weile ohne und denkt sich irgendwann wenns bis jetzt ohne ging gehts auch noch weiter. Der Abstand zur Therapie wird immer größer.

Du hattest ja erwähnt Einzelzimmer wäre da schon recht angenehm
Dagegen spricht bei dir also der Gedanke an 2-oder Mehrbettzimmer und das sollte kein Hindernis sein. Es gibt sicher eine Möglichkeit ein Einzelzimmer zu bekommen.

26.02.2010 02:40 • #8


Die Mitarbeiterin einer sozialen Einrichtung hier in Gelsenkirchen hat mir das empfohlen und schrieb mir diese zwei Beispiel Kliniken auf:
Was ist das für ne Mitarbeiterin und warum denkt sie diese Kliniken wären genau richtig für dich ?
Kann sie überhaupt einschätzen was für dich richtig wär ?
Mitarbeiterin einer sozialen Einrichtung kann auch Putzfrau oder Hausmeister sein denen ich nicht unbedingt zutraue die Situation richtig einzuschätzen.

christoph-dornier-klinik
hab ich mal angeschaut da steht u.a.:
Unsere Patientinnen und Patienten sind in modern ausgestatteten Einzelzimmern mit Dusche, WC, Balkon, Telefon und Farbfernseher untergebracht.
Einzelzimmer wär also schon mal sicher (wenn die KK die Kosten übernimmt, du selbst wirst es ja nicht zahlen können - oder? )

Weiter fand ich zu der Klinik:
Es ist in der Regel eine Kurzzeittherapie, die stark konfrontativ ausgelegt ist. Viele Betroffene sehen darin eine Chance, sozusagen durch eine Extrem-Therapie schnell geheilt zu werden. Lieber heftig und schnell, als über mehrere Jahre eine Therapie zu machen.
Quelle

Berichte::
klinikbewertungen
wer-weiss-was
Lohn der Angst

26.02.2010 03:59 • #9


Hallo!
Ich war bis vor kurzem in der Klinik Lahnhöhe in Lahnstein. Ich war in der Orthopäde aber es gibt dort auch eine sehr gute Psychosomatik. Allerdings ist die Lahnhöhe anthroposophisch orientiert, d.h. Vollwertkost, Eurythmie etc. Alle die ich gesprochen habe sind von der Lahnhöhe begeistert - auch ich war total zufrieden und werde dort jederzeit wieder hin gehen. Mach dich mal schlau. Viel Glück.

26.02.2010 09:06 • #10


Zitat von Leviathan:
Was ist das für ne Mitarbeiterin und warum denkt sie diese Kliniken wären genau richtig für dich ?
Kann sie überhaupt einschätzen was für dich richtig wär ?
Mitarbeiterin einer sozialen Einrichtung kann auch Putzfrau oder Hausmeister sein denen ich nicht unbedingt zutraue die Situation richtig einzuschätzen.


Hallo!

Die weiß schon was sie sagt, ich weiß nicht genau was die genau ist weil ja mein Bruder für mich hin geht.


Zitat von Leviathan:
Ich hatte gehofft die Lösung für das Problem in deinem Thread zu finden.
Schätze mal für mich würde, wenn überhaupt, nur ambulant in Frage kommen. Aus Angst irgendwo zwangseingewiesen zu werden versuche ich nichtmal irgendwo in Therapie zu kommen.


Als ich die drei ersten Male in einer Klinik war, hatte ich eine ganz andere Lebensituation und auch mehr Hoffnung auf Heilung als jetzt.
In den Kliniken sind dann Dinge passiert, in Bezug auf soziale Kontakt, insbesondere in der dritten Klinik, die mich zu dem gemacht haben was ich heute bin. Die Krönung kam dann von einem guten Freund von dem ich das so nicht erwartet hätte und dann war für mich klar das ich mit sozialen Kontakten, Freundschaften usw. entgültig abgeschlossen habe. Das Thema ist für mich gegessen, zumindesten mit Menschen, Tieren bin ich weiterhin aufgeschlossen und falls Außerirdische die uns seit etlichen Zeiten besuchen ebenfalls in Ordnung sind, bin ich dem gegenüber auch aufgeschlossen.
Aber zurück zu Deinem Zitat: Tipps kann ich Dir nicht wirklich geben außer als in die Klinik zu gehen. Kommt natürlich auch drauf an in wie weit Du mobil bist usw., bei mir gehts ja hauptsächlich darum wieder mobil und arbeitsfähig zu werden.

Hey, wenn ich im Lotto gewinnen würde dann würd ich es lassen und ne große Villa mit Grundstück bzw. Park kaufen und ein großes Rudel Hunde.
Dann könnte ich meine Runden auch durch nen eigenen Park drehen um mich fit zu halten usw.


Zitat von Leviathan:
http://www.christoph-dornier-klinik.de/index.html


Ich weiß nicht aber wurde nicht hier im Threas geschrieben das diese Klinik eine Privatklinik ist? Ich könnte sowieso nur nach Bochum in eine Klinik bzw. Umgebung von Gelsenkirchen weil alles andere viel zu weit und zu umständlich ist. Ich denke nur mal drüber nach wenn ich z.b. in Münster wäre und mein Bruder könnte mir keine neuen frisch gewaschenen Klamotten bringen...dann müsste ich für jeden Tag nen frisches Unterhemd, Unterhose und Strümpfe mitnehmen, bei einer Auffenthaltsdauer von ca. 3 Monaten wie diese Mitarbeiterin vom Nienhof sagte, und dann noch für jede Nacht ne frische Unterhose und nen Unterhemd, schlafe immer in Unterhemd und Unterhose aber nicht vom Tag die getragenen sondern extra. Da könnte ich dann wohl letztendlich bei sovielen Klamotten mit zwei oder drei Koffern anreisen.

Ja, ich weiß es noch - Christina hatte in einem anderem Thread geschrieben das man in solchen Kliniken sein Wäsche waschen und Bügeln kann, die Frage ist nur wie und wo das geschieht. Mit anderen Wäscheteilen zusammen und von fremden Leuten gewaschen usw., oder hat jeder seine eigene Waschmaschine auf dem Zimmer?

26.02.2010 12:16 • #11


Christina
Zitat von Muroc 1970:
Ich habe ja wie gesagt keine wirklich Lust in eine Klinik zu gehen, glaube auch wie gesagt nicht das die mir weiter helfen können da sie auch nicht mein Leben ändern können usw.
Ändern müsstest du es schon selbst, die können dir höchstens Hilfe und Anleitung geben, wie du das anstellen kannst. Und zu Hause müsstest du das beibehalten, am besten mit ambulanter Therapie im Anschluss.

Zitat von Muroc 1970:
Ich weiß nicht was ich noch dazu schreiben soll...bei dem Gedanken an eine Klinik gehts mir halt nicht so gut...
Das geht jedem so, war bei mir nicht anders.

Zitat von Muroc 1970:
Es gibt lieber Dinge in meinem Leben, die meine Beschwerden auch zusätzlich auslösen die kann ich nicht ändern und muss diese akzeptieren, und andere Dinge (Freunde, Sozialkontakte) die will ich nicht (mehr) ändern weil ich damit abgeschlossen habe.
Es kann sein, dass deine Einschätzung, was alles unveränderlich ist, eine Fehleinschätzung ist. Diese ließe sich mittels Therapie korrigieren - wenn du das zulassen kannst. Und es kann auch sein, dass du dich früher oder später entscheiden musst, grundlegende Veränderungen anzugehen oder die Angst zu behalten.

Zitat von Muroc 1970:
Lieber wäres es mir wenn wirklich ein Medikament gäbe das diese Beschwerden beim raus gehen komplett abschaltet.
Manchmal denke ich mir am liebsten würde ich Valium oder Diazepam nehmen damits bei mir besser wird. Da wäre ich lieber ein Leben lang süchtig als so auf Dauer weiter zu leben.
Ein solches Medikament gibt es nicht. Selbst Benzodiazepine wie Diazepam schaffen das nicht unbedingt. Es ist leider nicht so, dass man einfach seine Angstfreiheit mit der Abhängigkeit bezahlen könnte. Die angstlösende Wirkung lässt mit der Zeit nach, da hilft auch die Dosissteigerung irgendwann nicht mehr. Dann hat man die Angst trotz Medikament, das man weiterhin nehmen muss, um die Entzugssymptome zu vermeiden. Und als würde das nicht reichen, führen Benzodiazepine auf Dauer zu Persönlichkeitsveränderungen und Depressionen.

Zitat von Muroc 1970:
Ich weiß nicht aber wurde nicht hier im Threas geschrieben das diese Klinik eine Privatklinik ist?
Ja, die CDK ist eine Privatklinik. Ich habe mich mal vor einiger Zeit nach den Behandlungsmodalitäten erkundigt und bekam u.a. die Preisliste mitgeschickt. Der Pauschalpreis für eine Behandlung ohne Berücksichtigung von Komorbiditäten wie Depressionen o.ä. lag bei 11.000 Euro für drei Wochen.

Zitat von Muroc 1970:
Ja, ich weiß es noch - Christina hatte in einem anderem Thread geschrieben das man in solchen Kliniken sein Wäsche waschen und Bügeln kann, die Frage ist nur wie und wo das geschieht. Mit anderen Wäscheteilen zusammen und von fremden Leuten gewaschen usw., oder hat jeder seine eigene Waschmaschine auf dem Zimmer?
Meist hat man wie in Mietshäusern eine Waschküche mit mehreren münzbetriebenen Waschmaschinen. Wenn das für dich gar nicht geht, könntest du die Wäsche auch per Postpaket deinem Bruder zum Waschen schicken, das kostet 6,90 pro Paket. Oder du gibst sie in eine ortsansässige Wäscherei. Oder wäschst im Handwaschbecken...

Liebe Grüße
Christina

26.02.2010 12:46 • #12


Zitat von Muroc 1970:
Die weiß schon was sie sagt, ich weiß nicht genau was die genau ist weil ja mein Bruder für mich hin geht.

Du gehst nicht selber hin und trotzdem will sie wissen was richtig für dich ist ?
Wär genau so wie wenn ein starker Raucher mit Husten, Atemnot und Schmerzen in der Brust dem Arzt per Email seine Symthome beschreibt und der daraufhin ne Lungenentzündung diagnostiziert.

Vertraue lieber nur dem Urteil von Fachleuten mit denen du persönlich Kontakt hast.



Zitat:
In den Kliniken sind dann Dinge passiert, in Bezug auf soziale Kontakt, insbesondere in der dritten Klinik, die mich zu dem gemacht haben was ich heute bin.

Dinge in Bezug auf die Therapie oder zwischen dir und anderen Patienten ?
Wenns an der Therapie lag könnte bei einem erneuten Versuch im Vorfeld schon paar Dinge geklärt werden. Du musst ja nicht zu allem ja und amen sagen.

26.02.2010 12:50 • #13


Christina
@ Leviathan:

Ich war vor Jahr und Tag mal in Tiefenbrunn. Das ist recht malerisch, gefühlt am Ar. der Welt. Leider liegt es ziemlich in der Nähe der Autobahn, was empfindliche Gemüter stören könnte. Die arbeiten dort psychodynamisch. Deshalb würde ich die Klinik normalerweise bei Angststörungen nicht empfehlen. Aber nach dem, was ich von dir bisher so gelesen habe, wäre sie vielleicht etwas für dich. Oder schau dir mal die Habichtswaldklinik an bzw. diese Klinik in Bad Malente. Ich könnte mir vorstellen, dass dir ein weniger aufs Funktionieren bedachter Ansatz liegen könnte.

Liebe Grüße
Christina

26.02.2010 14:44 • #14


@Christina:
Danke für deine Mühe aber soweit bin ich noch lange nicht.
Hatte mir selbst erstmal 2 psychiatrische Ambulanzen in meiner Nähe rausgesucht, war mir nicht sicher welche die richtige ist und fragte Bernd um Rat. Er fand beide gut und ich muss mir jetzt überlegen ob ich die mit Schlafambulanz nehme wo rund um die Uhr das Quitschen der Straßenbahn zu hören ist oder doch lieber die landschaftlich schönere und ruhigere dafür ohne Schlafambulanz.
muss es nur noch schaffen da nen Termin zu holen und dann auch hin zu gehen.
Ich brauch ja erst mal irgend ne Diagnose um dann auch weiterzukommen. Was ich an Phobien im Expertenforum aufgezählt hab war ja nur meine Einschätzung - keine Ahnung was am Ende wirklich rauskommt...

26.02.2010 15:17 • #15


Guten Morgen!

Nach längerer Zeit mal wieder da...

Zitat von Leviathan:
Zitat von Muroc 1970:
Die weiß schon was sie sagt, ich weiß nicht genau was die genau ist weil ja mein Bruder für mich hin geht.

Du gehst nicht selber hin und trotzdem will sie wissen was richtig für dich ist ?
Wär genau so wie wenn ein starker Raucher mit Husten, Atemnot und Schmerzen in der Brust dem Arzt per Email seine Symthome beschreibt und der daraufhin ne Lungenentzündung diagnostiziert.


Ich gehe nicht selber hin weil ich es nicht hin schaffe. Ich schaffe es gerade mal um die Ecke, in Begleitung meines Bruders, in zwei Geschäfte einkaufen zu gehen. Weiter weg geht derzeit nicht.


Jetzt habe ich vorhin meine Krankenkasse angerufen und wollte ne List mit Kliniken in der Umgebung haben. Die Kliniken in die ich gerne gehen würde weil sie nah genug sind wäre Bochum oder Herne. Allerdings sagte mir die Krankenkasse das eine reine Klinik für Psychotherapie bei der Krankenkasse unter Vertrag sein muss um das bewilligt zu bekommen und da wäre die nächste nur in Dortmund.
Und das ist wirklich ein bischen zu weit...

12.03.2010 10:18 • #16


Christina
Zitat von Muroc 1970:
Allerdings sagte mir die Krankenkasse das eine reine Klinik für Psychotherapie bei der Krankenkasse unter Vertrag sein muss um das bewilligt zu bekommen und da wäre die nächste nur in Dortmund.
Und das ist wirklich ein bischen zu weit...

Das wäre eine Autofahrt von ca. 30 Minuten. Bis Bochum wären es knapp 20 Minuten. Ist das ein entscheidender Unterschied und falls ja, wieso?

Liebe Grüße
Christina

12.03.2010 12:54 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Christina!

Einmal weil ich zum Erstgespräch und zur Einweisung mit dem Taxi fahren müsste weil ich nicht anders kann. Das ist Bochum natürlich billiger als Dortmund.
Dann den Weg wenn mir mein Bruder was bringt, ist auch billiger nach Bochum, besonders wenn es öfter ist. Also im Prinzip alles eine Kostenfrage.

Ach ja, nein ich habe hier niemanden der mich dahin bringen kann usw. Mein Bruder und ich sind auf uns alleine gestellt, und Führerschein bzw. Auto hat mein Bruder auch nicht. Dummerweise bin gerade ICH der den Führerschein hat...wo ich sowieso nichts damit anfangen kann.

Ich hoffe das nervt nicht zu sehr wenn ich hier davon schreibe bzw. das so aussieht als würde ich nichts auf die Reihe kriegen (wollen) usw.

12.03.2010 13:05 • #18


Hallo Muroc, warum bittest du deinen Bruder nicht darum, dass er mit die zur Therapie geht. es scheint als wäre das der einzige Mensch dem du vertraust?
Vlg Nicole

12.03.2010 13:10 • #19


Hallo Nicole!

Ich müsste eine Therapie in einer Klinik machen weil ich es leider ambulant nicht schaffe.

12.03.2010 13:50 • #20



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