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HallO:
Ich leide Seit ca.2jahren unter Angst-und Panikattacken.Den Auslöser weis ich bis heut noch nicht so genau,aber ich denke das es das Alleinsein ist,da mein Partner den ganzen Tag arbeitet und ich alleine bin mit meinen Kindern.Ich stelle mir dann immer vor das mir was passieren könnte und meine Kinder plötzlich alleine sind.Auch stelle ich mir vor ich hätte eine Schwere Krankheit an der ich sterben würde.Und so reagiert mein Körper auch mit unerträglichen Symptome.Wenn ich nicht alleine bin geht es mir richtig gut.War vor zwei Jahren bei einem Psychologen.Es hatte mir auch geholfen.Dann wurde ich schwanger da gings mir auch super.Zwei Monate nach der Geburt kamen plötzlich wieder diese Ängste in mir hoch.Es macht mir schwer zu schaffen.Ich reagiere auf jede Kleinigkeit und werde aggressiv.Ich möchte es aber alleine in den Griff bekommen,weil ich ja weis was es ist.Könnte mir jemand vielleicht einige Entspannungstipps geben,wenn man so Attacken bekommt.
Danke im vorraus
Gruß Moni

24.03.2007 13:27 • 21.05.2007 #1


8 Antworten ↓


Ich weiß nicht ob Entspannung alleine hilft. Mir hat es jedenfalls nicht geholfen.

24.03.2007 13:57 • #2



Kennt jemand Entspannungsmethoden bei Panikattacken?

x 3


hi,


vor kurzem habe ich ein buch von Dr. Wolf / Dr. Merkle "gefühle verstehen, probleme bewältigen" gelesen. sehr interessant. mir ist viel klar geworden aber trotzdem schwer umzusetzen.das buch mußt du auch ganz langsam lesen und eine übung nach der andere machen.es kommen auch entspannung übungen drin. kannst auch mit eine cd versuchen?


viel erfolg! jes_s

24.03.2007 14:50 • #3


Ich habe Autogenes Training gelernt, aber wenn man eine Panikattacke hat, fällt es zumindest mir schwer, mich darauf zu konzentrieren... Ich kann mich ein wenig entspannen, wenn mein Freund mich massiert oder ich mir selbst den nacken massiere.
ich denke, eine Entspannungsmethode, die komplett hilft, wird es nicht geben. Ich bin dabei zu lernen, dass ich meinen Körper (Kreislauf, Magen/Darm-trackt usw.) nicht kontrollieren kann. WEnn man das lernt zu akzeptieren, entspannt sich der Körper automatisch ein wenig, weil das die Angst abschwächt.

19.04.2007 18:06 • #4


hallo,

also, entspannungsmethoden sind bestimmt auf dauer hilfreich, aber jetzt in akuten situationen weniger. ich habe ein gemerkt, dass mir ein paar einfache tricks wirklich gut helfen. zum beispiel von 1000 rückwärtszählen, sich dabei jede zahl bildlich vorstellen und bei jeder einmal tief ein, bei der
nächsten tief ausatmen. +
ganz prima ist auch eine armdusche nach kneipp: erst rechts außen kalten wasserstrahl hochführen, bis zur schulter, kurz fließen lassen, innen wieder runter. das selbe links, dann wieder rechts, diesmal innen hoch und außen runter, dann wieder links. wasser möglichst nur abstreifen und an der luft trocknen lassen.

29.04.2007 17:03 • #5



Hallo, hier schreibt eine Betroffene,die es fast zum 2.Mal im Griff hat,ich kann DIR empfehlen, Muskelentspannung nach Jacobsen,immer mal üben,weiter, ich habe gemerkt,dass es im Bett immer besonders schlimm ist, schlimmer wird,darum stehe ich dann langsam auf,als erstes mache ich dass Fenster auf,da braucht man frische Luft, ist WICHTIG und langsam atmen,negative Gedanken in positive um setzen, (ich weiss, ist schwer), aber hilft auf Dauer,genauso schnell ein kaltes Glas Milch trinken,habe ich vom Arzt gesagt bekommen und wenn die Panik schnell kommt,langsam atmen und durch den Bauch und hin-und her Laufen,langsam und kaltes Wasser über den Puls,bei Atembeschwerden,kurz mal für 2 Minuten in eine Platiktüte hinein atmen und wieder aus atmen,auch in diese Tüte,aber BITTE nicht länger,soll dazu dienen,dass der Puls ruhiger wird und dass Herz,und man nicht zuviel Kohlen...... wie hiess es noch verliert,an was schönes denken, ich bin dann schon angefangen mich an zu ziehen,und habe mir überlegt, ich gehe jetzt raus und da ist bestimmt jemand,dieser Gedanke,beschäftigt zu sein,dass Gefühl da draussen ist jemand, dann wurde ich schon ruhiger!
Dass schlimmste ist, sich in die Angst hinein zu steigern,
dann wird es nur noch schlimmer, nichts schlimmes vor stellen, sondern was schönes! Langsame angenehme Musik kann auch helfen und für den Notfall, eine Telefonnummer oder Handynummer,die man an rufen kann, die man dann nicht braucht,weil man weiss ich Kann an rufen,aber da man ja nicht sofort jemanden an rufen möchte,das Ich kann, beruhigt schon:-)
Manchmal ist Ablenkung,dass Beste,wenns zu schlimm ist, damit man sich nicht hinein steigert!
Ängste verstehen und besiegen,ist ein hilfreiches Buch,sowie die C D von Arnd Stein, zu dem Thema,es gibt gute Literatur!
Ich habe es damals mit einem Buch geschafft,was man mir in die Hände gab,ich schlug es auf und fast gleich wieder zu,aber nachdem ich mich damit beschäftigt habe, merkte es hilft, fand ich es nicht mehr lustig,sondern damit habe ich mich wieder getraut mich ins Auto zu setzen und als nächstes zu fahren und dann eine,kleine Strecke, dann eine Grössere und dann im Dunkeln und als ich dass geschafft hatte,wuchs mein Selbstbewusstsein und mein Exehemann glaubte es nicht,da habe ich Ihm aus der Stadt ein Eis aus der Eisdiele geholt,der hat geschaut,und immer sagen, Ich kann dass, Ich schaffe es,Ich will es schaffen,Nie auf geben,wenn es mal nicht klappt, am anderen Tag,geht es wieder besser, also Versucht es mal, ich drücke Euch die Daumen, und hoffe Ihr habt alle mal einen Arzt auf gesucht,um andere Krankheiten aus zu schliessen! Ich umarme Euch und bis dann,bei Fragen und so, einfach schreiben,ich beisse nicht:-)

16.05.2007 00:58 • #6


Hallo Moni!

Es gibt einige Entspannungsmethoden, die sicherlich manchmal helfen, manchmal nicht (Von Methode zu Methode sowie von Mensch zu Mensch verschieden). Über längere Zeit gesehen können diese sicherlich eine gute Unterstützung sein, aber keine Wunder bewirken.
Meiner Meinung nach wäre es wesentlich besser noch eine Psychotherapie zu machen, da du auf die erste scheinbar schon gut angesprochen hast (jedoch kenne ich keine Details, weswegen ich ebenso komplett daneben liegen kann). Ich kann die Haltung vieler, bei psychischen Krankheiten, zwar verstehen, dass sie es selber schaffen wollen, oder gar nicht wahr haben wollen, vor allem, weil ich noch vor ein paar Jahren leider ebenso die gesellschaftlich geprägte Meinung vertrat. Die letzten 6 Jahre habe ich sehr viel zum Thema Psyche und den Vorgängen im Gehirn gelernt, weswegen ich mittlerweile vieles realistischer sehe. Ich finde es klasse, dass du es alleine schaffen willst, aber überlege dir gut, ob du dich nicht wenigstens ein wenig betreuen lässt. Würdest du zum Beispiel eine Zuckerkrankheit, nur weil du weißt, dass du sie hast, auch alleine behandeln? Für diejenigen, die mir womöglich die Türe einrennen, weil ich
eine Angst-/Panikstörung mit einer Zuckerkrankheit vergleiche, sei gesagt, dass dies nur ein Beispiel ist.
Alles in Allem musst du selbst abwägen, wie schlimm es ist, ob es dein Leben stark einschränkt, oder ob du glaubst, dass es nur eine kurze Phase ist. Ich finde es auf jeden Fall besser Krankheiten nicht zu verschleppen, sondern diese mit fachlicher Hilfe zu behandeln.
Wie schon erwähnt gibt es unzählige Entspannungsmethoden. Google einfach mal "Entspannungsmethoden" oder "Entspannung", sei jedoch vorsichtig bei Seiten, die erstmals Geld sehen wollen, bevor du irgendwas bekommst.

Wünsch allen einen schönen Tag und viele Grüße aus dem Ösiland!

BaBa Thomas

16.05.2007 07:37 • #7


Hallo,

also ich habe eine Methode beigebracht bekommen wo ich mich anfangs erstmal an den Kopf gefasst habe und mich gefragt habe wie soll das Funtionieren.

Ich mache fast täglich eine Übung mit einem Tennisball, mir hat es zumindest ein wenig geholfen. Ich beschreibe das Prinzip mal ein wenig:

Barfuß oder mit dünnen Socken trete ich auf einen Tennisball, rolle ihn unter dem Fuß herum, mal mit dem Hacken, dann mal wieder mit dem Fußballen. Das ganze erfordert ein wenig übung weil der Ball anfangs immer unter dem Fuß hervor gerollt ist. Aber man hat das Prinzip gaanz schnell raus. Wichtiig ist das man die Übung in Ruhe und im Stehen macht also so nebenbei abends beim Fernsehen auf dem Sofa bringt es nichts.
Nach ca. 5min wechsel ich dann den Fuß. Es war für mich erstaunlich das es Gefühlsmäßig einen Unterschied gab zu dem Fuß mit welchem ich die Übung gemacht habe und dem "unbehandelten" Fuß.
Der Teppich kam mir irgendwie viel weicher vor als vorher.
Mir hat dies ganz gut geholfen.

Gruß
Lars

20.05.2007 14:02 • #8


hallo,
ich selber leide auch seit zwei jahren darunter....allerdings mit pausen.
ich für meinen teil habe heraus gefunden, daß ablenkung ein gutes mittel ist.
wenn ich zu hause bin, nehme ich mir in solchen situationen ein kreuzworträtsel, sudoku oder gehe ins internet...das hilft.
wenn ich im auto oder anderweitig unterwegs bin, fange ich an die zahlen von 1-10 oder bis 20 zusammen zu zählen
(1+2=3,+3,+4,+5...usw).
ansonsten kannst du es auch mit folgender atemübung probieren:
durch die nase einatmen und dabei zählen, wie weit du kommst...
ausatmen durch den mund und auch dabei gedanklich zählen...aber du solltest ca. doppelt so lange ausatmen!
viel glück dabei!
Ela

21.05.2007 21:27 • #9




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