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Hallo liebe Leute! Ich habe wahnsinnige Angst alleine in meiner Wohnung zu sein. Es ist die Angst das ich in Ohnmacht falle (ist schon passiert aber da war mein Freund da) oder einen Kreislauf Zusammenbruch habe und mich niemand findet. Nachts ist es am schlimmsten. Sobald ich in der Wohnung von meinem Freund bin beruhige ich mich einigermaßen. Ich hab ne kleine Tochter und jeden Abend fahren wir zu ihm um da zu schlafen. So geht das doch nicht weiter ich kann nicht mehr. Die Hin und her-fahrerei zwischen unseren Wohnungen macht mich auch fertig langsam und es für meine Tochter sicher auch nicht gut. Mein neurologe will mich in eine Klinik stecken ich hab in Kliniken allerdings extrem schlechte Erfahrungen gemacht und auch da sehr grosse Angst vor ausserdem ist es schwierig wegen meiner Tochter. Was soll ich nur tun in meiner Wohnung halte ich es zzt nur mit starken beruhigungsmitteln aus.......was mich auch so belastet ist das keinerlei Kontakt zu meinen Nachbarn besteht es ist sehr anonym in unserem Haus. Also es würde wirklich niemand merken wenn ich umkippen würde. Ich hab meinen Freund schon oft gefragt wegen zusammen ziehen. Aber ich hab das Gefühl er will es nicht wirklich. Er sagt immer es geht finanziell nicht wir können uns kein Umzug leisten. Dies stimmt leider aber wo ein Wille ist wäre auch ein weg. Oder?

27.01.2017 22:25 • 30.01.2017 #1


12 Antworten ↓


Perle
Hallo Wüstenkatze,

Wie hoch ist denn Deiner Meinung nach die Wahrscheinlichkeit umzufallen? Doch eher gering vermute ich mal.

Die Frage ist doch eher, warum Dich diese Ängste in Deiner Wohnung überkommen? Hast De hierzu eine Idee?

LG, Martina

27.01.2017 22:34 • #2


A


Kein vertrauen mehr zu meinem arzt und panik

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W
Hallo Martina. Ja ich fühl mich nicht wohl in meiner eigenen Wohnung fühle mich isoliert und total alleine. Und dann kommen diese Gedanken .was mach ich wenn ich jetzt umfalle das interessiert doch keinen Schw...
Ich fühl mich schon seit längerem unwohl in meiner Wohnung es ist laut wegen der Hauptstraße und sehr dünne Wände haben wir auch. Aber ich komm einfach nicht raus hier meine Tochter geht hier zur Schule und Geld und Kraft für'n Umzug haben weder ich noch mein Freund. Und so wirklich will mein Freund nach mittlerweile sechs Jahren auch nicht zusammen ziehen. Dann würde er anders reagieren.

27.01.2017 23:13 • #3


Perle
Deine Wohnung steht nur als Metapher für das, was Du fühlst. Und das ist negativ besetzt in Form von Angst vor Isolation. Vermutlich hast Du das Gefühl, vor einem riesigen Berg zu stehen, den Du nicht zu bewältigen vermagst. Aber Du kannst Deine Situation verändern. Das musst Du sogar, denn diese Aufgabe kann Dir niemand abnehmen. Wir können Dir hier nur Denkanstöße geben.

Ich war mal in einer ähnlichen Gefühlslage. Mir half es damals, als ersten Schritt meine Wohnung umzugestalten, sie gemütlicher zu machen. Manchmal reicht das Umschieben von Möbeln und einige Farbkleckser z. B. Kissen schon aus, um sich heimeliger zu fühlen.

Und dann ist es wichtig, zumindest eine Person im Hause zu finden, zu der Du eine zwischenmenschliche Beziehung aufbauen kannst und sei es auch nur zum Blumen gießen. Aber hierfür musst Du auf die Menschen zugehen und Dich überwinden. Vielleicht sitzt eine Wohnung weiter ein Mensch, der genauso alleine da sitzt wie Du!

Stütze Dich nicht zu sehr auf Deinen Partner, sondern versuche selbstbewusst Dein Leben zu gestalten. Das wird Dich stärken.

LG, Martina

27.01.2017 23:32 • x 1 #4


S
Zitat von wüstenkatze:
:hilfe: Hallo liebe Leute! Ich habe wahnsinnige Angst alleine in meiner Wohnung zu sein. Es ist die Angst das ich in Ohnmacht falle (ist schon passiert aber da war mein Freund da) oder einen Kreislauf Zusammenbruch habe und mich niemand findet. Nachts ist es am schlimmsten. Sobald ich in der Wohnung von meinem Freund bin beruhige ich mich einigermaßen. Ich hab ne kleine Tochter und jeden Abend fahren wir zu ihm um da zu schlafen. So geht das doch nicht weiter ich kann nicht mehr. Die Hin und her-fahrerei zwischen unseren Wohnungen macht mich auch fertig langsam und es für meine Tochter sicher auch nicht gut. Mein neurologe will mich in eine Klinik stecken ich hab in Kliniken allerdings extrem schlechte Erfahrungen gemacht und auch da sehr grosse Angst vor ausserdem ist es schwierig wegen meiner Tochter. Was soll ich nur tun in meiner Wohnung halte ich es zzt nur mit starken beruhigungsmitteln aus.......was mich auch so belastet ist das keinerlei Kontakt zu meinen Nachbarn besteht es ist sehr anonym in unserem Haus. Also es würde wirklich niemand merken wenn ich umkippen würde. Ich hab meinen Freund schon oft gefragt wegen zusammen ziehen. Aber ich hab das Gefühl er will es nicht wirklich. Er sagt immer es geht finanziell nicht wir können uns kein Umzug leisten. Dies stimmt leider aber wo ein Wille ist wäre auch ein weg. Oder?




Es würde das Problem nicht lösen, wenn Dein Freund die Lösung wäre. Das Zusammenziehen sollte nicht aus dem Grund bestehen, damit es Die mit der Panik besser geht, denke da sind wir uns einig.

Es muss einem Weg geben, dass Du wieder erreichst, für Dich selber sorgen zu können und diese Ängste (auch würden sie noch bestehen) auszuhalten sind, dass Du keine Ohnmachtsgefühle mehr bekommst beim Gedanken dass Du umkippen könntest und niemand da wäre.

Warum solltest Du umkippen , einmal geschah es aber das bedeutet nicht, dass das nochmals passieren wird.

27.01.2017 23:37 • x 1 #5


Lucky08
Hallo,
Vielleicht ist aber auch die Beziehung zu deinem Freund nicht in Ordnung? Vielleicht belastet dich das auch?
Die Vorschläge von Perle fand ich auch gut, versuche diese zu beherzigen und vielleicht findest du eine/einen netten Nachbarn/in
Ich bin unter der Woche auch allein mit zwei kleinen Kindern, aber man gewöhnt sich an alles...Ich schlage mich auch mit Ängsten und Panikattacken rum, aber ein Partner oder zusammen Zug wird dein Problem nicht lösen. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen....
Versuche in einer Therapie die Zusammenhänge deiner Angst zu verstehen....
LG

28.01.2017 00:05 • #6


W
Zitat von Perle:
Deine Wohnung steht nur als Metapher für das, was Du fühlst. Und das ist negativ besetzt in Form von Angst vor Isolation. Vermutlich hast Du das Gefühl, vor einem riesigen Berg zu stehen, den Du nicht zu bewältigen vermagst. Aber Du kannst Deine Situation verändern. Das musst Du sogar, denn diese Aufgabe kann Dir niemand abnehmen. Wir können Dir hier nur Denkanstöße geben.

Ich war mal in einer ähnlichen Gefühlslage. Mir half es damals, als ersten Schritt meine Wohnung umzugestalten, sie gemütlicher zu machen. Manchmal reicht das Umschieben von Möbeln und einige Farbkleckser z. B. Kissen schon aus, um sich heimeliger zu fühlen.

Und dann ist es wichtig, zumindest eine Person im Hause zu finden, zu der Du eine zwischenmenschliche Beziehung aufbauen kannst und sei es auch nur zum Blumen gießen. Aber hierfür musst Du auf die Menschen zugehen und Dich überwinden. Vielleicht sitzt eine Wohnung weiter ein Mensch, der genauso alleine da sitzt wie Du!

Stütze Dich nicht zu sehr auf Deinen Partner, sondern versuche selbstbewusst Dein Leben zu gestalten. Das wird Dich stärken.

LG, Martina


Hy ja das stimmt die Probleme kann ich alle zzt nicht bewältigen der berg ist zu gross. Ich habe neben psychischen auch Grosse physische Probleme die ich jetzt aber nicht näher erläutern kann weil es zu kompliziert wäre. Bei uns im Haus ist wirklich niemand der Interesse hätte an mehr Kontakt. Über mir eine Familie die sehr laut ist und in ihrer eigenen Welt lebt also in meinem Haus leben hauptsächlich Migranten bitte nix falsches denken ich hab keine Vorurteile oder so es ist nur das kein Kontakt zustande kommt die haben alle ihre eigenen Leute. Und ich möchte mich nicht blamieren. Ich halte es da nicht mehr aus einfach alles. Es ist laut es wird keine Rücksicht auf die Nachtruhe bzw zimmerlautstaerke ab 20 Uhr genommen die hauptstrasse nervt total ich kann echt nicht mehr. Aber ich komm hier nicht raus aus Kostengründen und da ich keine Hilfe für Umzug etc habe. Wäre ich bloss auf dem Land geblieben (Niedersachsen bin ich geboren) da hätte ich wenigstens Natur gehabt . Hab alles falsch gemacht mit dem Umzug in die Stadt . LG

28.01.2017 14:15 • #7


Sonnenlichtlein
Das tut mir sehr leid für Dich.
Ich denke, wenn das Haus selbst und das Umfeld für Dich so unangenehm sind, wird wohl Wohnung umräumen auch nicht wirklich helfen... Auch wenn ich die Idee sehr gut finde, und aus eigener Erfahrung sagen kann, dass das Umräumen wirklich sehr gut tut...
Vielleicht versuchst Du mal Dir folgendes vorzustellen, das geht ein bisschen Richtung Feng Shui : Stell Dir vor Du würdest bald umziehen. Guck Deine Sachen durch und sortieren mal gründlich aus, mach mal ein radikales Großausmisten. Tu so als würdest Du wirklich umziehen, und ganz frisch in einer neuen Wohnung anfangen. Und dann fühlst Du mal in Dich hinein, wie es sich anfühlt. Fühlt es sich immer noch gut an, ist ein Auszug wirklich das was Du brauchst? Oder würde es vielleicht doch reichen, nun ganz neu bei Dir selber wieder einzuziehen?
Im Grunde sind wir selbst ja auch ein Haus. Nämlich das Haus für uns selbst, oder unsere Seele.
Oder Du könntest ja zusätzlich auch etwas renovieren in Deiner Wohnung... Die Wände neu streichen...
Und wenn es wirklich so ist das Du den Tapetenwechsel brauchst...
Dann fang an Dir eine Wohnung zu suchen. Du musst ja nicht mit Deinem Freund zusammen ziehen. Aber verbau Dir nicht den Gedanken dass Du selbst sehr wohl umziehen kannst.
Vielleicht wirst Du vorher sparen müssen.
Vielleicht wird es eine Weile dauern, bis Du etwas findest was Dir gefällt und Du Dir einen Umzug leisten kannst.
Aber Du hast es in Aussicht. Du kannst planen und darauf hin arbeiten.
Da geht es einem dann häufig schon viel besser als wenn man so in der Schwebe hängt.
Liebe Grüße!

28.01.2017 14:32 • x 1 #8


W
Zitat von Lucky08:
Hallo,
Vielleicht ist aber auch die Beziehung zu deinem Freund nicht in Ordnung? Vielleicht belastet dich das auch?
Die Vorschläge von Perle fand ich auch gut, versuche diese zu beherzigen und vielleicht findest du eine/einen netten Nachbarn/in
Ich bin unter der Woche auch allein mit zwei kleinen Kindern, aber man gewöhnt sich an alles...Ich schlage mich auch mit Ängsten und Panikattacken rum, aber ein Partner oder zusammen Zug wird dein Problem nicht lösen. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen....
Versuche in einer Therapie die Zusammenhänge deiner Angst zu verstehen....
LG

Hallo ja das belastet mich schon das mein Freund der eine psychose hatte und auch medis nehmen muss extreme stimmungs Schwankungen hat und oft auch genervt ist von meiner Tochter und ihr das auch spüren lässt. Ich versuch immer die wogen zu glätten weil ich wahnsinnige Angst hab allein zu sein. Es ist kein Zustand so aber alleine ist für mich noch schlimmer. Dann gibt es wieder andere Tage da ist er richtig süss zu meiner Tochter . Leider geht das aber immer rauf und runter mit seiner Laune. Vor zwei Wochen hat er plötzlich Schluss gemacht und uns morgens aus seiner Wohnung geschmissen. Es wäre ihm zu viel alles. Dann war er so sauer auf uns das wir an dem besagten morgen nicht tschüss gesagt haben (wieso sollte ich denn tschüss sagen wenn er mich rausschmeisst)?
Dann hat er aus Wut zwei wunderschöne gemalte Bilder meiner Tochter zerrissen. Sie hat es nicht mitbekommen. Ich war völlig neben der Spur deswegen nerven zusammen Bruch. Er hat sich auch nicht wirklich entschuldigt. Es war ein Stich ins Herz das er die Bilder zerrissen hat. Kurze Zeit später meinte er es wäre nicht so gemeint gewesen mit Schluss machen er hätte nur n schlechten Tag gehabt........

29.01.2017 01:18 • #9


fourofour
Hallo Wüstenkatze,

ganz ehrlich, Du solltest Dir Hilfe suchen und sie annehmen wo es nur geht. Gerade auch weil Du ein Kind hast. Denn dieses ist auf deine Fürsorge und deinen Schutz angewiesen.
Denn in dem was ich hier lese, gehen bei mir alle Warnzeichen an. Noch scheinst Du ein wenig handlungsfähig zu sein, also nutze deine Möglichkeiten.

Ich habe keine Ahnung in welchem Landkreis Du wohnst, aber in jedem Landkreis gibt es Soziale und Psychologische Anlaufstellen, wie beispielsweise den SpDi (Sozial Psychiatrischer Dienst).
Google das mal in Verbindung mit deinem Landkreis. Diese Dienste sind oft sehr gut ausgestattet, geschult und haben einen großen Pool an Hilfen.
Teilweise Wohnungssuche und auch Umzugshilfen. Anrufen, Termin und hingehen, Fragen stellen und beraten lassen.

Du brauchst wirklich Hilfe im Aufbau eines stabilen Umfeldes. Dazu gehört auch deine Beziehung zu hinterfragen. Nur um nicht alleine zu sein, halte ich für eine schlechte Einstellung. Gerade wenn ihr so behandelt werdet.
Zu einer Therapie rate ich dir auf jeden Fall. Evtl. zuerst ambulant, damit Du wieder den Grad an Stabilität und Vertrauen gewinnen kannst um wieder einen stationären Aufenthalt zuzulassen. Zudem kann man sich die Kliniken auch selbst aussuchen und evtl. auch vor Ort anschauen (Angst vor dem Unbekannten abbauen).
Vielleicht gibt es ja auch eine Tagesklinik in deiner Nähe?
Selbsthilfegruppen sind auch eine Idee. Hast Du schon einmal geschaut ob es eine in deiner Nähe gibt? Das Forum ist ja ok. Aber vor Ort mit Menschen zu sprechen ist halt ein ganz anderes Level.

Man hat in so einer Situation oft einen Tunnelblick und dreht sich dadurch im Kreis.
Du kannst Quantensprünge stärker sein, als Du das jetzt selbst von dir glaubst. Denn es geschieht alles nur in deinem Kopf.

Gruß
Cube

29.01.2017 02:06 • x 1 #10


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Zitat von cube_melon:
Hallo Wüstenkatze,

ganz ehrlich, Du solltest Dir Hilfe suchen und sie annehmen wo es nur geht. Gerade auch weil Du ein Kind hast. Denn dieses ist auf deine Fürsorge und deinen Schutz angewiesen.
Denn in dem was ich hier lese, gehen bei mir alle Warnzeichen an. Noch scheinst Du ein wenig handlungsfähig zu sein, also nutze deine Möglichkeiten.

Ich habe keine Ahnung in welchem Landkreis Du wohnst, aber in jedem Landkreis gibt es Soziale und Psychologische Anlaufstellen, wie beispielsweise den SpDi (Sozial Psychiatrischer Dienst).
Google das mal in Verbindung mit deinem Landkreis. Diese Dienste sind oft sehr gut ausgestattet, geschult und haben einen großen Pool an Hilfen.
Teilweise Wohnungssuche und auch Umzugshilfen. Anrufen, Termin und hingehen, Fragen stellen und beraten lassen.

Du brauchst wirklich Hilfe im Aufbau eines stabilen Umfeldes. Dazu gehört auch deine Beziehung zu hinterfragen. Nur um nicht alleine zu sein, halte ich für eine schlechte Einstellung. Gerade wenn ihr so behandelt werdet.
Zu einer Therapie rate ich dir auf jeden Fall. Evtl. zuerst ambulant, damit Du wieder den Grad an Stabilität und Vertrauen gewinnen kannst um wieder einen stationären Aufenthalt zuzulassen. Zudem kann man sich die Kliniken auch selbst aussuchen und evtl. auch vor Ort anschauen (Angst vor dem Unbekannten abbauen).
Vielleicht gibt es ja auch eine Tagesklinik in deiner Nähe?
Selbsthilfegruppen sind auch eine Idee. Hast Du schon einmal geschaut ob es eine in deiner Nähe gibt? Das Forum ist ja ok. Aber vor Ort mit Menschen zu sprechen ist halt ein ganz anderes Level.

Man hat in so einer Situation oft einen Tunnelblick und dreht sich dadurch im Kreis.
Du kannst Quantensprünge stärker sein, als Du das jetzt selbst von dir glaubst. Denn es geschieht alles nur in deinem Kopf.

Gruß
Cube

Hallo ja ich hab im Grunde überhaupt kein Umfeld. Mein Freund der auch krank ist und sagt er hat keine Kraft für'n Umzug. Und meine Eltern die in Niedersachsen Leben. Und über die mach ich mir auch Sorgen also über meinen Vater. Der hatte ein zum Glück leichten Schlaganfall muss aber noch eine neue herzklappe haben. Sonst paar Bekannten die wissen das es mir schlecht geht aber nicht mal vorbeikommen. Es sind halt keine Freunde. Und ich sehe es nicht ein mich immer als erster zu melden. Ich war beim spsd da ist auch die Tages Klinik bei mir um die Ecke. Den Mitarbeiter kenn ich schon lange. War schon paar mal da. Aber da ich mich ganz gut ausdruecken kann hat er nicht so gemerkt wie schlecht es mir geht. Dienstag hab ich da wieder n Termin. Er dachte ich hätte nur so ne Panik wg eines Behörden Termins. Den Termin hab ich hinter mir ist auch gut gelaufen. Die Panik ist immer noch da.......in meiner Wohnung halt ich's nicht aus. Vor n Klinik Aufenthalt hab ich hauptsächlich Panik weil meine Tochter dann in ne Pflege Familie muss. Ich hab niemanden der sich so lange um sie kümmern kann. Meine Eltern wohnen auf dem lande und mein Vater hab ich ja eben erzählt......die können meine Tochter nicht jeden Morgen zur Schule bringen. Und die Tages Klinik kann mir nicht helfen wenn es mir so schlecht geht das ich es in meiner Wohnung nicht aushalte. Ich habe als meine Tochter sehr klein war in einer wg für psychisch kranke mamas gelebt ich hab so unter der Trennung vom kv gelitten und auch Panik gehabt. Naja leider gibt es diese wg Nicht mehr. Es wurde abgeschafft Sparmaßnahmen. Ich lebe im zweit ärmsten Bundesland und im kleinsten. Die Bremer Stadt Musikanten sind pleite. Es gibt wenig Unterstützung weil überall eingespart wird und die Ärzte warnen teilweise das man nur im absoluten Notfall in die Klinik gehen sollte weil total überfüllt und es passiert NIX wg Personal Mängel......

29.01.2017 23:16 • #11


fourofour
Das hört sich echt krass an.
Da kriegt man ja gleich voll die Motivation.
Ein Umfeld hat man immer. Es ist in deinem Fall halt echt wenig. Du hast selbst genug auf dem Buckel, da sollte der Freund nicht noch mehr zur allgemeinen Last beitragen.

Wenn das in dem Landkreis Bremen so arg ist, wie sieht es mit der Versorgung in dem LK deiner Eltern aus?
So Gedanken hatte ich mir auch schon mal früher gemacht. Evtl. lässt sich ein Umzug dorthin organisieren?
Für die kleine wäre das zwar auch ein Umbruch, aber im Endeffekt hat sie nichts davon, wenn es dir so schlecht geht.
Klar für mich, der hier nur vor einer Tastatur sitzt, ist das alles leicht und schnell getippt, aber Du bist diejenige die es betrifft.
Aber ich versuche nur Ideen und Ansätze zu geben.

Bei allen Sparmaßnahmen - Du solltest versuchen dich dem SpDi gegenüber besser auszufrücken. Evtl. schreibst Du dir das auf und liest es vor oder gibst es ihm. Ohne Feedback von dir hat er es halt nicht so interpretiert wie Du es wolltest, bzw. hat dadurch nicht gesehen wo der Schuh drückt. Das ist wirklich wichtig. Da solltest Du dranbleiben.

Was meinst Du mit unter der Trennung vom kv gelitten KV=?

30.01.2017 02:02 • #12


Angstbiene
Damit meint sie den Kindesvater. Wüstenkatze, ich kann es dir sehr nachempfinden, wie es dir geht. Ich bin auch alleine mit 2 Töchtern. Und es gab eine Zeit, die war für mich genauso schlimm wie jetzt für dich. Ich fühl mich inzwischen wieder recht wohl allein zu Hause. Da kann und wird dir nur eine Therapie helfen. Und vor allem auch eine Befreiung aus dieser ungesunden Beziehung. Ich hatte auch Partner, die psychisch erkrankt waren, die weder mir noch meinen Kindern gut getan haben. Es hat Jahre gedauert um zumindest an diesen Punkt zu kommen, dass ich eingesehen habe, dass ich diejenige bin , die sich selbst genügen und helfen muss. Ich würde dir zuerstmal eine Rehabilitation mit Kind ans Herz legen. Es gibt Eilverfahren für die Genehmigung. Frage bitte bei deinem nächsten Termin nach. Und ein Aufenthalt in der Tagesklinik bis zur Rehabilitation schadet dir nicht, sondern gibt dir die Möglichkeit, erstmal zur Ruhe zu kommen und medikamentös richtig eingestellt zu werden. Der sozialdienst in der Tagesklinik kann dir auch wegen Umzug zur Seite stehen, es gibt Mittel und Wege da Unterstützung zu bekommen, du musst es nur kommunizieren. Es kann niemand deine Gedanken lesen. Viel Glück! Und bei Fragen bin ich gerne für dich da.

30.01.2017 07:26 • x 1 #13


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Dr. Christina Wiesemann